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  • #631
Bezogen auf der Ursprungsthematik ist es (leider) wirklich so, dass eben weltliche Dinge über das Zustandekommen einer Beziehung entscheiden, mehr noch als früher.

Die Gesellschaft an sich ist auf Leistung "getrimmt", in allen Bereichen. Männer und Frauen, die irgendwelchen Klischees nicht entspringen, fallen durch. Bei Männer sind es die weniger gut betuchten Männer, Männer, die alleinerziehend sind, keine großen sozialen Status haben und eben auch jüngere Männer.

Bei Frauen sind es die älteren Frauen ab Mitte 30 aufwärts, jene, die alleinerziehend sind, jene, die übermäßige Ansprüche und Forderungen stellen und eben solche, die wie bei Männern eben, wie sagt man, "beziehungsgestört" sind.

So hart es ist, man muss allgemein akzeptieren, dass Beziehungen heutzutage eher einen negativen Touch haben. Sie behindern oftmals das eigene Vorankommen, wenn man älter wird, werden die Ansprüche immens hoch und unerfüllbar. Kaum ein Mensch hat heute noch Ausdauer und Geduld, aber dafür ein Ego in der Größe eines T-Rex.

Bedingt durch unsere komfortable Lebenssituation haben sich die Mechanismen der "Liebe" geändert - zum Nachteil für Menschen, die sich diesem Wahnsinn nicht unterwerfen.

Wer seiner "alten Linie" treu bleibt, bleibt zumeist auf der Strecke. Dazu zähle ich mich, ich kann damit leben. Vermutlich ist ein Großteil unserer Spezies auf Jahrzehnte oder länger "versaut". Sieht man am Beispiel der bescheuerten Smartphones: Die tippen wie die Weltmeister auf ihren blöden "Minischeisshäusern". Ein vernünftiges Gespräch kann aber kaum eine/r von denen führen. Schlimm.

Ich vermisse bei Frauen die Empathiefähigkeit, die Freude an dem, was sie haben und nicht an dem, was sie gierig anstreben. Bei Männern sind es wohl ähnliche oder andere Attribute, aber genauso gierig wird dieses verfolgt. Heutzutage ist es normal, sich ausschließlich zum Vögeln zu treffen. Aber ernsthafte dauerhafte Beziehungen - da wird man teilweise schon schräg angeschaut. Eine "tolle" Entwicklung. Und da wundern sich die Affen in Berlin, warum es immer weniger intakte Familien und Ehen gibt, trotz des "Uns geht's doch so gut wie nie".

Der Punkt scheint für mich zu sein: Ewiger Fortschritt und Weiterentwicklung ist letztlich ein Rückschritt, eine Degeneration der guten alten Werte und Normen. Ähnlich wie bei genetisch degenerativen Veränderungen, die sind bekanntlich weiß Gott auch nicht immer gut. So ist es auch bei Beziehungen. Menschen "verkrüppeln" regelrecht.

Die einzige Chance, da nicht mit infiziert zu werden, ist totale Enthaltsamkeit. So ist es leider auch bei Frauen Ende 30/Anfang 40. Entweder runter mit den Ansprüchen und froh sein, wenn sie einen abbekommen. Oder sturr an den Ansprüchen festhalten und den Lebensabschnitt eben alleine genießen. Es gibt keine Alternativen, ist bei den Männern, wie ich ja feststellen durfte, kaum anders. Aber ich bin eh raus aus der Nummer, ist mir alles zu blöd geworden. Ich sitze daneben und staune über die Menschen und ihr Wirken. Und lache mir ins Fäustchen und denke zugleich mit Wehmut zurück an die guten alten Zeiten, als das Wort Beziehung mehr Wert hatte als nur den Ausspruch.

Liebe Grüße
 
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  • #633
Das ja mal 'ne interessante Diskussion. So lebensnah. :)
 
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  • #637
Die Gesellschaft an sich ist auf Leistung "getrimmt", in allen Bereichen.
Hm, ich glaube eher, dass viele die "Selbstoptimierung" schlichtweg falsch verstanden haben und diese häufig auf Kosten anderer betreiben.
So hart es ist, man muss allgemein akzeptieren, dass Beziehungen heutzutage eher einen negativen Touch haben.
Das glaube ich weniger. Sie werden möglicherweise teilweise nicht mehr mit so großer Ernsthaftigkeit betrieben und stellen nicht mehr das Zentrum, sondern lediglich einen von diversen Lebensbereichen dar.
Sie behindern oftmals das eigene Vorankommen, wenn man älter wird, werden die Ansprüche immens hoch und unerfüllbar.
Das muss nicht so sein. Wenn ich daran denke, dass wenn ein Partner das Einkommen sicher, der andere z.B. studieren kann, was ihm ohne Beziehung u.U. nicht möglich wäre. Oder der eine die Kindesbetreuung übernimmt, damit der andere Vollzeit arbeiten kann.
Sieht man am Beispiel der bescheuerten Smartphones: Die tippen wie die Weltmeister auf ihren blöden "Minischeisshäusern". Ein vernünftiges Gespräch kann aber kaum eine/r von denen führen. Schlimm.
Das widerspricht deinem Eingangssatz, das "alle nur noch auf Leistung getrimmt sind", oder?
Heutzutage ist es normal, sich ausschließlich zum Vögeln zu treffen. Aber ernsthafte dauerhafte Beziehungen - da wird man teilweise schon schräg angeschaut.
Ist das so? Ich sehe da eher eine eher zurückhaltende Entwicklung, gerade auch bei "jungen Leuten", die zwar Pornos auf dem Schulhof per Smartphone austauschen, aber in der eigenen Sexualität doch zum Teil überraschend konservativ unterwegs sind.
Der Punkt scheint für mich zu sein: Ewiger Fortschritt und Weiterentwicklung ist letztlich ein Rückschritt, eine Degeneration der guten alten Werte und Normen.
Da gebe ich dir zum Teil Recht. Einige der früher selbstverständlichen Werte (Respekt vor dem Alter (und auch vor der Staatsgewalt!), generelle Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft) vermisse ich schon ab und zu im tagtäglichen Umgang mit anderen.
Die einzige Chance, da nicht mit infiziert zu werden, ist totale Enthaltsamkeit.
Von was oder wem?
Von Frauen?
Von Menschen?
Vom Leben?
Du hast aber die einmalige Chance (denn du lebst nur dieses eine Leben - von Wiedergeburt hier einmal abgesehen) es besser zu machen. Und somit deinen Teil für eine bessere Gesellschaft beizutragen. Wenn alle denken würden wie du, wäre es schlecht bestellt um die Zukunft.
 
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wie sind wir von dem spankenden Kacka Thema weggekommen?

Ich dünge jetzt vegan. Nicht mehr mit Vogelkacka. Lehne die Ausbeutung der armen Tierchen ab.
 
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  • #641
Da bekommt der Begriff "Ausdruck" gleich ne ganz neue Bedeutung
 
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Deleted member 4363

  • #646
Wer seiner "alten Linie" treu bleibt, bleibt zumeist auf der Strecke. Dazu zähle ich mich, ich kann damit leben.
Wenn man deine Texte hier im Forum liest, ist das kaum zu glauben. Sie bestehen zum großen Teil aus Wut, Machtlosigkeit und Pessimismus. Das ist nicht Leben.............allerhöchstens überleben.
Mich machen deine Texte meist sprachlos und ich frage mich, wie du so leben kannst!?
 
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  • #647
Sei doch mal ehrlich zu Dir selber. Mit einem loyalen, liebevollen, lebensfrohen, starken Menschen an Deiner Seite wärst Du doch total überfordert. Was Du schreibst ist einfach nur fies und abstoßend. Da geht selbst mir das Mitgefühl aus.

Es sollte Dir zu denken geben, warum Du so schreckliche Menschen anziehst - und Menschen wie ich an die Guten geraten. Jedenfalls überwiegend.
 
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  • #648
Zitat von IMHO:

Sieht man am Beispiel der bescheuerten Smartphones: Die tippen wie die Weltmeister auf ihren blöden "Minischeisshäusern". Ein vernünftiges Gespräch kann aber kaum eine/r von denen führen. Schlimm.
Das widerspricht deinem Eingangssatz, das "alle nur noch auf Leistung getrimmt sind", oder?

Ich würde es eher als Konsequenz betrachten, nicht als Widerspruch. Es ist ja heutzutage "ultrawichtig", immer das schnellste, beste und tollste Handy zu haben. Die Leute können ja gar nicht mehr ohne sein, weil es die Gesellschaft vorgibt. Überleg´ mal, wieviel Werbung alleine mit Handys im TV läuft. Wer heutzutage ein "veraltetes Handy" hat, besonders ohne die ganzen sozialen Netzwerke etc., der gilt als wer weiß was. Insofern …….

L.G.
 
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  • #649
Wie wär's mal mit 'ner Diskussion über's Männer-Strullern?
Warum nur Männer?
Zitat von Herodot (Εὐτέρπη = Historien Zweites Buch):
35. Ich will nun ausführlich von Ägypten erzählen, weil es mehr wunderbare Dinge und erstaunliche Werke enthält, als alle anderen Länder. … Die Frauen lassen ihr Wasser im Stehen, die Männer im Sitzen. …
 
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  • #650
Wenn man deine Texte hier im Forum liest, ist das kaum zu glauben. Sie bestehen zum großen Teil aus Wut, Machtlosigkeit und Pessimismus. Das ist nicht Leben.............allerhöchstens überleben.
Mich machen deine Texte meist sprachlos und ich frage mich, wie du so leben kannst!?

…. leben kannst? Eher müsste es heißen: … leben musst. Das Leben, wie ich es mal geschätzt und geliebt habe, gibt es nicht mehr. Ich fühle mich in der Tat wie ein Alien unter "Monstern".

Jeder muss halt schauen, wie er zurecht kommt. Ich gehe halt meinen Weg:

Alleine, souverän, ohne Abhängigkeit, ohne diesen Wahnsinnstrubel und Leistungsquatsch. Meine "Lebensenergie" beziehe ich aus anderen Fixpunkten - aber ganz sicher nicht aus Beziehungen, Liebe und Sex. Derartige Dinge haben mich beinahe ruiniert, zerstört und kaputt gemacht. Das nur durch eine einzige (ex-)Frau. Das reicht mir für´s Leben. Da bleibe ich lieber alleine. Und schaue mir das ganze aus einer sicheren Entfernung an.

L.G.
 
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Deleted member 20013

  • #651
Wie wär's mal mit 'ner Diskussion über's (....)-Strullern?
Gab's schon.



warum?
wir können im Stehen pinkeln. Ein Privileg:D
Ja, und darum beneide ich euch kolossal!
Bei mir an der Ostsee gibt es ja alle paar Meter öffentliche WCs.
Aber . . . was mach ich bitte sehr in den Bergen??? :oops:
Ich kann dort keine ellenlangen Wanderungen machen. Hinter ein Gebüsch? Ich kann ja nicht zielen, es streut zu sehr . . . gibt es faltbare P...töpfe für den Rucksack? und einen faltbaren leichten Tritt, weil ich nicht wieder aus der Hocke hochkomme??? ein Riesenproblem . . . oder ich leihe mir von meinen Enkeln oder besser von Muttsch ein paar Windeln oder so aus . . . :p

https://www.parship.de/forum/thema/...-erlebtes-erklaerungen-fantasie.10205/page-19
 
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  • #652
Sei doch mal ehrlich zu Dir selber. Mit einem loyalen, liebevollen, lebensfrohen, starken Menschen an Deiner Seite wärst Du doch total überfordert. Was Du schreibst ist einfach nur fies und abstoßend. Da geht selbst mir das Mitgefühl aus.

Es sollte Dir zu denken geben, warum Du so schreckliche Menschen anziehst - und Menschen wie ich an die Guten geraten.

Na na na - was heißt hier ich ziehe solche Menschen an? Bin ich verantwortlich für deren schlechten Charakter? Ganz sicher nicht. Unterm Strich sind heutzutage die meisten Menschen gleich welcher Art fast durchweg nur noch um ihr eigenes Wohl bemüht. Liebe, Hingabe, Aufgabe - Werte, die früher eine Bedeutung hatten, sind heute fast nur Schall und Rauch. Ich komme eben aus einer anderen, besseren Zeit. Was heute lebt, ist wie unnützes Material, was besser entsorgt werden sollte. Zumindest meistens.

Du schreibst, ich wäre überfordert mit einem liebevollen, lebensfrohen und loyalen Menschen - sorry, außer mir (und meinem Kater) kenne ich keine Lebewesen auf diesem Planeten mit derartigen Attributen.

In einem hast Du recht: Ein STARKER Mensch an meiner Seite wäre mir sehr unpässlich, da haste recht. Meine Ex war so ein Mensch. Wozu das geführt hat, was das alles zerstört hat, habe ich ja live bis heute miterleben müssen. Nein danke. Lieber ein schwacher, aber ehrlicher loyaler Begleiter als eine "Kampfzicke" mit Schweineego und kalter brutaler Gefühlskälte. Sowas brauche ich nicht, sowas braucht kein Mensch.

Ob Du nur an "gute Menschen" gerätst, vermag ich nicht zu beurteilen. Kann sein, kann auch Irrtum, Irrsinn und Aberglaube sein. Keine Ahnung. Würde mich freuen, wenn das so für Dich ist. WO lebst DU? Im Schlaraffenland? Im Paradies? Bist Du sehr vermögend? Oder hast andere weltliche Angebotsparadise? Vielleicht hast Du ja auch einfach viel Glück, bist zur rechten Zeit am rechten Ort usw.

Ich gönne es Dir von Herzen, ehrlich. Nicht jeder Mensch kann sowas sein eigen nennen. Und es werden immer weniger Menschen . ..

L.G.
 
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Klingt kompliziert.