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  • #1

Verabschiedung.......

Hallo, nun brauche ich doch auch mal euren Rat. Zu meiner Person, ich habe ein Handicap und mir ist durchaus bewusst, dass nicht alle Männer damit umgehen können, also die Partnersuche anspruchsvoller ist und Geduld braucht. Obwohl ich ein ganz normales selbständiges Leben lebe, halt ausser Haus im Rollstuhl. Ich habs auch im Profil bewusst nicht erwähnt. Nun gut, kürzlich hat sich ein Mann grad verabschiedet als ich ihm dies eröffnete, obwohl wir zuvor gut geschrieben haben. Ich bin ja nach wie vor die selbe Person, ich finde es unanständig aber damit kann ich inzwischen gut leben. Nun habe ich wieder mit einem Mann geschrieben, der auch nach dem Wissen um mein Handicap weitergeschrieben hat und mich sogar besuchen wollte. Ich schlug ihm dann ein Treffen an einem Abend in einer Gartenwirtschaft vor aber davor möchte ich doch noch was über ihn wissen. Antwort war die Standard-Verabschiedung..... Verstehe einer die Männer........
 
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  • #2
Hattest du das Thema nicht schon unter Handicap.?
Du dürftest selbst schon bemerkt haben, dass die meisten Menschen nicht wissen, wie sie mit behinderten oder chronisch kranken Menschen umgehen sollen. Soweit möglich machen sie einen Riesenbogen. Manche werden gar pampig. Sie haben Angst was falsch zu machen. Ich frag einfach, wo Hilfe nötig ist, aber das habe ich auch erst lernen müssen.
Der Rollstuhl ist ein integraler Bestandteil deines Lebens. Er ersetzt dir die Beine und ist damit ein prothetischer Teil deiner selbst. So etwas musst du kommunizieren, und zwar früh Es ist wichtig. Leber gleich eine Abfuhr als später, wenn es bereits Bindungen gibt.
Viele Menschen denken auch: Rollstuhl =Querschnittslähmung -= unten rum ist alles tot. Auch das musst du erklären. Is nicht schön, aber leider Realität. Laß dich nicht runter kriegen. Such weiter und sei offen.
 
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  • #3
Der Rollstuhl ist ein integraler Bestandteil deines Lebens. Er ersetzt dir die Beine und ist damit ein prothetischer Teil deiner selbst. So etwas musst du kommunizieren, und zwar früh Es ist wichtig. Leber gleich eine Abfuhr als später, wenn es bereits Bindungen gibt.
Ich frage mich, wo ein "prothetischer Teil deiner selbst" anfängt oder aufhört?
Ich gebe dir recht, dass Behinderungen kommuniziert werden sollten, frage mich aber, ob z.B. eine Brille auch schon sofort genannt werden sollte. Was gibt es noch? Hörgeräte, die sind nicht so verbreitet wie Brillen und außerdem nicht so auffällig, weil am Ohr und nicht auf der Nase/vor den Augen. Sollte man diese vor einem Treffen erwähnen? Oder Hüftprobleme, die dazu führen, dass nur langsam gegangen werden kann: Sollte das erwähnt werden?
Was ich meine ist: Ab wann sollte man sein Date darauf vorbereiten, dass ein Handicap vorliegt? Ich stelle mir diese Frage und habe leider keine Antwort.
 
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  • #4
IAb wann sollte man sein Date darauf vorbereiten, dass ein Handicap vorliegt?
Das sollte, finde ich, das eigene Bauchgefühl entscheiden. Leider können wir aber nicht beeinflussen, wie dann auf die Mitteilung des 'Handycaps' reagiert wird.

Davon abgesehen stört mich schon, dass die Notwendigkeit eines Rollstuhles überhaupt als 'Handycap' gesehen wird. Es gibt da noch ganz andere Handycaps, die ich viel schlimmer finde: fehlende Sozialkompetenz, fehlende Selbstreflexion, fehlende Kommunikationskompetenz ... Inklusion kann ich da nur sagen!

Ich bin der Meinung, dass das, was Katinka1968 passiert ist, eigentlich gar nicht passieren dürfte, wenn ein Mensch/Mann mit Anstand mit ihr umgeht.
Die eigenen Gefühle beschreiben und begründen, warum 'man(n) flüchtet, halte ich für eine Basis des sozialen Umgangs.
 
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  • #5
Liebe Katinka1968,

vielen Dank für Ihren Beitrag.
Die Frage, ab wann bei der Online-Partnersuche ein Handicap/eine Erkrankung/eine Einschränkung angesprochen werden sollte, kommt in der Beratung immer wieder auf. Verständlicherweise, gibt es doch kein klares "richtig" oder "falsch".
Zunächst kann ich gut verstehen, dass Sie von den beschriebenen Reaktionen der Männer enttäuscht und verletzt sind. Ganz egal, warum die Personen so oder so reagiert haben, ein respektvoller Umgang sollte grundsätzlich - hier und überall sonst - selbstverständlich sein. Oft ist es die Unfähigkeit, die eigenen Gedanken zu formulieren kombiniert mit der Angst, den anderen zu verletzen.

Wer sich fragt, wann genau er persönliche Lebensumstände/Handicaps bei der Partnersuche ansprechen soll, muss immer im Hinterkopf haben, dass sich das Gegenüber fragt: welchen Einfluss hat dieser Umstand auf eine mögliche Beziehung mit diesem Menschen? Werde ich Einschränkungen hinnehmen müssen, wie entwickelt sich eine bestimmte Krankheit, ist ein unbeschwertes Miteinander möglich? Das sind meist die Fragen, die eine Person dann beschäftigen. Vor diesem Hintergrund würde ich so vorgehen: auf alle Fälle ist es aus meiner Sicht gut, die Thematik bereits im Profil anzusprechen. Nicht unglaublich ausführlich und bis ins Detail, aber kurz umschrieben. Zusätzlich sollte der Leser des Profils dann auch kurz etwas darüber erfahren, wie sich die Erkrankung/das Handicap auf den (gemeinsamen) Alltag auswirkt. Das kann man ja durchaus auch positiv formulieren, eigentlich so, wie Sie es oben schon getan haben: "Obwohl ich ein ganz normales selbständiges Leben lebe, halt ausser Haus im Rollstuhl". Ich würde also auf der einen Seite empfehlen, Ihre Situation im Profil anzusprechen, auf der anderen Seite gleichzeitig den möglichen Ängsten auf Leserseite auch bereits in der Selbstdarstellung begegnen.

Alles Gute und herzliche Grüße aus Hamburg,
Markus Ernst
 
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  • #6
Das sollte, finde ich, das eigene Bauchgefühl entscheiden. Leider können wir aber nicht beeinflussen, wie dann auf die Mitteilung des 'Handycaps' reagiert wird.

Davon abgesehen stört mich schon, dass die Notwendigkeit eines Rollstuhles überhaupt als 'Handycap' gesehen wird. Es gibt da noch ganz andere Handycaps, die ich viel schlimmer finde: fehlende Sozialkompetenz, fehlende Selbstreflexion, fehlende Kommunikationskompetenz ... Inklusion kann ich da nur sagen!

Ich bin der Meinung, dass das, was Katinka1968 passiert ist, eigentlich gar nicht passieren dürfte, wenn ein Mensch/Mann mit Anstand mit ihr umgeht.
Die eigenen Gefühle beschreiben und begründen, warum 'man(n) flüchtet, halte ich für eine Basis des sozialen Umgangs.
Hallo Erfrischung
Eigentlich wollte ich die Antworten auf mein Thema gar nicht mehr lesen, konstruktiv fand ich was anderes. Und zynisch gesagt war ich froh, dass nicht noch über das "Recht auf Leben" diskutiert wurde. Grundsätzlich ging es mir in meinen beiden Fragen gar nicht um mein Handicap, denn ich sags jetzt mal überheblich, ich lebe eigenständiger als manch "gesunder". Es ist aber lustig, dass sich alle Antworten fast nur um mein Handicap drehten, die Sozialkompetenzen der Mitmenschen aber irgendwie erklärt und gar fast entschuldigt wurden. Wenn du z.B. Rollstuhlfahrer hörst, ist der Rollstuhl sicher kaum das Problem, aber die Mitmenschen, die nicht wissen wie damit umgehen. Und die schlimmsten sind die, welche denken, dass die die eine körperliche Behinderung haben auch geistig ein Problem haben.
Deine angesprochene Inklusion ist ein schöner Gedanke und wäre mehr als nötig nur der scheitert an ganz vielem. Der sozialen Kompetenz, dann ist man als Rollstuhlfahrer auch eingeschränkt an gewissen Anlässen teilzunehmen etc....
Ich lebe bald 50 Jahre in dieser Gesellschaft, wenn man Glück hat, hat man ein gutes Umfeld (Familie/Freunde). Heisst jetzt aber nicht, dass ich das habe.
An der sozial Kompetenz kann man arbeiten an einem Gendefekt und dessen Folgen nicht (auch wenn die Medizin heute viel kann).
Und @Mahlzahn Handicaps sind nicht nur schwarz oder weiss. Rollstuhl heisst nicht generell Querschnittlähmung.
In diesem Sinne einen schönen Sonntag.....
 
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  • #7
Liebe Katinka1968,

vielen Dank für Ihren Beitrag.
Die Frage, ab wann bei der Online-Partnersuche ein Handicap/eine Erkrankung/eine Einschränkung angesprochen werden sollte, kommt in der Beratung immer wieder auf. Verständlicherweise, gibt es doch kein klares "richtig" oder "falsch".
Zunächst kann ich gut verstehen, dass Sie von den beschriebenen Reaktionen der Männer enttäuscht und verletzt sind. Ganz egal, warum die Personen so oder so reagiert haben, ein respektvoller Umgang sollte grundsätzlich - hier und überall sonst - selbstverständlich sein. Oft ist es die Unfähigkeit, die eigenen Gedanken zu formulieren kombiniert mit der Angst, den anderen zu verletzen.

Wer sich fragt, wann genau er persönliche Lebensumstände/Handicaps bei der Partnersuche ansprechen soll, muss immer im Hinterkopf haben, dass sich das Gegenüber fragt: welchen Einfluss hat dieser Umstand auf eine mögliche Beziehung mit diesem Menschen? Werde ich Einschränkungen hinnehmen müssen, wie entwickelt sich eine bestimmte Krankheit, ist ein unbeschwertes Miteinander möglich? Das sind meist die Fragen, die eine Person dann beschäftigen. Vor diesem Hintergrund würde ich so vorgehen: auf alle Fälle ist es aus meiner Sicht gut, die Thematik bereits im Profil anzusprechen. Nicht unglaublich ausführlich und bis ins Detail, aber kurz umschrieben. Zusätzlich sollte der Leser des Profils dann auch kurz etwas darüber erfahren, wie sich die Erkrankung/das Handicap auf den (gemeinsamen) Alltag auswirkt. Das kann man ja durchaus auch positiv formulieren, eigentlich so, wie Sie es oben schon getan haben: "Obwohl ich ein ganz normales selbständiges Leben lebe, halt ausser Haus im Rollstuhl". Ich würde also auf der einen Seite empfehlen, Ihre Situation im Profil anzusprechen, auf der anderen Seite gleichzeitig den möglichen Ängsten auf Leserseite auch bereits in der Selbstdarstellung begegnen.

Alles Gute und herzliche Grüße aus Hamburg,
Markus Ernst
Hallo
Besten Dank für Ihre Antwort. Nur das was Sie mir schreiben, ist mir schon ewigs klar. Aber auch Ihre Anwtwort handelt nur um "mein Handicap", weshalb geht es nie um die sozial Kompetenz der sogenannt "gesunden"?
 
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  • #9
Was ich mich frage, wenn die Männer nicht fragen ob du im Rollstuhl sitzt oder Kinder hast die beim Partner in Trennung leben, warum dann sagen. Sagen die Männer ohne Rollstuhl hier alles über sich korrekt? Wie du dann wirklich aussiehst oder bist sehen sie doch dann bei einem ersten Treffen und im Alter von 50+ frag ich mich dann ob es wirklich das entscheidende Kriterium ist wenn beide einsam sind aber sich intelektuell mögen.

Generell präferier ich als 30+ eine Partnerin ohne Kinder in Trennung/geschieden weil ich selber Familie noch möchte, finde gut das es im Profil enthalten ist. Aber wenn Sie Kinder hat und sie beim Partner leben sollte es m.M. nach nicht im Profil angezeigt werden.

Wenn sie keine Kinder will, weil evtl. unfruchtbar kann man auch Kinder adoptieren. Parship sollte die Angaben und zu welchen Fehlschlüssen und künstl. Barrieren sie führen evtl. mal überdenken bzw. die Mitglieder deren Nutzung.

In das Profil schreiben das du Rollstuhlfahrerin bist explizit ist die einzige Schlussfolgerung, bevor du dich hier mit Rückschlägen weiter selber seelisch schädigst. Parship ist eine oberlfächliche Geschichte und kann für gewissen Leute eben eher kontraproduktiv als effiziente Kennenlernmethode sein. Ist meine Meinung.

Also entweder den Rollstuhl im Profil erwähnen oder erst beim ersten Treffen, alles andere ist seelisch ungesund hier mit 99% auf Dauer

Wieviel körperlich behinderte auf Parship unterwegs sind und ob diese gegenseitig vermehrt vorgeschlagen werden sollen lässt sich ja technisch ganz einfach machen. Ich kann mich bei der Registrierung allerdings nicht an Fragen zum körperlicihen Zustand erinnern, d.h. man muss es öffentlich im Profil machen. Sollte nicht mehr als Meta-Info eines Mitglieds sein, unsichtbar für Profil Besucher, aber nutzbar von Parship um Mitglieder mit körperlicher Behinderung einander vorzuschlagen.
 
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  • #10
Hallo
Besten Dank für Ihre Antwort. Nur das was Sie mir schreiben, ist mir schon ewigs klar. Aber auch Ihre Anwtwort handelt nur um "mein Handicap", weshalb geht es nie um die sozial Kompetenz der sogenannt "gesunden"?
Liebe Katinka1968,
in jedem Fall ist es auch notwendig, die Kompetenzen von "Gesunden" im Umgang mit Menschen "mit Handicap" zu entwickeln und zu schärfen. Leider sind viele Personen unsicher im Kontakt und wissen nicht genau, wie sie sich verhalten sollen. In diesem Punkt kann sich nur jeder Mensch an die eigene Nase fassen und im eigenen Umfeld mit einem selbstverständlicheren Umgang beginnen.
Bei der Beantwortung Ihrer ursprünglichen Frage war mein Anliegen, Ihnen einen Rat zu geben, wie Sie mit bestimmten Umständen bei der Online-Partnersuche umgehen können - zumal Sie geschrieben haben, dass Sie bislang im Profil gar nicht erwähnt haben, wie sich Ihre persönliche Lebenssituation darstellt. In meiner Antwort lediglich auf die Inkompetenz der Umwelt einzugehen, würde Ihnen m.E. nicht wirklich helfen.

Viele Grüße aus Hamburg,
Markus Ernst
 
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Deleted member 20013

  • #11
Wieviel körperlich behinderte auf Parship unterwegs sind und ob diese gegenseitig vermehrt vorgeschlagen werden sollen lässt sich ja technisch ganz einfach machen. Ich kann mich bei der Registrierung allerdings nicht an Fragen zum körperlicihen Zustand erinnern, d.h. man muss es öffentlich im Profil machen. Sollte nicht mehr als Meta-Info eines Mitglieds sein, unsichtbar für Profil Besucher, aber nutzbar von Parship um Mitglieder mit körperlicher Behinderung einander vorzuschlagen.
Wieso sollten den Menschen mit körperlichter Beeinträchtigung eher solchen vorgeschlagen werden, die ebenso eine körperliche Beeinträchtigung haben?


@Katinka1968
Der körperliche Aspekt wird deshalb diskutiert, weil du ihn - in meinen Augen - thematisiert hast. Wenn du völlig losgelöst von deiner Rollstuhlsituation betrachten willst, wie man auf PS verabschiedet wird, dann erschließt sich mir nicht, wozu diese Info im Eingangspost überhaupt notwendig ist.

Zum Thema warum man sich wie verabschiedet und ob die Art und Weise anständig oder gerechtfertigt - oder was auch immer - ist, kannst du im Archiv sicher unzählige Threads finden.


Des Weiteren drängt sich mir sehr stark der Eindruck auf, dass du @HrMahlzahn missverstanden hast,
denn er hat lediglich einen weit verbreiteten Glauben bzw Unwissenheit darüber aufgeführt, dass nicht nur Querschnittslehmung zum Gebrauch eines Rollstuhls führt und dann weitergehend angeführt welche vermuteten Auswirkungen diese (u.U. falsche) Annahme auf Körperfunktionen haben könnte.
Keines Falls hat er, meiner Meinung nach, behauptet dies wäre seine Meinung oder sogar generell zu akzeptierender Wahrheitsgehalt.
Mit seiner differenzierten Aussage hat er eigentlich gezeigt, dass er gerade nicht schwarz-weiß denkt und dabei noch immer ein Verständnis dafür hat, welchen Wissenstand und/oder Irrglauben seine Mitmenschen haben (können).
 
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  • #12
Wieso sollten den Menschen mit körperlichter Beeinträchtigung eher solchen vorgeschlagen werden, die ebenso eine körperliche Beeinträchtigung haben?
Weil momentan das überhaupt nicht passiert nehme ich an auf Parship, körperliche Behinderung ist kein Mitglieder Merkmal wie Job, Alter..., sollte auch nicht öffentlich sein, aber ich fände es überlegenswert, dass Mitglieder nicht sichtbare Meta-Infos angeben und diese auch gezielt suchen aber nicht filtern können nach Partnern mit körperlicher Behinderung

Man lässt sich doch eher hier jemanden vorschlagen der lokal näher wohnt, ähnlich praktisch denken kann man bei einer körperlichen Behinderung weil Leute mit eigener Behinderung das als nicht so grosses Ausschlusskriterium sehen wie nicht-Behinderte unterstell ich jetzt mal. Ich will hier niemanden unterstellen oberflächlich zu sein, aber statistisch gesehen sind es wohl die meisten wenn man sich das Forum und die Klagethreads hier anschaut. Ich hab auch noch kein Profil hier gesehen mit schwer Übergewichtigen, dass äusserste ist "molllig" oder "ein paar Pfund zuviel". Ob das statistisch glaubhaft ist sei mal dahingestellt...
 
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  • #13
Liebe Katinka
Ich weiss keine Antwort. Nur soviel: Einmal bin ich in einem Bahnhof einem umwerfend charmanten, gutaussehenden Mann mit grosser Ausstrahlung begegnet. Wir sind zusammen Lift gefahren. Er sass im Rollstuhl.
 
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Jann78

  • #14
@Katinka1968

Hallo

es tut mir sehr leid was dir passiert. Auf Sozialkompetenz kannst du hier nicht setzen. Im Onlinedating ist alles anonym. Jeder kann die Sau rauslassen. Das Gegenüber ist weit weg und virtuell.Warum explodiert facebook denn mit Hassthreads. Leute posten Dinge die sie im realen Leben nie aussprechen würden.

Meine Erfahrung. Ich brauche fast 20 Anschreiben um überhaupt einmal eine Antwort zu erhalten. Noch mehr damit es mal zu einem vermehrtem Austausch kommt (Chat). Du kannst dir vorstellen wie froh man ist wenn man endlich mal einen Chat erreicht hat. Und dann urplötzlich die Verabschiedung. Obwohl bereits über Date gesprochen wurde. Mehrmals so passiert. Ich habe keine Idee warum. Mein Freundeskreis schüttelt mit dem Kopf, lesen die Kommunikation.
-》 ich wäre froh dieser Chat wäre garnicht erst entstanden.

Zu dir: du weisst zumindest woran es liegt. Und investierst Zeit und Energie in einen Chat. Und dann vorbei.

Ich würde es ehrlich kommunizieren dass du einen Rollstuhl benötigst. Entweder im Profil oder ganz am Anfang eines Chats. Wenn jemand nicht bereit ist den Rollstuhl zu akzeptieren wirst du ihn kaum auch nach einem längerem Chat umstimmen können.

Parship ist Ellenbogen. Massenkonsum. Jeder optimiert und will aufgrund der hohen Auswahl das tollste "Produkt". Wie im Handel. Gibt es nur einen Möbelladen so wird man sich schneller für ein Sofa entscheiden als wenn es noch 5 weitere gibt. Man ist wählerischer und sucht länger.

Schau dir mal gleichklang.de an. Dort gehen sie auf Beeinträchtigungen ein. Und matchen dich mit Menschen die bereit für so etwas sind. Allerdings hat diese Plattform deutlich weniger Mitglieder als parship.

Alles Gute
 
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  • #15
Ich schlug ihm dann ein Treffen an einem Abend in einer Gartenwirtschaft vor aber davor möchte ich doch noch was über ihn wissen. Antwort war die Standard-Verabschiedung..... Verstehe einer die Männer........
@Katinka1968 : was wolltest du denn genau über ihn wissen? nicht dass DIES der grund für seine verabschiedung war? ausgeschlossen wäre dies ja nicht... was natürlich nicht sein verhalten entschuldigt.
 
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  • #16
Einmal bin ich in einem Bahnhof einem umwerfend charmanten, gutaussehenden Mann mit grosser Ausstrahlung begegnet. Wir sind zusammen Lift gefahren. Er sass im Rollstuhl.
Dazu kam es bei Katinka1968 ja nicht.
Unumstritten ist doch, dass der persönliche Kontakt meist ein anderes Bild zeichnet als der unpersönliche.

Gerade in der heutigen Gesellschaft, wo sehr viel nur noch oberflächlich ist und makellos zu sein hat, sind Menschen (ja wir alle sind Menschen) mit Beeinträchtigung im Nachteil.
Diese Entwicklung hatte ich aber auch schon in meiner Jugend zu spüren bekommen (ich bin Brillenträger mit damals noch Aschenbecher auf der Nase).

Sofern der Mensch es nicht schafft seine Vorurteile abzustreifen, wird sich diesbezüglich auch nicht viel ändern.

Warum jetzt hier einer auf Parship jemanden verabschiedet entzieht sich mir leider.
Des Anstandes halber sollte man aber auch bei jeder Verabschiedung einen ehrlich gemeinten Text verfassen, das gebührt allein schon der Respekt meinem gegenüber.
Ich denke, wenn jetzt jemand von deiner Beeinträchtigung hört oder liest und sich dann ohne Worte verabschiedet, solltest demjenigen auch keine Gedanken mehr Träne widmen, das ist es nicht wert.

Wenn jetzt jemand das in einem Austausch dann dir versucht beizubringen, dass er eben nicht damit umgehen kann und sich dann von dir verabschiedet, so ist das ein ganz anderer Umgang miteinander und die Essenz daraus ist nicht so bitter.

lg
SeTi
 
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Deleted member 7532

  • #17
Hallo, nun brauche ich doch auch mal euren Rat. Zu meiner Person, ich habe ein Handicap und mir ist durchaus bewusst, dass nicht alle Männer damit umgehen können, also die Partnersuche anspruchsvoller ist und Geduld braucht. Obwohl ich ein ganz normales selbständiges Leben lebe, halt ausser Haus im Rollstuhl. Ich habs auch im Profil bewusst nicht erwähnt. Nun gut, kürzlich hat sich ein Mann grad verabschiedet als ich ihm dies eröffnete, obwohl wir zuvor gut geschrieben haben. Ich bin ja nach wie vor die selbe Person, ich finde es unanständig aber damit kann ich inzwischen gut leben. Nun habe ich wieder mit einem Mann geschrieben, der auch nach dem Wissen um mein Handicap weitergeschrieben hat und mich sogar besuchen wollte. Ich schlug ihm dann ein Treffen an einem Abend in einer Gartenwirtschaft vor aber davor möchte ich doch noch was über ihn wissen. Antwort war die Standard-Verabschiedung..... Verstehe einer die Männer........
Mir ist nicht ganz klar, wofür du einen Rat brauchst (wie du anfangs ja geschrieben hast).
 
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  • #18
Nun habe ich wieder mit einem Mann geschrieben, der auch nach dem Wissen um mein Handicap weitergeschrieben hat und mich sogar besuchen wollte. Ich schlug ihm dann ein Treffen an einem Abend in einer Gartenwirtschaft vor aber davor möchte ich doch noch was über ihn wissen. Antwort war die Standard-Verabschiedung..... Verstehe einer die Männer........
Verstehe einer die Frau, die vor einem Besuch in einer Gartenwirtschaft noch Forderungen stellt und die sich wundert, wenn ihm das zu bunt wird.