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  • #1

Vegetarier, nein Danke?

Während Männer oft zum Steak greifen, wählen Frauen oft eine fleischlose Variante. Aber auch umgekehrt ist's oft der Fall. Was halten Sie von einem potentiellen Partner, der Vegetarier ist. Schreckt Sie die Tatsache ab?
 
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  • #2
Es sollte nun wirklich keine Rolle spielen, ob der andere Fleisch isst oder nicht. Man kocht einfach zusammen und der eine von beiden legt sich noch ein Schnitzel in die Pfanne, basta.

Ich glaube aber schon, dass die "Kühlschrank-Frage" in einer Partnerschaft nicht ganz außer Acht gelassen werden sollte. Entscheidendere Fragen sind für mich aber zum Beispiel, ob einer von beiden ausschließlich Bio einkauft während der andere zu McDonalds rennt, oder ob mein Partner nur deutsche Küche mag und bei asiatischem, griechischem oder italienischem Essen die Nase rümpft.
 
K

Kenny

  • #3
Ich denke trotzdem, dass es zu Spannungen in der Beziehung führen kann, wenn einer Vegetarier ist und der andere nicht. Jenachdem wie "streng" vegetarisch der Partner ist möchte er es vielleicht nicht, dass sein Partner Fleisch isst...Mir persönlich wäre es aber auch nicht so wichtig
 
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  • #4
Oh man, das Thema Vegetarier hängt einem doch langsam aus den Ohren. Es kann doch jeder essen, was er möchte, ich persönlich bevorzuge zwar die Varianten mit möglichst viel Fleisch, aber sollte meine Partnerin die Dinkelfrikadelle statt Bulette bestellen ist das auch okay.
 
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  • #5
Naja, mann kann sich ja immer arrangieren. Was ich nicht ausstehen kann, die die Moralpredigt-Vegetarier, die mir erzählen wie schlimm Fleischkonsum ist während ich gerade meine Frikadelle esse. Aber ansonsten kann man ganz problemfrei miteinander leben solange man die gegenseitigen Essengewohnheiten annimmt..
 
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  • #6
Missionierungen nerven

Das Zusammenleben funktioniert, solange keiner der beiden versucht, den anderen von Fleisch oder Tofu überzeugen zu wollen, und solange beide wie selbstverständlich das Essverhalten des anderen in die Menüplanung einbeziehen..
 
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  • #7
Ich kann mir schon vorstellen,
das es zu Probleme führen könnte.
Ich bin zum Beispiel ein totaler Fleischfan und
kann mir schon vorstellen, das es nerven würde,
wenn man dann immer zwei verschiedene Gerichte kochen muss.
Oder wenn man sich nie auf ein Restaurant einigen kann.
Andererseits - leben und leben lassen! ;-)
 
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  • #8
Ihr seid ja alle Anti-Vergetarier hier;D
Ich esse selbst aus gesundheitlichen Gründen kein Fleisch, würde aber nie auf die Idee kommen, es meinem Partner strickt zu verbieten.
Natürlich wäre das schon, wenn meine Freundin auch meine ethischen Grundsätze bzgl des Fleischkonsums teilen möchte, aber ich weißt ja dass sowas nun nicht von heute auf morgen geht. Aber nach einer bestimmten Zeit vielleicht schon...;-)
 
L

Löwefrau

  • #9
Fleisch ist mein Gemüse

Ich möchte keinen fanatischen Vegetarier an meiner Seite, einfach auch - weil ich zu gern koche und eben oft auch mit Fleisch.

Ich bin grundsätzlich kein Fan von Fanatismus.
Ob ich mit einem toleranten Vegetarier leben könnte, müßte ich ausprobieren.
 
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  • #10
geht es tatsächlich darum, was jemand ißt oder geht es nicht auch um eine gewisse Grundeinstellung, die Vegetarier auch oft in anderen Aspekten des Lebens haben?
Mir ist es egal, ob jemand Fleisch oder Himbeeren oder Hülsenfrüchte meidet. Auf den Tisch kommt dann ein Kompromiss, bekehrt werden möchte ich nicht, und auch keine dummen Sprüche anhören müssen.
Bei Vegetariern findet man aber auch oftmals eine in anderen Bereichen fanatische Einstellung ("niemals in die USA reisen, die Amis sind sowieso alle blöd, Freiheit und Toleranz für alle, Abtreibung für alle jederzeit legalisieren, Drogen auch legalisieren, Autos abschaffen, etc")
 
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  • #11
Arabische Gemüsepfanne - aber so was von ...

Für den Fall der Fälle empfehle ich, fünfzehn Euronen zu investieren in "Vegetarian Basics".
Wie der Titel schon verspricht enthält das Buch zunächst einen Informationsteil zu z.B. Nüssen, Kräutern, Ölen oder Gemüsen, sodann einiges Grundsätzliche zur Zubereitung und natürlich jede Menge Rezepte. Deren Ergebnisse werden die meisten Nichtvegetarier mit größtem Vergnügen verputzen.

Und zum Thema "Lebenshaltung" - schön, wenn sie eine hat :)
 
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  • #12
der Ton macht die Musik....

Ich will Dir keinen Vorwurf machen, versteh mich nicht falsch, aber ein oder zwei Formulierungen lassen bei mir als Fleischesser die Alarmglocken schrillen.

Du würdest nie auf die Idee kommen, Fleisch Deinem Partner "strickt zu verbieten". Aber Fleischverzicht anregen, das würdest Du? "freundlich kritisieren" ginge in Ordnung? "Regelmäßig"? "langsam entwöhnen"?

Und Du obwohl Du zuerst schreibst "Ich esse selbst aus gesundheitlichen Gründen kein Fleisch" hast Du auch "ethischen Grundsätze bzgl des Fleischkonsums". Ethische Grundsätze sind für mich sehr schwierig, das ist reines Konfliktpotential.

Wie lange würdest Du es einer Partnerin durchgehen lassen, wenn sie sich unethisch verhält?
Nach einer bestimmten Zeit soll sie es ja tun...
Das ist eine Sollbruchstelle. Und wenn man die beim ersten Blick auf ein Profil erkennt, dann ist der Kontakt für einen Nichtvegetarier besser in dem Moment beendet.

Eine Frau, die unter "das sollte mein Partner über mich wissen" darauf hinweist, dass sie vegetarisch ist, fällt bei mir eigentlich automatisch durchs Raster. Fast wie "für Dich ist hinter Gott noch der zweite Platz frei". ;-)
 
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  • #13
Ähm....waaaas?

Also Leute, um mal aus Sicht einer vermutlich "normalen" Vegetarierin zu schreiben...ICH esse kein Fleisch! Wenn mein Partner/meine Familie/meine Freunde/sonstwer Fleisch essen möchte soll er das gerne tun! Nicht alle Vegetarier sind grds gegen jeden "Fleischfresser"! Ich koche auch Fleisch für andere! Jedoch stets mit dem Hinweis darauf, dass ich keinerlei Garantie auf die richtige Würze geben kann, da ich ja selbst nicht abschmecke!
Ansonsten bliebe mal zu sagen, dass Vegetarier die anderen Menschen ihre Lebensweise "aufschwätzen" wollen sich m.E. die Waage halten mit den "Fleischfressern" die versuchen sämtliche Vegetarier von Fleisch zu überzeugen!
Muss denn immer jede Kleinigkeit so überzogen werden?
Wenn euer Partner keine schwarzen Socken trägt, ist das dann auch ein Problem? Oder wenn er allergisch auf Nüsse ist? Oder keine Kartoffeln mag?
Entspannt euch!
 
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  • #14
@Claire

ach und das:
Bei Vegetariern findet man aber auch oftmals eine in anderen Bereichen fanatische Einstellung ("niemals in die USA reisen, die Amis sind sowieso alle blöd, Freiheit und Toleranz für alle, Abtreibung für alle jederzeit legalisieren, Drogen auch legalisieren, Autos abschaffen, etc")

Könnte ich da mal erfahren woher das kommt? Oder haste dir das allein zusammengestellt?
Ist ne nette Liste!
 
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  • #15
Vegetarismus ist Weltanschauung

Vegetarismus ist ja nicht nur eine Ernährungform, sondern bei fast allen Vegetariern auch eine Weltanschauung. Es geht doch nicht darum, kein Fleisch zu mögen oder wenig Fleisch zu essen, sondern Fleisch pauschal aus irgendwelchen ideologischen Gründen (die zutreffen könne oder auch nicht) abzulehnen.

Ich selbst schließe Vegetarier kategorisch aus:

+ Ich koche sehr gerne, sehr lecker und eher fleischreich. Alle eine bisherigen Partner waren begeistert. Ich möchte auch in Zukunft meine Lieblingsgerichte kochen, gemeinsam verzehren und genießen. Ich liebe auch Fondue, Grillen oder Räucherfisch und selbstverständlich auch Kuchen und Süßspeisen mit Milch und Eiern. Gemeinsames Essen ist einfach verbindend und toll und darauf möchte ich keinesfalls verzichten. Ich möchte mir auch keine Mehrarbeit machen und täglich zwei Gerichte kochen oder gar selbst verzichten müssen.

+ Je nach Ausprägungsgrad des Vegetarismus hört man sich auch irgendwelche politischen, esoterischen oder sonstwie weltanschaulichen Aussagen an, die mich schon jetzt ankotzen und die ich mir bei einem Partner ganz gewiss nicht anhören möchte. Fleisch als Leichenteil, die ach-so-schreckliche Massentierhaltung, Gesülze von "Veranwortung", Umwelt, Gesundheit, Tierliebe und so weiter. -- Ganz allgemein muss man einfach mit seinem Partner in gesellschaftlichen und weltanschaulichen Dingen harmonieren, an einem Strang ziehen, gemeinsame Ziele verfolgen. Vegetarismus erzeugt einfach Disharmonie, wenn man nicht selbst dabei ist.

Lebensfreude, Lebensqualität und Kompatibilität sind einfach wichtig und all das wäre für mich mit einem vegetarischen Partner doch stark eingeschränkt. Ich möchte keinen. Punkt.