troubadix

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  • #1

Verliebt!?

Mir spukt gerade eine Liedzeile durch den Kopf:

​"Sogar die Katze merkt, das was nicht stimmt,
wenn in der Milch ein Löffel Honig schwimmt."

​Woran "merkst" Du, dass Du verliebt bist?
 

fafner

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  • #2
Spannungsgefühl in der Brust und das Gegenüber geht einem nicht aus dem Kopf.
 
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lisalustig

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  • #3
Ist so lange her, kann mich fast nicht mehr erinnern....

Ein Hochgefühl war es wohl und Du könntest Du ganze Welt umarmen...
 

Lisandra

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  • #4
ein glückseliges grinsen im gesicht beim gedanken an diesen menschen - und es kaum erwarten können, ihn zu sehen.
 

addze

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  • #5
Verliebt ist man mMn sobald man das Hirn ausschaltet und dem Herz folgt, allenfalls auch entgegen allen rationalen Einwänden.

Sprich, wenn du dich noch fragst, ob du verliebt bist (und daher dein Hirn noch brauchst), dann bist du's nicht. Wenn du wirklich verliebt bist, dann nehme ich an, wirst du es mit Sicherheit wissen.
 

Julianna

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  • #6
- Appetitlosigkeit (ist bei mir immer ein ernstzunehmendes Anzeichen)
- An jemanden häufig denken müssen
- Tagträume, Löcher starren, Gedanken verloren sein
- Andere Männer bzw. Frauen sind plötzlich komplett uninteressant
- Angepanntes, erregtes Gefühl in der Brust- und/oder Bauchgegend (sind das die berühmten Schmetterlinge?)
- Herzklopfen, Herzrasen
- in unpassenden Situationen blöd vor sich hin grinsen ;)
 
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Julianna

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  • #7
@addze Es gibt Menschen, die behaupten Liebe sei reine Kopfsache. Vorallem der wissenschaftliche Ansatz geht davon aus, dass Liebe im Gehirn entsteht (und eben nicht im Herzen).
 
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  • #8
Klugscheißmodus /
Um genau zu sein, ist es reine Chemie.
Klugscheißmodus \
 
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sugar

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  • #9
Es kommt darauf an, was man unter verliebt versteht. Eine starke Zuneigung zu jemanden kennzeichnet sich durch Wohlsein, den Wunsch nach Nähe, nach gemeinsamer Zeit.
 

addze

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  • #10
Zitat von Julianna:
@addze Es gibt Menschen, die behaupten Liebe sei reine Kopfsache. Vorallem der wissenschaftliche Ansatz geht davon aus, dass Liebe im Gehirn entsteht (und eben nicht im Herzen).
Liebe und Verliebtheit sind halt zwei verschiedene Dinge. Allerdings würde ich auch bezweifeln, dass Liebe REINE Kopfsache ist.
 

Julianna

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  • #11
@addze wie gesagt, dass ist der wissenschaftliche Ansatz. Interpreteiren muss das jeder für sich selbst.

Ich glaube aber, dass Menschen mehr oder weniger zur "echten Liebe " in der Lage sind. Echte Liebe ist selbstverständlich von Verliebtheit zu differenzieren.

Für mich hat "echte Liebe" etwas damit zu tun, ob jemand Empathie besitzt und wahrhaft den anderen verstehen kann. Damit stände einer guten Kommunikation nichts im Wege.... und die Liebe hat eine Basis um zu wachsen.
 
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HrMahlzahn

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  • #12
Wirklich merken tut man es erst, wenn die Verliebtheit wieder vorbei ist. Man sieht plötzlich dass das Objekt der Begierde ein Subjekt mit guten und schlechten Eigenschaften ist, dass es eine krumme Nase und gelbe Zähne hat, es versucht hat dich in seinem Sinne zu manipulieren. Wenn du merkst, dass du deine besten Gefühle, deine wertvolle Zeit , deine Kreativität und Arbeitskraft sinnlos verplempert hast. Wenn du merkst warum dich deine Mitmenschen vorher immer so mitleidig grinsend angeschaut haben. Wenn du siehst dass der Busen zu groß oder zu klein ist, der Hintern zu fett oder zu flach ist, die ach so liebliche Stimme wie ein Blech klingt und die wunderbaren Worte nur noch heiße Luft sind. Wenn sich der wohlgeformte Waschbrettbauch als Bierplauze herausstellt. Wenn dir dieses liebliche Geschöpf plötzlich allein durch seine Anwesenheit fürchterlich auf den Geist geht.
Aber wie gesagt, ich heiße Mahlzahn und meine Frau ist ein Schuldrache.
 
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fleurdelis

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  • #13
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Picard

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  • #14
Verliebtheit ist eigentlich was schönes, doch ich verändere mich immer wieder in eine Richtung aus der sich -wenn das Gegenüber nicht hartnäckig bleibt- nie was entwickeln kann!

Ich habe mich erst zwei mal in meinem Leben verliebt:

Beim 1. mal war ich 18 und ziemlich schüchtern, Single und obwohl die "Angebete" auch dasselbe für mich empfand (über Freunde lies man mir oft genug ausrichten das es sie richtig erwischt hat -auch zum ersten mal in ihrem Leben) entwickelte sich nichts. Ich stand mir mit meinem Denken und Erwartungen regelrecht im Weg! Ich wurde extrem feinfühlig und achtete auf jedes noch so kleine Signal von ihr -obwohl eh alles klar war! Sie war verliebt ich war in sie verliebt und trotzdem wurde nichts aus uns -obwohl es oft schon knapp vor einer Beichte war! So dämlich wie ich mich benahm -kamen nicht die erwarteten Signale ihrerseits- ging ich auf Tauchstation/Ignorieren über und hoffte bizarrerweise doch noch auf Signale ihrerseits .... komplett irre: Sie versuchte wirklich alles was man einer Frau zumuten kann um mit mir zusammenzukommen -doch ich blieb steinhart auf meinen -auf irgendwelchen Schlußfolgerungen aufgebauten- Standpunkten und Einstellungen stehen. So ging das zwei Jahre bis die Ausbildung beendet war!

Beim 2. mal im Unternehmen das selbe, anfangs bin ich wirklich "cool" und umgänglich -völlig zwanglos an eine "Sache" heran. Doch wenns mich erwischt -und zwar richtig- bin ich nicht mehr ungezwungen sondern vergelte plötzlich alles 1-zu-1: Einmal nicht gelächelt vom gegenüber und dann denke ich mir meinen Teil schon wieder (die ist nur nett, verarscht mich, meint es nicht ernst oder spielt spielchen) und so blocke ich schon ab! Obwohl es durchaus ein Date gegeben hat ....

Ich kann nicht über meinen Schatten springen scheinbar! Ich mache die Fehler immer wieder in der Phase der Verliebtheit und verhindere mit meinem verbrecherischen Starrsinn schon von vornherein alles .....

Demzufolge kann Verliebtsein ein Problem werden ....
 
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billig

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  • #15
Voll gut, du erkennst dein Problem. Du siehst, dass es an deinem Verhalten liegt. Du hast zwar noch nicht verstanden, warum du dich so verhältst, aber das ist vielleicht auch gar nicht so wichtig. Wenn du das nächste mal verliebt bist und dann anfängst, kleinlich alles aufzurechnen, dann halte einfach inne. Sag dir gedanklich STOPP und bemerke einfach nur, dass es wieder dein Muster ist, was da abläuft. Was du in dem Moment über die andere denkst, das sind zunächst mal nur deine Gedanken. Die Realität kann ganz anders aussehen und das gilt es herauszufinden.
Indem du dir deiner destruktiven Gedankengänge bewusst wirst, erhältst du einen leichten Überblick und du erwirbst dir neuen Handlungsspielraum. Beispielsweise kannst du sie beim nächsten mal sehen wieder nett anlächeln, weil du weißt, sie will dir nix böses, es waren nur deine Gedankengänge, die dich das haben vermuten lassen. Durch diese Selbstreflexion korrigierst du dein Bild vom Gegenüber und kannst dich dann entsprechend wieder anders verhalten. :)
 
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Picard

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  • #16
Hi! "billig" du hast eigentlich recht! ABER ich verliebe mich nunmal sehr selten! Blöderweise diesmal (nach Jahren) in eine Kollegin wo eigentlich alles super gelaufen is (Date, Signale -alles steht auf "GO"), nur durch Kleinigkeiten ist diesmal unser Verhältnis (vor allem durch mein blödes Verhalten) wieder distanziert!

Leider IST mir mein destruktives Verhalten bewusst, auch wenn ich dagegensteuere und mich "überwinde" wieder mal "Signale" zu senden muss ich meinen dämlichen Stolz zusätzlich ausschalten. Das gelingt mir leider nicht!

Es ist zum verzweifeln, eigentlich will ich diese Kollegin einfach nur wieder in ein normales Verhältnis bringen, dzt. bin ich auf "Ignorieren". Es grenzt ja wahrlich an Selbstzerstörung; Ich denke die ganze Zeit an sie, will ihr aber gleichzeitig völlig aus dem Weg gehen und nicht einmal zufällige Begegnungen im Unternehmen zulassen -wenn ich ihr begegne denke ich mir sofort wieder "schön blöd, jetzt hast du ihr wieder ein Zeichen gegeben obwohl sie dich verarscht".

Ich hoffe ich werde bald versetzt und sehe sie nie wieder! :(
 
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ratte

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  • #17
Zitat von Picard:
Vor ein paar Monaten hat es eine Kollegin von mir geschafft sich in meinen „Umkreis“ reinzuspielen (ich bin generell eher nicht der gesprächige Typ der aktiv „tratscht“). Sie viel mir anfangs nicht auf, sie sieht zwar wirklich bezaubernd aus, doch da ich in einer langjährigen Beziehung bin (und sie übrigens auch), habe ich keine weiteren Gedanken verschwendet sie gar näher kennenzulernen oder Ähnliches.

Sie hat mich aber scheinbar registriert und sich in unserem täglichen Meeting nah zu mir gesetzt, mich immer wieder aktiv angesprochen - ich hatte das Gefühl sie sucht Wege um mit mir in Kontakt treten zu können – und vor allem berührt, immer fast unmerklich aber extrem sinnlich! Die Gesprächsthemen sind weit von oberflächlichem Small Talk oder Arbeitsthemen entfernt, ..... So ging das wochenlang dahin ….

Zitat von Picard:
Hi! "billig" du hast eigentlich recht! ABER ich verliebe mich nunmal sehr selten! Blöderweise diesmal (nach Jahren) in eine Kollegin wo eigentlich alles super gelaufen is (Date, Signale -alles steht auf "GO"), nur durch Kleinigkeiten ist diesmal unser Verhältnis (vor allem durch mein blödes Verhalten) wieder distanziert!

Leider IST mir mein destruktives Verhalten bewusst, auch wenn ich dagegensteuere und mich "überwinde" wieder mal "Signale" zu senden muss ich meinen dämlichen Stolz zusätzlich ausschalten. Das gelingt mir leider nicht!

Es ist zum verzweifeln, eigentlich will ich diese Kollegin einfach nur wieder in ein normales Verhältnis bringen, dzt. bin ich auf "Ignorieren". Es grenzt ja wahrlich an Selbstzerstörung; Ich denke die ganze Zeit an sie, will ihr aber gleichzeitig völlig aus dem Weg gehen und nicht einmal zufällige Begegnungen im Unternehmen zulassen -wenn ich ihr begegne denke ich mir sofort wieder "schön blöd, jetzt hast du ihr wieder ein Zeichen gegeben obwohl sie dich verarscht".

Ich hoffe ich werde bald versetzt und sehe sie nie wieder! :(


Aprospos du "verliebst dich nunmal sehr selten"....was ist das dann mit deiner "langjährigen Beziehung"?

Was für ein Jammerlappen und hinterhältiger Warmwechsler... hoffentlich trennt sich deine Freundin bald aus eigenem Entschluss von dir...
 

Picard

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  • #18
Deine Interpretation und Ferndiagnose ist jedenfalls kein Grund mich als "Jammerlappen" und "hinterhältigen Warmwechsler" zu bezeichnen! Spare dir solche Kommentare und ignoriere meine Beiträge! Deine Unterstellungen werden mich jedenfalls zu keiner wie auch immer gearteten Rechtfertigung motivieren, auch werde ich deinen aggressiven Beitrag keiner vernünftigen Antwort würdigen!
 

HrMahlzahn

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  • #19
Nun, Picard, wenn man das rattige abzieht, bleiben trotzdem die Widersprüche mit der langjährigen Beziehung zum Warmhalten und den nicht stattfindenden Abenteuern. Warst du in deine langjährige Beziehung nie verliebt und warum bist du überhaupt noch mit ihr zusammen?
 

Picard

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  • #20
HrMahlzahn, natürlich gibt es Widersprüche! Das Leben verläuft nicht linear mit Scheuklappen rechts und links! Es ist momentan schwierig mit meinem Befinden und wollte einfach schwierige Bedinungen, die jedem passieren können, thematisieren. Das hat noch nichts mit Tatsachen (Untreue, Betrug, Warmwechseln etc.) zu tun, es spielt sich alles im Kopf ab! Ich kämpfe dagegen an, da meine Beziehung eigentlich gut verläuft! Priorität hat immer noch die Freundin, doch sie wird mehr und mehr zur Randerscheinung da ich mich (und sie auch) in eine andere Richtung entwickle, -eventuell ein programmiertes Auseinanderleben!


Es ist natürlich für das Ego gut wieder mal "begehrt" zu werden, es entstehen daraus natürlich Probleme in einer Beziehung (die etwas "eingeschlafen" ist durch den wirklich intensiven (beruflichen) Alltag! ). Ich will keineswegs warmwechseln, das wäre einfach nur unfair, deshalb hoffe ich das sie (die Kollegin) und ich einfach nur funktionieren (auf beruflicher Ebene) bis ich versetzt werde, da mein Verlangen (für das ich nichts kann....) im Gegensatz zu meinem logischen Denken (Arbeit, Beziehung) selbst ein Widerspruch ist.
 

HrMahlzahn

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  • #21
Hallo Hr. Picard,


jetzt kann ich deine Gedanken nachvollziehen. Ich selbst denke und handle allerdings völlig anders. Mir scheint, du bist ein sehr emotionaler Mensch und deine Beziehung kann dir nicht mehr viel bieten. Vielleicht könnt ihr mal Tacheles reden und die alten Türmchen voller Spinnweben aus den Bauklötzen des Zusammenlebens umstürzen, Möglicherweise gibt das eurer Beziehung einen neuen Reiz oder ihr merkt, dass ihr euch gegenseitig frei geben solltet.
 
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Picard

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  • #22
Danke für dein Verständnis HrMahlzahn! Ja leider etwas kompliziert!


"Tacheles reden und sich gegenseitig frei geben" klingt wirklich schön und wäre eine vernünftige Basis für das Weiter"funktionieren" DOCH da sich alles in meinem Kopf abspielt und ich tatsächlich ein sehr nachdenklicher Mensch bin kann ALLES von mir auch Einbildung sein und eine andere Ebene (Kommunikation, Signale, Körpersprache etc.) wurde von mir missverstanden .... dann würde ich vor einer anderen Realität stehen: 1. bei meiner Freundin die sich vor den Kopf gestoßen fühlt ob der plötzlichen Offenbarung und 2. bei meiner Kollegin die sich noch immer bequem auf meine "eingebildeten" Signale ihrerseits berufen könnte und kalt abwinkt (da sie vielleicht auch ihre Beziehung halten will oder eventuell sogar nie wirkliche Intentionen für mich hatte).


Tja net einfach,...ich will einfach niemanden zu Nahe treten und ignoriere meine Gefühle zugleich!
 
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Deleted member 20013

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  • #23
Die Ausgangsfrage ist angelehnt an eine, die mir schon länger im Kopf rumschwirrt, mir aber noch keinen eigenen Thread wert war:
Wie unterscheidet man das Verliebtsein in eine Person von den, mit dem Single-Sein einhergehenden, Bedürftigkeiten (nicht nur körperliche).
Also salopp gesagt, will ich nur mein Alleinsein beenden und mit IRGENDJEMANDEM (der gewisse Mindeststandards erfüllt) zusammen sein, oder will ich eben genau mit dieser Person Zeit verbringen, weil es dafür irgendwelche in dieser Person liegende Gründe gibt?
Wisst ihr was ich meine? Das ist doch ein riesiger Unterschied und birgt hohes Potential zur Selbst- und Fremdverarschung.
 
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  • #24
Schwierig !

Ich befürchte, daß das in der ersten Phase nicht zu unterscheiden ist.

Vielleicht hilft es, es laaaaaangsaaaaam angehen zu lassen - dann merkst Du am ehesten, wenn bzw. daß Du eine "rosarote Brille" aufhast bzw. hattest : So klitzekleine Momente, wo die "echten" Farben durchblitzen, wo eine Erkenntnis kurz aufblitzt, daß bzw. was Dich womöglich doch stört, womit Du auf Dauer nicht "ihm zuliebe" (sic !) leben kannst - dann weißt Du, Du mußt aufpassen.

Vielleicht hilft es auch, ganz genau auf Dich zu achten : Guckst Du noch nach anderen bzw. denkst an andere, oder sind die komplett "ausgeblendet" ? Was empfindest Du dabei : Die berühmten "Schmetterlinge im Bauch", das unbändige Verlangen, so viel Zeit wie möglich mit ihr/ihm zu verbringen, oder empfindest Du "nur" eine (bequeme) Wärme, ist es "nur" angenehm ?

Du verstehst, worauf ich hinaus will ... ?
 

fafner

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  • #25
Ja.

Die Lösung ist eigentlich ganz einfach. Zu Beginn ist jeder ein irgendjemand. Im Verlauf des Kennenlernen dann nicht mehr...
Vielleicht hilft es, es laaaaaangsaaaaam angehen zu lassen ...
Definitiv. Sofern es nicht die sagenumwobene Liebe auf den ersten Blick ist.
Vielleicht hilft es auch, ganz genau auf Dich zu achten : Guckst Du noch nach anderen bzw. denkst an andere, oder sind die komplett "ausgeblendet"?
Wenn nicht letzteres, wird es sowieso nix.
 
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A.B.

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  • #26
Die Ausgangsfrage ist angelehnt an eine, die mir schon länger im Kopf rumschwirrt, mir aber noch keinen eigenen Thread wert war:
Wie unterscheidet man das Verliebtsein in eine Person von den, mit dem Single-Sein einhergehenden, Bedürftigkeiten (nicht nur körperliche).
Also salopp gesagt, will ich nur mein Alleinsein beenden und mit IRGENDJEMANDEM (der gewisse Mindeststandards erfüllt) zusammen sein, oder will ich eben genau mit dieser Person Zeit verbringen, weil es dafür irgendwelche in dieser Person liegende Gründe gibt?
Wisst ihr was ich meine? Das ist doch ein riesiger Unterschied und birgt hohes Potential zur Selbst- und Fremdverarschung.

Es unterscheidet sich voneinander dadurch, dass das Gegenüber beim Verliebtsein eine diffuse Unruhe in mir auslöst, mich aufwühlt, aus dem Takt bringt. "Die Tage schlagen über meinem Kopf zusammen."
 
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Deleted member 20013

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  • #27
Die Lösung ist eigentlich ganz einfach. Zu Beginn ist jeder ein irgendjemand. Im Verlauf des Kennenlernen dann nicht mehr...

hhhmmm... Wenn du das so formulierst... Ich glaube mir steht gar nicht wirklich der Sinn danach das Risiko einzugehen aus IRGENDjemandem, jemanden Vertrautes zu machen. Bisher habe ich 2x telefoniert (war beides grausig und das Kennenlernen wurde daraufhin abgebrochen) und 2x getroffen (1x nicht sooo prall und 1x OK). Ergo 4 Herren. Aber mir schwant langsam, dass ich eigentlich total mauer und gar kein Kennenlernen zulasse...

Zitat von Traumichnich:
Vielleicht hilft es, es laaaaaangsaaaaam angehen zu lassen - dann merkst Du am ehesten, wenn bzw. daß Du eine "rosarote Brille" aufhast bzw. hattest
Ich glaube hier reden wir aneinander vorbei. Es geht mir nicht um die Unterscheidung rosarote Brille vs Realität oder Verliebtsein vs. An- bzw. Abwesenheit von Liebe. Selbst wenn es kribbeln und es sich rosig anfühlen würde, hätte ich noch immer Zweifel, ob das in meinem Gegenüber begründet liegt oder doch eigentlich nur eine rein egoistische Ausgeburt meiner Bedürfnisse ist. Das immer eine gewisse egoistische Komponente in der Sache enthalten ist will ich gar nicht leugnen. Die Frage ist eher, bis zu welchem Grad von Egoismus ist es noch vertretbar?

Zitat von Traumichnich:
Guckst Du noch nach anderen bzw. denkst an andere, oder sind die komplett "ausgeblendet" ?
Das ist ein einigermaßen "quantifizierbarer" Ansatz. Den finde ich gut.

Zitat von Traumichnich:
Was empfindest Du dabei : Die berühmten "Schmetterlinge im Bauch", das unbändige Verlangen, so viel Zeit wie möglich mit ihr/ihm zu verbringen, oder empfindest Du "nur" eine (bequeme) Wärme, ist es "nur" angenehm ?
Mit solchen Maßen traue ich mir selbst nicht über den Weg und glaube nicht, dass ich das anständig wahrnehmen/einschätzen/abgrenzen könnte.
 
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Deleted member 20013

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  • #29
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fafner

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  • #30
Och... schade. Wir wollten doch noch was lernen. ;)