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  • #1

Unsicher nach 1. Date... Kopf gegen Bauch..

Mal eine Frage bezüglich Kopf gegen Bauch... auf wen hört man nach einem ersten Date... wann wirft man zu früh die Flinte ins Korn, ab wann macht man sich (und dem anderen was vor)?

Ich hatte ein angenehmes erstes Date. Recht locker, nettes Gespräch, allerdings sehr lang (über 4 Stunden). 2 hätten locker gereicht, nicht, weil ich genervt war, sondern einfach so für den ersten Input. Es war aber auch wieder soweit ok, daß ich es nicht "geschafft" hab, früher abzubrechen.
Er hat mittlerweile gesagt, er würde sich gern nochmal treffen.
Und bei mir hakt es an "Kopf gegen Bauch".
Der Kopf sagt "triff dich doch nochmal, ist doch noch unverbindlich, scheint ja einiges zu passen (Interessen, Alltag etc)."
Das Herz hält komplett die Klappe, und der Bauch fühlt sich eher so wie "hmmm... kann man machen. Muss man nicht..."
Hätte er jetzt gesagt, passt nicht für ihn, wäre es für mich keine Katastrophe gewesen.
Sagt das jetzt schon alles? Oder sollte man der grundsätzlichen Sympathie vom Kopf her noch ne Chance geben? Zumindest ein 2. Treffen?

Immer nur aufs klopfende Herzchen zu warten, ist ja auch nicht das Wahre?
Ich bin aus dem Alter raus, wo ich explodierende Herzchen über meinem Kopf erwarte beim Erstkontakt. Aber ich hab immer Bammel, mich aus zu viel Kopf heraus nochmal zu treffen und den anderen (der ja offensichtlich angetan ist) letztendlich zu verletzen oder zu bewirken, dass sich derjenige hingehalten fühlt. Irgendwo muss es halt doch "funken".

Und dann würde mich mal interessieren, ob das nur bei mir so ist oder obs noch jemand so geht (klingt total furchtbar irgendwie, ist aber leider so):
Wenn eine gewisse Sympathie da ist, dann kann ich zwar sagen, dass ich gern die nächsten Schritte gehen würde (Küssen, Sex), aber erst DANACH weiß ich für mich, ob es wirklich passt.
Sprich: ich kann den schönsten Abend haben, den anderen dann vielleicht beim 3 oder 4. Date (da hat jeder ein anderes Tempo) küssen und beim Küssen feststellen: no way.
Noch blöder, wenn sich das erst beim Sex zeigt (unwahrscheinlich, wenn das Küssen der Hammer ist, aber auch schon dagewesen).

Ich komme mir mit der Frage schon ziemlich mies vor, aber da ich aus eigener Erfahrung sagen kann, wie furchtbar es ist, wenn in einer Beziehung alles passt, nur eben DAS nicht - bin ich da mittlerweile eher vorsichtig.
Sex ist nicht alles und man muss auch reden können, es geht nicht nur um Sex, aber es macht für mich einen sehr großen wichtigen Punkt aus in einer Beziehung. Und wenn das nicht passt, dann gehts nicht.
Ich war 3 Jahre in einer praktisch asexuellen Beziehung (was sich erst mit der Zeit, so ab einem halben Jahr, gezeigt hat, wo bei mir schon totale Verbindung und Verliebtheit da war). Deshalb hab ich damals sehr lang durchgehalten - weil alles andere ja soweit gepasst hat.. Irgendwann hab ich dann aber den Schlusstrich gezogen, weil es für mich einfach nicht ging in der Form, und (für mich!) eben beides zu einer erfüllenden Beziehung gehört.

Aber wie tastet man sich da ran, ohne das Gegenüber total vor den Kopf zu stoßen?

Da heißt ein Kuss für den einen schon "die Sache ist unter Dach und Fach" und derjenige startet in den 7. Himmel auf Wolke Sieben, für den anderen aber vielleicht noch nicht und er ist noch in der "Testphase"?
Oder: warum hast du Sex mit mir, wenn du dir doch noch nicht sicher bist?

Bin ich da zu abgebrüht?
Möchte nochmal betonen, daß es soweit logischerweise erst kommt, wenn einiges an Sympathie vorhanden ist, und zwar mehr als nur "netter Smalltalk". Und nicht "testweise" bei jedem einigermaßen annehmbaren Date, so abgebrüht bin ich dann doch nicht...

Schwieriges Thema,ich hoffe ich konnte einigermaßen rüberbringen was ich meine...
 
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  • #2
Hallo Nachteule,
spontan würde ich sagen, dass du es dir zu kompliziert machst ;-). Kenn ich ein bisschen von mir, bin (auch?) ein Kopfmensch. Prinzipiell kann man eine Beziehung zu jedem Zeitpunkt abbrechen, wenn einer merkt, dass es nicht (mehr) passt.
Wenn man sich auf (Online-)Dating einlässt, muss man es aushalten (lernen), dass man auch nach dem zweiten oder dritten Treffen einen Korb bekommt - finde ich. Mit einem zweiten Treffen gebe ich doch noch kein Eheversprechen ab ;-).
Meine Therapeutin hat immer "geschimpft" mit mir, wenn ich keinen vernünftigen Grund angeben konnte, wenn ich ein zweites Treffen ablehnen wollte. [Natürlich hat sie nicht wirklich geschimpft. Sie war eine gute Therapeutin!]
Und ich hab mal in einem Zeitungsartikel über eine ("altmodische") Partnervermittlung in München gelesen, dass die ihren Klienten auch raten, sich zwei oder sogar drei mal zu treffen, bis man irgendwas entscheidet.
Soweit meine Meinung zu dem Thema...

Alles Gute!
 
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  • #3
P.S. Ich schreib noch nicht so lange hier. Hab jetzt gefunden, wo die Bildchen sind ;).
 
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  • #4
Der Kopf sagt "triff dich doch nochmal, ist doch noch unverbindlich, scheint ja einiges zu passen (Interessen, Alltag etc)." Das Herz hält komplett die Klappe, und der Bauch fühlt sich eher so wie "hmmm... kann man machen. Muss man nicht..."
Mmh, Du solltest wenigstens Freude empfinden können, ihn nochmals zu treffen. Daran hat es bei mir oft gehapert. Ich hatte einfach keine Lust auf ein 2. Date und hätte mich zwingen müssen. Das hab ich ein paar Mal gemacht - hat einfach keinen Sinn. Also mach ich es nicht mehr.....
 
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  • #6
Wenn er dir nicht unsympathisch ist, dann würde ich den Kopf entscheiden lassen. Es sind ein paar Stunden, die du opferst und nach dem 2. oder 3. Date weißt du dann schon mehr. Absagen kannst du dann immer noch.

Auch bei mir gab es Dates, da wusste ich "nie wieder". Und es gab Dates da hat es sofort gefunkt. Beides war dann im Endeffekt nicht zielführend. Manchmal wusste ich sofort, dass es nicht passt und bei Strohfeuer war es eben bald ausgebrannt und ich habe nach wenigen Wochen gemerkt, dass außer den Schmetterlingen nichts da war.
Mein letzter Partner hat mir zunächst nicht sonderlich gefallen, es war eher ein Wackelkandidat. Erst nach dem 3. Date hat es gefunkt und es wurde eine 5jährige, sehr harmonische Beziehung.
 
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  • #7
Noch ein Gedanke: Kann es sein, dass du zu sehr Verantwortung für die Gefühle des anderen übernimmst? In Beziehungen muss man Hoffnung und Enttäuschungen aushalten, sonst wird es schwierig. Dass der eine schon ans Heiraten denkt und der andere nur gerne rumknutscht, lässt sich vielleicht zumindest in der Anfangsphase nicht immer vermeiden...? Irgendwann sollte man das dann natürlich schon klären ;).
 
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  • #8
Ich finde es toll, dass du dir um die Gefühle von anderen Gedanken machst. Das tun heute so wenige. :)

Vielleicht habe ich einen Gedankenanstoß für dich: Du kennst dich und weißt, wie du tickst. Brauchst du denn für "das klopfende Herzchen" erfahrungsgemäß länger, oder kommt das recht schnell? Auf ein zweites Treffen kann man sich auf jeden Fall einlassen, vor allem, wenn er dir auch optisch zusagt und du dir Sex mit ihm überhaupt vorstellen kannst. ;) Danach weiß man dann ja schon etwas mehr.

Was eine eventuelle Absage angeht: es halt halt von deiner Seite nicht gepasst, geklickt, wie auch immer. So was kann man nun einmal nicht erzwingen. Wenn deine Erfahrung dich lehrt, dass da auch nichts mehr kommt, ist das eben so. Für dich scheint Ghosting ja nicht in Frage zu kommen, wenn du dir vorher schon solche Gedanken machst. ;)
 
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  • #9
Gib dir und ihm einfach die Chance mit einem zweiten Date.
Hätte ich es nicht getan...
Über PS habe ich einen Mann angeschrieben und ohne langwierigen Mailverkehr haben wir unser erstes Treffen verabredet.
Dies ging länger, als wir beide geplant haben, denn wir haben uns sehr gut verstanden. Von Schmetterlingen bei uns beiden aber keine Spur. Er fragte dennoch vor der Verabschiedung nach einem zweiten Treffen.
Spontan habe ich zugesagt und mich Zuhause erst einmal ordentl7ch hinterfragt, bzw. warum ich überhaupt zugesagt habe. Kopfmensch halt, der meint Herz und Bauch müssten immer gleich Purzelbäume schlagen.
Na ja, das zweite Treffen begann wie das erste endete. Gut verstanden, viel gelacht. Und plötzlich hat es bei mir Klick gemacht..., auf einmal merkte ich, wie wohl, echt und auch geborgen ich mich mit ihm fühlte.
Ende vom Lied: Kuss noch beim zweiten Date(jetzt fühlte es sich auch so an) und seit 3,5 Monaten sind wir ein Paar.
 
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  • #12
Mir würde reine Sympathie für eine zweite Verabredung nicht reichen, es sei denn, die erste war viel zu kurz.

Ich bin aber auch ein Gefühlsmensch und muss mich zu einem Mann hingezogen fühlen.

Wenn Du niemanden verletzen willst, würde ich jede intime Handlung sein lassen und abwarten ob die Gefühle nach der zweiten Verabredung immer noch lauwarm sind.
 
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  • #14
,

Das Herz hält komplett die Klappe, und der Bauch fühlt sich eher so wie "hmmm... kann man machen. Muss man nicht..."
Hätte er jetzt gesagt, passt nicht für ihn, wäre es für mich keine Katastrophe gewesen.
Sagt das jetzt schon alles? Oder sollte man der grundsätzlichen Sympathie vom Kopf her noch ne Chance geben? Zumindest ein 2. Treffen?
Vielleicht hilft es dir:

Das erste Date mit meiner Freundin dauerte vier Stunden.

Wir hatten viel Spaß, lachten viel und verstanden uns gut - nur: Gefunkt hat da gar nix. Nicht bei mir und auch nicht bei ihr (wie sie mir später erzählt hat).

Die treibende Kraft für ein zweites Date war (wenn man so will) eigentlich ich.

Und gefunkt hat es später dann auch noch, wir sind seit fast 8 Monaten nun zusammen.

Ich schließe mich da @lisalustig an: Wenn sich einiges in dir gegen ein zweites Date sträubt, dann lass es. Wenn nicht, spricht auch nichts gegen ein zweites Date.

Du machst dir viele Gedanken, was grundsätzlich kein Fehler ist, nur manchmal kann man sich damit auch selbst im Weg stehen.
 
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  • #15
Ich würde es wirklich gerne wissen. Natürlich meine ich nicht, wenn man den anderen unsympathisch, unattraktiv oder unerzogen findet.
Du schaffst es tatsächlich immer wieder, mich zu verblüffen : Da schreibst Du IMVHO zu weit über 95% in einem Stil, der bei mir als im besten Falle "harsch" 'rüberkommt, oft als verletzend, besserwisserisch und belehrend, und dann haust Du zwischendurch sowas raus, was sich nach echtem Interesse anhört (liest) - und das an einem Tag, an dem Du in den anderen Threads wütest wie die sprichwörtliche "Axt im Walde" !?! :eek:

Dabei verfügst Du ganz offensichtlich über ein fundiertes Wissen auf vielen Gebieten, weißt Dich auszudrücken und bist ganz sicher nicht auf den Kopf gefallen.

Von Dir würde ich mir in der Tat gerne mal jenseits der Einschränkungen eines Forums persönlich, also "live und in Farbe", ein eigenes Bild machen, ob Du wirklich ein solcher Misanthrop bist, als den Du Dich hier gerierst ... ! ;)
 
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  • #16
? die Ursel ist weder Axt noch Misanthropin, sie hätte halt gern die Truppe in Reih u Glied. - ich finde , ihre Beiträge haben Hand u Fuß und sind halt manchmal ..hart :):oops::rolleyes:
 
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  • #17
Was ist, laut ihr, ein vernünftiger und was ist kein vernünftiger Grund?
Etwas verspätet meine Antwort: Ich muss direkt überlegen, was ich da alles für "Argumente" gebracht habe, ist schon ne Weile her... keine Lust, "kann mir nicht vorstellen, dass aus uns ein Paar wird", irgendwelche Eigenschaften/Äußerungen, die mir nicht so zugesagt haben, fühle mich nicht hingezogen, ... Was ich damit sagen wollte: Im Zweifel "sollte" ich mich lieber einmal zu oft treffen. Wobei ich dazusagen möchte, dass bei mir der Hintergrund vielleicht ein bisschen speziell war/ist: Ich hatte bis dato sehr wenig Beziehungserfahrung und keine wirklich beglückende/gelungene. Es ging bei mir also auch darum, überhaupt Erfahrungen zu sammeln. Ich neige zu Perfektionismus und Vermeidungsverhalten. Dem galt es entgegenzuwirken. Weiß nicht, ob das weiterhilft? Letztendlich muss eh jeder seinen eigenen Weg finden. Vielleicht gibt es ja Menschen, die genau wissen, dass sie sich entweder sofort verlieben oder nie. Dann kann man sich das natürlich sparen.
 
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  • #18
ich finde, eine ganz gute messlatte dafür, ob man sich erneut treffen sollte, ist schlicht und einfach: neugier. möchte man mehr über den anderen erfahren, auch nach einem zweiten, dritten treffen? geht man mit dem gefühl nach hause, man hätte sich noch länger unterhalten können? wenn ja, spricht m.e. nix gegen weitere verabredungen - auch wenn amors pfeil gerade (noch) nicht durch die gegend fliegt.
 
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  • #19
Ich hatte bis dato sehr wenig Beziehungserfahrung und keine wirklich beglückende/gelungene. Es ging bei mir also auch darum, überhaupt Erfahrungen zu sammeln. Ich neige zu Perfektionismus und Vermeidungsverhalten. Dem galt es entgegenzuwirken.
Aber das war nicht der Grund, weshalb du beim Therapeuten warst; und das war nur ein Nebenschauplatz?!? Oder doch; und Hauptschauplatz?!?
 
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  • #21
Puh, gute Frage. Ich versuche, mir bis morgen eine Antwort zu überlegen, die den Rahmen hier nicht sprengt ;).
P.S.: der eigentliche Grund interessiert gar nicht, bzw brauchst du nicht preisgeben. Die Frage ist nur, ob sich ein Therapeut wegen "sowas" mit einem beschäftigt (wenn er Geld dafür bekommt, wohl schon; in Anbetracht der Wartezeite für andere Problemlagen, dann aber doch fragwürdig). Denn "sowas" wäre doch eher ein privat finanziertes Coaching, mMn.
 
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  • #22
Bin doch schon früher aus dem Kino zurück und hab mir was überlegt ;). Ok, jetzt hab ich die Frage verstanden. Also, ich hatte schon eine Diagnose (sowas wie ne depressive Anpassungsstörung) und die Kasse hat bezahlt. Mein Hauptthema war tatsächlich die Partnerlosigkeit bzw. schwierige "Beziehungsentwicklungsgeschichte", worunter ich sehr gelitten habe. Wenn man nach den Ursachen sucht bzw. versucht, daran zu arbeiten, stößt man natürlich noch auf andere Themen: Elternbeziehung, Umgang mit Gefühlen, sich abgrenzen können, Selbstwert, usw.
Zum Thema Preisgeben: Ich hab an sich kein Problem damit, das von mir zu erzählen. Wobei, es ist schon interessant: Meinen Arbeitskollegen binde ich es nicht unbedingt auf die Nase. Dabei weiß ich ja gar nicht, ob hier jemand von denen mitliest und mich identifizieren kann. Aber man fühlt sich halt anonym... Wieder andererseits würde es gesamtgesellschaftlich helfen, wenn psychische Leiden nicht so tabuisiert würden.
Ist jetzt eigentlich ein bisschen off-topic, aber ich hab schon mitbekommen, dass das hier öfter passiert ;).
Hab lange nur mitgelesen und selten geschrieben, weil ich mit den Passwörtern nicht klargekommen bin. Seit ich den Login-Button gefunden habe, schreibe ich auch öfter :).
 
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  • #23
Vielen lieben Dank für eure Meinungen und Tipps :)
Ja, ich bin - wenn es ernst werden soll - leider der totale Kopfmensch und blockiere mich da zu sehr...
Und gehöre zu denen, die nach etlichen selbst kassierten miesen Erfahrungen sehr auf die Gefühle des anderen achten... Wahrscheinlich manchmal zu sehro_O
Ich lasse mich jetzt einfach mal neugierig auf die 2. Runde ein, ich tendiere eher dazu, zu schnell Feuer zu fangen, was natürlich auch nicht immer optimal ist:rolleyes:
Und wenn dann nicht gleich Funken fliegen, fühlt es sich dann erstmal "mau" an...

Aber jetzt erstmal sehen - das Forum und seine "Bewohner" sind übrigens wahnsinnig hilfreich und interessant - ich bin immer total überrascht,wieviel Sichtweisen es gibt, und sehr oft auch erleichtert, wenn ich sehe, dass es in machen Dingen anderen genauso geht wie mir (was ist ein No-Go, an wann ist ein Date "zu lang" usw)...:D:rolleyes:
 
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  • #25
Und bei mir hakt es an "Kopf gegen Bauch".
Der Kopf sagt "triff dich doch nochmal, ist doch noch unverbindlich, scheint ja einiges zu passen (Interessen, Alltag etc)."
Ha, du sprichst mir aus der Seele! Und ich schaffe das sogar noch nach dem zweiten Date ...
Sehr interessant finde ich in dem Zusammenhang den Hinweis, dass man nicht Verantwortung für die Gefühle des anderen übernehmen sollte/muss. Das trifft den Pudel auf den Kopf :D Ich bemühe mich, in dem ganzen Kennenlernprozess so fair und ehrlich wie möglich zu sein - umgekehrt habe ich aber auch das Recht, abzubrechen, wenn es mir richtig erscheint. (Letzteres versuche ich, ehrlich gesagt, noch zu verinnerlichen :rolleyes:)

Ich habe für mich beschlossen, dass es sich auf jeden Fall lohnt, genauer hinzusehen und sich und dem anderen mehr Zeit und noch eine Chance zu geben. Was hat man zu verlieren? Wenn es gar nicht passt, weiß man das. Und ich glaube daran, dass sich Gefühle entwickeln können, wenn man die Nerven bewahrt und seine eigene Kopflastigkeit erkennt und entsprechend einordnet.
 
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  • #26
Liebe Nachteule,

ich musste sehr lachen, denn sowas in der Art hätte ich vor einigen Jahren auch geschrieben. Nicht falsch verstehen, das wäre kein Auslachen gewesen...eher Sympathie, weil ich das so von mir kenne (in dem Punkt "kannte")....btw...inkl. der Therapeutin. ;-)

Wer bin ich, der dir sagen könnte, was richtig und was falsch ist...und genau das ist auch die Antwort. Es gibt kein richtig und falsch! Du (und dein Date) entscheidet, ob man sich nochmal sieht - fullstop.

Soll heißen: Du findest ihn nett und würdest ihn aus Neugier oder reiner Sympathie gerne nochmal treffen. Tu es! Er hat dich gelangweilt? Dann lass es. Solange du ihm nicht was anderes vorspielst, kann dir kein Mensch einen Vorwurf daraus machen. Wenn man Jemanden "offline" kennenlernt, ist es doch nicht anders....da weiß man auch nur ganz selten "den muss ich wiedersehen".
Unfair wäre nur, einen anderen Eindruck erwecken, um sich Jmd warm zu halten oder weil man sich geschmeichelt fühl.

Was die Sache mit Küssen und Sex angeht: JA, JA und JA! Ich habe auch eine lange Beziehung mit langer 0-Sex-Phase hinter mir und kann nur sagen: Küssen und Sex, also Intimität und Nähe sind FÜR MICH nicht mehr verhandelbar. Wenn das nicht stimmt, passt es für mich nicht - hatte ich, will ich nie wieder haben.
Aber - wie gesagt: Das ist MEINE Wahrheit. Das kann für Jmd anderen schon wieder ganz anders aussehen.

Also - geh los, entdecke, triff dich und gib dir und euch eine Chance....wenn du das möchtest, ist es richtig.

Viel Erfolg.
 
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  • #27
Hmmm, weniger als 3 Dates gabs bei mir noch nie.
 
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  • #28
Mal eine Frage bezüglich Kopf gegen Bauch... auf wen hört man nach einem ersten Date... wann wirft man zu früh die Flinte ins Korn, ab wann macht man sich (und dem anderen was vor)?
Ich bin grundsätzlich für 2 Dates. Beim 2. kann vieles anders sein, z Bsp ist man dann nicht mehr so nervös weil man die Person schon kennt. Klar ist es mir auch öfters passiert, dass ich mir beim ersten Date dachte "naja, vielleicht" und beim zweiten war's dann ein klares "nein". Aber das ist ja nicht schlimm!?
 
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  • #29
Wenn du es nochmal probierst, werden bei ihm natürlich die Hoffnungen größer, also wenn du es gleich abbrichst, wäre das auch nicht eigennützig. Andersherum ist es auch schwierig mal eben den Partner fürs Leben zu entscheiden, nach einem Date.
 
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  • #30
Liebe Nachteule,

ich musste sehr lachen, denn sowas in der Art hätte ich vor einigen Jahren auch geschrieben. Nicht falsch verstehen, das wäre kein Auslachen gewesen...eher Sympathie, weil ich das so von mir kenne (in dem Punkt "kannte")....btw...inkl. der Therapeutin. ;-)

Wer bin ich, der dir sagen könnte, was richtig und was falsch ist...und genau das ist auch die Antwort. Es gibt kein richtig und falsch! Du (und dein Date) entscheidet, ob man sich nochmal sieht - fullstop.

Soll heißen: Du findest ihn nett und würdest ihn aus Neugier oder reiner Sympathie gerne nochmal treffen. Tu es! Er hat dich gelangweilt? Dann lass es. Solange du ihm nicht was anderes vorspielst, kann dir kein Mensch einen Vorwurf daraus machen. Wenn man Jemanden "offline" kennenlernt, ist es doch nicht anders....da weiß man auch nur ganz selten "den muss ich wiedersehen".
Unfair wäre nur, einen anderen Eindruck erwecken, um sich Jmd warm zu halten oder weil man sich geschmeichelt fühl.

Was die Sache mit Küssen und Sex angeht: JA, JA und JA! Ich habe auch eine lange Beziehung mit langer 0-Sex-Phase hinter mir und kann nur sagen: Küssen und Sex, also Intimität und Nähe sind FÜR MICH nicht mehr verhandelbar. Wenn das nicht stimmt, passt es für mich nicht - hatte ich, will ich nie wieder haben.
Aber - wie gesagt: Das ist MEINE Wahrheit. Das kann für Jmd anderen schon wieder ganz anders aussehen.

Also - geh los, entdecke, triff dich und gib dir und euch eine Chance....wenn du das möchtest, ist es richtig.

Viel Erfolg.
Danke :)
Ja, ich hab auch Bekannte / Freunde, die finden das unmöglich mit dem "Testen" was Sex angeht.
Die waren auch noch nie in der Situation. Wie du sagst, das ist bei jedem anders, aber ich hab mir damals gedacht, lieber allein (dann bin ich wenigstens frei für ein "Abenteuer", wenn mir danach ist), als in einer Beziehung, in der etwas für mich Elementares fehlt.

Wir treffen uns jetzt definitiv am Wochenende nochmal, die Sympathie war da, auch wenn das allein noch nicht reicht.
Ich kenne mich ja, wenn da nicht irgendwas "funkt" oder "knistert" dieses Mal, dann lasse ich es auch, dann brauche ich auch keine weiteren Treffen, dann weiß ich, dass von meiner Seite aus nix weiter passiert. Und länger will ich ihn dann auch nicht warten lassen... das wäre unfair und ich würde mich damit auch nicht wohlfühlen.