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  • #31
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Zitat von WiWo:
Woraus schließt Du, wie lange ich bereits alleine (=getrennt) lebe? [...] Ich bin alleine zufrieden, ich bin mir selber genug, sprich: ich „brauche“ niemanden.
Aber ich suche jemanden, mit dem ich das Leben teilen kann.
Das finde ich nun wiederum sehr interessant. Ich hoffe, Du empfindest das Folgende nicht als Angriff oder Provokation, doch ich bin ehrlich interessiert an Deiner Antwort.

Offenbar lebst Du also schon länger getrennt, ich vemute einmal: Jahre. Du bist also verheiratet, willst diesen Zustand auch nicht ändern, denn sonst hättest Du es schon vor Jahren umgesetzt und sucht gleichzeitig jemanden, mit dem Du das Leben teilen möchtest.

Wie geht das zusammen? Das verstehe ich nicht.

Liebe Grüsse

PS.: Ich hatte mal so eine Beziehung, er hat sogar denselben Wortlaut benutzt. Nie wieder würde ich mich auf so etwas einlassen.
 
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  • #32
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Zwischen Wollen und Können liegen leider noch immer Welten.

Richtig ist, ich lebe schon länger von meiner Frau getrennt (ca. 2 1/2 Jahre). Verheiratet sind wir noch immer, weil wir vor ein paar Jahren einem Immo-Heini aufgesessen sind. Was sich so toll angehört hatte, entwickelte sich zu einem finanziellen Alptraum; sprich: wir wurden über den Tisch gezogen. Die Ehe lassen wir noch "laufen", um die steuerlichen Vorteile nutzen zu können.
Das ist keine Frage des Wollens, sondern eine rein sachlich begründete (und für beide Seiten unerwünschte) Situation. Zum Glück ist ein Ende absehbar - in etwa einem Jahr sind wir mit dem Kredit + LVs durch und dann steht die Scheidung an.

Nur wer fragt, bekommt Antworten. Wer nicht fragt, der nimmt nur an und liegt damit eben häufig daneben. ;-)
 
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  • #33
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Zitat von WiWo:
Ist also „getrennt“ für manche (viele?) ein rotes Tuch? Und sollte ich mir eigentlich Gedanken machen, wenn bei Frauen "Getrennt" steht?
Ich vermute, dass tatsächlich schlechte Erfahrungen gemacht wurden, Männer, die getrennt, mit einem Fuß noch in der Wohnung der Ex standen und sich noch nicht wirklich frei gemacht hatten für eine neue Beziehung. Pauschal würde ich das aber nicht so krass sehen. (Wer wollte schon einen Mann mit vielleicht 40 Jahren, der NOCH frei ist, der bisher noch gar keine Beziehung hatte?!) Getrennt ist zudem ehrlicher, man könnte ja auch einfach Single angeben (was ja auch nicht direkt gelogen wäre).
 
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  • #34
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Zitat von WiWo:
Zwischen Wollen und Können liegen leider noch immer Welten.

Richtig ist, ich lebe schon länger von meiner Frau getrennt (ca. 2 1/2 Jahre). Verheiratet sind wir noch immer, weil wir vor ein paar Jahren einem Immo-Heini aufgesessen sind. Was sich so toll angehört hatte, entwickelte sich zu einem finanziellen Alptraum; sprich: wir wurden über den Tisch gezogen. Die Ehe lassen wir noch "laufen", um die steuerlichen Vorteile nutzen zu können.
Das ist keine Frage des Wollens, sondern eine rein sachlich begründete (und für beide Seiten unerwünschte) Situation. Zum Glück ist ein Ende absehbar - in etwa einem Jahr sind wir mit dem Kredit + LVs durch und dann steht die Scheidung an.

Nur wer fragt, bekommt Antworten. Wer nicht fragt, der nimmt nur an und liegt damit eben häufig daneben. ;-)
Das ist natuerlich dumm gelaufen. Sowas hoert man ja leider immer wieder.

Du hast recht, wer fragt, bekommt Antworten und manchmal entsprechen die dann sogar der Wahrheit und den Tatsachen.

Eine gute Freundin von mir war mal mit einem Mann zusammen, der in einer aehnlichen Situation steckte - also Schulden mit der noch Ehefrau, von der er zumindest auch getrennt lebte. Er war somit zwar emotional bereit, eine neue Beziehung einzugehen, aber das Wasser stand ihm schon bis zum Hals. Das war also keine gute Voraussetzung fuer eine neue Beziehung.
Meine Bekannte konnte mit ihm Spass haben, aber neue Verpflichtungen wollte er auch nicht eingehen, weil er das auch gar nicht konnte. Somit machten sie nie Zukunftsplaene, die Hand und Fuss hatten. An Familiengruendung war auch nicht zu denken. Sie sollte sich gedulden (er sagte ihr auch sehr gern, dass sie ja noch soooo viel Zeit haetten). Dafuer hatte sie lange Zeit Verstaendnis, aber aus einem Jahr sind schnell ganz viele geworden und am Ende stand sie mit leeren Haenden da. Er wurde nach vielen Jahren tatsaechlich schuldenfrei, suchte sich dann aber schnell eine andere und meine Bekannte hatte die A-Karte gezogen, weil sie dann zu alt zum Kinderkriegen war.

Zitat von Novacita:
Ich vermute, dass tatsächlich schlechte Erfahrungen gemacht wurden, Männer, die getrennt, mit einem Fuß noch in der Wohnung der Ex standen und sich noch nicht wirklich frei gemacht hatten für eine neue Beziehung. Pauschal würde ich das aber nicht so krass sehen. (Wer wollte schon einen Mann mit vielleicht 40 Jahren, der NOCH frei ist, der bisher noch gar keine Beziehung hatte?!) Getrennt ist zudem ehrlicher, man könnte ja auch einfach Single angeben (was ja auch nicht direkt gelogen wäre).
Natuerlich sind die wenigstens ein unbeschriebenes Blatt. Das verlangt doch niemand. Schliesslich haben wir alle unsere Erfahrungen gemacht. Aber in einem bestimtmen Alter will man sich den Weg zur Familiengruendung nicht unnoetig schwer machen.
Warum soll man sich also z.B. mit Mitte 30 auf einen Mann einlassen, der mehrere Kinder hat und geschieden ist oder nur getrennt lebend ist?! Die weinigsten Maenner, die in so einer Situation sind, werden dann noch ein weiteres Kind in die Welt setzen wollen, fuer das sie dann die volle Verantwortung tragen muessen.

Wenn man selbst ein Kind hat, dann ist es einem vielleicht egal, ob der neue Partner getrennt lebt und selbst Kinder hat. Man sucht dann vielleicht keinen Mann, um eine Familie zu gruenden, sondern nur um Zeit mit jemanden zu verbringen oder Sex zu haben.
 
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  • #35
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Schön - Diskussionsfutter! :)

Zitat von anaj:
Warum soll man sich also z.B. mit Mitte 30 auf einen Mann einlassen, der mehrere Kinder hat und geschieden ist oder nur getrennt lebend ist?! Die weinigsten Maenner, die in so einer Situation sind, werden dann noch ein weiteres Kind in die Welt setzen wollen, fuer das sie dann die volle Verantwortung tragen muessen.

Wenn man selbst ein Kind hat, dann ist es einem vielleicht egal, ob der neue Partner getrennt lebt und selbst Kinder hat. Man sucht dann vielleicht keinen Mann, um eine Familie zu gruenden, sondern nur um Zeit mit jemanden zu verbringen oder Sex zu haben.

Nochmal: warum diese Verallgemeinerungen?

Wer sagt, dass ein Mann, Mitte/Ende 30 mit Kindern mit einer "neuen" Frau ebenfalls Kinder haben möchte? Wer sagt, dass ein solcher Mann nicht eine Familie gründen möchte?
Ohne nachzufragen ist das doch nur Kaffeesatzlesen.

Gegenbeispiel:
Ist vielleicht jemand der mit Kinder(n) eine Trennung/Scheidung mitgemacht hat, nicht eher ein geeigneterer Kandidat? Der die Erfahrungen mitbringt, die Hürden und Probleme kennt? ...
Und nun?

Und selbst wenn einem etwas Negatives selber mal passiert ist, kann man das noch lange nicht auf andere übertragen. Dazu dürfte die Anzahl an Stichproben gegenüber dem „Gesamtumfang des Kandidatenpools“ viel zu gering sein, um eine Aussage treffen zu können.

Das ist m.E. das Gleiche, als würde ich im Voraus alle Frauen ausschließen, bei denen nicht mindestens zwei Striche bei „Sport“ stehen. Weil ich schon zweimal Dates mit Frauen hatte, bei denen nur ein Strich da war. Und beide waren nicht mein Fall.
Und der Kumpel eines Bekannten hat erzählt, dass ihm so was auch schon passiert sei.
Also weg damit.

... Und jetzt bin ich mal auf die Reaktionen gespannt. ;-)
 
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  • #36
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Zitat von WiWo:
Schön - Diskussionsfutter! :)

Nochmal: warum diese Verallgemeinerungen?
Weil es menschlich ist...

Frag nicht nach dem "Warum". Die Antwort wird im einfachsten Fall "Darum" oder "Weil ich es kann" sein.

Das "Wozu" ist viel interessanter, und dazu hat es ja bereits einige Statements gegeben.

Und oftmals nützt es einem überhaupt nichts zu wissen warum, weil man(n / Frau) es sowieso nicht ändern kann. Einfach akzeptieren und wenn es für einen garnicht passt weggehen. :)

Leben und leben lassen.
 
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  • #37
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Hallo,
ich lese hier auch schon seit einiger Zeit mit, wahrscheinlich wird mein Beitrag erst verspätet freigegeben.
Leider finde ich auch, dass hier oft persönliche Erfahrungen verallgemeinert werden. Aber es ist natürlich auch schwer, sich bei negativ gemachten Erfahrungen davon zu lösen. Die prägen doch deutlich mehr. Genauso hört man deutlich mehr Negatives.
Auch ich habe einen Familienstand der für viele ein "no go" ist. Für mich ist es ein Teil meines Lebens, trotzdem weiß ich, dass er abgeschlossen ist. Bevor ich hier im Forum anfing zu lesen hatte ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht, dass es etwas "Schlechtes" sein soll. :-( . Aber zum Glück sind es nur die persönlich gemachten Erfahrungen einzelner Personen, die hoffentlich nicht alle anderen anstecken. :))
 
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  • #38
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Zitat von WiWo:
Ist vielleicht jemand der mit Kinder(n) eine Trennung/Scheidung mitgemacht hat, nicht eher ein geeigneterer Kandidat? Der die Erfahrungen mitbringt, die Hürden und Probleme kennt? ...
Dieser Mensch kennt zwar evtl. die Hürden und Probleme, aber er ist vor allen Dingen an ihnen gescheitert. Das macht ihn in meinen Augen zu einem schlechten Kandidat für die Familiengründung.

Aber selbst wenn man ihm als Vertrauensvorschuss Lernfähigkeit unterstellt: Mit so einem Mann muss sich die Frau immer damit abfinden, dass sie in einer Patchworkfamilie leben wird. Das ist sicher meist keine Katastrophe, aber die ideale Situation ist es auch nicht. In dem Alter, in dem Männer für die Frauen im gebärfähigen Alter normalerweise interessant sind, gibt es jede Menge ledige, kinderlose Männer. Warum sollte die Frau denn ohne Not diesen wirklich großen Kompromiss eingehen?

(Es ist nicht romantisch, aber wie wählerisch jemand ist, hängt halt auch von seinen/ihren Möglichkeiten ab. Und die sind für ledige kinderlose Frauen Mitte Dreißig wohl meist besser als für getrennt lebende Männer Mitte Vierzig mit mehreren Kindern.)
 
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  • #39
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Zitat von WiWo:
Schön - Diskussionsfutter! :)

Nochmal: warum diese Verallgemeinerungen?
Verallgemeinerungen machen mir das Leben mitunter einfacher. Manchmal muss man in sekundenschnelle eine Entscheidung treffen, da steckt man Menschen schon mal in Kategorien, weil es Zeit spart, einfacher ist oder aus welchen Gruenden auch immer.

Doch gerade im Bereich Liebe und Partnerschaft war ich eigentlich immer sehr offen und habe kaum verallgemeinert. Ich folgte also immer meinem Herzen. Leider bin ich dabei sehr auf die Nase gefallen und um ehrlich zu sein, mir rennt jetzt die Zeit davon. Daher muss ich rational an die Sache herangehen.
Wenn ich meinen Kinderwunsch erfuellen moechte, den ich mir in einer liebevollen Partnerschaft erfuellen moechte, dann muss ich mir einen Mann suchen, der im hier und jetzt und heute dazu bereut waere und dazu faehig ist. Das soll nicht heissen, dass ich sofort schwanger werden wollen wuerde. Aber auch dabei spielt der Zeitfaktor eine Rolle. Ich kann es mir zeitlich nicht mehr leisten, mich nur auf die falschen einzulassen. Wie gesagt, ich will nicht sofort schwanger werden, aber ich will meiner Familienplannung einen Schritt naeher kommen.
Dazu muss der passende Partner gefunden werden, der auch eine Familie gruenden moechte.

Haette ich schon ein Kind, dann waere es mir egal, in welchem Familienstand der Mann ist. Aber ich habe keins. Ich repesktiere den Wunsch des Mannes, wenn er kein Kind wuenschst. Ich kann also verhueten. Ich koennte einen Mann nie hintergehen und es auf eine Schwangerschaft ankommen lassen. Das habe ich nie getan und ich habe auch keine Lust, das in Zukunft zu tun, da sowas dem Mann und dem Kind gegenueber nicht fair ist.

Alle geschiedenen Menner, die ich kenne und die Kinder haben, wollen / wollten nach der Scheidung erstmal wieder ihre Freiheit geniessen und nachholen, was sie in den letzten Jahren versaeumt haben (ob das stimmt, ist dabei voellig egal, sie hatten das Gefuehl, dass sie was verpasst hatten). Ich habe mit 35 nicht die Zeit, darauf zu warten, dass ein Mann, der gerade in einer Trennung steckt, endlich wieder dafuer bereit ist, eine feste Beziehung einzugehen, in der man die Familienplanung angehen koennte. Das hatte ich schon. Und hier im Forum schreiben Maenner auch staendig, dass sie gleich nach der Scheidung nicht dazu bereit waren, was neues anzufangen. Somit bestaetigt sich meine Vermutung / Befuerchtung. Ich weiss, dass das nicht auf alle zutrifft, aber irgendwie muss man filtern.

Ein Mann, der in meinem Alter ist und derzeit keine Kinder hat, wird eine hoehere Bereitschaft haben, eine Familie gruenden zu wollen als ein Mann, der nur getrennt lebt (also noch keine klaren Verhaeltniss hat, auch wenn es nur vor dem Gesetz ist) oder der noch in der Scheidung steckt, weil er den Kopf fuer was neues noch gar nicht frei hat oder keine Resourcen mehr hat (und das sind Gruende, die ich immer wieder von Maennern gehoert habe). Eine Lueckenbuesserin moechte ich nicht sein. Das war ich schon und ich habe aus meinen Erfahrungen gelernt und ziehe jetzt die Konsequenzen.

Da ich leider nicht den Wunsch habe, mich bei einem ONS schwaengern zu lassen (ich kann verhueten) und da ich immer zu sehr meinem Gefuehl hoerig war als meinem Verstand, muss ich unguenstige Konstellationen gleich von Anfang an aussortieren, um das Risiko zu minimieren, wieder an den falschen Mann zu geraten.

Ich kann schliesslich nicht einen Mann kennenlernen und gleich nach 3 Monaten schwanger werden. Also muss ich einen Mann finden, der aehnliche Voraussetzungen mitbringt wie ich - Erfahrungen gemacht, die ueberwunden, keine Verpflichtungen irgendwelcher Ex-Partner gegenueber und mit Wunsch, eine Familie zu gruenden. Das allein ist nicht so einfach. Da muss ich mir nicht noch ein kompliziertes Exemplar suchen, das derzeit nur getrennt lebt oder sich aus finanziellen Gruenden nicht scheiden lassen kann. Ein Mann, der aufgrund irgendwelcher Schulden die Scheidung nicht durchziehen kann, wird auch nicht dazu bereit sein, eine Familie zu gruenden, denn man lebt nicht nur allein von Luft und Liebe. Wenn er es tun wollen wuerde, dann waere er auch nicht der richtige Partner fuer mich, da ich einen Mann mit Verantwortungsbewusstsein suche. Ein Kind zu machen, ist wohl nicht schwer, aber ich moechte meinem Kind auch was bieten koennen - ein liebevolles Zuhause und materialistische Wuensche.

Zitat von WiWo:
Wer sagt, dass ein Mann, Mitte/Ende 30 mit Kindern mit einer "neuen" Frau ebenfalls Kinder haben möchte? Wer sagt, dass ein solcher Mann nicht eine Familie gründen möchte?
Ohne nachzufragen ist das doch nur Kaffeesatzlesen.
Sicherlich gitb es solche Maenner, aber das sind wohl eher Ausnahmen. Es gibt sicherlich alle moeglichen Formen und im RL wuerde ich auch nicht so sehr auf die Eckpunkte achten, aber bei PS ist es wie beim online shopping. Man kann eine Auswahl treffen und in allen Kategorien gibt es genug Angebote. Hier gibt es also genug Maenner, die ledig sind. Deshalb muss ich mir kein komplizierteres Exemplar suchen, um mein Glueck zu versuchen. Im RL waere es anders, weil man sich anders kennenlernt.

Zitat von WiWo:
Gegenbeispiel:
Ist vielleicht jemand der mit Kinder(n) eine Trennung/Scheidung mitgemacht hat, nicht eher ein geeigneterer Kandidat? Der die Erfahrungen mitbringt, die Hürden und Probleme kennt? ...
Und nun?.
Wenn ich an die Sprueche der Maenner denke, die ich kenne, dann nicht. Ich sage ja nicht, dass ich jeden Mann ausschliessen wuerde, aber gewisse Konstellationen sind ein totales no-go.

Abgesehen davon muss der Mann meiner Kinder keine Erfahrungen mit Kindern haben. Mir wuerde es voellig ausreichen, wenn er mit seinem Kind (mit unserem Kind) eine tolle Beziehung aufbaut. Sein Bezug zu anderen Kindern sind dabei nicht wichtig.

Zitat von WiWo:
Und selbst wenn einem etwas Negatives selber mal passiert ist, kann man das noch lange nicht auf andere übertragen. Dazu dürfte die Anzahl an Stichproben gegenüber dem „Gesamtumfang des Kandidatenpools“ viel zu gering sein, um eine Aussage treffen zu können.
Da hast Du sicherlich recht, aber ich muss nicht jedem eine Chance geben, nur weil er ein Mann ist. Ich suche einen Partner, der zu mir passt und zu dem ich passe. Vielleicht moecht eich auch nicht hoeren, dass er mir sagt "das habe ich schon erlebt" oder "ich habe schon ein Kind" oder "meine Ex-Frau hat unseren Sohn so gestillt" usw....

Wenn Du Dich an der Herdplatte verbrennst, dann wirst Du beim naechsten Mal auch vorsichtiger sein.
 
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Alice_geloescht

  • #40
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Hallo anaj, ein bisschen OT von wegen Kinderwunsch: Ich kenne Deine Situation sehr gut und war in einer ähnlichen (35, Kinderwunsch, falscher Mann). Mein dringender Tipp: Lass Dir Deine Eizellen einfrieren. Schon ab 35 sinkt die Eizellmenge/-qualität exponentiell. Es kann sein, dass es mit 37 schon nicht mehr geht ohne Stimulation und Du dann nicht mehr genügend Eizellen produzierst. Und Du willst mit dem neuen Mann ja wahrscheinlich erstmal ein Jahr zusammensein (müssen, auch von ihm aus), bevor ihr das Thema angeht. Dann rennt die Zeit plötzlich weg. Wenn ich heute nochmal so alt wäre wie Du, würde ich 2-3 Stimulationszyklen machen und mir, falls möglich, 30 Eizellen einfrieren lassen. Damit gewinnst Du Zeit. Und falls es später nicht mehr natürlich geht, kannst Du mit (oder ohne) Deinem späteren Partner doch noch ein Kind bekommen. Es wird Dich ca. 5.000 - 6.000 Euro kosten, aber Du bist auf der sicheren Seite. Dafür lohnt sich jeder Kredit. Ist aber natürlich Deine Sache. Ist nur nett gemeint.
 
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Alice_geloescht

  • #41
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

PS: Wenn Du mehr Infos dazu willst oder Fragen hast, kannst Du das gern auch per Mail machen.
 
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  • #42
AW: Verabschiedungsgrund Familienstand

Hallo anaj,

so wie Du Deinen Standpunkt erklärt hast, ist das für mich wunderbar nachvollziehbar.
Danke für den Einblick.

Gruß,
WiWo
 
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