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Deleted member 21128

  • #16
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  • #17
@laddy Wenn du Text markierst, dann sollte da irgendwo (meist rechts unten) eine Schaltfläche "zitieren" auftauchen. Dann sieht das so aus und wird übersichtlicher:

Das halte ich für gewagt.

Wieso gewagt?

Wir hatten ein Monat ganz ohne Sex. Er hat mit mir trrotzdem 3x der Woche etwas unternommen, Kino, Essen, Musik hören... Und Sex haben wir ungefähr 3x im Monat, weil ich für mehr Sex auch mehr Sicherheit bräuchte. Er will mich trotzdem immer weiter daten.

Ich hoffe, ich hab das mit dem zitieren jetzt hinbekommen :D
 
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  • #18
Guten Morgen, liebe laddy!

Nein, nicht unempathisch, aber wirr und, wie mir scheint, ihm gegenüber etwas unfair.


Das tut mir leid zu lesen. Ich hoffe, heute Morgen geht es dir schon wieder besser. Vielleicht hat es ja gar nichts mit diesem Mann zu tun, dass du manchmal so grundsätzlich ins Zweifeln an ihm kommst. Du sagst ja, dass er dir gut tut. Ich kann an der Schilderung eurer Beziehung nichts sehen, das darauf hinweisen müsste, dass du ihm nicht vertrauen könntest.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann hast du in der Kindheit schwere Erfahrungen gemacht. Das kann einen schon prägen und auch in Beziehungen zu Verunsicherungen führen, vor allem dann, wenn irgendetwas diese alten schwierigen Gefühle triggert. Es wäre aber schade, wenn du deswegen eine Beziehung, die dir gut tut, aufgibst.
Vielleicht kannst du (auch in der Therapie?) lernen, herauszufinden, woher deine Ängste jeweils kommen, welche Situationen sie triggern, und damit so umzugehen, dass sie eure Beziehung weniger belasten. Vielleicht kannst du auch ihm davon erzählen, dass deine Ängste und dein Misstrauen eventuell von früher kommen. Falls er dann gelassen damit umgehen kann, könnte es helfen, dein Vertrauen zu stärken und vielleicht sogar deine allfällige Traumatisierung langsam zu heilen. Es kann z.B. gut tun, wenn er dich einfach umarmt, wenn du in die Angst hineinkommst.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, liebe laddy, dann ist es nicht das erste Mal, dass du Zweifel hast. Das bedeutet aber auch, dass ihr solche Zeiten schon zusammen bewältigen konntet. Vielleicht kannst du mit der Zeit mehr Vertrauen in diese gemeinsame Fähigkeit entwickeln?
Ich wünsche euch beiden von Herzen alles Gute! (Und vertrau nicht auf Ratschläge von Leuten, die selbst notorisch misstrauisch sind!)

Danke, Andrea :)!

Mit geht es jetzt grundsätzlich nicht top, überlastet mitm Studiumabschluss und Arbeit..

ER tut mir einerseits gut, aber diese Unsicherheit mit ihm macht mich gnadenlos fertig, und das kann das schöne nicht mehr aufwiegen.. Wir haben zwar solche Situationen schon zusammen bewältigt und er weiß von meinen Ängsten und deren Gründen in der Kindheit, aber wirklich besser wurde es dadurch nicht. Er hat dann alles eher auf mich geschoben, als sich selbst zu reflektieren und zu schauen, was er in unserem Fall vielleicht anders machen könnte. Er hat mir dann meine Unsicherheiten (nicht böse) vorgehalten, aber nicht besonders viel dafur gemacht, dass sie kleiner werden (das ist natürlich mehr meine Aufgabe, der Partner kann und darf aber schon helfen, wa...). Also wurde das Problem jedes mal eher vom Tisch weggeräumt als geklärt. 'uber seine ex-beziehungen redete er auch eher so, dass er über die vermeintliche Schäden der Frauen (ziemlich konkret) redete, als von seinem Anteil ("Ich habe bestimmt auch Fehler gemacht, ja. Aber sie war so und so..").

Was mich daran so fertig macht ist, dass ich fürs Vertrauen eine ehrliche, offene und selbstreflektierte Kommunikation brauche. Er ist eher ein Streitvermeiderer und zeigt vermutlich nicht so gerne sein wahres Gesicht, da er in vielen Lebensbereichen gescheitert ist oder dort eine Wunde trägt (denke ich zumindest!). Seine Ex hat ihn vor 2 Jahren verlassen, da zerfiel auch seine Band, in der die Beiden arbeiteten, woran ihm natürlich sehr viel Wert lag. Dann kamen auch rechtliche Probleme mit der Auflösung der Band und bis heute kann er deswegen schlecht schlafen und hat damit einige praktische Sorgen.

Als ob er auf Sicherheiten meinerseits warten würde, ich aber das gleiche von ihm brauchen wurde..Teufelskreis. Vielleicht habe ich und ER innerlich ein sehr ähnliches tiefliegendes Problem.

Ich denke mittlerweile, dass wir beide andere beziehungstechnische Vorstellungen haben.. ich offen und kommunizierend, er: "Ich habe in meinem Leben mit Frauen so viel gestritten, dass ich es nicht mehr machen werde.."
 
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  • #19
Okay... Du bist (oder warst) polyamor - hast also mehrere Liebhaber gleichzeitig - gleichzeitig pflegst Du noch intensiven Kontakt mit einem (Ex-?)Liebhaber...
Du hast jetzt einen Mann kennengelernt mit dem der Sex anscheinend ziemlich gut ist, aber wo Du Dir nicht sicher bist, ob er eine Beziehung will, oder nicht??

Kann ER sich Deiner denn sicher sein?
ICH könnte das nicht mit jemandem der polyamor lebt.
Vielleicht weiß er es genauso wenig wie Du? Dass er etwas eifersüchtige zu sein scheint, spricht jedenfalls eher dagegen, dass er nur Sex will

Was willst DU überhaupt? Willst Du überhaupt eine enge, monogame Beziehung?
Will ich sehr, ich strahle offensichtlich aber sehr verwirrende Signale aus. Und dann kann man Partnertechnisch wohl nichts anderes als etwas Verwirrtes und Verwirrendes finden und aufbauen.
 
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  • #20
Wir hatten ein Monat ganz ohne Sex. Er hat mit mir trrotzdem 3x der Woche etwas unternommen, Kino, Essen, Musik hören...
Klingt jetzt erstmal nicht soooo schlecht... Es scheint ihm zumindest nicht nur um Sex zu gehen.
Das Geheimnis ist auch hier - wie immer - Kommunikation. Man kann da viel spekulieren, was er für Motive hat... Reden hilft hier meist.

(...und vielleicht auch einfach mal genießen so wie es gerade ist)
 
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  • #21
ER tut mir einerseits gut, aber diese Unsicherheit mit ihm macht mich gnadenlos fertig, und das kann das schöne nicht mehr aufwiegen.
DAS wäre mir Antwort genug.
Und hier die nächsten Argumente gegen ihn:
Er hat dann alles eher auf mich geschoben, als sich selbst zu reflektieren und zu schauen, was er in unserem Fall vielleicht anders machen könnte.
........
Über seine ex-beziehungen redete er auch eher so, dass er über die vermeintliche Schäden der Frauen (ziemlich konkret) redete, als von seinem Anteil ("Ich habe bestimmt auch Fehler gemacht, ja. Aber sie war so und so..").
Noch ein paar Argumente gefällig?
Was mich daran so fertig macht ist, dass ich fürs Vertrauen eine ehrliche, offene und selbstreflektierte Kommunikation brauche. Er ist eher ein Streitvermeiderer und zeigt vermutlich nicht so gerne sein wahres Gesicht, da er in vielen Lebensbereichen gescheitert ist oder dort eine Wunde trägt (denke ich zumindest!).
Und hier dein Fazit und letztlich der Schluss, zu dem auch ich anhand deiner Schilderungen gekommen bin:
Ich denke mittlerweile, dass wir beide andere beziehungstechnische Vorstellungen haben.. ich offen und kommunizierend, er: "Ich habe in meinem Leben mit Frauen so viel gestritten, dass ich es nicht mehr machen werde.."
 
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  • #23
R wusste über meine Polyamorie, ich habe sie jedoch für ihn beendet und wollte nun nen Beziehungsversuch starten. Konnte ihm aber nie so richtig vertrauen.. von Anfang an. Sei es damals ein altes Frauentampon in seinem Müllkorb, eine junge Frau von seiner Reise nach Vietnam, die ihn 2x anrief, als wir zusammen waren und er nicht ranging und die stets seine fcb-Beiträge liket.. oder seine nicht gerade glatte Vergangenheit (3 Kinder mit 2 verschiedenen Frauen, eine Ex, mit der es vor 2 Jahren schlimm endete und er am Anfang unserer Treffen über sie als eine "psychisch gestörte" /angeblich hätte sie eine Diagnose/ geredet hat, um mir, ich zitiere, seine Wunde zu schildern..).
Mir wird schwindelig....
 
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  • #25
Polyamorie und Eifersucht widerspricht sich grob.

Da werden Wörter benutzt, die gerade modern sind. Nix gegen Polyamorie.
Aber sobald ein einziger der Beteiligten damit nicht zurecht kommt - ist es keine Polyamorie. Das nennt man dann Untreue.
 
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  • #26
Hallo laddy,

Will ich sehr, ich strahle offensichtlich aber sehr verwirrende Signale aus. Und dann kann man Partnertechnisch wohl nichts anderes als etwas Verwirrtes und Verwirrendes finden und aufbauen.
quatsch, du müsstest einfach nur konsequenter Handeln wollen, sobald
du eben merkst, dir den Falschen an Land gezogen zu haben. Dazu ist das
Kennenlernen nun mal da. Und um so konsequenter du das durchziehst,
um so feiner wird dein Gespür dafür werden, auf was du gleich besser achten solltest. Nicht nur beim Gegenüber, sondern z.B. auch da, wo du
dich z.B. blenden lässt oder schwer mit dem loslassen tust (Motive dahinter) usw. usf. "Übung macht den Meister...".
 
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  • #27
Darf man fragen, welches Sternzzeichen er hat?