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  • #1.351
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  • #1.352
Und was willst DU uns damit sagen?

Ich hätte es toll gefunden, mit mehreren Kindern "nur" zuhause zu sein. Kann es tatsächlich aber nur schwer nachvollziehen, wenn Mann oder Frau das heute machen.
 
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Deleted member 23428

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  • #1.353
mich interessiert immer noch die ursprüngliche Frage. Ist es fair, wenn z.B die Autorin nach Scheitern der Ehe dann sagt, wegen dir habe ich keine Karriere gemacht, zahl mir den Fehlbetrag.

Bzw was wäre eine faire Lösung für beide, vllt mal so.
 
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  • #1.354
Jein.
Eher nein, weil sie den Beruf nicht nur zurückgestellt hat, sondern komplett aufgegeben hat. Eher ja, weil er diese Entscheidung ja mitträgt und weiß, worauf er sich einlässt.
Wenn es für ihn okay ist zu arbeiten, während sie sich zuhause um alles kümmert und Freiräume nutzt, um sich selber zu finden - alles gut. Aber auch mit den Konsequenzen muss er dann leben - oder sie müssen Regelungen treffen.

Völlig falsch wäre es, dass die Allgemeinheit dafür aufkommen muss. Ich bin schon dagegen, dass Ehepartner kostenfrei mit krankenversichert werden.

Es geht ja in dem Beitrag darum, so einen Lebensstil frei entscheiden zu können. Der geschilderte Fall ist doch eher eine Ausnahme.
 
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  • #1.355
https://focus.de/10410625

weils grad so passt, die Leserkommentare finde ich auch interessant.

Mein Ex-Mann hat immer gemeint, dass es ihm recht wäre, wenn ich ganz Zuhause bleiben würde. Heute bin ich froh, dieses Angebot nicht angenommen zu haben. Trotzdem lebten wir eine traditionelle Aufteilung : er machte Karriere, ich war unter der Woche meist mit den Kindern alleine, weil er viel unterwegs war, habe Haushalt (übrigens auch ohne Haushaltshilfe), Kinder und gemeinsames Sozialleben gemanagt und ihm den Rücken voll frei gehalten. Zusätzlich in Teilzeit 15-20 Stunden gearbeitet. Mein Ex hat sehr wohl erkannt, was das bei mehreren Kindern an Aufwand ist und daher auch sein Angebot, doch mit arbeiten aufzuhören, weil er das sehr geschätzt hat, dass ich ihm ermöglicht habe dass er sich voll auf sein berufliches Fortkommen konzentrieren kann und trotzdem Familie haben konnte. Dazu ist er glücklicherweise auch nach der Trennung gestanden und es war klar, dass ich für meine Pension und mein Alter einen Ausgleich brauche, weil eben die Jahre in Teilzeit nicht mehr aufholbar sind.
Eine Frau Zuhause ist auch für den Mann ganz angenehm und entlastend - das muss man sich bewusst machen.
 
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  • #1.356
Und wieviele Frauen gibt es, die Karriere machen (können) und einen Mann daheim haben, der ihnen den Rücken frei hält.....
 
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  • #1.357
mich interessiert immer noch die ursprüngliche Frage. Ist es fair, wenn z.B die Autorin nach Scheitern der Ehe dann sagt, wegen dir habe ich keine Karriere gemacht, zahl mir den Fehlbetrag.
Ich frage dich jetzt zum wiederholten Mal, was aus deiner Sicht fair wäre. Zum Beispiel im von mir geschilderten Fall.
Du bringst aber zum wiederholten Mal irgendwelche Sonderfälle, in denen nachehelicher Unterhalt aus deiner Sicht unfair wäre.
Ich fände den von mir beschriebenen 3/7-Ausgleich über die Hälfte der Ehezeit (als Orientierung) fair.
Ich habe meiner Exfrau nach knapp 13 Jahren Ehe für 5 Jahre Unterhalt bezahlt, allerdings eine höhere Summe, da sie nochmal eine Ausbildung in einem Beruf mit besseren Perspektiven machen wollte, das fand ich nachvollziehbar. Ich habe ihr diesen Unterhalt auch noch bezahlt, als meine Tochter schon bei mir gelebt hat. Und sie muss jetzt natürlich keinen Unterhalt an mich bezahlen. Das finde ich auch fair.
 
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  • #1.358
Das ist doch eine völlig unsinnige Diskussion. Es gibt keine gerechte Scheidung. Jeder verliert. Weil bei einer Ehe, und erst Recht Familie nicht 1+1=2 ist, sonder mehr daraus wird. Beide profitieren im besten Fall und beide verlieren bei einer Scheidung. Gesetzte können nur versuchen einen Mittelweg zu finden. Außerdem gibt es kaum etwas individueller es als eine Trennung.
 
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  • #1.359
na ich weiss es ja nicht. Da ich nach ner Trennung halbe/halbe fair finde von dem was man in der Beziehungszeit aufgebaut und gespart hat, sind das bei deinem Beispiel (3000Netto Unterschied, 20 Jahre Beziehung) nochmal zusätzlich 150k Ausgleich für ihren "Karriereverzicht"
Ahjo, da würde ich zugegebenermaßen auch schlucken.
 
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  • #1.360
Das ist doch eine völlig unsinnige Diskussion.
:rolleyes:
Ja, aber die meisten Frauen verlieren halt in solchen Fällen finanziell mehr als der Mann.
Gesetzte können nur versuchen einen Mittelweg zu finden.
Bist du der Ansicht, dass das im Moment Realität ist bzw. findest du es fair?
 
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Deleted member 22399

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  • #1.361
Die frühere Regelung, dass ein Mann bis zum Nimmerleinstag zahlen muss, war nicht fair. Die jetzige Regelung aber auch nicht. Die Dauer der Ehe, ob Kinder existieren, deren Alter und das Alter der sich Scheidenden ist doch wohl eher ein ausschlaggebender Punkt.
Mir würde nach 20 Jahren Ehe, 2 fast erwachsenen Kindern kein Unterhalt zustehen. Das wäre dann im Ermessen des Richters. Mit viel Glück würde ich für 3 - 4 Jahre noch Geld zugesprochen bekommen (laut meiner Anwältin). Die während der Ehe erwirtschafteten Rentenpunkte werden auf beide aufgeteilt. Mein Ex müsste natürlich noch für die Kinder bezahlen. Und das war es dann.
Das würde bedeuten, er hätte wirklich viel Geld und ich müsste richtig Knapsen. Da ich ja beruflich zurückgesteckt habe und er Karriere gemacht hat, habe ich noch nicht einmal die Hälfte von dem Einkommen, was er bekommt. Er fand es gut, dass ich nur Teilzeit arbeiten gegangen bin, den Haushalt geschmissen und mich um die Kinder gekümmert habe.
Mal abgesehen davon, dass mein Ex mich ein Jahr betrogen hat und er sich von mir getrennt hat (ich wollte ihn aber dann auch nicht mehr): @creolo, ist das fair?
Fühlt sich für mich ehrlich gesagt an, wie ein Arschtritt nach dem anderen. (Sorry für die Wortwahl!)

Edit: Mein Ex und ich haben aber zum Glück eine Regelung gefunden, mit der wir alle gut leben können.
 
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Deleted member 23428

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  • #1.362
Nein, das ist auch nicht fair. Deshalb hab ich ja bisserl rumgefragt hier.
Grad mit nem Rentner gesprochen, der teilt seine Rente 50:50 und arbeitet jetzt noch bisserl nebenbei weils so nicht mehr reicht. Aber er fand das fair, nachdem sie sich bei Rentenbegin getrennt hatten.
 
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  • #1.363
Naja. Hier werden auch immer die Beispiele genannt, wo die Männer wirklich überdurchschnittlich verdienen. Meist haben sie den "freien" Rücken gar nicht mal zur Riesenkarriere genutzt.
 
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fleurdelis*

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  • #1.365
Habe als Frau über Jahre die Familie quasi allein ernährt, inklusive Stiefkind und hohen Unterhaltszahlungen an die Exfrau (war im Ausland). Nicht schön und weniger Kohle natürlich auch, aber Verantwortung für die eigenen Handlungen zu übernehmen kann da durchaus mal helfen :) Das geht auch rückwirkend prima.

.... jetzt bist du schon weg, ich hab lange überlegt, ob ich noch was dazu schreibe, aber ja: Wünsche, Hoffnungen und Worte, die ungefiltert ins Herz gelangen ... und ein Illusion entstehen lassen ... die sich zum miesen Verräter entwickelt, vielleicht weißt du was ich meine ... Ich wünsche dir, dass in Zukunft das Interesse an deiner Person liegt ... nicht an deinem Nutzen ... Pass gut auf dich auf... :):)
 
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Xeshra

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  • #1.366
Ich hoffe dass ich nie über so lästige Besitzsachen rumhirnen muss sondern sie einfach nur lieben kann und darf...
 

Wolverine

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  • #1.367
Mit viel Glück würde ich für 3 - 4 Jahre noch Geld zugesprochen bekommen (laut meiner Anwältin).
Das ist angemessen. Hier in der CH erhältst du unter Umständen als Frau garnix, wenn du während der Ehe teilzeit gearbeitet hast. Nach 20 Jahren 3-4 Jahre ist daher angemessen eingeschätzt von deiner Anwältin.
Ich finde das richtig so. Alle schreien nach Gleichberechtigung aber dass er dann nach einer Scheidung ihren Lebensunterhalt mitverdienen muss und sie es sich danach (bei einem neuen Partner ganz besonders) gutgehen lassen kann soll fair sein?? Da er natürlich für die Kinder auch bezahlen muss, lebt er dann meist am Existenzminimum und vegetiert noch so vor sich hin.
Ist das fair?
Man geht arbeiten und verdient sich den Lebensunterhalt selbst. Das ist fair. Du bist ja dank deiner Teilzeitarbeit im Erwerbsleben geblieben und hast daher nach der Scheidung auch vereinfacht wieder etwas zu 100% gefunden. (Darum gehts im Gesetzt hier in der CH)
Und wenn du mir sagst, dass er dich beruflich während 20 Jahren so unten gehalten hat, dass du heute weniger verdienen kannst, wie er, dann kommen die 3-4 Jahre doch hin. In diesen kannst du eine neue Ausbildung machen, dich weiterbilden, eine Lösung für die Kinder suchen etc.
Ist mir egal, wenn das bei dir sauer aufstösst. Das ist dann eh der Groll, den du offensichtlich noch gegen deinen Ex hast..

Sich als Mann mit Kindern scheiden zu lassen hier in der CH, heisst meistens danach am Existenzminimum weiter zu leben. Wenn sie in der Ehe die Arbeitstätigkeit ganz aufgibt zahlt er danach auf immer. Ein extrem schlechtes, überholtes Gesetzt hier in der CH, gegen das auch immer mehr Frauen sind. Gleichberechtigung am Arsch. Und das im 2019. Und ja, Männer werden bei einer Scheidung noch immer benachteiligt behandelt. Auch wenn sie nicht der Auslöser der Scheidung sind. Sie kann einfach gehen wenn sie will und er muss schütten.
 
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Xeshra

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  • #1.368
Am besten nicht scheiden lassen, ist sowieso dubios.
 
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  • #1.369
. In diesen kannst du eine neue Ausbildung machen, dich weiterbilden, eine Lösung für die Kinder suchen etc.
Ich habe eine Ausbildung und einen Beruf, der mir Spaß macht. Ich werde die Jahre, die ich nur Teilzeit gearbeitet habe, nie wieder aufholen. Da kann ich mich weiterbilden bis zur Rente. Meine Güte, ich bin 48 Jahre alt! Da kann ich froh sein, überhaupt noch einen Ganztagsjob bekommen zu haben, der mir auch noch richtig Spaß macht. Ich habe einen Chef, der mein Potential erkannt hat und mich fördert. Zaubern kann weder er noch ich!
Manchmal bist du ganz schön naiv!
 
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  • #1.370
...aber dass er dann nach einer Scheidung ihren Lebensunterhalt mitverdienen muss und sie es sich danach (bei einem neuen Partner ganz besonders) gutgehen lassen kann soll fair sein??

Sache mal, was ist den mit dir los? Bist du persönlich betroffen, oder warum schreibst du so ein Schmarrn? Nicht vergessen, dass eine Mutter, wenn sie "nur" Teilzeit arbeitet, die Differenz zwischen Teilzeit und Vollzeit in Haushaltsleistungen und Betreuungen der Kinder leistet. Das ist oft mehr, als die Vollzeitstelle des Mannes!!!!

Da er natürlich für die Kinder auch bezahlen muss, lebt er dann meist am Existenzminimum und vegetiert noch so vor sich hin.Ist das fair?

Es kommt immer auf den Einzelfall drauf an. In Deutschland steigen jedenfalls die Zahlen der Frauen mit Kinder, die von oder auf H4-Niveau leben.

Sich als Mann mit Kindern scheiden zu lassen hier in der CH, heisst meistens danach am Existenzminimum weiter zu leben. Wenn sie in der Ehe die Arbeitstätigkeit ganz aufgibt zahlt er danach auf immer.

Zu dem Aufgeben der Arbeitstätigkeit in der Schweiz in einer Ehe gehören m.E. immer zwei. Zudem mir noch in Erinnerung ist, dass es in der Schweiz vielen Frauen, sofern sie nicht in einer Grossstadt leben, gar nichts übrig bleibt, weil es so gut wie keine Kinderbetreuung, also Kitas usw. gibt.

Und ja, Männer werden bei einer Scheidung noch immer benachteiligt behandelt. Auch wenn sie nicht der Auslöser der Scheidung sind. Sie kann einfach gehen wenn sie will und er muss schütten.

Diese Gesetze sind bestimmt auch in der Schweiz von Männern gemacht worden:D. Eine Frau die glücklich ist, geht nicht so einfach aus einer Ehe und hat schwupp di wupp gleich wieder einen neuen, dazu reichen Mann, garantiert!, an ihrer Seite:rolleyes:. Es zwingt auch keine Frau einen Mann so ein Arrangement mit Ehe usw. einzugehen.
 
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fleurdelis*

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  • #1.371
In diesen kannst du eine neue Ausbildung machen, dich weiterbilden, eine Lösung für die Kinder suchen etc.

Mal ganz interessiert gefragt: an welche Lösung für die Kinder hättest du denn gedacht? ... Ich kann mir nicht mal im geringsten eine Lösung für Kinder überlegen ... Was meinst du damit? ... o_O ... Die müssen zur Schule, in Deutschland besteht Schulpflicht .... die kannste nicht einfach mal auf die Seite stellen und warten ... bis man eine Lösung hat. Und da bist du als Elternteil einfach dran, alles dafür zu tun, damit das einigermaßen normal weiter geht. An eine Ausbildung nebenher oder überhaupt zu denken, ist nicht möglich. Da verdient man doch gar nicht genug. .... Dazu kommt, dass der Unterhalt der für Kinder bezahlt wird, ja nicht ausreicht um die Lebenshaltungskosten komplett zu decken. .... Unterhalt ist ein berechneter Anteil ... und ich spreche nicht von Luxus.
 
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Xeshra

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  • #1.374
Ich sags ganz ehrlich, ich versteh von dem ganzen Zeugs was hier geschrieben wird nur Bahnhof. Tatsächlich muss hier keiner was ausser irgendwann sterben. Alles andere sind gesellschaftliche oder eigene Konstrukte.
Eine Frau die glücklich ist, geht nicht so einfach aus einer Ehe und hat schwupp di wupp gleich wieder einen neuen, dazu reichen Mann, garantiert!, an ihrer Seite:rolleyes:.
Mach du erstmal eine unglückliche Frau glücklich, keine Ahnung obs bei Männern einfacher oder schwieriger ist. Statistisch erwiesen ist lediglich dass Männer weniger gerne ohne Partner sind.
 
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Xeshra

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  • #1.376
Mal ganz interessiert gefragt: an welche Lösung für die Kinder hättest du denn gedacht? ... Ich kann mir nicht mal im geringsten eine Lösung für Kinder überlegen ... Was meinst du damit? ... o_O ... Die müssen zur Schule, in Deutschland besteht Schulpflicht .... die kannste nicht einfach mal auf die Seite stellen und warten ... bis man eine Lösung hat. Und da bist du als Elternteil einfach dran, alles dafür zu tun, damit das einigermaßen normal weiter geht. An eine Ausbildung nebenher oder überhaupt zu denken, ist nicht möglich. Da verdient man doch gar nicht genug. .... Dazu kommt, dass der Unterhalt der für Kinder bezahlt wird, ja nicht ausreicht um die Lebenshaltungskosten komplett zu decken. .... Unterhalt ist ein berechneter Anteil ... und ich spreche nicht von Luxus.
Ganz ehrlich, wie immer umhauend ehrlich: Falls meine Partnerin Probleme mit Karriere oder Kindern kriegt soll sie mir die Kinder überlassen und danach ihrer Karriere nachgehen, Problem gelöst, denn ich habe keine solchen Ambitionen: Ich bin mit wenig zufrieden, wenn alle glücklich sind. Manchmal kann es erstaunlich einfach sein... Scheidung/Trennung ist für mich sowieso nie von Interesse, ich übe besser Prävention und werde zum Lastesel wenns sein muss, das jedoch nur wenn ich Verantwortung habe.
 
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  • #1.377
Mach du erstmal eine unglückliche Frau glücklich, keine Ahnung obs bei Männern einfacher oder schwieriger ist. Statistisch erwiesen ist lediglich dass Männer weniger gerne ohne Partner sind.

Hä? Ich soll eine unglückliche Frau glücklich machen?

Ja, da gehe ich mit, dass Männer gerne nicht so alleine sind und lieber eine Frau an ihre Single hätten. Falls du das aussagen wolltest.
 

Wirdbesser

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  • #1.378
Da er natürlich für die Kinder auch bezahlen muss, lebt er dann meist am Existenzminimum und vegetiert noch so vor sich hin...

Zum Unterhalt nach einer Ehe kann ich wenig sagen, ich war nicht verheiratet.
Dass der Mann auch einen Teil für den Lebensunterhalt der Kinder zahlt, ist ja im Grunde genau wie vorher. Nur geht dann ein Komplettbetrag mit der Bezeichnung "Unterhalt" vom Konto ab und nicht wie vorher Einzelbeträge. Sprich hier Abbuchung vom Sportverein, da ein Betrag vom Bekleidungsgeschäft und dort das Schulessen. Sondern eine plakativ sichtbare Summe auf einmal.
Außerdem wird es anteilig nach dem Nettogehalt berechnet. Also warum wird vom Existenzminimum gesprochen?
Mein Ex zahlt im Groben 10 Prozent seines Nettoeinkommens. Ich finde, das klingt jetzt nicht nach einem unmöglichen Betrag.
Wie gesagt, in einer Beziehung würde er das ja auch zahlen, nur eben jeweils nach Verwendungszweck aufgeteilt.
Wenn ich Sport, Schulbetreuung, Spielsachen und Kleidung zusammenrechne, verwende ich schon nahezu den Unterhalt. Kost und Logis stelle hingegen ich.
Wo ist das für den Mann unfair?

Hätte ich mein altes Gehalt und kein Kind, könnte ich mir viel mehr leisten.
Leider kann ich nicht Vollzeit arbeiten, keine Betreuung geht bis 19 Uhr abends und manchmal wird es so spät bei mir.
Er hingegen hat sein Vollzeitgehalt. Und darüber hinaus hätte er viel mehr Zeit, jemanden kennenzulernen. Ich hingegen habe nur jedes zweite Wochenende...
Fair, naja...
 
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Wirdbesser

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  • #1.379
Aber das ist ja eine länger dauernde Diskussion.
Der Mann geht Vollzeit arbeiten, die Frau evtl Teilzeit und arbeitet zuhause, also Haushalt und Kinderbetreuung. Sind die Kinder größer und nähern sich allmählich der Volljährigkeit, könnte frau evtl auch wieder Vollzeit einsteigen. Nur wird das meist nicht angeboten.
Sorry @Wolverine, aber Du hast davon echt keine Ahnung. Wo soll denn ein Kindergarten - oder Grundschulkind hin?
An kurzen Tagen bin ich etwa von halb acht bis halb sechs abends außer Haus. Keine Betreuung fängt das auf. Meine Eltern helfen mir. Ich kann in meinem Job kein home Office machen, ich habe sozusagen Präsenzpflicht mit Laufkundschaft. Und mit Mitte 40 einen komplett neuen Job suchen, der zeitlich besser passt? Hm. Auch nicht so dolle.
Kinder erfordern Zeit, Kraft, Geduld. Aufmerksamkeit. Das geht nicht abends in 30 Minuten abzuhandeln.
 
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  • #1.380