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  • #46
Das klingt mächtig alt - älter als du bist...;)
Hmm, ich finde es wichtig, sich die Beharrungskräfte, die im Unterbewusstsein wirkenden Widerstände gegen bestimmte Änderungen im eigenen Leben, den kleinen Konservativen in uns, ab und an bewusst(er) zu machen.
Der Witz ist ja gerade, dass wir beim Date nicht dasitzen und bewusst darüber nachdenken, welche Änderungen im Leben eine Beziehung mit unserem Gegenüber so nach sich ziehen würde, das läuft unbewusst ab, ohne das wir es merken, beeinflusst aber unser gesamtes Verhalten. Wir können uns noch so sehr vornehmen offen und unvoreingenommen zu sein, unsere Vergangenheit sitzt immer mit am Tisch.
 
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  • #47
Für mein Empfinden ist die Krux beim OD das erwünschte Ziel. Man trifft sich, um abzuchecken, ob das Date als zukünftiger Partner in Frage kommt. Allein das reicht ja eigentlich für den Verlust der Leichtigkeit.

Wo im rl handelt man so, checkt einen neuen Kollegen sofort durch, ob er als Vater der zukünftigen Kinder in Frage kommt usw. Es wimmelt doch im Leben eigentlich vor unbefangen Kontakten, man reagiert erst auf Flirts, nicht darauf, daß sich jemand neben einen an der Bar stellt.

Die Leichtigkeit werde ich versuchen, mir zu erhalten, indem ich erste Dates nicht als Beziehungsanbahnung sehe sondern als Kennenlernen. So wie im rl auch. Und da sieht man auch die Meisten nicht wieder, mit denen man an der Bar gequatscht hat, man muss sich da auch nicht mal erklären, weil man meint, das paßt nicht, weil man auf die Idee da gar nicht käme. Es sei denn es funkt wirklich bisschen.

Und auch wenn man Nummern getauscht hat und es kommt nix, was solls. Ich weiß doch nicht mal, ist der Mann einfach zu konfliktscheu, unhöflich oder fand er mich wirklich so doof und keiner Absage wert (kann gar nicht sein grins ).
 
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  • #48
In meiner Zeit vor dem OD bin ich auch nie auf Hallodrinen getroffen, aber beim OD weiß man das ja nicht vorher...
Ich bin halt der Meinung, daß meine Art zu schreiben z.B. für Hallodrinen schon nicht attraktiv war. Solche Kontakte sind einfach dann früh gestorben (sofern es sie überhaupt gab; ich denke, daß das Profil schon was anderes erwarten ließ).
..., magst du das erklären, warum du das nicht für Glück hieltest, das quasi vom Himmel fiel?
Weil ich dann überhaupt keinen Anteil daran hätte und das kann ich mit meinem Selbstverständnis nicht vereinen. Ich bin der Meinung, daß die Menschen weit mehr selbst beeinflussen können - positiv wie negativ - als viele offenbar annehmen (oder sich zutrauen). Ich bin da ganz bei David Schnarch. Beziehungen entstehen im Kopf. Man muß es wollen.
Ich glaube, daß es den meisten Dauersingles schlicht am Wollen und Zutrauen mangelt. Den Kerlen womöglich noch etwas mehr, weil viele wohl nicht damit klarkommen, daß nun andere Maßstäbe und Erwartungen an sie gestellt werden.
Wenn es alles nur vom Glück abhinge, dann wären die Menschen doch schon längst ausgestorben... :rolleyes:
 
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  • #49
Der Witz ist ja gerade, dass wir beim Date nicht dasitzen und bewusst darüber nachdenken, welche Änderungen im Leben eine Beziehung mit unserem Gegenüber so nach sich ziehen würde, das läuft unbewusst ab, ohne das wir es merken, beeinflusst aber unser gesamtes Verhalten.
Ich glaub ja eher, dass man das sehr bewusst aufnimmt, was der andere da so von sich gibt. Und eben recht schnell erkennt, oha, das find ich mehrheitlich toll - oder aber nö, das ist so gar nix für mich. Und daraus resultiert das entsprechende Verhalten.
 
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  • #50
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  • #51
Ich bin halt der Meinung, daß meine Art zu schreiben z.B. für Hallodrinen schon nicht attraktiv war. Solche Kontakte sind einfach dann früh gestorben (sofern es sie überhaupt gab; ich denke, daß das Profil schon was anderes erwarten ließ).
Weil ich dann überhaupt keinen Anteil daran hätte und das kann ich mit meinem Selbstverständnis nicht vereinen. Ich bin der Meinung, daß die Menschen weit mehr selbst beeinflussen können - positiv wie negativ - als viele offenbar annehmen (oder sich zutrauen). Ich bin da ganz bei David Schnarch. Beziehungen entstehen im Kopf. Man muß es wollen.
Ich glaube, daß es den meisten Dauersingles schlicht am Wollen und Zutrauen mangelt. Den Kerlen womöglich noch etwas mehr, weil viele wohl nicht damit klarkommen, daß nun andere Maßstäbe und Erwartungen an sie gestellt werden.
Wenn es alles nur vom Glück abhinge, dann wären die Menschen doch schon längst ausgestorben... :rolleyes:
OK dem kann ich folgen, danke!

Hieße natürlich, daß es dann beide wollen müssen schon bei der Kennenlernphase, und dass das passiert, das ist dann wieder Glück.

Dass eine Beziehung hält, ja, das ist dann natürlich eigenes Zutun.
 
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  • #52
Ganz klar ist mir das mit "Hallodrinen" ja nicht... was soll denn das für ein Frauentypus sein? Ein weiblicher Hallodri der was macht?
 
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  • #53
Dass eine Beziehung hält, ja, das ist dann natürlich eigenes Zutun.
Und das, was sie halten läßt, ist doch dasselbe, was sie beginnen läßt. Nämlich "eigenes Zutun".
Ganz klar ist mir das mit "Hallodrinen" ja nicht... was soll denn das für ein Frauentypus sein?
Na was wohl. Freigiebig neue sexuelle Beziehungen einzugehen. Ich halte das für ziemlich inkompatibel zu einer auf Dauer angelegten Partnerschaft. Und zwar bei m wie w gleichermaßen. Wer diese Art "Leichtigkeit" lebt, der wird sich doch nie umgewöhnen.
 
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  • #54
Hört sich ein bisschen arg verklemmt an.
 
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Deleted member 23363

  • #55
Für mein Empfinden ist die Krux beim OD das erwünschte Ziel. Man trifft sich, um abzuchecken, ob das Date als zukünftiger Partner in Frage kommt. Allein das reicht ja eigentlich für den Verlust der Leichtigkeit.
Liebe AnnaConda,
das sehe ich ebenso. Früher bin ich ja erwartungsarm (im positiven Sinn) zu den Dates gegangen und meist waren es zumindest ein paar interessante Stunden, manchmal auch mehr als das. Und ich kann das wieder!

Das ist richtig und früher habe ich das auch so gesehen: nette Frauen kennenlernen, interessante Gespräche, etwas Neues erfahren etc.
Das ist auch schön. Ich hatte das vergessen.
Vielen herzlichen Dank für die Erinnerung, Schwabinger 7 :)

Absichtsloses Handeln ist gefragt!
Paradox?
Natürlich, und dennoch wahr.
 
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Deleted member 23363

  • #56
Und mir ist mittlerweile auch klar geworden, was das Gute daran ist.
Nämlich dass die eingangs beschriebene Begegnung mich von einerm anderen - weit leidvollerem - Gedanken (einer Erinnerung) befreit hat.

"Every experience, no matter how bad it seems, holds within it a blessing of some kind. The goal is to find it." (Sakyamuni)

Letzteres hat bei mir eine Weile gedauert.
Dank an euch alle für eure hilfreichen Beiträge!
Ihr findet mich wieder auf Parship ;-)
 
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  • #60
Baudolino, ich lasse das einfach auf mich zukommen. Das sind doch immer interessante Menschen, man führt eine nette Unterhaltung und ab und zu passiert etwas. Man darf da halt nicht zu enem Date wie zu einem Bewerbungsgespräch ("Hoffentlich nimmt mich der Chef auch") gehen - einfach offen, die Zeit genießen und ein gutes Gespräch führen. Und vielleicht wollen beide das wiederholen. Wenn es nur einer will, dann mag das für den / die etwas bitter sein... aber da muss man halt durch.