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  • #16
AW: Verlernen von Sozialkompetenz durch moderne Medien

Zitat von Heike:
Nein, die Konsequenz ist, daß diese Leute ihre Brause aus dem Nabel eines anderen Leuts schlecken und damit sogar ungleich erfolgreicher sein dürften, weil um den eigenen Nabel auszuschlecken muß man sehr beweglich sein, und auch wenn die Mitsichimreinenleute heftig daran arbeiten, ihr Rückgrat zu verlieren, sind die wenigsten schon so fortgeschritten, daß sie das hinkriegen. Ausnahmen bestätigen sicherlich die Regel. Ich hab allerdings auch schon erste Strohhalme gesichtet.
Heike, ich bin begeistert. Oftmals verschwurbelt von dir geschrieben, finde ich in DIESEM Beitrag einen für mich verständlichen Wortwitz wieder.

Rückgratlos (den Sekt, "der so schön hat gesprickelt") aus dem eigenen Nabel schlürfen ist schon eine schöne Metapher.
 
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  • #17
AW: Verlernen von Sozialkompetenz durch moderne Medien

Zitat von Benutzer:
Eher so Mitte der 60-er, finde ich. Da haben Kinder noch draußen gespielt, konnten auf einem Bein stehen und Purzelbäume schlagen, hatten Respekt vor älteren Menschen und der Staatsobrigkeit.

Aber da schreibt wohl ein ewig Gestriger. Für mich war die (meine kleine) Welt damals noch in Ordnung.

Und nun sehe ich schon ein Gewitter hier aufziehen:
Oh, was war damals alles nicht in Ordnung. Oh Gott, hätte das Kind damals nur mal über seinen "Tellerrand" geschaut.....
Ist immer eine Frage des gewählten Ausschnitts.
In den sechziger Jahren gabs ja schon Fernsehen, und manche Kinder haben sich da auch Nachrichten auf Zetteln übermittelt. Am schönsten war es bekanntlich für Kinder im 19. Jahrhundert, als es diese Medien nicht gab. Da durften sie beispielsweise 12. Stunden am Tag draußen sein und in Gruben spielen, sich ordentlich körperlich abrackern, haben kein Zivilisationsfett angesetzt und hatten noch Respekt vor dem Vorarbeiter.
 
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  • #18
AW: Verlernen von Sozialkompetenz durch moderne Medien

Zitat von Heike:
Ist immer eine Frage des gewählten Ausschnitts.
In den sechziger Jahren gabs ja schon Fernsehen, und manche Kinder haben sich da auch Nachrichten auf Zetteln übermittelt. Am schönsten war es bekanntlich für Kinder im 19. Jahrhundert, als es diese Medien nicht gab. Da durften sie beispielsweise 12. Stunden am Tag draußen sein und in Gruben spielen, sich ordentlich körperlich abrackern, haben kein Zivilisationsfett angesetzt und hatten noch Respekt vor dem Vorarbeiter.
Ja, ja und selbst in der heutigen Zeit schuften Kinder für die Sportmarke mit dem "Swoosh" in Bangladesch unter den schlimmsten Bedingungen und haben wenigstens Respekt vor dem "Aufseher"....
 
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  • #19
AW: Verlernen von Sozialkompetenz durch moderne Medien

Zitat von Benutzer:
Eher so Mitte der 60-er, finde ich. Da haben Kinder noch draußen gespielt, konnten auf einem Bein stehen und Purzelbäume schlagen, hatten Respekt vor älteren Menschen und der Staatsobrigkeit.
Auch 20 Jahre später war das noch so. :)
 
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  • #20
AW: Verlernen von Sozialkompetenz durch moderne Medien

Ich denke schon, dass die modernen Medien die Sozialkompetenz verändern. Ich erwische mich selbst manchmal dabei, wie ich Konflikte über WhatsApp und Co. zu schlichten versuche, da ich die Konfrontation am Telefon oder im Real Life nicht mehr gewöhnt bin und mich dem auch tatsächlich nicht mehr ganz gewachsen fühle. Durch die modernen Medien wird die Vermeidung schlicht zu einfach gemacht.
 
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  • #21
AW: Verlernen von Sozialkompetenz durch moderne Medien

Zitat von Madita:
Ich denke schon, dass die modernen Medien die Sozialkompetenz verändern. Ich erwische mich selbst manchmal dabei, wie ich Konflikte über WhatsApp und Co. zu schlichten versuche, da ich die Konfrontation am Telefon oder im Real Life nicht mehr gewöhnt bin und mich dem auch tatsächlich nicht mehr ganz gewachsen fühle. Durch die modernen Medien wird die Vermeidung schlicht zu einfach gemacht.
Ja, nur ist diese "Vermeidung" kontraproduktiv. Konfliktlösung über SMS u.ä. verschlechtert nach meiner Erfahrung immer die Situation. Probleme müssen meines Erachtens mindestens telefonisch besprochen werden, besser Aug in Aug. Leider ist es oft schwierig, das der anderen Seite klarzumachen.
 
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  • #22
AW: Verlernen von Sozialkompetenz durch moderne Medien

Zitat von Benutzer:
Eher so Mitte der 60-er, finde ich. Da haben Kinder noch draußen gespielt, konnten auf einem Bein stehen und Purzelbäume schlagen, hatten Respekt vor älteren Menschen und der Staatsobrigkeit.
.
Als es noch Prügel vom Lehrer gab und Linkshänder umerzogen wurden. Oh selige Zeiten!
 
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  • #24
AW: Verlernen von Sozialkompetenz durch moderne Medien

@Benutzer: Jede Ironie ist in diesem Fall leider ein völliger Griff ins Klo, denn ...

... im Jahre 1966 sah der Bundesgerichtshof den engagierten ehelichen Beischlaf als Voraussetzung zum Erhalt der Ehe an:
„Die Frau genügt ihren ehelichen Pflichten nicht schon damit, dass sie die Beiwohnung teilnahmslos geschehen lässt. Wenn es ihr infolge ihrer Veranlagung oder aus anderen Gründen (...) versagt bleibt, im ehelichen Verkehr Befriedigung zu finden, so fordert die Ehe von ihr doch eine Gewährung in ehelicher Zuneigung und Opferbereitschaft und verbietet es, Gleichgültigkeit oder Widerwillen zur Schau zu tragen. Denn erfahrungsgemäß vermag sich der Partner, der im ehelichen Verkehr seine natürliche und legitime Befriedigung sucht, auf die Dauer kaum jemals mit der bloßen Triebstillung zu begnügen, ohne davon berührt zu werden, was der andere dabei empfindet. (...) Deshalb muss der Partner, dem es nicht gelingt, Befriedigung im Verkehr zu finden, aber auch nicht, die Gewährung des Beischlafs als ein Opfer zu bejahen, das er den legitimen Wünschen des anderen um der Erhaltung der seelischen Gemeinschaft willen bringt, jedenfalls darauf verzichten, seine persönlichen Gefühle in verletzender Form auszusprechen.“ (zit.n.Wiki unter "Ehelicher Beischlaf")

So viel zum Thema heile Welt in den 60ies.
 
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  • #25
AW: Verlernen von Sozialkompetenz durch moderne Medien

Ja, damals hatte man oder vielmehr eben frau eben auch im Bett sozialkompetent zu sein. Das wollten nicht nur Liebe und Anstand, sondern eben auch der Gesetzgeber so. Und kaum überläßt man die Menschen sich selbst, gehts bergab und jeder fühlt sich nur noch sklavisch der eigenen Lust verpflichtet. O tempora, o mores!
 
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  • #26
AW: Verlernen von Sozialkompetenz durch moderne Medien

Ist es nicht so, dass die Kurzatmigkeit schon lange Einzug gehalten hat ? Sind es nicht auch abergläubische angestellte IT Spezialisten ohne weiter gehende Kompetenz/Prokura, Studenten als Praktikanten in der Hoffung auf einen leichten job ohne Verantwortung?

Heute war Auftragsbestätigung, auf „Apfel“ um zu steigen. Alle Bewerber liefen mir über ein knappes Jahr wie Weinvertreter die Tür ein, um diesen Auftrag zu ergattern. Letztlich vergab ich den Auftrag an denjenigen, der jede Frage ohne „antrainiertes Gequatsche“ beantwortet hat.

Bei der Partnerwahl bin ich privat, entscheide schon rein online ob eines Profils, besteht ein Mindestmaß an Verständnis für Zusammenhänge oder Gequatsche per mail, wobei mir meine weltoffene Einstellung nicht nur bei der Partnersuche zeigt, innerhalb „good old europe“ und damit verbundenen Kontakten ist Hamburg meine Stadt, unaufgeregt, immer eine Kleinigkeit voraus, dabei völlig wertfrei und am Geschehen Fußball mit diesem aufgedunsenen Ex-Player nicht involviert.

Und daher, parship bitte bleibt so, über alles andere können wir uns immer noch unterhalten...ich find schon den Weg...Ina Müller als „born too be a landei“ hat ihn ja auch gefunden.

:)
 
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  • #27
AW: Verlernen von Sozialkompetenz durch moderne Medien

@ Themenersteller,

kann dir folgen ohne Zitate und lese weitere Beiträge, ich denke, dafür ist das forum da und bedanke mich für die Möglichkeit, die hier geboten wird.

Nur so ganz wirklich und für mich passend, ich lösche "Inkompetenzen" , ich möchte einen Partner kennen lernen und nicht eine online fiktion.

Nervig weibliche Beiträge, Diskussionen...ich überlasse gerne das Fußballstadion den "Altbewährten", ist nur nicht mehr angesagt !
 
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  • #28
AW: Verlernen von Sozialkompetenz durch moderne Medien

Neulich habe ich mich mit einer Bekannten gestritten.
Sie schrieb mir über WA unschöne Nachrichten.
Ich habe versucht, sie anzurufen. Sie ging nicht dran. Auf meine Bitte hin, das Problem persönlich zu klären, ging sie nicht ein.
Habe ihr ein Treffen vorgeschlagen, um miteinander zu reden.
Es kam keine Antwort.
Habe den Schreibkontakt eingestellt. Das ist mir echt zu blöd.

Es ist eben "mutiger" in der virtuellen Welt "Du A....loch" zu sagen, als es jemandem persönlich mitzuteilen.
 
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  • #29
AW: Verlernen von Sozialkompetenz durch moderne Medien

Zitat von Gnom:
Neulich habe ich mich mit einer Bekannten gestritten.
Sie schrieb mir über WA unschöne Nachrichten.
Ich habe versucht, sie anzurufen. Sie ging nicht dran. Auf meine Bitte hin, das Problem persönlich zu klären, ging sie nicht ein.
Wie schön, dass die Rufnummer am Handy unterdrückt werden kann, da lässt es sich schön inkognito anrufen oder gleich für ein paar Tage sperren. WA dürfte auch eine Sperrfunktion haben...

Ein hoch auf die Technik
 
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  • #30
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Zitat von Toni67:
Wie schön, dass die Rufnummer am Handy unterdrückt werden kann, da lässt es sich schön inkognito anrufen oder gleich für ein paar Tage sperren. WA ädürfte auch eine Sperrfunktion haben...

Ein hoch auf die Technik
Das ist doch Kinderkram.
Ich bin der Ansicht, als Erwachsene sollte man in der Lage sein, miteinander Probleme zu besprechen, ohne Technik.
Aber wenn sich jemand zickig/ (typisch weiblich eben) verhält, sehe ich weiterhin keinen Grund mehr hinterher zu laufen.
Dieses blöde Schmollen mir ist einfach zu blöd.

Ich habe wohl zuviel männliche Gene, grins.....