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Jenny Treibel

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  • #1

unterschiedlicher sozialer Status

kann eine Beziehung langfristig gut gehen, in der der Mann einen niedrigeren sozialen Status als die Frau hat?
 
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  • #2
AW: unterschiedlicher sozialer Status

Gute Frage, auf die es keine allgemeingültige Antwort gibt.
was genau meinst Du denn mit "niedrigem sozialen Status"?

Im Bekanntenkreis hat jetzt eine Staatsanwältin einen Klempner geheiratet - ob das gut geht, weiß ich nicht. Irgendwie sticht dieses "Ungleichgewicht" sehr stark ins Auge, sie hat jedenfalls "die Hosen an", das fällt sofort auf.

Ich selbst hatte mehrfach die Situation, dass ich deutlich mehr verdient habe als mein Partner - eigentlich war das bis auf einmal in allen meinen Beziehungen so. Aber ansonsten war es "gleich" - also: beide waren Akademiker, hatten also so gesehen einen ähnlichen "Status". Aber schon der unterschiedliche Verdienst war ein echtes Problem, unter dem allerdings nur die Männer gelitten haben. Sie fühlten sich unmännlich und ihrer Rolle als "Ernährer" und "der dominante Part" beraubt, was zu vielfältigen Problemen und letztlich zur Trennung führte. Ich denke, sowas klappt nur, wenn der Mann sehr in sich ruht und viel Selbstsicherheit besitzt. Und natürlich darf die Frau ihm NIEMALS den geringeren Verdienst vorwerfen. Niemals!
 
J

Jenny Treibel

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  • #3
AW: unterschiedlicher sozialer Status

Ich bitte zu beachten, es war nicht die Sprache von niedrigem sozialen Status, sondern von niedrigerem.
Dazu muß der Verdienst nicht unbedingt geringer sein, der Beruf nicht der Arbeiterklasse entstammen, aber es gibt immer noch die soziale Herkunft, das Milieu, das Umfeld, das unterschiedlich ausgerichtet sein kann.
 

gelöscht

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  • #4
AW: unterschiedlicher sozialer Status

es gibt ja nicht nur explizite vorwürfe, sondern implizites spürenlassen. es dürfte sehr schwierig sein, das vollkommen zu vermeiden.
deswegen schiene mir in einer solchen beziehung empfehlenswert, das thema nicht auszusparen, oder sich wechselseitig dessen zu vergewissern, daß es ja keine rolle spiele, sondern tatsächlich umgangsweisen mit den offenen oder unterschwelligen wirkungen einzuüben.
sozusagen impfungen vorzunehmen. sonst weiß man nicht, was man tun soll, wenn irgendwann in einer besonderen situation das thema und die infragestellung doch plötzlich da ist.
 
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  • #5
AW: unterschiedlicher sozialer Status

@ Jenny:
ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich verstehe, was Du meinst. also eher die "soziale Herkunft"? Sprich: einer ist vielleicht in einer Akademikerfamilie aufgewachsen, der andere ein "Arbeiterkind", hat aber trotzdem Abitur gemacht und studiert, beide verdienen in etwa gleich viel, jedoch entstammen sie leicht unterschiedlichen Elternhäusern?

In diesem Fall halte ich den Unterschied für vernachlässigbar, es sei denn, jemand würde überbordenden Wert darauf legen, dass der Partner nicht nur heute ein sozial hochstehender Mensch ist, sondern bereits aus einem solchen Elternhaus kommt.

Insofern kann ich nur sagen: objektiv scheinen mir da keine Gründe für ein "Nein" vorzuliegen, es sei denn, jemand hat subjektiv ein großes Problem damit.
 
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  • #6
AW: unterschiedlicher sozialer Status

@ Jenny:
Noch ein Gedanke: alles, was in der Vergangenheit liegt (z.B. Elternhaus) finde ich vernachlässigbar.
Wenn er aber ein soziales Umfeld (z.B. Freunde, Kollegen, Nachbarschaft) hat, das mir, aus welchen Gründen auch immer, ganz und gar nicht gefällt, dann wäre ich zumindest skeptisch und würde herausfinden wollen, warum er mit diesen Leuten befreundet ist.
Das würde mir bei "prollig" wirkenden Leuten so gehen, sondern auch bei übertrieben materialistisch eingestelltem Umfeld oder eine Vielzahl an besonders oberflächlichen Menschen.

Insofern ist Deine Frage aus meiner Sicht nur dahingehend allgemein zu beantworten, dass jeder für sich selbst schauen muss: könnte ich mit diesem Umfeld meines Partners leben? Würde es mich persönlich stören, wenn ich mit diesen Menschen täglich oder zumindest oft konfrontiert bin? Was mag mein Partner an diesen Menschen? Kann ich persönlich damit leben oder nicht?

Letztlich ist es alles eine Frage der persönlichen Einstellung und der persönlichen Toleranz.
Ich kann Mil aber nur Recht geben: man sollte es rechtzeitig thematisieren.
 
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Evi

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  • #7
AW: unterschiedlicher sozialer Status

Zitat von Jenny Treibel:
kann eine Beziehung langfristig gut gehen, in der der Mann einen niedrigeren sozialen Status als die Frau hat?

Hallo, bin Evi, eine Neue hier ;-).

Haben Mann und Frau in deiner Aussage bewusst einen festen Platz,sprich, es geht dir gezielt darum, ob eine Beziehung bestehen kann, obwohl der soziale Status des Mannes sich von jenem der Frau unterscheidet, indem er ihrem unterliegt?

Hm, "niedrigerer sozialer Status" ... sozialer Status umfasst soziale Wertschätzung / Stellung/ Haltungen/ Einfluss, Bildung, Beruf, Einkommen... was noch?

Darin spiegelt sich ja schon irgendwie die Sozialisation eines Menschen. Die Entwicklung, die einer nimmt und irgendwann ja auch bewusst beeinflusst, prägt ihn und um auf ähnlicher Augenhöhe miteinander umgehen zu können, sollte sich das Entwicklungsniveau in wesentlichen Bereichen wie soziale Interaktionsentwicklung, soziale Haltungen, Lebensstil, Interessen, Fähigkeiten, Einstellungen wie auch Bildung nicht zu sehr unterscheiden.

Andererseits kristallisiert sich das doch recht selbständig heraus, ob man sich -so wie man eben ist- gegenseitig gewachsen fühlt, ob man miteinander kann.
 
E

Evi

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  • #8
AW: unterschiedlicher sozialer Status

Darauf, ob eine Beziehung zwischen zwei Menschen mit unterschiedlichem sozialen Status *langfristig* Bestand haben kann, ist eh schwer eine Antwort zu finden. Diesbezüglich birgt Zukunft wahrscheinlich doch zu viel Geheimnis ;-).
 

gelöscht

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  • #9
AW: unterschiedlicher sozialer Status

in vielen profilen findet sich übrigens in unmittelbarer nähe die formulierung von "gemeinsamer augenhöhe" und "ich möchte einen mann, zu dem ich aufblicken kann".
wobei letzteres gar nicht auf körpergröße gemünzt ist.
schon eine haklige sache mit der metaphorik. :)
aber ich glaub, in vielen fällen liegt das problem nicht nur in mangel an sprachsinn.
 
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Evi

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  • #10
AW: unterschiedlicher sozialer Status

Zitat von mil:
in vielen profilen findet sich übrigens in unmittelbarer nähe die formulierung von "gemeinsamer augenhöhe" und "ich möchte einen mann, zu dem ich aufblicken kann".
wobei letzteres gar nicht auf körpergröße gemünzt ist.
schon eine haklige sache mit der metaphorik. :)
aber ich glaub, in vielen fällen liegt das problem nicht nur in mangel an sprachsinn.

Lach - ja, allerdings, das wirkt haklig, holprig, ja, widersinnig... oje ;-)
Und wie erklären solche Leute solche Formulierungen?
Vielleicht dient die zweite Aussage, die erste zu ermöglichen? ;-) Also, wenn Frau zu Mann aufblickt, dann kommen sie auf "gemeinsame Augenhöhe" ... brrr...;-).
 

gelöscht

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  • #11
AW: unterschiedlicher sozialer Status

stimmt, hat ja niemand behauptet, daß die ebene der gemeinsamen augenhöhe parallel zum erdboden liegen muß. :)
ich bin ja eher für dynamik: ich gucke mal gerne rauf und mal gerne runter. während wenn ich ständig aufpassen muß, gleiche höhe zu halten, ich einen steifen hals bekomme.
wenn ich nachgefragt habe, gabs manchmal verwirrung, manchmal erleuchtung.
die einfachste auflösung des widerspruchs war: daß beides recht ist, hauptsache, frau muß nicht runterschauen - das war dann meist an erzählungen der jüngeren beziehungsvergangenheit geknüpft, wo frau den respekt vor ihrem partner verloren hat, weil er ihr für ihr befinden nicht gewachsen war.
 
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Evi

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  • #12
AW: unterschiedlicher sozialer Status

Nee, Mangel an Sprachsinn müsste nicht zu einer solchen Widerspüchlichkeit führen. Es ist wohl eher ein Verständnis-Problem. Könnte auch was über den "sozialen Status" aussagen ;-), ja und nachdem, was ich so von dir (mil) lesen konnte, wäre ein solcher "sozialer Status" zu deinem nicht besonders kompatibel ;-).
 
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Evi

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  • #13
AW: unterschiedlicher sozialer Status

Hm, gehörte noch zu meinem vorigem posting :)
 

gelöscht

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  • #14
AW: unterschiedlicher sozialer Status

du streichst mir aber honig ums maul!
also, was hier mit sozialem status gemeint ist, ist ja sicherlich vielfältig bis unklar. unter diesen bedingungen meinen eigenen einzuschätzen, fiele mir ziemlich schwer. :)
weiß auch nicht, wieweit das nötig ist. ich hüpfe eher so durch unterschiedliche niveaus oder status und schau mich um. vielleicht ist das und eine damit verbundene gesetzlosigkeit natürlich auch eine flucht vor einer knallharten einordnung in einen status unter kategorien, wie sie von anderen zur verfügung gestellt werden.
 
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Evi

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  • #15
AW: unterschiedlicher sozialer Status

Zitat von mil:
stimmt, hat ja niemand behauptet, daß die ebene der gemeinsamen augenhöhe parallel zum erdboden liegen muß. :)

Eben :)

Zitat von mil:
ich bin ja eher für dynamik: ich gucke mal gerne rauf und mal gerne runter. während wenn ich ständig aufpassen muß, gleiche höhe zu halten, ich einen steifen hals bekomme.

Und das bekommt dann deinem Haltungsapparat nicht, verstehe. Die dynamische Variante scheint die gesündere :).

Zitat von mil:
... die einfachste auflösung des widerspruchs war: daß beides recht ist, hauptsache, frau muß nicht runterschauen...

Ich schrieb vorhin von ähnlichem Entwicklungsniveau und jetzt, wo ich das so lese hier, da fällt mir auf, dass für mich dazu auch das integrieren von Spielraum zählt. Spielraum für dynamische Prozesse wie rauf- und runtergucken :).
 
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Evi

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  • #16
AW: unterschiedlicher sozialer Status

Zitat von mil:
du streichst mir aber honig ums maul!
also, was hier mit sozialem status gemeint ist, ist ja sicherlich vielfältig bis unklar. unter diesen bedingungen meinen eigenen einzuschätzen, fiele mir ziemlich schwer. :)
weiß auch nicht, wieweit das nötig ist. ich hüpfe eher so durch unterschiedliche niveaus oder status und schau mich um. vielleicht ist das und eine damit verbundene gesetzlosigkeit natürlich auch eine flucht vor einer knallharten einordnung in einen status unter kategorien, wie sie von anderen zur verfügung gestellt werden.

Nein, niemals!! Honig ums Maul streichen könnte zu steifem Nacken führen, kannste vergessen :). Ach was, warum ein eher unbeschwertes Umherhüpfen als Flucht bezeichnen? Du wirst auf deine Art und Weise heausfinden, wen du kennenlernen möchtest. Vielleicht geht man, wenn man sich selber schon nicht so strikt einordnet vorurteilsfreier an die Partnersuche heran.
 
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Jenny Treibel

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  • #17
AW: unterschiedlicher sozialer Status

Die letzten Beiträge haben mein Thema gänzlich vernachlässigt, trotzdem wage ich es, erneut dieses Thema in Erinnerung rufen.
Es ist so schwierig. Ich störe mich an vulgären Ausdrucksweisen dieses Mannes. Ich hatte ihn gebeten, bestimmte Ausdrücke in meiner Gegenwart nicht mehr zu benutzen. Er versprach es und brach es. Was soll ich tun? Ihn darauf erneut hinweisen? Sein Umfeld ist so gegenwärtig.
 

Lisa

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  • #18
AW: unterschiedlicher sozialer Status

Hallo Jenny, kann es sein, dass es sich um denselben Mann aus deinem Parallel-Thread Hygiene handelt? Ganz ehrlich, ich versteh Dich nicht. Bis jetzt hast du 3 Threads mit seinen negativen Eigenschaften aufgemacht.Was reizt dich überhaupt an diesem Mann?
Nach deinen bisherigen Beiträgen scheinst du doch eine gebildete und intelligente Frau sein. Brauchst du sowas wirklich?
Ich meine, ich weiss, dass es manchmal verdammt schwer ist, mit seinem Single-Dasein klar zu kommen, und man freut sich über jede kleine Streicheleinheit.
Aber alles hat seine Grenzen!
 

AnK

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  • #19
AW: unterschiedlicher sozialer Status

Ich finde es kommt auf beide Partner an was sie für Vorstellungen haben.
Ich möchte niemanden, der "nur Regale" irgendwo einräumt.
Denn mein nächster Gedanke wäre, worüber soll ich mich mit ihr unterhalten.
Wenn ich ihren Freundeskreis sehe und die alle zweifelhafte Lebenseinstellungen haben, muss ich mit ihr darüber reden und ihr meine Meinung sagen.
Denke ich bin in einem normalen Alter (28) und der Gedanke, dass ich irgendwie über ihr stehe, macht das ganze ein Stück weit uninteressant.
Bevorzuge da eher Frauen, die auf Augenhöhe oder etwas höher gstellt sind als ich.
Da ist ein anderer Reiz vorhanden, immer wieder für diese Frau interessant zu bleiben.
Bei der anderen da brauche ich mich vermutlich nicht mehr so weiterentwickeln um für sie interessant zu sein.
 
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  • #20
AW: unterschiedlicher sozialer Status

Ich denke, dass dies im Prinzip fast zwei Themen sind, einerseits, dass eine Person einen niedrigeren sozialen Status hat und andererseits, dass vulgäre Ausdrücke benutzt werden. Natürlich kann beides korrelieren, aber wohl nicht immer. Ich kenne Personen mit einem sehr hohen sozialen Status, dessen Ausdrucksweise ich teilweise ziemlich vulgär finde, dies hat dann nicht etwas mit dem sozialen Status zu tun, sondern eher mit der Kinderstube (hier muss man bei dem sozialen Status unterschieden, welchen man „mitbekommen“ hat und welchen man erworben hat) und auch wie manche Leute mit ihrer Aggression umgehen. Ich habe ein Problem mit dem sozialen Status, weil ich mich mit einem Schreiner besser unterhalten kann als mit einem Arzt, der nur darüber lamentiert, wie wenig Geld es von der Krankenkasse gibt und wie ungerecht das Leben ihm gegenüber ist (dies ist jetzt kein Beispiel aus einer meiner Beziehungen). Ich persönlich habe nie auf den sozialen Status geachtet, vielleicht unterbewusst, auch ich bin nur ein Mensch und kann mein Innerstes nur schwer „kontrollieren“; trotzdem denke ich, dass ich mehr auf den Menschen achte, d.h. seine menschliche, emotionale oder generelle Intelligenz als auf seinen Status.

Ganz anders ist es, wenn sich Menschen vulgär ausrücken (egal aus welchem sozialen Umfeld stammend), dies fällt bei Frauen wohl noch mehr auf, dies ist für mich aber einer der wenigen no-gos die ich einfach nicht akzeptieren würde, da mir vulgäre Ausdrücke fast „körperlich weh tun“. Jeder Mensch drückt sich halt anders aus, manche mehr, sagen wir mal volkstümlich, andere halt mehr dezent. Ich denke, dass Menschen hier schwer erziehbar sind, gerade im fortgeschrittenen Alter und da ist wenig Hoffnung einen ganz umzuerziehen, was aber immer möglich sein sollte wäre, dass man zumindest Nuancen verändert; dies müsste jeder schaffen, insbesondere, wenn er weiß, dass es dem Partner nicht gefällt. Auf der anderen Seite kommt es auch darauf an, wie häufig dies vorkommt bzw. in welchem Umfang generell, d.h. ob es einfach mal ein emotionaler Ausrutscher ist, oder ein Teil der alltäglichen Ausdrucksweise.

m/44
 

Heike

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  • #21
AW: unterschiedlicher sozialer Status

Wile, das sehe ich auch, daß das zwei verschiedene Themen sind.
Eine Schwierigkeit bei diesen Themen, ob Hygiene oder Status, ist ja, daß bei vielen so die Vorstellung von einem absoluten Besser und Schlechter mitschwingt. Als sei jemand, der etwa Kraftausdrücke verwendet, irgendwie schlechter als jemand, der das nicht tut.
Dabei geht es ja eher um unterschiedliche Stile. Der einen pflegt einen etwas gewählteren, vielleicht aber auch blutleereren Stil, der andere einen etwas deftigen, saftigen.
Das dürfte kaum mit sozialen Status oder Bildung korreliert sein.
Ich glaube, für ein Miteinander ist schon mal viel gewonnen, wenn man das so einsieht und akzeptiert, daß es unterschiedliche Stile sind. Dann dürfte es einem auch leichter fallen, das zu akzeptieren, als wenn man zugleich meint, der andere sei, weil er Kraftausdrücke verwendet, irgendwie ein schlechter und grober Mensch, und sich dann fragt, weshalb man als jemand, der sich selbst so viel feiner und besser fühlt, seine Zeit mit ihm teilen sollte.
 
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Jenny Treibel

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  • #22
AW: unterschiedlicher sozialer Status

Du kannst über unterschiedliche Stile und mangelnde Toleranz so viel Exkurse verfassen, wie es Dir behagt, ich bewege mich jedoch lieber unter Menschen, die in meiner Gegenwart nicht ständig das F-Wort benutzen und schon gar nicht, wenn es dabei um eine intime Sache zwischen zwei Menschen geht.
 

Heike

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  • #23
AW: unterschiedlicher sozialer Status

Jenny, ist doch kein Ding! Deine persönlichen Vorlieben und Abneigungen, was Formulierungen angeht, sind deine Sache. Weder interessieren sie mich noch gehören sie in diesen Thread. In dem gehts ja um unterschiedlichen sozialen Status. Deswegen bitte Schluß mit dem Exkurs zu F-Wörtern, zurück zum Thema!
 
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  • #24
AW: unterschiedlicher sozialer Status

ich bin inzwischen SEHR vorsichtig geworden, Menschen nach ihrem VERMEINTLICHEN sozialen Status beurteilen zu wollen, ja überhaupt diesen "Status" FESTSTELLEN zu können.

Ich hing jahrelang an einem Mann, den die meisten der hier vertretenen Frauen vermutlich, ebenso wie ich es getan habe, als wirklich FEINEN Kerl ansehen würde. Nett, höflich, charmant, rücksichtsvoll, hilfsbereit, verbindlich, immer gewählte Ausdrucksweise, überhaupt SEHR wertebewußt im klassischen Sinn und ein totaler Familienmensch. Er wurde weder körperlich noch verbal jemals irgendwie auf- oder gar ausfällig.... und dennoch... er hatte immer mindestestens 2, meistens noch mehr, Frauen gleichzeitig (ohne dass diese anfänglich voneinander wussten) und hat jede dieser Frauen zutiefst verletzt. Seit dieser Erfahrung gebe ich auf die äußere Form bzw. den ersten Anschein erst mal GAR NIX mehr...
und jemand, der mir ungehobelt und undiplomatisch, aber aufrichtig die Meinung sagt ist mir 1000 mal mehr Wert, als der formvollendete Kavalier, der mir druckreif und in gewählten Worten das Blaue vom Himmel vorschwindelt.
 

Frank

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  • #25
AW: unterschiedlicher sozialer Status

Ich denke hier wird Vieles durcheinander geworfen.

Umgangsformen, gesellschaftliches Ansehen/ Status, Bildung, finanzielle Möglichkeiten.

Vieles von dem o.g. hat nicht unbedingt etwas mit sozialem Status zu tun. Ich denke, wenn 2 Menschen sich begegnen und dem anderen die Klamotten als Statussymbol dienen, oder die akademische Ausbildung wichtig ist, dann hat der Mensch an sich schon ein Problem mit echten Werten. Ist der Bäcker mit guten Umgangsformen nun sozial höher gestellt als der Akademiker der jeden Abend saufend im Stripclub sitzt und eine Zote nach der anderen reißt?

Geld oder hoher Status haben nichts mit Intelligenz, sozialer Kompetenz oder Umgangsformen zu tun. Der Mensch steht im Mittelpunkt.
 

chintia

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  • #26
AW: unterschiedlicher sozialer Status

Hallo,

wie definiert man den deinen sogenannten "Sozialen Status" ?

Reichtum, Macht, Ansehen usw.?
Der kleine Handwerker ist doch gnauso wertvoll wie ein Professor oder Rechtsanwalt.
Sie alle werden in unserer Gesellschaft gebraucht. Stellt euch mal die Welt mit lauter Akademikern vor.
Manchmal zählen die inneren Werte.

Gruß Chintia
 
J

Jenny Treibel

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  • #27
AW: unterschiedlicher sozialer Status

Zitat von Heike:
Jenny, ist doch kein Ding! Deine persönlichen Vorlieben und Abneigungen, was Formulierungen angeht, sind deine Sache. Weder interessieren sie mich noch gehören sie in diesen Thread. In dem gehts ja um unterschiedlichen sozialen Status. Deswegen bitte Schluß mit dem Exkurs zu F-Wörtern, zurück zum Thema!

Entschuldigung bitte, ich lasse mir nicht den Mund verbieten und es steht Dir nicht zu zu befehlen, was ich in meinem Thread zu posten habe.
Mich hingegen interessieren Deine philosophischen Betrachtungen zu unterschiedlichen Stilen überhaupt nicht und bitte Dich, nunmehr in diesem Thread zu schweigen. Wenn Du etwas zu sagen hast, eröffne einen eigenen Thread.
 

Parship

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  • #28
AW: unterschiedlicher sozialer Status

Liebe Jenny, liebe Heike,

wir möchten Sie bitten sich nicht gegenseitig anzugreifen und das Wort zu verbieten. Egal, wer in unserem Forum einen Thread eröffnet, die Gründung eines Threads beinhaltet nicht, darüber zu bestimmen, wer darin schreiben darf und wer nicht. Im PARSHIP-Forum darf jeder seine Meinung unter Einhaltung unserer Forums-Regeln posten, solange sie zum Thema und zur Diskussion beiträgt.

Manchmal entwickelt sich ein Thread dahingehend, dass die Ausgangsfrage vom Forum nicht so verstanden wurde, wie es der Fragesteller gemeint hat. Das ist für den Fragesteller blöd, weil er ja ganz bestimmte Antworten erhofft hat. Kommt jedoch trotzdem eine lebhafte Diskussion in Gang, die ein gewisses Thema, wenn auch nicht ganz genau das, was der Fragesteller meinte, behandelt, so lassen wir diese selbstverständlich laufen.

Bitte fangen Sie hier keinen Privatstreit an - schließlich soll das Forum dazu da sein sich ratgebend auszutauschen und nicht gegensätzliche Meinungen an den Pranger zu stellen.

Wir freuen uns auf viele weitere interessante Beiträge von Ihnen.
Das Team vom PARSHIP-Forum
 

Mark

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  • #29
AW: unterschiedlicher sozialer Status

Zitat von Jenny Treibel:
Du kannst über unterschiedliche Stile und mangelnde Toleranz so viel Exkurse verfassen, wie es Dir behagt, ich bewege mich jedoch lieber unter Menschen, die in meiner Gegenwart nicht ständig das F-Wort benutzen und schon gar nicht, wenn es dabei um eine intime Sache zwischen zwei Menschen geht.

Hallo Jenny,

ich verstehe dich nicht ganz. Wenn du schreibst, dass du dich nicht unter solchen menschen bewegen willst, wieso bist du dann mit dieser Person zusammen. Mit diesem Satz hast du doch die richtige Antwort gegeben: es passt so nicht und in diesem Fall muss man die Konsequenz ziehen.

Und auf die allgemeine Frage, ob soziale Unterschiede hinderlich sein können. Ja natürlich können sie dies. Aber es liegt an jedem Menschen selbst, ob das für ihn eine wichtige Rolle spielt oder nicht und entsprechend ein "Beziehungs-Killer" ist, oder einen nicht so berührt. Und diese Entscheidung darf und muss jeder für sich selbst treffen.

Und wie Heike richtig sagt, hat dies nichts mit richtig oder falsch/besser oder schlechter zu tun. Jeder Mensch tickt anders und legt auf andere Dinge/Persönlichkeitsmerkmale, etc. wert.

Eine allgemeine Diskussion hierüber zu führen bringt nichts. Jedenfalls nicht, wenn dann andere Diskussionsteilnehmer dafür angegangen werden, dass sie anders über das Thema denken.

LG,
Mark
 

FrauB

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  • #30
AW: unterschiedlicher sozialer Status

Sehe es wie Mark. Und wie die Admins vom Forum. Hier muss sich doch bitte niemand persönlich angegriffen fühlen (von Leuten die er gar nicht kennt!! absurd!).

Zu diesem Thema kann es nur unterschiedliche Meinungen geben. Und die muss man akzeptieren (nicht gut finden, da ist ein feiner Unterschied).

Ist mir doch egal, ob jemand anderes mit Kraftausdrücken Probleme hat oder keine Probleme hat... ich suche mir meinen Partner dahingehend, ob ich mit ihm klarkomme. Ob der nun aus einer anderen "Schicht" (ein altmodisch Wort, das heutzutage wieder oft Verwendung findet) ist oder sogar "bildungsfern" (um mal ein modernes Wort zu nehmen) ist, wenn ich damit klar komme ist das ok.

Wenn ich damit nicht klar komme, dann werde ich so eine Beziehung nicht eingehen bzw. der Versuch einer solchen wird nicht lange andauern.

Habe ne Freundin, die sich früher immer dafür geschämt hat, dass ihr damaliger Freund Handwerker ist. Schließlich war sie Studentin.

Habe ne andere Freundin die Akademikerin ist und seit Jahren glücklich mit einem Handwerker ohne Abitur verheiratet inklusive 2 Kindern.

Es kommt immer auf die Personen an.
 
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