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  • #1

Vegetarisch und vegan unterwegs bei Parship

Hallo an alle ähnlich und gleich Gesinnten, die sich für das Thema interessieren! :)

Vorab eine kurze, aber wichtige Anmerkung: Mit diesem Thema möchte ich ähnlich und gleich Gesinnte ansprechen und nicht eine allgemeine Diskussion zu vegetarischem und veganem Leben anzetteln, die dann wieder in niveaulosem Vegetarier- und Veganer-Bashing ausartet. Ebenso wenig soll es um eine Diskussion darüber gehen, ob der Partner nun vegetarisch/vegan leben sollte oder nicht - der Beitrag richtet sich an diejenigen unter uns, die diese Frage mit einem klaren "Ja, das würde ich mir sehr wünschen!" beantworten. Es wäre schön, wenn das respektiert würde und man sich in diesem Beitrag einfach entspannt, ganz ohne unreflektierte Hass-Kommentare und vermeintliche Weisheiten austauschen kann.

Mit "ähnlich und gleich gesinnt" meine ich hier diejenigen, die sich eine Partnerin oder einen Partner wünschen, der oder die den Veggie-Lebensstil teilt und für den dieser auch ein Selbstverständnis ist (weil das den gemeinsamen Alltag einfach schöner, genussvoller, unkomplizierter und angenehmer macht und weil der gemeinsame Lebensstil mit seinen geteilten Werten auch für eine gemeinsame Haltung zum Leben und der Umwelt steht sowie eine besondere Verbindung schafft...das muss ja absolut nicht heißen, dass das Thema im Zentrum des Lebens steht, aber es geht eben um das alltägliche "Selbstverständnis").

Welche Erfahrungen habt ihr bisher bei Parship diesbezüglich so gemacht - seid ihr schon einigen vegetarisch/vegan lebenden Singles hier begegnet?

Und was würdet ihr davon halten, wenn wir mal in einer kleinen Aktion Nachrichten an Parship schicken würden mit der Bitte, auch die Ernährungsgewohnheiten in die Filterfunktion mit aufzunehmen (so wie rauchen und sonstiges eben)? Die Zahl der Veggies steigt ja schließlich - und damit auch die Zahl der potenziellen Veggie-Singles... ;-)

Viele Grüße
Beyond1985
 
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  • #2
diejenigen, die sich eine Partnerin oder einen Partner wünschen, der oder die den Veggie-Lebensstil teilt

Und was würdet ihr davon halten, wenn wir mal in einer kleinen Aktion Nachrichten an Parship schicken würden mit der Bitte, auch die Ernährungsgewohnheiten in die Filterfunktion mit aufzunehmen (so wie rauchen und sonstiges eben)? Die Zahl der Veggies steigt ja schließlich - und damit auch die Zahl der potenziellen Veggie-Singles... ;-)

Dafür gibt es doch das Textfeld und „wofür Du dankbar bist“.

Aber Du kannst das ja mal selbst beim Kundenservice anregen.

Ob es so viele Veggies gibt, wie Raucher/Nichtraucher möchte ich bezweifeln.
 
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  • #3
Hallo @Beyond1985, obwohl Du das ausdrücklich nicht gewollt hat, frage ich nochmal nach. Denn mich interessiert umgekehrt, wie Vegetarier/Veganer das sehen.
In meiner Kindheit gab es höchstens einmal in der Woche Fleisch. Zwei dünne Scheiben Wurst pro Scheibe Brot zum Abendessen waren das Maximum, manche aßen «Schiebewurst» (= eine Scheibe Wurst wird beim Essen so übers Brot geschoben, dass sie für die ganze Scheibe Brot reicht). Wenn ich heute in den Supermärkten und bei den Discountern Fleisch & Wurst sehe oder gar die andauernde XXL-Werbung dazu, wird mir ganz anders: Das mag für den Verzehr unbedenklich sein, aber die Herstellung möchte ich nicht durch den Kauf unterstützen. Das Thema lässt sich auf Obst und Gemüse erweitern (ich sage nur «Flugananas»).
Käme denn der Vegetarier/Veganer mit einem Allesfresser klar, der gern, aber selten Fleisch und Fisch isst (und bereit ist, dafür tief in die Tasche zu greifen)? Sich dem Prinzip widersetzt? Oder würde das auf eine Art innere Abwehr stoßen?
Ich frage das, weil du an Filter denkst. Wo gefiltert wird, bleibt kein Raum für Kommunikation und Kompromiss.
 
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  • #4
Hi,

diese Art von Unterscheidung halte ich für unsinnig, auf der Strasse siehst Du den Leuten doch auch nicht an, ob sie nun Vegetarier, Veganer, Pescetarier oder was auch immer sind. Würdest Du jemanden, der Dir sympathisch ist, wegen seiner Essgewohnheiten ablehnen, also jegliche Art von Kompromiss ausschließen?
 
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  • #5
Käme denn der Vegetarier/Veganer mit einem Allesfresser klar, der gern, aber selten Fleisch und Fisch isst (und bereit ist, dafür tief in die Tasche zu greifen)? Sich dem Prinzip widersetzt? Oder würde das auf eine Art innere Abwehr stoßen?
Wenn ich mir die Vegetarier anschaue, die ich kenne, dann gibt es "DEN Vegetarier" genauso wenig wie "DEN Fleischesser" ;)
 
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Deleted member 24735

  • #9
Mit Verlaub: Ist das nicht Fleischesser-Bashing?
Nee, nee, das geht schon weiter oben los:
ganz ohne unreflektierte Hass-Kommentare und vermeintliche Weisheiten
weil das den gemeinsamen Alltag einfach schöner, genussvoller, unkomplizierter und angenehmer macht
 
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Ursina60

  • #10
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man anpassungsfähig ist in Sachen Ernährung. Mein damaliger Partner hatte eine schwere Darmkrankheit, die er weder mit Cortison noch mit sonstigen starken Medikamenten in den Griff bekam. Nach vielen Informationen im Netz stiess ich auf eine spezielle Diät, welche helfen könnte. Konkret hiess es; keine Milchprodukte und keine (gar keine) Kohlenhydrate, keine künstlichen Zusatzstoffe.

Erlaubt war Fleisch, Fisch, Gemüse, Früchte. Davon aber auch nicht alles. Wir haben es über Monate ausprobiert, inkl. Kuchen ohne Mehl, Kartoffelpüree mit "Milchersatz" etc. etc. Sehr zeitaufwändig!

Ich selber esse fast kein Fleisch mehr. Habe am Liebsten Pasta, Kartoffeln etc. Das pure Gegenteil von dem, was er essen durfte.

Ausser dem Stress mit der Zeit, die wir im Laden beim Einkaufen und beim Zubereiten brauchten, klappte es gut.

Im Parship wünsche ich mir keine solche Funktion, da mir andere Werte eines Partners viel wichtiger sind und man Essensgewohnheiten beim einen der ersten Dates abklären kann. Wie schon geschrieben, es gibt nicht den Vegetarier oder Fleischesser. Mich ekelt einen Teil des Fleisches richtig an (Wild, Truten, Schwein, Innereien etc.). Zweimal im Jahr RindFleisch von meinem Biometzger mag ich. Fisch und Schalentiere esse ich liebend gerne, aber definitiv nur am Meer. Sowas müsste ich bei einem Date erklären und wäre mir echt zu kompliziert in einem Profil.
 
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  • #11
Ebenso wenig soll es um eine Diskussion darüber gehen, ob der Partner nun vegetarisch/vegan leben sollte oder nicht - der Beitrag richtet sich an diejenigen unter uns, die diese Frage mit einem klaren "Ja, das würde ich mir sehr wünschen!" beantworten. Es wäre schön, wenn das respektiert würde und man sich in diesem Beitrag einfach entspannt ... austauschen kann.
Flexitarier?
 
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  • #14
Ich hatte letztes Jahr eine Frau hier bei PS kennengelernt, sie hatte das bereits im Profil stehen, dass sie sich vegetarisch, aber auch vegan ernährt. Für mich war das kein Problem, wobei ich mich definitiv omnivor ernähre. Wir haben in den 7 Monaten, wo wir dann zusammen waren, oft gemeinsam gekocht, ich habe dadurch mein Spektrum, was das Essen angeht, deutlich erweitern können. Wir sind immer noch freundschaftlich verbunden und teilen die Hobbys, und nein, es lag nicht an den Essgewohnheiten, dass wir kein Paar mehr sind ;) , eher an der Entfernung. Einen Filter brauche dafür auch nicht, es kann aber durchaus hilfreich sein, wenn man etwas zu seinen Essgewohnheiten im Profil hat. Ich denke, wenn man in Sachen Ernährung/Essen aufeinander zugeht, kann das nur von von Vorteil sein. Wichtig ist dann eher, dass man in der Lage ist, selber Essen zuzubereiten und nicht nur die Veggie-Convenience-Produkte aus dem Supermarkt, in die Mikrowelle zu schieben ;) .
 
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  • #16
Wichtig ist dann eher, dass man in der Lage ist, selber Essen zuzubereiten und nicht nur die Veggie-Convenience-Produkte aus dem Supermarkt, in die Mikrowelle zu schieben ;) .
Yep, es ist sogar so, wenn man sich mit seinen Lebensmitteln beschäftigt - böse Geister unterscheiden Lebens- von Nahrungsmitteln - dann verzichtet man gerne auf das was die Nahrungsmittelindustrie einem so vorkonfektioniert anbietet und wofür der Kunde möglichst wenig zu zahlen bereit ist. Das hat einen Trend zur Folge, bei dem "verunreinigte Nahrungsmittel" nur mehr eine nette Umschreibung für ungenießbaren, menschenverachtenden Fraß ist und nur die Spitze des Eisbergs bezüglich eines allgemeinen Mangels an Qualität industriell gefertigter Nahrungsmittel ist.
Da kann man nur noch selber kochen und schaut sich die Ausgangslebensmittel genauer an. Völlig klar, woher die "Zivilisationskrankheiten" kommen, nur erkennen mag/kann/will man das nicht. So eine Umstellung auf eine sinnvolle Ernährung geht wesentlich mit einem anfänglichen Verzicht einher. Empfindet man später einfach nicht mehr so. Es ist eine Umstellung. Es fällt einiges weg, anderes kommt hinzu. Das kann man keinem erzählen, weil man ein Leben lang von der Nahrungsmittelindustrie "sozialisiert" wird und es für nicht glaubhaft gehalten wird. Die Industrie meint es gut mit einem, dabei werden Informationen unterdrückt und Studien gefälscht.
Kann sich jeder recht objektiv ansehen, aber die meisten sehen keine Notwendigkeit und wissen nicht wo sie Informationen finden. Muss man schon mehr dafür tun als sich von der Werbung berieseln zu lassen und diese zu akzeptieren. Ich kann schon verstehen, warum die TE vegan so betont, das bringt beide relativ schnell in eine gemeinsame Spur und vermeidet Spannungen. Auf vegan zu bestehen ist eine Möglichkeit, geht aber auch anders, wie @mikehunter es z.B. beschreibt.
 
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  • #18
Liebe Byond 1985,

ich habe hier, (als Allesesserin mit 2x Fleisch in der Woche) einen Veganer kennengelernt. Wir sind heute noch befreundet und kochen auch manchmal gemeinsam, das ist für keinen von uns ein Problem, jeder respektiert die Gewohnheiten des anderen. In seinem Profil stand schon seine Art der Ernährung vermerkt und das hatte keine Auswirkung auf die Kontaktaufnahme. Aabberrr ich glaube auch, gleich und gleich gesellt sich gern und somit ist die erste Kontaktaufnahme wiederum leichter. Es kann dann aber auch genügen, im Eingangstext, entweder zu erwähnen, in dieser Richtung zu suchen, oder eine solche Frage, zugunsten weniger Einschränkungen einfach wegzulassen. Sollte Parship eine solche Information abfragen wollen, würde ich sie nicht beantworten, sondern erst beim näheren Kennenlernen erfragen. Nein, eine solche Funktion möchte ich nicht, aber gute Frage :)

Liebe Grüße
 
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Deleted member 21128

  • #19
Immer wenn ich eine Frau kennengelernt hab, hab ich relativ bald vorgeschlagen, mal auf ein Steak zu gehen. Wenn sie abgelehnt hat, war sie raus. ;)
Im Profil hab ich angegeben, dass ich gerne Steak esse, dann war das schon mal klar.
Alles weitere ist dann Verhandlungssache, als Filter taugt das wahrscheinlich noch weniger, als die berühmte Kinderfrage.
 
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  • #20
Also ich bin seit 32 Jahren Vegetarierin. Habe aber kein Problem damit, wenn der Partner Fleisch isst (solange es kein Billigfleisch aus dem Discounter ist). Ich würde es sogar für ihn zubereiten, ab und an, wenn ihm das wichtig ist. Daher sehe ich keinen Grund dafür, das im Profil zu erwähnen.
Viel wichtiger wäre zu wissen, ob jemand, auch im Winter, bei offenem Fenster schläft. Ich z.B. brauche nachts kühle Frischluft. :rolleyes:
 
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Deleted member 7532

  • #21
Also ich bin seit 32 Jahren Vegetarierin. Habe aber kein Problem damit, wenn der Partner Fleisch isst (solange es kein Billigfleisch aus dem Discounter ist). Ich würde es sogar für ihn zubereiten, ab und an, wenn ihm das wichtig ist. Daher sehe ich keinen Grund dafür, das im Profil zu erwähnen.
Viel wichtiger wäre zu wissen, ob jemand, auch im Winter, bei offenem Fenster schläft. Ich z.B. brauche nachts kühle Frischluft. :rolleyes:
Ich denke, das mit den Essgewohnheiten, bzw der Kompatibilität hängt davon ab, wie extrem das gelebt wird. Eine Bekannte ist da so streng, dass sie es nicht tolerieren würde, wenn in ihrem Kühlschrank Fleisch gelagert oder in der Küche zubereitet wird.
Da wäre es aus für mich.
 
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  • #27
Was essen denn Veggies, was ich nicht schon kenne? Gewisse Nahrungsergänzungspräparate oder Fleischersatzstoffe vielleicht... :rolleyes:
Na sach mal. Ich bin zwar weder Vegetarier noch Veganer. Aber eine Freundin ist Veganerin, die macht zB hervorragendes Eis. Überhaupt kocht sie fantastisch und ich habe tatsächlich schon das Eine oder Andere gelernt, wenn ich in ihrem Blog stöbere. Es wird halt ganz anders gekocht. Da braucht es nicht mal Fleischersatzstoffe. Ich bin da durchaus offen für Neues.
 
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  • #29
@fafner : Fleisch laesst sich nicht einfach ersetzen. Da haben die Veganer und Vegetarier mE eine Herausforderung. Man kann aber mit Harzer Kaese und Kreatin kompensieren.

@AnnaConda : Fleisch ist eine Quelle fuer Protein (und Fett). Eis ist eine Quelle fuer Kohlenhydrate (und Fett) und ersetzt kein Fleisch.
 
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  • #30
Die Frage lautet ja: was genau ist denn da neu? Oder besser. Das vegane Eis? Kann ich mir nicht so recht vorstellen, daß ich deshalb auf das milchige verzichten würde. Und zum Beispiel "Mandel- / Hafermilch", das hab ich schon probiert. Versuch da mal 'n Latte Macchiato mit, schmeckt einfach nur zum kotzen. o_O
Den eß ich liebend gerne. Aber halt nicht als Ersatz für irgendwas. Bleibt mir also weiterhin unklar, worin das angeblich "erweiterte" Spektrum bestehen soll... :rolleyes:
 
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