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  • #1

Vertrauen oder Finger weg?

Hallo, ihr Lieben.

Ich bitte euch um Hilfe und Meinung. Meine Geschichte ist vielleicht ein bisschen unkonventionell, wie ich selbst, mal sehen


Meine Frage ist sowas wie: ist mein Misstrauen berechtigt?

Ich (30), er (50, längst geschieden, nennen wir ihn ER
), Kollegen aus der Arbeit, beide Küstler, wohnen 50 km voneinander entfernt, er hat ein Auto. Vor 6 Monaten fingen wir an, uns zu daten, alles sehr höfflich, vieles gemeinsam, er sehr aktiv mit Vorschlägen für gemeinsame Unternehmungen. Beim 5. Date (meist sehr spannende Unternehmungen in der Natur bis zum Sonnenaufgang) haben wir getrunken und hatten petting. Am Tag danach schrieb er mich an: ich würde dich heute so gerne besuchen, selbst wenn es nur fur eine Stunde wäre. Dies hat mich verunsichert und ich hab es als pures Sexinteresse interpretiert.

Wenn ich single bin, bin ich eigentlich polyamor und geniesse das Leben. In einer Beziehung bin ich treu und familiär. Ich kann eifersüchtig sein. In der Vergangenheit oft verletzt, habe Verlustängste aus der Kindheit, an denen ich versuche, aktiv zu arbeiten (ab und zu Therapie).

Meine Sorge, dass es sich um Sexinteresse handelt, habe ich damals meinem damaligen Liebhaber anvertraut, der mir sehr nah steht und hilf in Krisen. Er beharrte daran, dass dieser Mann (ER) nur "das Eine" will, was meine Zweifel total verstärkte. Vielleicht hätte ich nicht darauf hören sollen..

ER wusste über meine Polyamorie, ich habe sie jedoch für ihn beendet und wollte nun nen Beziehungsversuch starten. Konnte ihm aber nie so richtig vertrauen.. von Anfang an. Sei es damals ein altes Frauentampon in seinem Müllkorb, eine junge Frau von seiner Reise nach Vietnam, die ihn 2x anrief, als wir zusammen waren und er nicht ranging und die stets seine fcb-Beiträge liket.. oder seine nicht gerade glatte Vergangenheit (3 Kinder mit 2 verschiedenen Frauen, eine Ex, mit der es vor 2 Jahren schlimm endete und er am Anfang unserer Treffen über sie als eine "psychisch gestörte" /angeblich hätte sie eine Diagnose/ geredet hat, um mir, ich zitiere, seine Wunde zu schildern..).
ER stellte mich bis vor 1 Woche keinem seiner Freunde vor (ok, er unternimmt ja nicht unbedingt viel...) und besucht meistens mich, bei ihm sind wir seltener (normale Singlewohnung, unten wohnen seine Eltern, keine Spuren nach Frau). Mich zu ihm zu nehmen fiel ihm auch nicht leicht (sei es die Fliesenreparatur, die er noch machen will, bevor ich seine Wohnung sehe oder dass er am liebsten in eigenem Bett schläft /und ich auch/..).

Sein Interesse am Sex ist schon gross (der Sex ist super) und er wollte mit mir schlafen noch bevor wir unseinander "sicher" waren. Ist wohl nicht unnormal bei den Kerlen..? Trotzdem würde ich eher nicht sagen, dass er nur das Eine will, er meint, er sucht eigentlich eine feste Bindung, wir unternehmen schon viel, gehen Essen, zu Konzerten, aber alles meist nur zu zweit. Emotionell öffnet er sich um Einiges langsamer als körperlich (wieder verwirrend für mich, die sehr offen ist). Das ich das komisch finde, habe ich ihm auch offen gesagt.. er meinte, dass es daran liegt, dass ich ihn verwirre (ehemalige Polyamorie, der Liebhaber, mit dem ich immer noch Kontakt habe und meine ständigen Zweifel und rumkriseln). Sind das seinerseits nur Ausreden?

Ich bin einfach nicht fähig, mir keine Gedanken und Vermutungen über ihn zu machen und bleibe trotzdem bei ihm, weil es ja schön ist und! weil ich meine inneren Ängste kenne und über meinen Anteil am Misstrauen weiss. Ich spreche mit ihm darüber ziemlich offen und krisele deswegen +-1x der Woche rum. Er meint, durch dieses rumkriseln hat er keine Chance, sich auf mich völlig einzulassen.

Was würder ihr mir raten?Vertrauen oder Finger weg?
Ich wäre für Meinungen sehr dankbar
 
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  • #3
Raus, weil meine Nachricht nicht verständlich ist? Wieso dort der Link ist, weiss ich nicht :)
 
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  • #5
Was will eine 30jährige von einem 50jährigen?

Ich würde auf den Liebhaber hören. Ansonsten, nicht so viel nachdenken, die schöne Zeit geniessen, dennoch klar im Kopf bleiben, einfach mal weiter denken, die Zeit bei dem 50jährigen läuft schneller ab. Warum die Jugend an einen 20jährigen älteren Mann "vergeuden"......
 
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*Andrea*

  • #6
Ziemlich wirre Gedanken hast du da.

Wenn er nur Sex von dir wollen würde, weshalb hättest du denn dann deine "Polyamorie" beenden sollen?

Aber du weisst ja wohl nicht mal, was dieser Begriff bedeutet, sonst könntest du ja diejenigen, die du liebtest nicht plötzlich abschiessen und erst noch nur wegen einem, dem du nicht vertraust...

Ausserdem misst du mit zwei ganz unterschiedlichen Ellen. Eine junge Frau, die ihn bloss anzurufen versuchte, macht dich eifersüchtig, andererseits verstehst du nicht, weshalb er sich Gedanken macht, wenn du dich polyamor nennst und deinen (ehemaligen?) Liebhaber weiter triffst.

Klingt schon schwer trollig. Oder geht's dir gerade gar nicht gut? Dann solltest du zumindest regelmässig in eine Therapie.
Schau dir gut!
 
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  • #7
Aber du weisst ja wohl nicht mal, was dieser Begriff bedeutet, sonst könntest du ja diejenigen, die du liebtest nicht plötzlich abschiessen und erst noch nur wegen einem, dem du nicht vertraust...
klingt sehr plausibel, ja.

Ausserdem misst du mit zwei ganz unterschiedlichen Ellen. Eine junge Frau, die ihn bloss anzurufen versuchte...
so ziemlich unempathisch von mir, ja.

Oder geht's dir gerade gar nicht gut? Dann solltest du zumindest regelmässig in eine Therapie.
es geht mir gerade nicht gut, ja.

Danke.
 
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  • #9
Hallo laddy,

....
Meine Frage ist sowas wie: ist mein Misstrauen berechtigt?...
aufgrund deiner hiesigen Schilderungen möchte ich diese Frage klar mit "ja" beantworten. Nicht, weil ich deinem Ex- oder Noch- Liebhaber darin zustimmen wollte, ER suche bei dir nur nach Sex. Sondern, weil ich finde, dass du ihm gegenüber zwar sehr offen, vielleicht sogar zu offen, bist, er sich dir gegenüber aber eher bedeckt hält. Da ist es kein Wunder, dass so etwas misstrauisch macht.

Ihr pflegt hier beide einfach völlig gegensätzliche Vorstellungen von Dingen, die beziehungsrelevant (jedenfalls aus deiner Sicht) sind. Du kommunizierst offen mit ihm. Vermutlich, weil du ihm darüber eine gewisse Sicherheit vermitteln willst. Er begreift aber nicht, dass du das im Grunde genommen von ihm ebenfalls erwartest, um eine gewisse Sicherheit darüber zu haben, ob ihr gleiche Beziehungsvorstellungen pflegt. Dabei ist es auch egal, ob ihr nur eine exklusive Sex- Affaire miteinander haben wollt oder eine Beziehung anstrebt.

Vielleicht gefällt es ihm, in seinem Semester, obendrein, dass du als Frau die sonst sexuell sehr freizügig ist, bei ihm nun "Unsicherheiten" haben musst oder er schnallt einfach nur nicht, worum es dir konkret geht. Letzteres kann ich mir allerdings kaum vorstellen, da er m.E.n. ein ungesundes Verhältnis zu "Frauen" zu pflegen scheint und er wohl trotz seines Alters wohl kaum selbstreflektiert ist. Lass das mal kurz so stehen und dann überlege noch mal für dich selbst, inwiefern du mit deiner Erwartungshaltung, ob eben der Kenntnis darum, wie er in etwa tickt, bei ihm überhaupt an der richtigen Stelle sein kannst? Beinhaltet Offenheit für dich denn keine auch "Selbstreflektiertheit"? Was soll er dir schon offen sagen, wenn er über solche Dinge nie wirklich nachdenkt und sich eher auf das Gegenüber fokussiert? Eben, dann müssen Antworten a la "du und deine Polyamorie...." oder "du und deine Selbstzweifel..." kommen.

Du hast dir da sicher keinen selbstbewussten Mann an Land gezogen und vermutlich eher einen, über den du deine eigenen Schwächen noch mal schön gespiegelt bekommst, mit dem du dich aber als "Paar" kaum weiter entwickeln können wirst. Eventuell und das sehe ich dann auch noch anders als dein Liebhaber- Kumpel, versucht er über das Pflegen deiner Unsicherheiten, seine eigenen zu kompensieren, die da u.a. aus seiner Sicht u.a. sehr wohl in eurem Altersunterschied und eben deiner sonst sexuellen Freizügigkeit liegen können. Denn, so lange du unsicher bist und trotzdem keine Konsequenzen daraus für dich ziehen willst, wirst du dich so wohl viel mehr um ihn bemühen, als wärst du in euer "Beziehung" sicher. Er erhält so also vielmehr Aufmerksamkeit von dir und muss dafür noch nicht mal groß was tun, als dich weiterhin im Ungewissen zu lassen.
Manchmal braucht man das, weil man selbst der Meinung ist, sonst nicht viel zu bieten zu haben, als das eine beliebte und dazu junge Frau bei einem bleibt. Und dann noch deine ganze Frage(Denke-)rei.

Im Übrigen zeigt auch nicht jeder seine "Eifersucht" so offen, wie du das womöglich zu pflegen tust.

Wenn dir eine offene Kommunikation wichtig ist, gehst du an diesem Mann vorbei und suchst dir einen, der dazu passt. Egal, ob du nur Sex, eine Freundschaft oder eine Beziehung suchst.
 
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  • #10
Okay... Du bist (oder warst) polyamor - hast also mehrere Liebhaber gleichzeitig - gleichzeitig pflegst Du noch intensiven Kontakt mit einem (Ex-?)Liebhaber...
Du hast jetzt einen Mann kennengelernt mit dem der Sex anscheinend ziemlich gut ist, aber wo Du Dir nicht sicher bist, ob er eine Beziehung will, oder nicht??

Kann ER sich Deiner denn sicher sein?
ICH könnte das nicht mit jemandem der polyamor lebt.
Vielleicht weiß er es genauso wenig wie Du? Dass er etwas eifersüchtige zu sein scheint, spricht jedenfalls eher dagegen, dass er nur Sex will

Was willst DU überhaupt? Willst Du überhaupt eine enge, monogame Beziehung?
 
A

*Andrea*

  • #11
Guten Morgen, liebe laddy!
Nein, nicht unempathisch, aber wirr und, wie mir scheint, ihm gegenüber etwas unfair.

Das tut mir leid zu lesen. Ich hoffe, heute Morgen geht es dir schon wieder besser. Vielleicht hat es ja gar nichts mit diesem Mann zu tun, dass du manchmal so grundsätzlich ins Zweifeln an ihm kommst. Du sagst ja, dass er dir gut tut. Ich kann an der Schilderung eurer Beziehung nichts sehen, das darauf hinweisen müsste, dass du ihm nicht vertrauen könntest.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann hast du in der Kindheit schwere Erfahrungen gemacht. Das kann einen schon prägen und auch in Beziehungen zu Verunsicherungen führen, vor allem dann, wenn irgendetwas diese alten schwierigen Gefühle triggert. Es wäre aber schade, wenn du deswegen eine Beziehung, die dir gut tut, aufgibst.
Vielleicht kannst du (auch in der Therapie?) lernen, herauszufinden, woher deine Ängste jeweils kommen, welche Situationen sie triggern, und damit so umzugehen, dass sie eure Beziehung weniger belasten. Vielleicht kannst du auch ihm davon erzählen, dass deine Ängste und dein Misstrauen eventuell von früher kommen. Falls er dann gelassen damit umgehen kann, könnte es helfen, dein Vertrauen zu stärken und vielleicht sogar deine allfällige Traumatisierung langsam zu heilen. Es kann z.B. gut tun, wenn er dich einfach umarmt, wenn du in die Angst hineinkommst.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, liebe laddy, dann ist es nicht das erste Mal, dass du Zweifel hast. Das bedeutet aber auch, dass ihr solche Zeiten schon zusammen bewältigen konntet. Vielleicht kannst du mit der Zeit mehr Vertrauen in diese gemeinsame Fähigkeit entwickeln?
Ich wünsche euch beiden von Herzen alles Gute! (Und vertrau nicht auf Ratschläge von Leuten, die selbst notorisch misstrauisch sind!)
 
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  • #12
Hallo laddy,

Liebe Lilly22,

danke. Es spricht mich sehr an.

"..weil ich finde, dass du ihm gegenüber zwar sehr offen, vielleicht sogar zu offen, bist, er sich dir gegenüber aber eher bedeckt hält."
Ja, mir ist eine offene Kommunikation sehr!! wichtig. Ich versuche, selbtreflektiert sein, er ist bedeckt, fast geheimnissvoll (zumindest für meine Auffassungsfähigkeit scheint es so) und ein Streitvermeiderer.

"Er begreift aber nicht, dass du das im Grunde genommen von ihm ebenfalls erwartest, um eine gewisse Sicherheit darüber zu haben, ob ihr gleiche Beziehungsvorstellungen pflegt."
..er hat es noch nie verstanden, was ich mit meinen klar geäusserten Wünschen an ihn, wie "mehr offen/mehr innere Nähe.." meinte!!

"Vielleicht gefällt es ihm, in seinem Semester, obendrein, dass du als Frau die sonst sexuell sehr freizügig ist, bei ihm nun "Unsicherheiten" haben musst.....Manchmal braucht man das, weil man selbst der Meinung ist, sonst nicht viel zu bieten zu haben, als das eine beliebte und dazu junge Frau bei einem bleibt....Denn, so lange du unsicher bist und trotzdem keine Konsequenzen daraus für dich ziehen willst, wirst du dich so wohl viel mehr um ihn bemühen, als wärst du in euer "Beziehung" sicher. Er erhält so also vielmehr Aufmerksamkeit von dir und muss dafür noch nicht mal groß was tun, als dich weiterhin im Ungewissen zu lassen."
..das sind dann wahrscheinlich (unbewusste??) Spiele, die ein nicht gerade selbstreflektierter Mensch spielen mag, um sein Selbstwert zu steigen. Er selbst meint von sich, dass er nicht der selbstbewussteste Mann ist.
"Eben, dann müssen Antworten a la "du und deine Polyamorie...." oder "du und deine Selbstzweifel..." kommen."
..ich verstehe mittlerweile, dass es ihn verunsichert. Es aber immer wieder als Grund aufzuführen, und das nach einem halben Jahr, wo ich echt versuche, ihm zu zeigen, dass ich ihn mag, bringt die Beziehung nicht gerade weiter..


"...über den du deine eigenen Schwächen noch mal schön gespiegelt bekommst, mit dem du dich aber als "Paar" kaum weiter entwickeln können wirst."
..So fühlt sich das an!! Ich komme bei ihm immer hart! an meine Schwächen ran, komme aber nicht voran, es tut dann nur weh.


"Wenn dir eine offene Kommunikation wichtig ist, gehst du an diesem Mann vorbei und suchst dir einen, der dazu passt. Egal, ob du nur Sex, eine Freundschaft oder eine Beziehung suchst."
..also werde ich zu meiner Offenheit und dem Anspruch, es auch vom Partner so zu bekommen, wohl noch mehr stehen. Und dabei aber auch noch klarere Signale meiner ernsthaften Abscihten ausstrahlen (nicht so polyamor/promiskuit).

Danke vielmals, es ist eine sehr gute, reflektierte und für beide Partner-seiten empathische Antwort!
 
A

*Andrea*

  • #13
Übrigens, laddy, auch dein ehemaliger Liebhaber ist kaum ein neutraler Ratgeber in dieser Sache.
 
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  • #14
Guten Morgen, liebe laddy!

Danke, Andrea :)!

Mit geht es jetzt grundsätzlich nicht top, überlastet mitm Studiumabschluss und Arbeit..

ER tut mir einerseits gut, aber diese Unsicherheit mit ihm macht mich gnadenlos fertig, und das kann das schöne nicht mehr aufwiegen.. Wir haben zwar solche Situationen schon zusammen bewältigt und er weiß von meinen Ängsten und deren Gründen in der Kindheit, aber wirklich besser wurde es dadurch nicht. Er hat dann alles eher auf mich geschoben, als sich selbst zu reflektieren und zu schauen, was er in unserem Fall vielleicht anders machen könnte. Er hat mir dann meine Unsicherheiten (nicht böse) vorgehalten, aber nicht besonders viel dafur gemacht, dass sie kleiner werden (das ist natürlich mehr meine Aufgabe, der Partner kann und darf aber schon helfen, wa...). Also wurde das Problem jedes mal eher vom Tisch weggeräumt als geklärt. 'uber seine ex-beziehungen redete er auch eher so, dass er über die vermeintliche Schäden der Frauen (ziemlich konkret) redete, als von seinem Anteil ("Ich habe bestimmt auch Fehler gemacht, ja. Aber sie war so und so..").

Was mich daran so fertig macht ist, dass ich fürs Vertrauen eine ehrliche, offene und selbstreflektierte Kommunikation brauche. Er ist eher ein Streitvermeiderer und zeigt vermutlich nicht so gerne sein wahres Gesicht, da er in vielen Lebensbereichen gescheitert ist oder dort eine Wunde trägt (denke ich zumindest!). Seine Ex hat ihn vor 2 Jahren verlassen, da zerfiel auch seine Band, in der die Beiden arbeiteten, woran ihm natürlich sehr viel Wert lag. Dann kamen auch rechtliche Probleme mit der Auflösung der Band und bis heute kann er deswegen schlecht schlafen und hat damit einige praktische Sorgen.

Als ob er auf Sicherheiten meinerseits warten würde, ich aber das gleiche von ihm brauchen wurde..Teufelskreis. Vielleicht habe ich und ER innerlich ein sehr ähnliches tiefliegendes Problem.

Ich denke mittlerweile, dass wir beide andere beziehungstechnische Vorstellungen haben.. ich offen und kommunizierend, er: "Ich habe in meinem Leben mit Frauen so viel gestritten, dass ich es nicht mehr machen werde.."


"Ich wünsche euch beiden von Herzen alles Gute! (Und vertrau nicht auf Ratschläge von Leuten, die selbst notorisch misstrauisch sind!)
"

Vielen herzlichen Dank! :) :*
(ja, auf solche "Ratschläge" fallt dann ein zweifelnder Mensch wohl leicht ein..)
 
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  • #15
Danke, Andrea :)!

Mit geht es jetzt grundsätzlich nicht top, überlastet mitm Studiumabschluss und Arbeit..

ER tut mir einerseits gut, aber diese Unsicherheit mit ihm macht mich gnadenlos fertig, und das kann das schöne nicht mehr aufwiegen.. Wir haben zwar solche Situationen schon zusammen bewältigt und er weiß von meinen Ängsten und deren Gründen in der Kindheit, aber wirklich besser wurde es dadurch nicht. Er hat dann alles eher auf mich geschoben, als sich selbst zu reflektieren und zu schauen, was er in unserem Fall vielleicht anders machen könnte. Er hat mir dann meine Unsicherheiten (nicht böse) vorgehalten, aber nicht besonders viel dafur gemacht, dass sie kleiner werden (das ist natürlich mehr meine Aufgabe, der Partner kann und darf aber schon helfen, wa...). Also wurde das Problem jedes mal eher vom Tisch weggeräumt als geklärt. 'uber seine ex-beziehungen redete er auch eher so, dass er über die vermeintliche Schäden der Frauen (ziemlich konkret) redete, als von seinem Anteil ("Ich habe bestimmt auch Fehler gemacht, ja. Aber sie war so und so..").

Was mich daran so fertig macht ist, dass ich fürs Vertrauen eine ehrliche, offene und selbstreflektierte Kommunikation brauche. Er ist eher ein Streitvermeiderer und zeigt vermutlich nicht so gerne sein wahres Gesicht, da er in vielen Lebensbereichen gescheitert ist oder dort eine Wunde trägt (denke ich zumindest!). Seine Ex hat ihn vor 2 Jahren verlassen, da zerfiel auch seine Band, in der die Beiden arbeiteten, woran ihm natürlich sehr viel Wert lag. Dann kamen auch rechtliche Probleme mit der Auflösung der Band und bis heute kann er deswegen schlecht schlafen und hat damit einige praktische Sorgen.

Als ob er auf Sicherheiten meinerseits warten würde, ich aber das gleiche von ihm brauchen wurde..Teufelskreis. Vielleicht habe ich und ER innerlich ein sehr ähnliches tiefliegendes Problem.

Ich denke mittlerweile, dass wir beide andere beziehungstechnische Vorstellungen haben.. ich offen und kommunizierend, er: "Ich habe in meinem Leben mit Frauen so viel gestritten, dass ich es nicht mehr machen werde.."