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  • #91
Weil Ketchup offenbar einen verführerischen Geschmack hat, an Schaltstellen verfügbar und gewohnt ist.
Zucker macht süchtig und vermutlich muss ich dir nichts zu den mafiosen Strukturen in der Zuckerindustrie schreiben. Darauf könnte die Frage folgen, warum Ketchup/Zucker/... "gewohnt" ist.
Niemand äße den Mist, wenn ihm die Zusammenhänge klar wären. Und da gibt es eine weitere Diskrepanz als gemeinhin angenommen.

Wird durch ständige Wiederholung nicht besser. Du wervechselst Missionieren mit Standpunkt.
 
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  • #92
Niemand äße den Mist, wenn ihm die Zusammenhänge klar wären.
Selbst dieses Konditional dürfte falsch sein. Menschen tun eine Menge, obwohl sie genau wissen, daß es schädlich ist.
Aber es zeigt deinen Denkansatz auf. Er ist wie üblich hyperrationalistisch. Deswegen an der Realität weitgehend vorbei. So ist der Mensch halt nicht. Dich und mich eingeschlossen. Und er ist auch nicht die Lösung.
Empfehlung: besser mit der Irrationalität von Menschen klarkommen, dann brauchts nicht den allfälligen Hinweis auf die Begrenztheit der ratio.

Nein, gar nicht. Es geht nicht um Standpunkt, sondern darum, mit welcher Heftigkeit und welcher Art von Argumentation man einen Standpunkt vertritt, und wie man auf das reagiert, was von der Gegenseite kommt.
Und da paßt deine jetzige Reaktion auf Ulla halt ins gewohnte Bild.

Ganz unabhängig von dieser Bemerkung ist übrigens, ob ich Missionieren generell oder in bestimmten Situationen und bei bestimmten Themen für gut oder schlecht befinde.
 
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  • #93
Niemand äße den Mist, wenn ihm die Zusammenhänge klar wären.
Ich glaube, da irrst du gewaltig.
Ich schätze, dass unendlich viele, vielleicht sogar 90% der Menschen, wissen, was gesund und ungesund ist.
Was zuviel Zucker, Salz und Fett im Körper bewegt.
Was zu wenig Vitamine und Nährstoffe verursachen.
Dass in jedem Fertigprodukt Hokuspokus drin ist.
Dass Übergewicht nicht gut für Körper und Gelenke ist.
Die Frage ist das Warum:
Warum ißt man diese leckeren ungesunden Sachen?
Warum rauchen so viele Menschen?
Warum trinkt man manchmal zu viel Alkohol?
Warum bewegen sich viele zu wenig?
Ist die Werbung einfach zu gut?
Sind wir einfach zu bequem und faul?
Ist es eine Sucht, eine Sehnsucht, irgendetwas fehlt uns im Leben, Liebe, Geborgenheit, Anerkennung, Sonstwas, und deshalb befriedigen wir das ganz simpel durch den Geschmack und ein Zuviel ? Und ignorieren die eventuellen Folgen in der späteren Zukunft, weil das Jetzt und der Genuss momentan viel wichtiger ist?
WARUM wissen viele das und sind trotzdem nicht immun?
 
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  • #94
Und davon abgesehen paßte das Ernährungsthema halt so gut zu Optimierungswahn und Selbstdisziplinierung, Biologismus, Blut und Boden usw.
Aber natürlich haben die Nazis die Ernährungslehre auch nicht erfunden. Sie hat nur ziemlich gut gepaßt.
Gegens Rauchen haben die Nazis übrigens auch Kampagnen gestartet, ganz wie heute (oder gestern).

Diese miesen fiesen Bösewichte wollten anscheinend ewig leben.
Aber zwischen Machorka und Coke wurden sie aufgerieben. :D:D:D
 
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  • #95
Diese miesen fiesen Bösewichte wollten anscheinend ewig leben.
Nicht nur das. Ihr ganzheitliches Verständnis von Gesundheit hatte ja neben pragmatischen Zwecke durchaus quasireligiöse, esoterische Züge. Beim Daten sollte nach damaliger Ideologie auch stark darauf geachtet werden.

Aber zwischen Machorka und Coke wurden sie aufgerieben. :D:D:D
Diese Lösung steht ja heute nicht mehr zur Verfügung, nachdem beides so in Mißkredit gebracht wurde. :)
 
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  • #98
@Hoppel ,
Hoppla - was fährst du denn für Geschütze auf sobald dich jemand der Mission verdächtigt? Nicht ganz zu unrecht finde ich; aber das interessiert dich ja nicht, weil da stehst du drüber und außerdem gehöre ich unwürdig Unreflektierte sicher auch nicht zum auserwählten Kreis der Adressaten.

Erstaunlich, was so eine kleine Kritik alles zum Vorschein bringt...
 
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  • #99
Warum ißt man diese leckeren ungesunden Sachen?
Wegen suchterzeugenden Inhaltsstoffen...
Siehe oben.
Manchmal? Na egal, ansonsten: Siehe oben.
Weil der Weg zum Essen kürzer und einfacher geworden ist und das Essen nicht mehr wegläuft. Kommt ja nicht von ungefähr, das es bei den frei in der Natur lebenden Tieren kein Übergewicht gibt und Marathonläufer mehrheitlich sehr fettfrei und wenig muskulös sind...
WARUM wissen viele das und sind trotzdem nicht immun?
Weil das das wesentliche Merkmal einer Sucht(erkrankung) ist; wider besseren Wissens unter Verlust von Selbstkontrolle und Selbstbestimmung.
 
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  • #100
Niemand äße den Mist, wenn ihm die Zusammenhänge klar wären. Und da gibt es eine weitere Diskrepanz als gemeinhin angenommen.
Meinst du? Natürlich gibt es immer Menschen, denen ist es egal. Die meinte ich nicht. Es geht um die vielen, die sich ausreichend informiert wähnen und sich möglicherweise anders entschieden, wenn sie sachlichere Informationen hätten und weniger das was als Lobbyarbeit und Herstellerprosa auf einen wirkt.

Meinst du, das sind alles willenlose Opfer ihrer Abhängigkeiten? So schlimm sind die nicht. Das primäre Problem ist eine falsche Einschätzung und dass viele scheinbar nicht oder nicht sichtbar auf für hinreichend dargestellte Nahrungsmittel reagieren.

Ich schätze, dass unendlich viele, vielleicht sogar 90% der Menschen, wissen, was gesund und ungesund ist.
Was zuviel Zucker, Salz und Fett im Körper bewegt.
Was zu wenig Vitamine und Nährstoffe verursachen.
Dass in jedem Fertigprodukt Hokuspokus drin ist.
Dass Übergewicht nicht gut für Körper und Gelenke ist.
Die Frage ist das Warum:
Warum ißt man diese leckeren ungesunden Sachen?
Warum rauchen so viele Menschen?
Warum trinkt man manchmal zu viel Alkohol?
Warum bewegen sich viele zu wenig?
Ist die Werbung einfach zu gut?
Sind wir einfach zu bequem und faul?
Ist es eine Sucht, eine Sehnsucht, irgendetwas fehlt uns im Leben, Liebe, Geborgenheit, Anerkennung, Sonstwas, und deshalb befriedigen wir das ganz simpel durch den Geschmack und ein Zuviel ? Und ignorieren die eventuellen Folgen in der späteren Zukunft, weil das Jetzt und der Genuss momentan viel wichtiger ist?
...
...
WARUM wissen viele das und sind trotzdem nicht immun?
Was wissen sie? Wie sehr ihnen schadet was sie kaufen, schon nicht für gut halten, aber auf den Hersteller vertrauen, es wird schon nicht so schlimm sein?
Schau mal was die paar Beispiele für eine Welle ausgelöst haben. Das ist irrational, aber du hast recht: im Grunde weiß jeder, es ist etwas faul im Staate Dänemark! ^^ So wurstelt :) jeder halt vor sich hin und hält das für ausreichend gut. Möglicherweise schwant dem einen oder anderen, auch das ist nicht kompatibel mit der Elvenwelt und der notwendige Schritt ist deutlich größer als der, den man schon getan hat.^^
 
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  • #101
Weil das das wesentliche Merkmal einer Sucht(erkrankung) ist; wider besseren Wissens unter Verlust von Selbstkontrolle und Selbstbestimmung.
Naja, man muß das nicht alles unter Sucht(erkrankung) subsumieren.
Es gibt schon auch ein simples "... weils mir schmeckt", das nicht gleich pathologisch ist.
Und zur Kunst der Selbstkontrolle und Selbstbestimmung gehört auch, mit dem zu rechnen, was nicht ausschließlich auf das Ziel gesunder Ernährung ausgerichtet ist.
 
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  • #102
@Hoppel ,
Hoppla - was fährst du denn für Geschütze auf sobald dich jemand der Mission verdächtigt? Nicht ganz zu unrecht finde ich; aber das interessiert dich ja nicht, weil da stehst du drüber und außerdem gehöre ich unwürdig Unreflektierte sicher auch nicht zum auserwählten Kreis der Adressaten.

Erstaunlich, was so eine kleine Kritik alles zum Vorschein bringt...
Hoppala, geh das noch mal mit der Annahme durch, dass Missionieren keine Rolle spielt. ^^
 
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  • #103
Naja, man muß das nicht alles unter Sucht(erkrankung) subsumieren.
Nein, spielt aber schon eine Rolle.

Es gibt schon auch ein simples "... weils mir schmeckt", das nicht gleich pathologisch ist.
Du meinst Salat oder gebratenes Gemüse oder was?

Und zur Kunst der Selbstkontrolle und Selbstbestimmung gehört auch, mit dem zu rechnen, was nicht ausschließlich auf das Ziel gesunder Ernährung ausgerichtet ist.
Ja, zB. auf Zucker zu verzichten oder 1/8 Rotwein alle zwei Tage. Etwas als sinnvoll zu erkennen ist das eine, es umzusetzen setzen ist das andere. Oder willst du mir Zucker, Alkohol, Getreide als suchtfrei erklären?
 
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  • #106
Ich schätze, dass unendlich viele, vielleicht sogar 90% der Menschen, wissen, was gesund und ungesund ist.
Was zuviel Zucker, Salz und Fett im Körper bewegt.
Was zu wenig Vitamine und Nährstoffe verursachen.
Dass in jedem Fertigprodukt Hokuspokus drin ist.
Dass Übergewicht nicht gut für Körper und Gelenke ist.

Genau, das Problem bei den meisten Menschen ist nicht das mangelnde Wissen, sondern die Umsetzung. Die Leute sind ja nicht alle doof und unwissend. Vielleicht sind wir manchmal unwissend, was Strategien angeht, unerwünschte Angewohnheiten zu verändern, aber beim Thema Ernährung ist den meisten durchaus bewusst, wenn sie zu viel oder das falsche Essen konsumieren.
Zum Thema Gewohnheiten habe ich vor einiger Zeit dieses Buch https://www.amazon.de/Die-Macht-Gewohnheit-Warum-wir/dp/3492304079/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&keywords=the+power+of+habit&qid=1573681180&sr=8-2 gelesen. Da waren ein paar interessante Ansätze und Erklärungen drin, warum wir uns manchmal anders verhalten, als wir eigentlich wollen.
 
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  • #107
Ach, die Rede von Sucht ist da vielleicht schon unnötig extrem und droht eher, Unsachlichkeit in der Diskussion zu fördern.

Du meinst Salat oder gebratenes Gemüse oder was?
Nein, es ging um so etwas wie Ketchup.

Ja, zB. auf Zucker zu verzichten oder 1/8 Rotwein alle zwei Tage. Etwas als sinnvoll zu erkennen ist das eine, es umzusetzen setzen ist das andere. Oder willst du mir Zucker, Alkohol, Getreide als suchtfrei erklären?
Welche anderen Werte und Zwecke als Gesundheit könnte es noch geben für Ernährung? Je nachdem wäre ungesunde Ernährung nicht einmal irrational. Ganz abgesehen von der Frage, ob ungesunde Ernährung in Maßen nicht mehr zur Gesundheit beitragen könnte als der Versuch völliger Vermeidung.
 
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  • #108
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  • #109
Ach, die Rede von Sucht ist da vielleicht schon unnötig extrem und droht eher, Unsachlichkeit in der Diskussion zu fördern.
Bei Alkohol, Zucker und eben auch Getreide ist Sucht eine wesentliche Erscheinung.

Eben, der hat Massen an Zucker! Meine Frage bezog sich auf ...
Es gibt schon auch ein simples "... weils mir schmeckt", das nicht gleich pathologisch ist.
Was könntest du anführen, wenn es nicht Salat und Gemüse ist?

Welche anderen Werte und Zwecke als Gesundheit könnte es noch geben für Ernährung? Je nachdem wäre ungesunde Ernährung nicht einmal irrational. Ganz abgesehen von der Frage, ob ungesunde Ernährung in Maßen nicht mehr zur Gesundheit beitragen könnte als der Versuch völliger Vermeidung.
Das können wir gerne später ziemlich schnell abhandeln, auch die Frage, ob sich Gesundheit und Genuss ausschließen. Im Moment ist der Fokus auf Gesundheit.
 
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  • #110
Ja.
Und damit ist nicht behauptet, daß gesunde Ernährung nicht mit Lust und Leidenschaft verzehrt werden könnte.
Aber es ist anzunehmen, daß beides auch nicht deckungsgleich ist.

Bei Alkohol, Zucker und eben auch Getreide ist Sucht eine wesentliche Erscheinung.
Es gibt Alkoholsucht. Und es gibt Alkoholtrinken, das man nicht als Suchtverhalten beschreiben würde.
Solche Unterschiede erhöhen Sachlichkeit der Diskussion.

Was könntest du anführen, wenn es nicht Salat und Gemüse ist?
Es ging um ein Beispiel dafür, wo jemand sagt "Schmeckt mir halt.", ohne daß da was Pathologisches vorliegen müßte. Meine Antwort war: Ketchup.

die Frage, ob sich Gesundheit und Genuss ausschließen.
Nein, da kann man gleich vorgreifen: tun sie nicht. Für die Diskussion geht es unter anderem darum, ob sie deckungsgleich sind. Und das sind sie natürlich nicht.
Und es geht um ein gutes Maß. Es gibt ungesünderes Ernährungsverhalten, das nicht schon pathologisch ist, und es gibt im technischen Sinn gesundes Ernährungsverhalten, das pathologisch ist (Orthorexie).
 
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  • #113
Es gibt Alkoholsucht. Und es gibt Alkoholtrinken, das man nicht als Suchtverhalten beschreiben würde.
Solche Unterschiede erhöhen Sachlichkeit der Diskussion.
Ja, und es gibt eine physische und eine psychische Abhängigkeit. Es muss beides nicht erreicht sein, immer ist Alkohol ein schädigendes Zellgift. Das ist sachlich und kann Ansätze ergeben "schädlichen" Genuss zu überdenken.

Es ging um ein Beispiel dafür, wo jemand sagt "Schmeckt mir halt.", ohne daß da was Pathologisches vorliegen müßte. Meine Antwort war: Ketchup.

...
Und es geht um ein gutes Maß. Es gibt ungesünderes Ernährungsverhalten, das nicht schon pathologisch ist, und es gibt im technischen Sinn gesundes Ernährungsverhalten, das pathologisch ist (Orthorexie).
Das ist leider verharmlosend. Praktisch kann Ernährung heute, mit Betonung auf heute, in einer sich als hochzivilisiert, -technisiert bezeichnenden Gesellschaft den körperlichen Bedarf an verschiedenen Nährstoffen nicht mehr abdecken. Nur zwei von vielen Beispielen, die sicher diskussionswürdig, aber auch recht offensichtlich sind.
Vitamin D3 gibt es flächendeckend eine bekannte Unterversorgung, die substituiert werden muss und für Omega-3 Fettsäuren auch. Deckt man letzteres über entsprechenden Verzehr von Kaltwasserfischen, dann führt das zum nächsten Problem, im speziellen einer Schwermetallvergiftung bzw. einer allgemeinen Vergiftung durch Umweltbelastung in einem Umfang, dass das mit den natürlichen Körpermechanismen zur Entgiftung immer häufiger nicht mehr bewältigt werden kann und sich je nach persönlicher Disposition für den Einzelnen bis hin zu sehr beeinträchtigend äußert. Auch wie eine Entgiftung des Körpers funktioniert ist bekannt, wird dann gerne als abwegig bis hin zu esoterisch gehandelt. Vor dem Verzehr am Ende der Nahrungskette stehender Lebewesen wird zurecht wegen derer akkumulierender Schadstoffbelastung gewarnt, aber die meisten machen sich den Menschen als Endlager nicht bewusst und es lässt sich dann schon ganz gut darüber nachdenken, ob regelmäßige Entgiftung sinnvoll ist. Nur, wer macht das schon in Theorie und Praxis.
Wer ein gutes Verhältnis zu seinem Hausarzt oder Apotheker hat, sollte den mal fragen, was er substiuiert.
Leider ist das nur ein Auszug und obwohl das alles durch frei zugängliche Studien im engeren Sinne wissenschaftlich belegt ist ändert sich nichts.
Das gilt auch für die Getreideproblematik.
Zucker ist dann vergleichsweise geringfügig im Gesamtbild und lässt sich im Groben im Vorbeigehen erledigen. @chava thoundn a gmail.com

Nochmal meine Arbeitsthese:
mit einer humanen Ernährung ist Übergewicht idR. gar nicht möglich.

Es ist komplexer. Industrielle Produzenten haben eine Marktmacht, dass in früheren Zeiten reiche Bauern oder auch der medizinische Zweig an deren Tropf hängen und sie ihre Entscheidungsfreiheit weitgehend verloren haben. Mit abhängigen Subunternehmern ist das sicher provozierend, aber schon recht treffend beschrieben.

Es gibt die ganzen Informationen, nur, die schwere Zugänglichkeit ist im wesentlichen darauf zurückzuführen, dass das erheblich die Kreise der industriellen Nahrungsmittel- und Pharmaproduzenten stört und sie schon seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts immer massiver dagegen vorgehen.

Und natürlich gibt es einen Grund, warum ich mich damit beschäftige. Selbst betroffen zu sein reichte jedoch nicht, mein Kind ist es, das zeigte sich früh und gab den Ausschlag.
 
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  • #114
Nochmal meine Arbeitsthese:
mit einer humanen Ernährung ist Übergewicht idR. gar nicht möglich.

Es ist komplexer. Industrielle Produzenten haben eine Marktmacht ...industriellen Nahrungsmittel- und Pharmaproduzenten stört ...

Eigentlich wär's ganz einfach: Wie wäre es mit Lebens-Mittel .... keine lebensmitteltechnischen Substanzen. "Essen Sie nichts, was Ihre Großmutter nicht als Essen erkannt hätte" (ein tolles Buch von Michael Pollan) .... Wer hat ein Labor im Gewürzregal stehen, mit: Xanthan, Calciumpropionat, Ammoniumsulfat ... usw. usw. ... Niemand? ... :)
 
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  • #115
Das reicht nicht. Eine Kuh erkennt die Oma, trotzdem gibt es Unterschiede. Eine freilandgrasende Kuh entwickelt D3, eine in den Zuchtbetrieben nicht. Leider gibt es jede Menge solcher Absurditäten, die Nahrungsmittel sukzessive immer weiter entwerten. Den Begriff Lebensmittel sollte man schon bewusst verwenden und die haben mehr Funktionen als es allgemein bekannt ist.
 
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Deleted member 24688

  • #116
Das reicht nicht. Eine Kuh erkennt die Oma, trotzdem gibt es Unterschiede. Eine freilandgrasende Kuh entwickelt D3, eine in den Zuchtbetrieben nicht. Leider gibt es jede Menge solcher Absurditäten, die Nahrungsmittel sukzessive immer weiter entwerten. Den Begriff Lebensmittel sollte man schon bewusst verwenden und die haben mehr Funktionen als es allgemein bekannt ist.

Da gibts kein Anfang und kein Ende ... ich war letztens im Allgäu und mir viel auf, es gibt keine Kühe mehr auf der Weide ... :eek: ... wir lassen Tiere in Massenhaltung in Ställen, ohne Sonne und Aufenthalt in der Natur produzieren, füttern sie mit Medikamenten, damit sie diese überstehen ... die Schlachtabfälle verkaufe an Haribo, damit die Kinder auch was davon haben .... die Felder sind überdüngt ... und Getreide wird vergiftet, die Nahrungsmittelindustrie ergänzt mit synthetischen Substanzen, die Menschen werden krank, die Pharma stellt synthetische Medikamente her ... Vitamine verkauft man auch synthetisch, oder gib sie Haribo ... damit die Kinder auch was davon haben ... ... anstatt sie aus der Natur zu nehmen, weil da wären sie verwertbar ... :rolleyes: ... aber es wird gewarnt Kräuter einzunehmen, also trink ja keinen Brennnesseltee, weil die Kräuter könnten ja bei unsachgemäßer Anwendung Nebenwirkungen haben .... oder du glaubst nicht anderen Wirkung ... also nimm lieber was synthetisches ... gegen die Übersäuerung dann bitte auch ... ich könnte diese Liste noch endlos fortführen ... Kartoffeln sind ungesund, da sind zu viele Kohlenhydrate drin, also esse lieber was mit Aspartam ... :rolleyes: ... dass das die Bluthirnschranke überschreitet ist egal ... etc. etc. ...
 
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  • #117
Nein, gar nicht. Es bringt fürs Threadthema auch nichts, immer weitere Beispiele für die Schädlichkeit bestimmter Ernährungsgewohnheiten, die Bosheit der Industrie und die Unschuld der Esoterik anzuführen. Es geht nicht um weitere Beispiele im Rahmen, sondern gewissermaßen eher um die Frage des Umgangs mit dem Rahmen, nicht um immer detaillierte Kenntnisse zur Wirkung bestimmter Stoffe, sondern die Frage, wie man mit diesen Kenntnissen umgeht, für sich selbst und in einer Beziehung(sanbahnung).
Ob zellschädigende Wirkung von Alkohol oder Schädlichkeit von Zucker heißt: Verkostung jeden Tropfens und jeder Praline ist des Teufels, ist pathologisch und Suchtverhalten und muß auf jeden Fall vermieden werden. Was man dann selbst so handhabt oder sich ganz schrecklich fühlen muß, weil man es nicht schafft, und was man dem (eventuellen) Partner auf diese Weise mit diesen Worten kommunziert. Oder ob es andere Gesichtspunkte gibt, die in deiner Beschreibung nicht vorkommen. Mein Vorschlag für hier: ein bißchen Druck rausnehmen, etwas zurücktreten, schauen, was das Thema ist, auf das Eingehen, was ein Partner äußert oder hier andere Foristen zum Thema schreiben, anstatt sie nur als Stichwortgeber oder Störer des eigenen Films zu betrachten ...
 
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  • #119
Hi,

diese Art von Unterscheidung halte ich für unsinnig, auf der Strasse siehst Du den Leuten doch auch nicht an, ob sie nun Vegetarier, Veganer, Pescetarier oder was auch immer sind. Würdest Du jemanden, der Dir sympathisch ist, wegen seiner Essgewohnheiten ablehnen, also jegliche Art von Kompromiss ausschließen?
Absolut, warum nicht. Ich nicht aber ich kenne Menschen und versteh die auch. Würdest du eine Nazibraut daten, obwohl sie dir sonst sympathisch ist?
 
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  • #120
Nein, gar nicht. Es bringt fürs Threadthema auch nichts, immer weitere Beispiele für die Schädlichkeit bestimmter Ernährungsgewohnheiten, die Bosheit der Industrie und die Unschuld der Esoterik anzuführen. Es geht nicht um weitere Beispiele im Rahmen, sondern gewissermaßen eher um die Frage des Umgangs mit dem Rahmen, nicht um immer detaillierte Kenntnisse zur Wirkung bestimmter Stoffe, sondern die Frage, wie man mit diesen Kenntnissen umgeht, für sich selbst und in einer Beziehung(sanbahnung).
Ob zellschädigende Wirkung von Alkohol oder Schädlichkeit von Zucker heißt: Verkostung jeden Tropfens und jeder Praline ist des Teufels, ist pathologisch und Suchtverhalten und muß auf jeden Fall vermieden werden. Was man dann selbst so handhabt oder sich ganz schrecklich fühlen muß, weil man es nicht schafft, und was man dem (eventuellen) Partner auf diese Weise mit diesen Worten kommunziert. Oder ob es andere Gesichtspunkte gibt, die in deiner Beschreibung nicht vorkommen. Mein Vorschlag für hier: ein bißchen Druck rausnehmen, etwas zurücktreten, schauen, was das Thema ist, auf das Eingehen, was ein Partner äußert oder hier andere Foristen zum Thema schreiben, anstatt sie nur als Stichwortgeber oder Störer des eigenen Films zu betrachten ...
Na ja, du reklamierst ja gerne Sachlichkeit, interpretierst aber fröhlich in meine Aussagen was diese überhaupt nicht hergeben, schon gar nicht wie ich damit umgehe. Ich schildere und du interpretierst sogar recht exzessiv.
Der Vollständigkeit halber will ich meine Beschreibungen als Hinweis verstanden wissen. Wie andere damit umgehen, steht Ihnen selbstverständlich völlig frei.