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  • #1.441
Klar, ein tolles Urlaubsland..........nur zum Leben für viele ein ganz schwieriges Land. Ein halbes Jahr DAS Tourismusland, die andere Hälfte des Jahres zappenduster. Kaum Industrie. Der Tourismus boomt, aber leider nicht ganzjährig, was viel Saisonarbeit und Kurzarbeit nach sich zieht. Es gibt wenig Branchen, wo man gutes Geld verdienen kann. Ganz viele Junge Leute mit guter Ausbildung, mein großes Kind auch, gehen weg in Richtung Westen. Mein anderes Kind ist hier geblieben, Partner auch. Beide haben inzwischen einen Ganzjahresjob in der Tourismusbranche, aber mit grottenschlechtem Gehalt. Wohnen in den Touristenorten ist nicht möglich, Mieten wie in München. Das ist leider die Kehrseite der (Tourismus-)Medaille. Das interessiert natürlich kaum einen Touristen, ganz klar.
klingt ja wie auf Mallorca & co...
 
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  • #1.446
An keiner Stelle habe ich behauptet die Anderen würden nicht palavern.
Oder nenne es reden. Auch egal. Diente nur der Abgrenzung zu Fakten.

Du schreibst, dass dich "lediglich die diesbezüglichen Regelungen interessieren" würden. Diese Behauptung stellte ich in Frage, in dem ich sagte, dass, wenn dem denn tatsächlich so wäre, du andere Quellen aufsuchen müsstest
O.k.
Meine Annahme war, dass hier auch (vor allem ForistINNEN) unmittelbar betroffen sein könnten - und sich somit sehr wohl ziemlich gut mit dieser Thematik auskennen könnten, da sie sich selber entsprechend informiert haben. Mich interessiert zwar die Thematik, aber dann eben doch nicht so sehr (da nicht selber betroffen), als dass ich mir nun "Fachliteratur" zu Gemüte führen würde.
Habe gedacht, dass das möglicherweise ein für diverse Foristen interessantes Thema sein könnte, zu dem der ein oder die andere ein wenig hätte beitragen können.
Ich denke, dass der Sinn auch gerade eines solchen Forums ist, dass man sich mit (ja, größtenteils Laien) schlichtweg "unterhält" und fachsimpelt - und eben nicht "wissenschaftlich austauscht".

Glaubst du nicht, dass eben von einem derartigen "Meinungsaustausch" so eine Plattform auch "lebt"?
 
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  • #1.447
Was das mit einer Führungsposition zu tun hat, erschließt sich mir nicht. Man kann auch in einer niedrigeren Position gewisse Erfolge im Berufsleben erlangen. Und da sind Erziehungszeiten und kleine Kinder eine totale Bremse.
D'accord. Mir ging es vorrangig darum, dass wiederholt das Beispiel gebracht wurde, dass die Frau aufgrund der Kinderbetreuung "keine Karriere machen konnte" (im Gegensatz zum Mann - und auch da ist eine deratige Entwicklung kein "Selbstgänger").
Und da hinterfrage ich, wie groß denn die Wahrscheinlichkeit ist (oder wer diese bemessen soll), ob überhaupt eine Karriere möglich gewesen wäre.
Wir würden dann über einen "imaginären" Gehaltszuwachs sprechen, der kaum festzustellen sein würde.
Und ja, auch bei einer "normalen" Berufslaufbahn" fehlen diesen Frauen die Jahre der Kinderbetreuung in deren Vita - als Berufserfahrung und vor allem bei den Rentenzeiten.
 
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  • #1.448
Wir würden dann über einen "imaginären" Gehaltszuwachs sprechen, der kaum festzustellen sein würde.
Nein, der Gehaltszuwachs wäre nicht nur feststellbar, sondern merklich! Außerdem fehlen diese Beiträge später bei der Rente. Ich spreche da jetzt explizit von meiner Situation, denke aber, dass ich kein Einzelfall bin.
Wenn ich von "Karriere machen" spreche, meine ich nicht unbedingt den Aufstieg in die Firmenleitung. Da gibt es noch ganz viele Stufen dazwischen. Und diese Stufen erreicht man nun mal, wenn man z. B. an betrieblichen Fortbildungen teilnimmt etc. Das werde ich nicht mehr aufholen können. Da kann ich mir noch so sehr den Ar.... aufreißen.
 
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  • #1.450
Jep, mein 1. Ex zahlt sage und schreibe 3 DM auf mein Rentenkonto ein - schöner Ausgleich für über 3 Jahre Erziehungszeit (ich habe keinen Kita Platz für meinen Sohn bekommen und als es soweit war, war die Kita 30 Minuten Fußmarsch von meiner Wohnung entfernt , ohne Auto konnte ich damals meinen 8-stündigen Ausbildungsalltag und das Kind nicht unter einen Hut bringen. Ging nur dank meiner Mutter, die das Bringen und Abholen meines Kindes übernommen hat (und das obwohl sie selbst Vollzeit arbeiten musste).
 
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  • #1.452
3 Jahre Ehe + 3 Jahre Scheidung... Wir waren halt sehr jung, vielleicht hat es auch eine Rolle gespielt.
 
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  • #1.453
Ich verstehe das ganze Gerede in Deutschland eh nicht in keinem Land der Erde werden Frauen so geschätzt wie bei uns . Wenn du aber die öffentliche Diskussion verfolgst hast du denn Eindruck sie werden überall unterdrückt . Ich lese immer 50% Frauenquote hier 50% Frauenquote da. Ich bin der Meinung das eine Frau sich das erarbeiten muss wie ich auch mir schenckt in meiner Firma auch keiner . was.ich bin stolz wenn ich eine Frau an meiner Seite habe die Emanzipiert ist und erfolgreich im Beruf für mich muss keine Frau kochen oder den Haushalt machen das alles kann ich alleine .und hier mal ein Mann die Wahrheit sagt ist das noch lange kein Gejammer
 
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  • #1.454
3 Jahre Ehe + 3 Jahre Scheidung... Wir waren halt sehr jung, vielleicht hat es auch eine Rolle gespielt.
Es zählt für die Rente (soweit ich weiss) nur die drei Jahre, das ist tatsächlich sehr wenig und nennt sich Kurzzeitehe, die juristisch anders behandelt wird als längerdauernde stabile Ehe, die mindestens 8 Jahre gehalten hat. Und es zählen auch nur die Jahre, in denen zumindest einer der beiden in die Rentenversicherung eingezahlt hat, wobei ich nicht weiss, ob dafür nicht auch eine Mindestzeit von ca. 8 oder 10 Jahren Einzahlungen bestanden haben muss, um Einfluss auf spätere Rentenzahlungen nach Scheidung beim anderen zu haben.
 
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  • #1.455
In Österreich gibts bei Mutterschaft eine längere Karenzzeit wo Kinderbetreuungsgeld weit höher als das was es üblicherweise in CH/DE gibt bezogen werden kann, typischerweise 2 Jahre je Kind, ist einfach bessere Familikenpolitik. Sofern der Vater sich jedoch nicht verdünnisiert oder gar Hausmann ist wird er sowohl während der Karenzzeit als auch danach finanziell/helferisch mitwirken können, alleinerziehend ist nie optimal. Für das Kind sind die ersten 2-3 Jahre überwiegend mit der Mutter essentiell, danach aber ist auch der Vater gleichermassen bedeutend, nicht weniger bedeutend so wie es gerade von vielen AE´s weisgemacht wird. So gesehen wird es vom System her in Österreich optimal geregelt. Das Bedauern über ihren Karrierenausfall vieler Mütter kann ich nur bedingt nachvollziehen, denn ein stückweit haben sie diesen Weg auch selbst gewählt, denn mit dem richtigen Mann ist eine Karriere immer noch möglich.
3 Jahre Ehe + 3 Jahre Scheidung... Wir waren halt sehr jung, vielleicht hat es auch eine Rolle gespielt.
Das heisst nicht dass man nicht voll fähig wäre sich über Kinder, Familie und Konsequenzen im klaren zu werden. Ich denke, wir suchen häufig die Schuld bei allem möglichem, nur nicht bei uns selbst weils unbequem ist. Unerfahren zu sein heisst nicht dass nicht ein Weg zum Erfolg gefunden werden kann wenn man sich nur genug anstrengt, denn wo ein Wille ist da ist fast immer ein Weg.
 
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  • #1.456
Keine Ahnung wie du das meinst @Xeshra, ich habe damals in meinem jüngen Alter komplett die Verantwortung für mein Kind und auch mich übernommen, habe eine Ausbildung absolviert und für uns allein gesorgt, denn der Ex tatsächlich seinen Unterhaltszahlungen nicht nachgekommen ist. Es war eine harte Zeit, aber es war zu bewältigen, und ich war wirklich sehr jung. Meine Ausbildung konnte ich sogar mit einer Auszeichnung abschließen.

Ach ja und eine Karriere war nicht wirklich mein Ziel, auch wenn ich mich weitergebildet habe. Kinder und Familie waren mir immer am wichtigsten , der Rest eher Nabensache. Auch jetzt nach der zweiten zerbrochenen Ehe, bin ich froh meine Kinder zu haben.
Und da ich ebenfalls der Meinung bin, dass die Kinder ihre Eltern und nicht andere Betreuungspersonen an ihrer Seite brauchen, habe ich später, als es mir möglich war, nur Teilzeit gearbeitet. Bei meinem ersten Kind ging es wegen der Ausbildung nicht, jedoch habe ich es die ersten 3 Jahre selbst betreut.

Wegen meiner Rente mache ich mir trotzdem Sorgen, auch wenn ich privat vorgesorgt habe, wird das nicht alles auffangen. Ich brauche kein großen Geld, sondern wünsche mir ein Leben in Würde, ohne auf irgendwelche Ämter angewiesen zu sein.
 
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  • #1.457
Nein, der Gehaltszuwachs wäre nicht nur feststellbar, sondern merklich! Außerdem fehlen diese Beiträge später bei der Rente. Ich spreche da jetzt explizit von meiner Situation, denke aber, dass ich kein Einzelfall bin.
Wenn ich von "Karriere machen" spreche, meine ich nicht unbedingt den Aufstieg in die Firmenleitung. Da gibt es noch ganz viele Stufen dazwischen. Und diese Stufen erreicht man nun mal, wenn man z. B. an betrieblichen Fortbildungen teilnimmt etc. Das werde ich nicht mehr aufholen können. Da kann ich mir noch so sehr den Ar.... aufreißen.
O.k., also sprechen wir hier eher von einer Art "Berufsentwicklung". Das Wort "Karriere" assoziiere ich unmittelbar verknüpft mit entsprechenden merklich positiven Gehaltsentwicklungen. Und diese wäre eben "imaginär" - und letztlich nicht konkret bemessbar, da man die Entwicklung (sowohl des Arbeitnehmers als auch der diesen beschäftigenden Unternehmen) nur "annehmen" könnte und andere Faktoren, wie z.B. die wirtschaftliche Entwicklung von Unternehmen letztlich nicht mit Gewissheit prognostizieren kann.
Was nützt es, wenn ich mich weiterbilde, mich entwickle (und u.U. sogar in der Firmenhierarchie ein wenig "aufsteige"), wenn dann wirschaftliche Umstände eintreten (Rezession etc.) und die Firma beim Personal/Gehalt scharfe Einschnitte vornehmen muss? Dann passt die tatsächliche Entwicklung des Arbeitnehmers nicht mehr zur Prognose.
Deshalb nochmal:
Ja, der betroffene Arbeitnehmer verliert Gehalt/Rentenansprüche, die er/sie nicht mehr aufholen kann. Jedoch grundsätzlich auch anzunehmen, dass hier "Karrierechancen" nicht genutzt werden konnten, halte ich für mehr als schwierig. Nicht jedem Arbeitnehmer ist es gegeben, sich trotz kontinuierlicher Beschäftigung entsprechend zu "entwickeln".
 
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Deleted member 20013

  • #1.458
O.k.
Meine Annahme war, dass hier auch (vor allem ForistINNEN) unmittelbar betroffen sein könnten - und sich somit sehr wohl ziemlich gut mit dieser Thematik auskennen könnten, da sie sich selber entsprechend informiert haben. Mich interessiert zwar die Thematik, aber dann eben doch nicht so sehr (da nicht selber betroffen), als dass ich mir nun "Fachliteratur" zu Gemüte führen würde.
Habe gedacht, dass das möglicherweise ein für diverse Foristen interessantes Thema sein könnte, zu dem der ein oder die andere ein wenig hätte beitragen können.
Ich denke, dass der Sinn auch gerade eines solchen Forums ist, dass man sich mit (ja, größtenteils Laien) schlichtweg "unterhält" und fachsimpelt - und eben nicht "wissenschaftlich austauscht".

Glaubst du nicht, dass eben von einem derartigen "Meinungsaustausch" so eine Plattform auch "lebt"?
Jaja.... schon klar... mal wieder in erster Linie für andere potenziell interessierte Unsichtbare.
Kennt man von dir ja.
 
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  • #1.459
Keine Ahnung wie du das meinst @Xeshra, ich habe damals in meinem jüngen Alter komplett die Verantwortung für mein Kind und auch mich übernommen, habe eine Ausbildung absolviert und für uns allein gesorgt, denn der Ex tatsächlich seinen Unterhaltszahlungen nicht nachgekommen ist. Es war eine harte Zeit, aber es war zu bewältigen, und ich war wirklich sehr jung. Meine Ausbildung konnte ich sogar mit einer Auszeichnung abschließen.

Ach ja und eine Karriere war nicht wirklich mein Ziel, auch wenn ich mich weitergebildet habe. Kinder und Familie waren mir immer am wichtigsten , der Rest eher Nabensache. Auch jetzt nach der zweiten zerbrochenen Ehe, bin ich froh meine Kinder zu haben.
Und da ich ebenfalls der Meinung bin, dass die Kinder ihre Eltern und nicht andere Betreuungspersonen an ihrer Seite brauchen, habe ich später, als es mir möglich war, nur Teilzeit gearbeitet. Bei meinem ersten Kind ging es wegen der Ausbildung nicht, jedoch habe ich es die ersten 3 Jahre selbst betreut.

Wegen meiner Rente mache ich mir trotzdem Sorgen, auch wenn ich privat vorgesorgt habe, wird das nicht alles auffangen. Ich brauche kein großen Geld, sondern wünsche mir ein Leben in Würde, ohne auf irgendwelche Ämter angewiesen zu sein.
Ich denke nicht dass in deinem Fall nennenswerte Unzulänglichkeiten oder mangelnde Kompetenzen von deiner Seite aus gingen, grundsätzlich hast du getan was möglich war. Anscheinend hattest du irre Pech mit den Männern, wobei ich ja dennoch nicht ganz verstehe wieso nicht etwas "besseres" gefunden wurde denn es gibt sicher haufenweise um einiges verlässlichere und geeignetere Männer. Ich stehe auch bis jetzt partnerlos da, auch wenn ich mir nicht konkret wirkliche Mängel zuschreiben könnte welche eine glückliche Partnerschaft behindern. Ich bin selbstständig und finanziell unabhängig vom Partner, kann sogar bis zu 600 EUR/750 CHF ohne weiteres monatlich an einen gemeinsamen Haushalt/Kind als Hausmann (d.h. bis zu 24/7 fähig für Betreuungsaufgaben) beisteuern und auch eine eigene Wohnung in der teuren Schweiz (keine WG) Gratis (für den Partner) zur Verfügung stellen. Ich denke ich werde fast immer unterschätzt,... immerhin besser als wenn man überschätzt wird.

Geld interessiert mich echt nicht und wenn ich irgendwie kann, das kann ich auch, helfe ich gerne aus, denn an solchen profanen Hindernissen sollte und wird es nie scheitern. Das was wirklich zählt ist am Ende ganz woanders...

Ich möchte jedenfalls keine Partnerschaft des Geldes wegen, da verliere ich fast immer und kriege fast nie was (wäre ein Glücksfall), das ist mir jedoch egal falls eine glückliche Familie daraus entsteht, d.h. Geld gut angelegt.

Falls ich je nach Trennung als AE dastehen würde dann möchte ich auch kein Kindergeld einfordern, denn dass kann ich gut alleine stemmen, ich kriege immer Hilfe im Leben! Hauptsache alle sind glücklich. Ich finde es albern wegen Geld rumzustreiten, das kann man vielleicht nur wegen der Liebe tun aber bloss wegen schnödem Mammon? Da ist mir die Zeit zu schade... sie soll von mir aus mich ausbeuten und opfern, bis sie irgendwann merkt was Liebe bedeuted.

Falls sie es nicht merkt, tja... definitiv falsche Frau. Soweit sollte es aber nie kommen...
 
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  • #1.460
Wegen meiner Rente mache ich mir trotzdem Sorgen, auch wenn ich privat vorgesorgt habe, wird das nicht alles auffangen. Ich brauche kein großen Geld, sondern wünsche mir ein Leben in Würde, ohne auf irgendwelche Ämter angewiesen zu sein.
Konkret dazu: Also in der Schweiz wirst du ohne Partner mehrheitlich Ergänzungsleistungen brauchen, das hat System da die Rente alleine fast nie ausreicht (ausser du hast verdammt guten Lohn gehabt), ist insofern völlig normal und keine "Andersartigkeit". Mit Partner können diese Leistungen vielleicht gestrichen werden, weil dann wird der Haushalt (mit der Wohnung als Hauptkostenanteil) gemeinsam finanziert. Dafür streichen sie dir dann jegliche Ergänzungsleistungen, am Ende steht hier das Paar auch kaum besser da als 2 Singles, wenn überhaupt.

Was ich damit sagen möchte: Lebe und Liebe! Solange du einen lieben Partner hast wird das Leben, egal wie es finanziell kommt, immer lebenswert und würdig sein. Wenn es hingegen zu ständigen Streitereien und kontinuierlich starker Disharmonie kommt, dann wird es selbst mit viel Geld nicht lebenswert sein...

Soltest du jemals zum stationären Pflegefall werden z.B. durch Unfall oder Krankheit, dann ist es sowieso zu Ende mit dem Geld, fast egal welche Summe du hattest, ausser du hättest einen so lieben und kompetenten Partner dass er fähig wäre diese Pflegeaufgaben unabhängig zu stemmen, solche Partner sind aber eher die Ausnahme als die Regel, könnten mehr wert sein als bares Geld.

Sicher ist Rücklage gut und schön, aber das was wirklich glücklich macht ist trotzdem für mich woanders angesiedelt, ein guter Partner/in welche stets ganz allgemein (körperlich, geistig, auch immateriell) am unterstützen ist der/die ist mehr wert als jede noch so fette Summe.
 
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Das ist mir wirklich nicht aufgefallen, ich rede soweit ich bemerkt habe kaum über Finanzen, das Thema finde ich ziemlich lästig. Wenn ichs tue mach ich es lediglich um klarzumachen dass Sorgen nicht angebracht sind, ich werde ja leider ständig direkt oder indirekt gefragt, beziehungsweise ich werde verdächtigt hier "unseriös" zu sein, fast schon eine versteckte Denunzierung.

Ich möchte auch nie gerichtlich gegen einen Partner vorgehen, denn sowas ist ein Vertrauensbruch als auch unwürdig. Ich sehe mich nicht im Recht sowas zu tun da ich dieses Recht erst bekommen müsste. Da hätte ich schlimmstenfalls gleich 2 Gegenstimmen, Frau mitsammt Kind. Sollte sie mir als Vater jedoch nahezu aus heiterem Himmel ein Ultimatum stellen dann werde ich einfach nur darüber lachen und es nicht ernstnehmen. Sie kann ja von mir aus noch die Polizei rufen um mich per Gewalt loszuwerden, Ultimatum stellen ist in Beziehungen grundsätzlich ebenfalls ein Vertrauensbruch, sowas macht man nur in äussersten Notfällen z.B. wenn das Kind geschlagen wurde, oder allgemein wenn man gewalttätig ist. Ein Ultimatum kann ich nur in Freundschaften akzeptieren, da es noch keine Würde verletzt. Davon abgesehen werde ich einfach mit allem was ich habe oder kann für Frau und Kind einstehen, sowas ist doch selbstverständlich, wer darüber noch diskutieren muss hat für mich einen Knacks.

Das ist wirklich alles nur Worst Case-Zeugs, ich hoffe ich werde mich nie damit in Natura auseinandersetzen müssen sondern harmonische Liebe und Familie kriegen.

Klar, würde meine Frau mir sagen dass ich gehen müsse weil sie ungefragt und ohne Zustimmung plötzlich irgendwelche Tanten und Hunde pflegen müsse und ich im Weg wäre, dann werde ich danach noch ein Zelt in der Stube aufstellen und darin campen, denn das ist der Gipfel eines beziehungskillenden Verhaltens. Bei der Freundin, d.h. Freundschaft, würde ich hingegen einfach von dannen ziehen da ich mich hier nicht berechtigt fühle eine Beziehung durch drastische Massnahmen zu retten.
 
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  • #1.463
O.k., also sprechen wir hier eher von einer Art "Berufsentwicklung". Das Wort "Karriere" assoziiere ich unmittelbar verknüpft mit entsprechenden merklich positiven Gehaltsentwicklungen. Und diese wäre eben "imaginär" - und letztlich nicht konkret bemessbar, da man die Entwicklung (sowohl des Arbeitnehmers als auch der diesen beschäftigenden Unternehmen) nur "annehmen" könnte und andere Faktoren, wie z.B. die wirtschaftliche Entwicklung von Unternehmen letztlich nicht mit Gewissheit prognostizieren kann.
Was nützt es, wenn ich mich weiterbilde, mich entwickle (und u.U. sogar in der Firmenhierarchie ein wenig "aufsteige"), wenn dann wirschaftliche Umstände eintreten (Rezession etc.) und die Firma beim Personal/Gehalt scharfe Einschnitte vornehmen muss? Dann passt die tatsächliche Entwicklung des Arbeitnehmers nicht mehr zur Prognose.
Deshalb nochmal:
Ja, der betroffene Arbeitnehmer verliert Gehalt/Rentenansprüche, die er/sie nicht mehr aufholen kann. Jedoch grundsätzlich auch anzunehmen, dass hier "Karrierechancen" nicht genutzt werden konnten, halte ich für mehr als schwierig. Nicht jedem Arbeitnehmer ist es gegeben, sich trotz kontinuierlicher Beschäftigung entsprechend zu "entwickeln".
Es ist doch scheißegal ob man es Karrierre oder berufliche Weiterentwicklung nennt. Es kommt auf den gleichen Nenner heraus: Ich bin wegen der Kinder nicht mehr Vollzeit arbeiten gegangen (ja, bin ich auch selbst mitverantwortlich für - ich (und auch mein Ex) wollten das so) und habe beruflich deswegen zurückgesteckt. Diese Zeit werde ich nicht mehr aufholen können. Keine Ahnung, warum man sich an Begrifflichkeiten wie Karriere oder berufliche Weiterentwicklung aufhängt. Du darfst aber gerne deine Meinung behalten, hier noch mit Rezession argumentieren oder der fehlenden Entwicklungsmöglichkeit eines Arbeitnehmers. Das beziehe ich absolut nicht auf mich.
Ich habe explizit von meiner Situation gesprochen - die mit Sicherheit auf sehr viele andere Frauen zutrifft.
Ich glaube nicht, dass ich mich da so undeutlich ausgedrückt habe, dass es anders zu verstehen ist.
Allgemein gesehen, magst du mit deinem Post nicht total unrecht haben. Nur sehe ich nicht den Zusammenhang zwischen meinem Post und deiner Antwort.
 
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  • #1.465
Allgemein gesehen, magst du mit deinem Post nicht total unrecht haben. Nur sehe ich nicht den Zusammenhang zwischen meinem Post und deiner Antwort.
Es geht in meinen Posts doch auch gar nicht speziell um dich. Dein Post war lediglich der "Aufhänger", weil auch dort von dieser (imaginären) möglicherweise entgangenen Karriere die Rede ist. Und die gibt es im wirklichen Leben eben nicht so häufig, wie sie in dieser Diskussion als vermeintlicher zusätzlicher Nachteil genannt wird.
 
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Deleted member 20013

  • #1.466
Diese Zeit werde ich nicht mehr aufholen können.
Das wusstest du doch aber auch schon als du dich für dein Lebensmodell entschieden hast, oder nicht?


Keine Ahnung, warum man sich an Begrifflichkeiten wie Karriere oder berufliche Weiterentwicklung aufhängt
Weil es durchaus einen Unterschied macht, ob man von dem Einen oder dem Anderen spricht.
 
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  • #1.470
Das wusstest du doch aber auch schon als du dich für dein Lebensmodell entschieden hast, oder nicht?
Ja, das ist richtig. Aber das Lebensmodell hat sich ja (von mir ungewollt) verändert - und von dieser Veränderung bin ich damals nicht ausgegangen (aus heutiger Sicht ziemlich naiv).
Weil es durchaus einen Unterschied macht, ob man von dem Einen oder dem Anderen spricht.
Eine berufliche Weiterentwicklung ist m.E. mit einem beruflichen Aufstieg verbunden (mehr Verantwortung, mehr Entgeld). Karriere auch. (Karriere = erfolgreicher Aufstieg im Beruf)
Ich sehe da keinen Unterschied.
 
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