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Deleted member 23883

  • #31
Familie gibt es keine mehr.:(
Die Freunde feiern mit ihren Familien.
Bleibt das Forum.:oops:

Gibt es keine Freunde ohne Familie? Andere Singles? Falls doch, organisiere doch eine eigene Feier mit ihnen. Mir würden Ad-hoc drei bis vier Personen einfallen, die da mit dabei wären, wenn ich das machen würde.
Oder geh raus, ins Kino, ins Museum, in die Kneipe um die Ecke, wenn du es Zuhause nicht aushältst.


@fleurdelis, du hast eine tolle Haltung dazu! Chapeau!
 
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  • #32
 
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  • #33
Da hast du aber eine relativ "hohe" Meinung von vielen Leuten. Ich spreche dieses "bemerken" diversen Leuten ab.
Klagen über das Konsumverhalten sind übrigens auch nicht arg neu oder originell, sondern folgen ebenso unterhinterfragten "Automatismen".
Ich erhebe nicht den Anspruch, hier Neues zu schreiben. Im Übrigen war es kein Klagen, sondern eher ein resigniertes Feststellen, wie tumb einige Menschen bestimmten, von außen gesteuerten Mechanismen folgen - und die erlittenen Unannehmlichkeiten als "schönes und besinnliches" Event darzustellen versuchen.
 
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  • #34
Ich liebe Weihnachten dennoch, aber aus ganz anderen Gründen: das ist die einzige Zeit im Jahr, in der ich meine Telefone ausschalte, keine Mails lese … keine Verfügbarkeit für niemanden … mache mir etwas leckeres zu essen … schaue nette Filme an, oder lese Bücher … und mache es mir richtig bequem …. diese Zeit gehört nur mir. Und da, freue ich mich richtig drauf … :)
Und wieso gelingt dir dies (offensichtlich) nur zur Weihnachtszeit?
 
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  • #36
Da hast du aber eine relativ "hohe" Meinung von vielen Leuten. Ich spreche dieses "bemerken" diversen Leuten ab.

Ich erhebe nicht den Anspruch, hier Neues zu schreiben. Im Übrigen war es kein Klagen, sondern eher ein resigniertes Feststellen, wie tumb einige Menschen bestimmten, von außen gesteuerten Mechanismen folgen - und die erlittenen Unannehmlichkeiten als "schönes und besinnliches" Event darzustellen versuchen.
Ne, ist halt Licht und Schatten. Es werden ja nicht die Unannehmlichkeiten selbst als schön und besinnlich bezeichnet, sondern sie halt eher in kauf genommen.
Mir kommts ja nur darauf an, daß die Analyse des Tumben weniger tumb ist als das Analysierte.
Und da denk ich mir eben, was wohl so "von außen gesteuerte Mechanismen" sind. Jaja, die Industrie usw. Aber was ist schon draußen? Sofern du deinen eigenen GEburtstag feierst, ist das ja auch "von außen gesteuerter Mechanismus". Also das hast du dir nicht ausgedacht, sondern du lebst halt in ner Kultur, wo das üblich ist.
 
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Deleted member 21128

  • #40
Beim Gedanken am Weihnachten denke ich daran, dass ich es wieder allein verbringen werde. Auch kein schöner Gedanke. :(
keine Verfügbarkeit für niemanden … mache mir etwas leckeres zu essen … schaue nette Filme an, oder lese Bücher … und mache es mir richtig bequem …. diese Zeit gehört nur mir. Und da, freue ich mich richtig drauf … :)
Zweimal die gleiche Situation mit unterschiedlichen Bewertungen. :)
Ich hatte auch das eine oder andere Weihnachtsfest alleine, einmal wollte ich auch alleine sein.
Schöner ist's trotzdem, wenn man mit seinen Lieben zusammen ist, jedenfalls meistens ... ;)
 
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  • #41
Da geht es dir nicht alleine so …. ich habe schon sehr lange keine Familie mit der ich Weihnachten verbringen kann, also insgesamt keine Familie, außer meinem Sohn. Ich liebe Weihnachten dennoch, aber aus ganz anderen Gründen: das ist die einzige Zeit im Jahr, in der ich meine Telefone ausschalte, keine Mails lese … keine Verfügbarkeit für niemanden … mache mir etwas leckeres zu essen … schaue nette Filme an, oder lese Bücher … und mache es mir richtig bequem …. diese Zeit gehört nur mir. Und da, freue ich mich richtig drauf … :)
Mir geht es ähnlich. :) Weihnachten ist eine Insel der Ruhe zwischen den Jahren. Habe ich schon als Kind genossen und fortgeführt. Heiligabend wurde die letzten Jahrzehnte immer bei mir gefeiert. Nach vielen Veränderungen in den letzten Monaten ändert sich auch das. Jetzt muss ich nur noch entscheiden, ob ich das erste Mal ohne Tannenbaum klarkomme ;) Ich schwanke zwischen "juchhu, weniger Stress" und "nicht auch das noch" (weil ich die "alten" Zeiten doch vermisse) :rolleyes:
 
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  • #42
Beim Gedanken am Weihnachten denke ich daran, dass ich es wieder allein verbringen werde. Auch kein schöner Gedanke.
Das finde ich irgendwie schwach. Wenn Du das Alleinsein nicht genießen kannst wie @fleurdelis, dann kannst Du doch für Gesellschaft sorgen. Da denke ich weniger an eine Weihnachtsfeier für Singles oder Kino oder dergleichen, sondern: Lade doch eine[n] oder auch mehr ein, die schlechter dran sind als Du. Bisschen lecker (nicht übertrieben) kochen, schön einheizen, Plätzchen, Musik. Weihnachten für Erwachsene von Kummersdorf, sozusagen. Da kannst Du Dich auch noch toll fühlen dabei, wenn Du entsprechend gestrickt bist. – Oder beteilige Dich an einer Weihnachtsfeier in einem Krankenhaus, im Altenheim, in der Psychiatrie. Was weiß ich. Ist es echt so kompliziert, kein Trübsal zu blasen???
 
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  • #43
Ne, ist halt Licht und Schatten. Es werden ja nicht die Unannehmlichkeiten selbst als schön und besinnlich bezeichnet, sondern sie halt eher in kauf genommen.
Mir kommts ja nur darauf an, daß die Analyse des Tumben weniger tumb ist als das Analysierte.
Ich empfinde es so, dass eben genau die fehlende Wahrnehmung (und nicht das "Inkaufnehmen") der Unannehmlichkeiten das eigentlich "tumbe" ist. Ich habe den Eindruck, viele Menschen sind mittlerweile so abgestumpft gegenüber den stressigen Einflüssen, dass diese als "unabwendbare Kollateralschäden" als zum Leben dazugehörig empfunden werden.
Und da denk ich mir eben, was wohl so "von außen gesteuerte Mechanismen" sind. Jaja, die Industrie usw. Aber was ist schon draußen? Sofern du deinen eigenen GEburtstag feierst, ist das ja auch "von außen gesteuerter Mechanismus". Also das hast du dir nicht ausgedacht, sondern du lebst halt in ner Kultur, wo das üblich ist.
Nee, "die Medien" indoktrinieren mich nicht pausenlos, meinen Geburtstag feiern zu müssen. Aber diese unablässige Flut von Kauf-, Konsum- und Verzehranreizen, setzt sich (wie von den Absendern beabsichtigt) unbewusst in den Köpfen vieler Menschen fest, die letztendlich glauben, noch eine eigene, bewusste Entscheidung getroffen zu haben. Und die sich teilweise als "Sonderling" empfinden, wenn sie sich konträr zu "mit dem Strom schwimmenden" Leuten verhalten.
 
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  • #44
Ich empfinde es so, dass eben genau die fehlende Wahrnehmung (und nicht das "Inkaufnehmen") der Unannehmlichkeiten das eigentlich "tumbe" ist. Ich habe den Eindruck, viele Menschen sind mittlerweile so abgestumpft gegenüber den stressigen Einflüssen, dass diese als "unabwendbare Kollateralschäden" als zum Leben dazugehörig empfunden werden.
Naja, unabwendbare Kollateralschäden als dazugehörig empfinden klingt schon ein wenig wie Inkaufnehmen.
Übrigens trägts eventuell sogar ein wenig zur Besinnlichkeit bei, daß man die stressigen Vorbereitungen mitsamt der ganzen Adventsfeiern usw. hinter sich gebracht hat.

Nee, "die Medien" indoktrinieren mich nicht pausenlos, meinen Geburtstag feiern zu müssen. Aber diese unablässige Flut von Kauf-, Konsum- und Verzehranreizen, setzt sich (wie von den Absendern beabsichtigt) unbewusst in den Köpfen vieler Menschen fest, die letztendlich glauben, noch eine eigene, bewusste Entscheidung getroffen zu haben. Und die sich teilweise als "Sonderling" empfinden, wenn sie sich konträr zu "mit dem Strom schwimmenden" Leuten verhalten.
Dann ist die Indoktrination hinsichtlich deines Geburtstages sogar noch viel manipulativer, da du sie nicht einmal mitbekommst. Als wäre es deine Entscheidung gewesen, auf so etwas wie das Feiern eines Geburtstages zu kommen.
Ich würds eher so beschreiben: man ist halt in ner Kultur drinnen, die einem dieses und jenes mitgibt. Und man hat bezüglich Geburtstag wie Weihnachten ziemlich großen Spielraum, wie man sich dazu verhält. Wer mitmacht, muß nicht irgendwie tumber sein als der, der nicht mitmacht. Und wer nicht mitmacht, nicht weniger manipuliert als der, der mitmacht.
Ne größere Herausforderung als die Industrie dürften da vielleicht Angehörige und Freunde sein, also je nachdem, was die so erwarten. Wenn die in deinem Falle alle heftige Weihnachtsfeierbieste sind, dann ists anstrengender, sich auszuklinken, klar.
 
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  • #45
Übrigens trägts eventuell sogar ein wenig zur Besinnlichkeit bei, daß man die stressigen Vorbereitungen mitsamt der ganzen Adventsfeiern usw. hinter sich gebracht hat.
Das empfände ich als noch erschreckender. Sich freiwillig Stress auszusetzen, um hinterher erleichtert zu sein, diesen hinter sich gebracht zu haben. :eek:
Dann ist die Indoktrination hinsichtlich deines Geburtstages sogar noch viel manipulativer, da du sie nicht einmal mitbekommst. Als wäre es deine Entscheidung gewesen, auf so etwas wie das Feiern eines Geburtstages zu kommen.
Nö, sobald ich entscheiden konnte, ob, und falls ja, wie ich meinen Geburtstag feiere, war ich Herr meiner Entscheidungen. Und ich werde nicht innerhalb eines Zeitraums von 6 Wochen vor diesem Tag nicht zu fast jeder Tages- und Nachtzeit via Medien daran erinnert, dass ich doch etwas Großartiges verpassen würde, wenn ich diesen "Ehrentag" nicht gebührlich begehen würde.
Wer mitmacht, muß nicht irgendwie tumber sein als der, der nicht mitmacht. Und wer nicht mitmacht, nicht weniger manipuliert als der, der mitmacht.
Das will ich damit auch gar nicht sagen. Nicht wer mitmacht, ist tumb - solange er sich des Aussetzens dieser vielen "Stressfaktoren" bewusst ist und sein Tun auch mal kritisch hinterfragt ("warum tue ich mir das an - will ich das wirklich, oder unterwerfe ich mich diesbezüglich einem relativ großen "Gruppenzwang").
Tumb ist in meinen Augen, wer mitmacht, "weil das halt dazugehört", "weil das schon immer so war", "weil die anderen es auch alle machen", "weil man dazugehören möchte" - und auch noch glaubt, dass dies "zu Weihnachten und der (furchtbar) besinnlichen Zeit davor einfach dazu gehört", letztlich die eigenen Belastungen gar nicht mehr spürt - und sich ab Heiligabend oder gar erst nach Weihnachten wundert, wieso man sich derart erschöpft fühlt.
Ne größere Herausforderung als die Industrie dürften da vielleicht Angehörige und Freunde sein, also je nachdem, was die so erwarten. Wenn die in deinem Falle alle heftige Weihnachtsfeierbieste sind, dann ists anstrengender, sich auszuklinken, klar.
Das meinte ich mit "sich als Außenseiter/Sonderling/Miesmacher/Spaßbremse zu fühlen".
 
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  • #46
Das empfände ich als noch erschreckender. Sich freiwillig Stress auszusetzen, um hinterher erleichtert zu sein, diesen hinter sich gebracht zu haben. :eek:
Ja, die Menschen sind furchtbar kreativ.

Nö, sobald ich entscheiden konnte, ob, und falls ja, wie ich meinen Geburtstag feiere, war ich Herr meiner Entscheidungen. Und ich werde nicht innerhalb eines Zeitraums von 6 Wochen vor diesem Tag nicht zu fast jeder Tages- und Nachtzeit via Medien daran erinnert, dass ich doch etwas Großartiges verpassen würde, wenn ich diesen "Ehrentag" nicht gebührlich begehen würde.
Ja, Medienkompetenz ist ne gute Sache. Dachte, die Nichttumbheit würde die beinhalten.

("warum tue ich mir das an - will ich das wirklich, oder unterwerfe ich mich diesbezüglich einem relativ großen "Gruppenzwang").
Ist doch kein Gegensatz.

Tumb ist in meinen Augen, wer mitmacht, "weil das halt dazugehört", "weil das schon immer so war", "weil die anderen es auch alle machen", "weil man dazugehören möchte" - und auch noch glaubt, dass dies "zu Weihnachten und der (furchtbar) besinnlichen Zeit davor einfach dazu gehört"
Find ich gar nicht tumb. Eigentlich alles sinnvolle Begründungen.

Das meinte ich mit "sich als Außenseiter/Sonderling/Miesmacher/Spaßbremse zu fühlen".
Würdest du denn deine Angehörigen und Freunde mehrheitlich als tumb beschreiben oder sind das bewußte und aufgeklärte Feierbieste?
 
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  • #47
Das "oder" gehörte noch zu der Aufzählung, die insgesam in "Klammern" gesetzt war - und war kein eigenständiger Nebensatz.
Würdest du denn deine Angehörigen und Freunde mehrheitlich als tumb beschreiben oder sind das bewußte und aufgeklärte Feierbieste?
So viele von denen setzen sich diesen vorweihnachtlichen Spektakeln gar nicht mehr aus, weil sie darauf keine Lust haben. Und ja, einige nehmen die negativen Einflüsse bewusst in Kauf, weil andere, positive Umstände ("endlich mal wieder die oder den sehen") überwiegen.

Das sind aber auch mehrheitlich Menschen, die sich
a. nicht schon während des Besuchs über das permanente "Anrempeln", das "Geschiebe und Gedrücke" und die überteuerten Preise aufregen, als ob dies anders zu erwarten gewesen wäre.
b. nicht wundern, dass diese gesamte (Vor-)Weihnachtszeit definitiv an den Kräften zehrt
 
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  • #49
So viele von denen setzen sich diesen vorweihnachtlichen Spektakeln gar nicht mehr aus, weil sie darauf keine Lust haben. Und ja, einige nehmen die negativen Einflüsse bewusst in Kauf, weil andere, positive Umstände ("endlich mal wieder die oder den sehen") überwiegen.

Das sind aber auch mehrheitlich Menschen, die sich
a. nicht schon während des Besuchs über das permanente "Anrempeln", das "Geschiebe und Gedrücke" und die überteuerten Preise aufregen, als ob dies anders zu erwarten gewesen wäre.
b. nicht wundern, dass diese gesamte (Vor-)Weihnachtszeit definitiv an den Kräften zehrt
Wenn die Menschen, mit denen du vor allem zu tun hast, also gar nicht tumb sind, sondern es so ähnlich wie du sehen, dann mußt du dich ja gar nicht als Außenseiter/Sonderling/Miesmacher/Spaßbremse sehen.
Man ist doch eigentlich eher von den Leuten abhängig, mit denen man viel zu tun hat, als von irgendwelchen Leuten in den Innenstädten, die man gar nicht kennt. Da ists nur lästig, wenn man was besorgen muß und sich so durch Weihnachtskäufe erledigende Massen kämpfen muß. Also da würd ich mir eher Luft machen.

Und klar, ist immer ne zweischneidige Sache mit Dingen, die gesellschaftlich, kulturell, medial aufgeblasen sind. Ner Fußball-WM entkommt man auch kaum.
Aber vielleicht wäre ne Kultur ohne jegliche Großereignisse, Feste usw. auch ein bißchen dürftig.
 
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  • #50
Wenn die Menschen, mit denen du vor allem zu tun hast, also gar nicht tumb sind, sondern es so ähnlich wie du sehen, dann mußt du dich ja gar nicht als Außenseiter/Sonderling/Miesmacher/Spaßbremse sehen.
Auch hier leider wieder ein falscher Rückschluss auf mich. Ich sehe mich in keiner Weise als zur vorgenannten "Gruppe" gehörig. Ich habe lediglich meine Eindrücke geschildert, die sich aus Beobachtungen fremder und Berichten mir bekannter Menschen ergaben.
Och, das klappt ganz gut - wenn man sich etwas Gedanken macht und Mühe gibt.
Aber vielleicht wäre ne Kultur ohne jegliche Großereignisse, Feste usw. auch ein bißchen dürftig.
Und da stellt sich mir die Frage: "Ist diese Art von (stark dynamisch-progressivem) Weihnachten und den damit einhergehenden "Begleiterscheinungen" noch Kultur?"
 
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  • #51
Auch hier leider wieder ein falscher Rückschluss auf mich. Ich sehe mich in keiner Weise als zur vorgenannten "Gruppe" gehörig. Ich habe lediglich meine Eindrücke geschildert, die sich aus Beobachtungen fremder und Berichten mir bekannter Menschen ergaben.
Ja eben, wenn du nicht von tumben Angehörigen und Freunden umgeben bist, dann mußt du auch nicht zur Gruppe der Miesmacher gehören, eben.
Wer sieht sich denn nun in die Gruppe gedrängt? Also du nicht, aber Freunde von dir? Weil die ihrerseits Freunde und Angehörige haben, die tumb sind?

Und sofern dich das alles gar nicht emotional oder so betrifft, sondern primär kühle Gesellschafts- und Kulturanalyse ist, bleibe ich bei der Empfehlung, die Analyse möge nicht tumber sein als das Analysierte.

Och, das klappt ganz gut - wenn man sich etwas Gedanken macht und Mühe gibt.
Geht mit Weihnachten auch.

Und da stellt sich mir die Frage: "Ist diese Art von (stark dynamisch-progressivem) Weihnachten und den damit einhergehenden "Begleiterscheinungen" noch Kultur?"
Ja, selbstverständlich.
 
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  • #52
Und sofern dich das alles gar nicht emotional oder so betrifft, sondern primär kühle Gesellschafts- und Kulturanalyse ist, bleibe ich bei der Empfehlung, die Analyse möge nicht tumber sein als das Analysierte.
Den Anspruch einer (womöglich pseudo-wissenschaftlichen) Analyse hatte ich nie. Tumb wie ich bin, habe ich gedacht, ich könnte einfach mal meine Eindrücke/Meinung schildern.
Längst nicht so gut, da omnipräsent.
Da haben wir wohl ganz offensichtlich völlig unterschiedliche Auffassungen von "Kultur".
 
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  • #53
Den Anspruch einer (womöglich pseudo-wissenschaftlichen) Analyse hatte ich nie. Tumb wie ich bin, habe ich gedacht, ich könnte einfach mal meine Eindrücke/Meinung schildern.
Hast du doch.

Anders präsent. Auf den Straßen ist an Weihnachten weniger los als nach den Spielen. Gibt auch weniger Fahnen und Wimpel usw.

Da haben wir wohl ganz offensichtlich völlig unterschiedliche Auffassungen von "Kultur".
Das freundliche Wikipedia schreibt:
Kultur bezeichnet im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt – im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur. Der südafrikanische Medizinanthropologe Cecil Helman hat Kultur 1984 enger definiert: ein System von Regeln und Gewohnheiten, die das Zusammenleben und Verhalten von Menschen leiten.
Was verstehst du unter Kultur, sodaß Weihnachten nicht drunter fällt?
 
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  • #54
Was verstehst du unter Kultur, sodaß Weihnachten nicht drunter fällt?
Oh nein, auf so eine Diskussion lasse ich mich an dieser Stelle mit Sicherheit nicht ein. Du würdest ca. 1000 Gründe finden, die meine Ansicht konterkarieren würden - angefangen beim bereits jetzt bemühten Wikipedia über wissenschaftliche Abhandlungen und/oder Zitate von Beuys und Co.
 
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  • #55
Oh nein, auf so eine Diskussion lasse ich mich an dieser Stelle mit Sicherheit nicht ein. Du würdest ca. 1000 Gründe finden, die meine Ansicht konterkarieren würden - angefangen beim bereits jetzt bemühten Wikipedia über wissenschaftliche Abhandlungen und/oder Zitate von Beuys und Co.
Wieso Diskussion?
Es wird doch wohl jeder noch seine Meinung und Eindrücke äußern dürfen?
 
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  • #57
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  • #59
@IQ84
Ich lebte viele Jahre im Ausland - also fern jeglicher engeren Familie und habe dann bei mir einfach eine Feier angeleiert. Alle versprengten Singles des engeren Freundes- und Bekanntenkreises kamen und wir hatten tolle Feten dabei. Da saßen mal nur 4 und auch mal 20 Mann zusammen.
Und auch seit ich wieder in Deutschland lebe, habe ich das beibehalten. Klar, meine Mama will Heiligabend auf jeden Fall mit mir zusammen feiern, aber der hab ich das gleich abgewöhnt mit unserem pseudoheiligen GesangsklingglöckchenklingelingWeihnachtsbaumGedönse. Da lade ich nämlich auch immer Freunde dazu ein, die sonst alleine wären.
Du hast bestimmt solche Leute in deinem Umfeld! Einfach einladen!

Und sonst: Die Adventszeit nutze ich für mich zum Entschleunigen. Da ich an Arbeitstagen eh nur im Dunkeln meine Freizeit verbringe, bin ich sozusagen schon dauermüde. Da wird auf dem Sofa gekuschelt, manchmal mit Nachbars Katze, heißer Tee getrunken und so weiter. Und ich gehe auch gerne mal auf Weihnachtsmärkte. Schlendere durch, trinke einen Punsch oder Glühwein und freu mich, daß ich mich diesem Einkaufsstreß der anderen nicht anschließe. Ich habe die Schenkerei schon vor vielen Jahren einfach abgeschafft (auch zu Geburtstagen). Dieses Schenken MÜSSEN mag ich eben gar nicht.

In diesem Sinne, laßt es euch gut gehen, gönnt euch das ein oder andere Platzerl und auch mal einen Glühwein!
 
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