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  • #16
Wichtig ist dann eher, dass man in der Lage ist, selber Essen zuzubereiten und nicht nur die Veggie-Convenience-Produkte aus dem Supermarkt, in die Mikrowelle zu schieben ;) .
Yep, es ist sogar so, wenn man sich mit seinen Lebensmitteln beschäftigt - böse Geister unterscheiden Lebens- von Nahrungsmitteln - dann verzichtet man gerne auf das was die Nahrungsmittelindustrie einem so vorkonfektioniert anbietet und wofür der Kunde möglichst wenig zu zahlen bereit ist. Das hat einen Trend zur Folge, bei dem "verunreinigte Nahrungsmittel" nur mehr eine nette Umschreibung für ungenießbaren, menschenverachtenden Fraß ist und nur die Spitze des Eisbergs bezüglich eines allgemeinen Mangels an Qualität industriell gefertigter Nahrungsmittel ist.
Da kann man nur noch selber kochen und schaut sich die Ausgangslebensmittel genauer an. Völlig klar, woher die "Zivilisationskrankheiten" kommen, nur erkennen mag/kann/will man das nicht. So eine Umstellung auf eine sinnvolle Ernährung geht wesentlich mit einem anfänglichen Verzicht einher. Empfindet man später einfach nicht mehr so. Es ist eine Umstellung. Es fällt einiges weg, anderes kommt hinzu. Das kann man keinem erzählen, weil man ein Leben lang von der Nahrungsmittelindustrie "sozialisiert" wird und es für nicht glaubhaft gehalten wird. Die Industrie meint es gut mit einem, dabei werden Informationen unterdrückt und Studien gefälscht.
Kann sich jeder recht objektiv ansehen, aber die meisten sehen keine Notwendigkeit und wissen nicht wo sie Informationen finden. Muss man schon mehr dafür tun als sich von der Werbung berieseln zu lassen und diese zu akzeptieren. Ich kann schon verstehen, warum die TE vegan so betont, das bringt beide relativ schnell in eine gemeinsame Spur und vermeidet Spannungen. Auf vegan zu bestehen ist eine Möglichkeit, geht aber auch anders, wie @mikehunter es z.B. beschreibt.
 
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  • #18
Liebe Byond 1985,

ich habe hier, (als Allesesserin mit 2x Fleisch in der Woche) einen Veganer kennengelernt. Wir sind heute noch befreundet und kochen auch manchmal gemeinsam, das ist für keinen von uns ein Problem, jeder respektiert die Gewohnheiten des anderen. In seinem Profil stand schon seine Art der Ernährung vermerkt und das hatte keine Auswirkung auf die Kontaktaufnahme. Aabberrr ich glaube auch, gleich und gleich gesellt sich gern und somit ist die erste Kontaktaufnahme wiederum leichter. Es kann dann aber auch genügen, im Eingangstext, entweder zu erwähnen, in dieser Richtung zu suchen, oder eine solche Frage, zugunsten weniger Einschränkungen einfach wegzulassen. Sollte Parship eine solche Information abfragen wollen, würde ich sie nicht beantworten, sondern erst beim näheren Kennenlernen erfragen. Nein, eine solche Funktion möchte ich nicht, aber gute Frage :)

Liebe Grüße
 
D

Deleted member 21128

  • #19
Immer wenn ich eine Frau kennengelernt hab, hab ich relativ bald vorgeschlagen, mal auf ein Steak zu gehen. Wenn sie abgelehnt hat, war sie raus. ;)
Im Profil hab ich angegeben, dass ich gerne Steak esse, dann war das schon mal klar.
Alles weitere ist dann Verhandlungssache, als Filter taugt das wahrscheinlich noch weniger, als die berühmte Kinderfrage.
 
D

Deleted member 23883

  • #20
Also ich bin seit 32 Jahren Vegetarierin. Habe aber kein Problem damit, wenn der Partner Fleisch isst (solange es kein Billigfleisch aus dem Discounter ist). Ich würde es sogar für ihn zubereiten, ab und an, wenn ihm das wichtig ist. Daher sehe ich keinen Grund dafür, das im Profil zu erwähnen.
Viel wichtiger wäre zu wissen, ob jemand, auch im Winter, bei offenem Fenster schläft. Ich z.B. brauche nachts kühle Frischluft. :rolleyes:
 
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  • #21
Also ich bin seit 32 Jahren Vegetarierin. Habe aber kein Problem damit, wenn der Partner Fleisch isst (solange es kein Billigfleisch aus dem Discounter ist). Ich würde es sogar für ihn zubereiten, ab und an, wenn ihm das wichtig ist. Daher sehe ich keinen Grund dafür, das im Profil zu erwähnen.
Viel wichtiger wäre zu wissen, ob jemand, auch im Winter, bei offenem Fenster schläft. Ich z.B. brauche nachts kühle Frischluft. :rolleyes:
Ich denke, das mit den Essgewohnheiten, bzw der Kompatibilität hängt davon ab, wie extrem das gelebt wird. Eine Bekannte ist da so streng, dass sie es nicht tolerieren würde, wenn in ihrem Kühlschrank Fleisch gelagert oder in der Küche zubereitet wird.
Da wäre es aus für mich.
 
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  • #22
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  • #27
Was essen denn Veggies, was ich nicht schon kenne? Gewisse Nahrungsergänzungspräparate oder Fleischersatzstoffe vielleicht... :rolleyes:
Na sach mal. Ich bin zwar weder Vegetarier noch Veganer. Aber eine Freundin ist Veganerin, die macht zB hervorragendes Eis. Überhaupt kocht sie fantastisch und ich habe tatsächlich schon das Eine oder Andere gelernt, wenn ich in ihrem Blog stöbere. Es wird halt ganz anders gekocht. Da braucht es nicht mal Fleischersatzstoffe. Ich bin da durchaus offen für Neues.
 
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  • #29
@fafner : Fleisch laesst sich nicht einfach ersetzen. Da haben die Veganer und Vegetarier mE eine Herausforderung. Man kann aber mit Harzer Kaese und Kreatin kompensieren.

@AnnaConda : Fleisch ist eine Quelle fuer Protein (und Fett). Eis ist eine Quelle fuer Kohlenhydrate (und Fett) und ersetzt kein Fleisch.
 
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  • #30
Die Frage lautet ja: was genau ist denn da neu? Oder besser. Das vegane Eis? Kann ich mir nicht so recht vorstellen, daß ich deshalb auf das milchige verzichten würde. Und zum Beispiel "Mandel- / Hafermilch", das hab ich schon probiert. Versuch da mal 'n Latte Macchiato mit, schmeckt einfach nur zum kotzen. o_O
Den eß ich liebend gerne. Aber halt nicht als Ersatz für irgendwas. Bleibt mir also weiterhin unklar, worin das angeblich "erweiterte" Spektrum bestehen soll... :rolleyes:
 
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