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  • #121
:eek::eek::eek:
Soviele Beiträge, nur weil ich etwas geschrieben habe, was ich auch genau so gemeint habe.
Beifall oder Zustimmung heischen wollte ich damit eher nicht.:D
Übrigens, ich koche mir an den Feiertagen auch etwas Leckeres. Würde ich jetzt allerdings schreiben, nur für mich, dann wäre es gelogen. :oops: Ich gehe fest davon aus, daß ich teilen muss, und zwar mit meinen Katzen. :D
 

ICQ

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  • #124
Ich habe es weihnachtlich dekoriert im Haus und draußen auch etwas. Ob und was andere davon halten, ist mir egal. Ich habe das nur für mich gemacht. Einen Baum kaufe ich mir auch und schmücke ihn. Auch nur für mich. :)
Adventsdeko habe ich auch. Diese zusätzlichen Lichter helfen mir nicht einfach nur über die dunkelsten Wochen des Jahres. Ich mag diesen festlichen Glanz und die heimelige Atmosphäre der Adventszeit.
Winterliche Teesorten, weihnachtliches Gebäck. (Ich komme sogar an richtig gute handgemachte Butterstolle ran :))
Den Weihnachtsbaum lasse ich aber weg. Ich würde liebend gern zu zweit einen aussuchen und mich gemeinsam daran freuen, aber allein ist´s mir zuviel des Guten.
 

ICQ

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  • #125
Übrigens ein Beispiel dafür, wo sich unsere Beurteilung als positiv und negativ offenbar unterscheiden. Die Formulierungen "nur für mich", "egal, was andere denken" lese ich sehr negativ.
Ich hatte die Bemerkung als in gewisser Weise nonkonformistisch gemeint aufgefasst. Nicht dass sie gegen den Strom schwimmt, weils gegen den Strom geht, sondern weil sies einfach deshalb macht, weils ihre Richtung ist.

Allerdings sicher vor allem deshalb, weil ich es ebenso halte.
Nicht das mir die Leute egal wären, aber nur weil die anderen nix machen, lass ich mich nicht aufhalten.
 
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  • #126
Ich hatte die Bemerkung als in gewisser Weise nonkonformistisch gemeint aufgefasst. Nicht dass sie gegen den Strom schwimmt, weils gegen den Strom geht, sondern weil sies einfach deshalb macht, weils ihre Richtung ist.

Ach, ob etwas konformistisch oder nonkonfirmistisch ist, hängt ja davon ab, unter welchen Leuten man sich gerade bewegt. In einem PUA-Forum ist man vermutlich konform, wenn man mit einer Vielzahl trickreicher Eroberungen prahlt, hier hingegen eher nicht.
Ein Hauptstrom in diesem Forum ist ne Demo dafür, sich selbst genug zu sein, und Lobbyarbeit für den Glaubenssatz, man sei nur was wert, wenn man sich primär selbst wertschätzt und sich nicht von anderen abhängig macht.
Das ist verständlich. Und vermutlich demonstrieren das vor allem Leute, die spüren, daß sie es nicht (hinreichend) sind, oder die Opfer für die Unterwerfung unter diesen Glaubenssatz bringen und sich dessen vergewissern müssen, daß sie da aufs rechte Pferd setzen.

Leute, die einfach machen, was sie machen, weils ihre Richtung ist, verwenden meiner Erfahrung nach nicht geballt solche negativen Formulierungen wie "nur für mich" oder "was die anderen denken, ist mir egal". So würden sie vielleicht formulieren, wenn sie in einer Diskussion mit Leuten sind, die davon ausgehen, daß man entsprechende Dinge vor allem für andere tut. Aber das war hier ja gar nicht der Kontext. Wer hier auch nur einen Tag ein bißchen mitgelesen hat, weiß, daß das Gegenteil hier hoch im Kurs steht.

Ich glaub tatsächlich, daß vielen die Negativität gar nicht auffällt, weil sie einfach zum Standard geworden ist. Auch bei den Kalendersprüche. Ziemlich viele haben ja die Struktur "Die anderen sind so und so und sagen dies und jenes und machen das und das, ICH aber ..., und MICH aber macht das nur stärker ..." Es geht da oft um Selbstbehauptung, und zwar in einer Form, die der doch ach so erstrebten Selbstgenügsamkeit so völlig entgegengesetzt ist, die nämlich ständig was anderes braucht, um sich abzustützen.

Diese Verkehrung finde ich tatsächlich traurig.
Von Amanita kenne ich sonst nichts, ich hab das nur auf das Sätzlein bezogen, und meinte das auch tatsächlich gar nicht polemisch. Es steht halt für was.

Ich finde nicht, daß andere einem egal sein müssen. Ich glaube, gerade damit bleibt man dependent. (Wie auch die Selbstwidersprüche von aggressiven "Sorry, aber du bist mir völlig egal!!!"-Schreien, wie sie hier auch immer wieder zu lesen sind, zum Ausdruck bringen. )
Ich finds hingegen positiv Standard, wenn andere einem nicht egal sind. Das muß nicht heißen, daß ich riesige Opfer bringen müßte, um in ihren Augen gut dazustehen, gar nicht. Ich glaub, wenn man sein eigenes Ding macht, dann hat man nicht so Angst, sich zu verbiegen. Und deshalb müssen die anderen auch nicht egal sein dann.
Wo hingegen die Angst groß ist sich zu verbiegen, wo Selbstwert und Stabilität geringer ausgeprägt sind, da muß man sich ständig gegen den Einfluß anderer wehren.
Und wenn jetzt jemand sich da halt ständig wehren muß? Ists dann nicht super, wenn er es tut?
Nun, ich glaub, es gibt bessere und schlechtere Weisen das zu tun.
Mein Traurigkeitsempfinden bezieht sich vielleicht gar nicht so sehr auf das zugrundeliegende Problem, sondern auf das gewählte Mittel.


Allerdings sicher vor allem deshalb, weil ich es ebenso halte.
Nicht das mir die Leute egal wären, aber nur weil die anderen nix machen, lass ich mich nicht aufhalten.
Das ist womöglich eben ein nicht geringer Unterschied. Sie sind dir nicht egal, und du läßt dich nicht dafür feiern, daß du ihnen sagst, sie seien dir egal.
 
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  • #127
Das ist womöglich eben ein nicht geringer Unterschied. Sie sind dir nicht egal, und du läßt dich nicht dafür feiern, daß du ihnen sagst, sie seien dir egal.
@Amanita lässt sich feiern, wenn sie schreibt: sie macht es nur für sich und es ist ihr egal was andere Leute denken? ...

Mein Vorschlag: Es sollte bitte jeder zu seinem Kommentar, in dem er etwas über sich selbst schreibt, noch eine Anleitung zum Verständnis reichen, damit jeglichen Interpretationen keinen Raum gegeben werden kann. Dann könnte man sich vielleicht über das austauschen was man gemeint hat. Und nicht das, was andere gemeint haben zu meinen. :rolleyes:
 
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  • #128
@Amanita lässt sich feiern, wenn sie schreibt: sie macht es nur für sich und es ist ihr egal was andere Leute denken? ... :eek: ... Unglaublich wie Kommentare ausgelegt werden.

Mein Vorschlag: Es sollte bitte jeder zu seinem Kommentar, in dem er etwas über sich selbst schreibt, noch eine Anleitung zum Verständnis reichen, damit jeglichen Interpretationen keinen Raum gegeben werden kann. Dann könnte man sich vielleicht über das austauschen was man gemeint hat. Und nicht das, was anderen gemeint haben zu meinen. :rolleyes:
selber denken darf man aber schon, ich finde die Ausführungen von @syntagma zu diesem Thema im Kontext Forum spannend, besonders in Bezugnahme zu dem Post von @ICQ ..ist so ein anschauliches Beispiel zum Nachvollziehen von gängigen Begriffen geworden und steht neben der persönlichen Mitteilung von @Aminata
 
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Deleted member 24688

  • #129
ich finde die Ausführungen von @syntagma zu diesem Thema im Kontext Forum spannend...
Das wiederholst du, warum musst du das wiederholen, weil andere es nicht so sehen, und sehen sollen? Ich persönlich finde die Kommentare von @syntagma egozentrisch, selbstgerecht und überzogen, wie @Lou Salome das meiner Meinung nach treffend geschrieben hat: Darstellung von Intellektualität zum eigenen Nutzen. In diesem Punkt teilen sich unsere Meinungen nicht.
 
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Deleted member 24688

  • #134
:) ... ich hatte heute eine kleine Marzipanpraline ...
 
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  • #135
ich schreibe jetzt gerade die Einkaufsliste :rolleyes: