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  • #46
Zitat von Andre:
Ja, aber die von dir angeführte Moral ist auch nicht besser. .....................
Dreifache Freude :
- schön, dich mal wieder zu lesen, Andre
- interessant, was du schreibst, da ist was dran
- freue mich für, dass du noch regelmäßig 800 km fährst (du weißt schon, wie ich
das meine)
LG
 
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  • #47
Zitat von Zaphira:
Wobei die Frage auftaucht, wie es dazu kommen konnte, dass der Partner sich hat ausspannen lassen. Wie tragfähig ist/war in diesem Fall die Beziehung.
Eben.

Zitat von Zaphira:
Wenn eine Beziehung intakt ist, hat ein Dritter keine Chance, sich dazwischen zu drängen.
Ja, damit ist im Grunde alles gesagt. Alles, was außer "Intaktheit" ("lieben und geliebt werden") eine Beziehung zusammenhalten soll, könnte man fast schon selbst als unmoralisch bezeichnen.

Zitat von Zaphira:
Das Vertrauen ist erschüttert, die Angst, dass man nochmals von Platz 1 verdrängt werden könnte, nicht unbegründet.
Und dann schleichen sich möglicherweise weitere zerstörerische Verhaltensweisen ein, z. B. den anderen zu kontrollieren.

Zitat von Zaphira:
Und die, die im Umfeld dann mit Moral kommen, sind meistens diejenigen, die aufgrund dieses Beispiels befürchten, dass auch in ihrer Beziehung ein solcher 'Einbruch' geschehen könnte, und das muss man ja abwehren, mit moralischen Bedenken.
Prophylaktisch sozusagen, ja. Wenn man sich überlegt, wie weitverbreitet diese Vorstellung ist, wirft das kein gutes Licht auf die landläufige Beschaffenheit von Beziehungen und die Sicht auf den Beziehungspartner. Man könnte schon Bequemlichkeit oder gar Herablassung darin sehen, statt sich um die Intaktheit seiner Beziehung zu kümmern, sie mit Fluch- und Bannsprüchen zusammenhalten zu wollen. Was ich -- wenn man denn Moral schon bemühen möchte -- wie gesagt selbst schon wieder unmoralisch finde.
 
G

Gast

  • #48
Zitat von 23kinomoto:
... Dennoch möchte ich erst einmal für mich persönlich herausfinden, was ich überhaupt will und werde vermutlich auch in nächster Zeit das Gespräch mit ihm suchen. ....
Genau DAS ist die Lösung:
1) sich selbst klar werden, was geht da vor, welche Optionen sehe ich, welche möchte ich.
2) den Mann fragen, was er erlebt hat, wie er das interpretiert, welche Optionen er sieht und präferiert.

Für solche Konstellationen gibt es keine Patentlösung. Das kann der Beginn einer lebenslangen großen Liebe sein oder auch nur eine einmalige Bettgeschichte. Kommunikation ist der einzige Weg, zu einer Entscheidung zu gelangen, bei der das Gefühl und die Vernunft gleichermaßen beteiligt sein sollten.