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  • #61
AW: Vertrauen vs Naivität

Zitat von Freitag:
ich weiß nicht, welche Berufe ihr so habt. Bei mir ist es momentan so, daß ich mich vor Arbeit kaum retten kann und mir die Mandanten die Bude einrennen. Ich kann nicht Punkt 17 uhr den Stift fallen lassen wie ein Beamter und wüßte auch nicht, wann ich da noch Dates mit 2 Stunden Fahrzeit einbauen kann. Zum telefonieren habe ich abends auch keine Lust mehr, ich rede sowieso schon den ganzen Tag.Ein Dilemma.
Aber das ist es doch, Freitag... vielleicht passt dann eine Frau nicht in dein Leben in diesem Abschnitt. Wäre es dann nicht besser, sich das selbst zu zugestehen? Das eröffnet dir den Freiraum, dich ganz auf das, was dir so wichtig ist zu konzentrieren.

Denn bei egal wie viel Verständnis, bei dem Pensum und der Auslastung und dem Unwillen dich am Abend noch mitzuteilen wirst du nicht näher kommen.
Und diese Haltung ist nicht naiv, sondern achtsam, mit den eigenen Bedürfnissen und denen der anderen.
 
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  • #62
AW: Vertrauen vs Naivität

wenn ich abends auf dem Sofa liege, hätte ich schon gerne Gesellschaft. Mit meinen Exen war das auch immer ok, die waren abends genauso tot und man genoß zusammen das stille Glück.
 
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  • #63
AW: Vertrauen vs Naivität

Bevor ich es vergesse, ich habe auch einen anspruchsvollen Beruf, der es durchaus von mir fordert zu reisen, auch über normale Bürozeiten hinaus, auch mal am Wochenende zu arbeiten oder etwas vorzubereiten etc.
Also, dass ist nicht mehr allein eine Männerdomäne. Nichts desto trotz werde ich versuchen die Zeiten, die ich als 'Freizeit' habe, auch wenn sie eben mit normalen Tätigkeiten, wie Hausarbeit, Paperwork privat und allem anderen gefüllt ist, gemeinsam zu verbringen. Mann kann eben auch Aufgaben teilen und damit beide Haushalte zufriedenstellend organisieren.

Ich bin mir der knappen Zeit bewusst und werde die als 'Quality time' leben wollen.
 
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  • #64
AW: Vertrauen vs Naivität

Zitat von Freitag:
wenn ich abends auf dem Sofa liege, hätte ich schon gerne Gesellschaft. Mit meinen Exen war das auch immer ok, die waren abends genauso tot und man genoß zusammen das stille Glück.
Hmmh, nichts gegen dieses Bild von trauter Zweisamkeit, das kann auch sehr schön sein. Und da will ich auch nichts gegen einwenden. Aber solange eben noch nicht die Nähe so gewachsen ist, dass es dann eben mal auch gemütlich auf dem Sofa werden kann, ist die Kennenlernphase im Normalfall eher 'hektischer', oder sagen wir besser: mit mehr Einsatz belegt.
 
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  • #65
AW: Vertrauen vs Naivität

genau das ist mein Problem. Ich würde gerne die kennenlernphase überspringen :)
 
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  • #66
AW: Vertrauen vs Naivität

Nein Freitag, das funktioniert SO nicht.
Wenn schon, dann das volle Programm! :)
Die Kennenlernphase ist doch die schönste schlechthin.
Auf die möchtest du verzichten?
Nein, das kann ich nicht glauben!
 
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  • #67
AW: Vertrauen vs Naivität

wenn diese kennenlernphase mit nur einer Frau ist und ich wüßte, daß sie es dann wird, wäre das noch vertretbar. Ich bin aber auch dieses ständige Gesülze leid. Anschreiben, herantasten, keine Antwort, seltsame Ansichten, üble Bilder, tlefonieren, treffen wann und wo, zu lautes lachen, verkniffener Sauertopf, Handy an beim Date mit ständiger SMS schreiberei an die Freundinnen, zu viel alkohol beim Gegenüber, immer dieselbe Tretmühle. Momentan kommt es mir aber auch vor als wenn saure Gurken Zeit ist, ich habe lange kein reizvolles Profil gefunden.
 
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  • #68
AW: Vertrauen vs Naivität

Zitat von Freitag:
wenn diese kennenlernphase mit nur einer Frau ist und ich wüßte, daß sie es dann wird, wäre das noch vertretbar.
Tja, Freitag 'wellcome to the club', das würde ich auch als 'müde der Suche' bezeichnen, wenn das denn alles so lästig ist.
Das Leben ist kein Ponyhof und es gibt keine Sicherheit, ob sie es ist, sprich, ob sich deine Investition lohnt. Deine Wahl, ob du es probierst, oder weiter arbeitest und allein bleibst auf der Couch.
Den Rest mit Gesülze etc. lasse ich mal so stehen - ich denke die Damen, die du anschreibst werden es schon merken, wenn du einen schlechten Tag hast und nicht meinst, was du sagst, sondern sülzt.
 
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  • #69
AW: Vertrauen vs Naivität

na, mir kommt es eher vor als wenn die werte Damenwelt gerne sülzt. In gestelzter Sprache, oft per Sie, wird über Kunst und Kulturszene und Bayreuth und Golfclub parliert und wie erfolgreich sie im Job sind.
 
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  • #70
AW: Vertrauen vs Naivität

Aha:
Bayreuth und Golfplatz. Könnte es eventuell sein, dass dein Kontakt eben, sagen wir mal platt, die kultivierten, oder die sich dafür halten, anspricht?
Kommunikation ist ja nie eine Einbahnstrasse, also könntest du dich vieleicht fragen, wenn es dir so oft passiert, was vielleicht ein Auslöser ist.
Oder begib dich in Klausur, frage mal eine wohlwollende Freundin, was die von deinem Profil hält, und ändere was daran. Vielleicht werden die Gespräche ja dann besser und weniger Sülzen. Hat dann den Nebeneffekt, dass es dir vielleicht auch Spass macht. Aber nur, wenn du ihn zu lässt und nicht gleich als zu anstrengend verbannst ;o)
 
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  • #71
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vielleicht sollte ich meine Mitgliedschaft bei den Rotariern und Freimaurern aus meinem Profil löschen :)
 
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  • #72
AW: Vertrauen vs Naivität

und ersetzen durch Hansa Rostock :)
 
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  • #73
AW: Vertrauen vs Naivität

Na, nun nicht von einem Extrem ins andere, sonst bekommst du wohl möglich Avancen von Damen aus einem Bildungsbereich, der dir dann auch wieder nicht zusagt. Und die würden auch nicht einfach auf der Couch abhängen wollen *lach
 
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  • #74
AW: Vertrauen vs Naivität

ich stelle mir gerade vor, daß die mich zur Meisterfeier nach Dortmund schleppen wollen. :))

Manchmal liegt mir auf den Lippen zu schreiben: "Mädchen, laber nicht so viel geschwollenen Müll" so wie eben bei einer Zuschrift: "
Mir gefällt es übrigens sehr gut das wir beide noch nicht wissen wie der andere aussieht!
Man sieht manche dinge nur mit dem Herzen gut ….
Wie gefällt Ihnen eigentlich unsere bisherige Konversation und das was Sie über mich erfahren? "
 
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  • #75
AW: Vertrauen vs Naivität

Ich bin beleidigt Freitag, dass du auf einmal mit dem Sie anfängst....