Dreamerin

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  • #126
Als Frau, würdest du dieses Gefühl nicht verstehen. Als mann, brauche ich Intimität und Begelitung.
Nun, ich glaube nicht, dass du einschätzen kannst, was ich persönlich verstehen kann und was nicht.

Davon mal ganz abgesehen:
- suchst du eigentlich ausschließlich nach deutschen Frauen oder auch nach Frauen anderer Herkunft?
- spielt die Religion einer Frau eine Rolle?
- dürfte die Frau auch schon ein Kind haben?
 

OmarSaad

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  • #127
Nun, ich glaube nicht, dass du einschätzen kannst, was ich persönlich verstehen kann und was nicht.

Davon mal ganz abgesehen:
- suchst du eigentlich ausschließlich nach deutschen Frauen oder auch nach Frauen anderer Herkunft?
- spielt die Religion einer Frau eine Rolle?
- dürfte die Frau auch schon ein Kind haben?
Doch ich kann.
Frauen brauchen keine Männer. Männer brauchen Frauen.
Wenn ich sage, ich möchte eine Frau in meinem Leben. Das kannst du nicht mitfühlen, weil du kein Mann in deinem Leben brauchst.

Herkunft und Relegion sind mir egal. Charakter/Persönlichkeit & Aussehen sind mir wichtig.

Aber Nee, ich will keine Kinder jetzt.
 
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IMHO

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  • #136
Ich glaube nicht, dass das einfach nur ein "gesellschaftlicher Aspekt" ist. Ich denke, es hat eher damit zu tun, was man ausstrahlt. Und ich vermute, dass da etwas dran ist. Als ich nicht auf der Suche war und einfach Single sein wollte, gab es viele Männer die Interesse bekundet haben.
Das ist ja ein altbekanntes Phänomen und wurde häufig damit zu erklären versucht, dass "Mann" immer das haben möchte, was es zu "jagen" gilt.
Sei's drum.

Mir ging es vorwiegend darum darzulegen, dass es bei vielen Singles meiner Meinung nach mit Scham behaftet ist, "zuzugeben", dass man sich wirklich nach einem Partner sehnt und äußerst aktiv sucht.

Einerseits möchte man auf "gute Tipps/Vorschläge", oder Mitleid von Freunden und Bekannten verzichten. Andererseits möchte man nicht als "verkrampft" und/oder bedürftig angesehen oder empfunden werden.

Hört man nicht gerade von Singles (selbst mitten im Date, obwohl ja gerade dieser Umstand den Eindruck vermittelt, dass man eben einen Partner sucht), dass man doch "ach so prima alleine zurecht käme und ein wundervolles Leben hätte, mit so vielen Freunden und Aktivitäten, dass für einen Partner gar nicht so unbedingt Platz wäre"?

Stark wirkt, wer für sich alleine sorgen kann und nicht von anderen abhängig und somit nicht Herr über sein eigenes Schicksal ist. Zuzugeben, dass etwas im eigenen Leben fehlt, auf dessen Vorhandensein man nur teilweise und unspezifisch Einfluss hat, fällt meinem Empfinden nach immer noch vielen Singles schwer.
 
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Maron

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  • #137
stark wirkt, wer für sich alleine sorgen kann und nicht von anderen abhängig und somit nicht Herr über sein eigenes Schicksal ist. Zuzugeben, dass etwas im eigenen Leben fehlt, auf dessen Vorhandensein man nur teilweise und unspezifisch Einfluss hat, fällt meinem Empfinden nach immer noch vielen Singles schwer.

ich denke, Abhängigkeiten eingehen zu können, ohne sich selber zu verlieren, ist stark

🤝
 
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Bastille

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  • #141
Was genau ist hier mit "sich selber verlieren" gemeint?
Keine Ahnung, was @Maron darunter verstehen würde, aber ich würde meinen, dass, wenn man die eigenen Bedürfnisse z.B. aus Verlustangst leugnet, also aus einem Gefühl heraus, keine Wahl zu haben, dann kann das schon etwas wie "sich selber verlieren", im Sinne von nicht mehr in Kontakt mit den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen zu sein, bedeuten. Sich selber fremd werden.
 
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Mentalista

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  • #142
Ich glaube nicht, dass das einfach nur ein "gesellschaftlicher Aspekt" ist. Ich denke, es hat eher damit zu tun, was man ausstrahlt. Und ich vermute, dass da etwas dran ist. Als ich nicht auf der Suche war und einfach Single sein wollte, gab es viele Männer die Interesse bekundet haben. Wie kommen die darauf? Merken sie es? Dass man zufrieden ist und eigentlich nix will? Irgendwas ist da dran. Irgendwie hat es etwas damit auf sich. Erklären kann ich es nicht. Aber beobachten konnte ich es. Besonders verrückt war es, als ich mit einer guten Freundin ausgegangen bin und sie ihrer Poker-Clique schrieb, doch auch in diese Bar zu kommen. Und sie mir erzählte, dass sie den einen ganz gut fände. Mir wars total egal. Ich schwebte in anderen Sphären. Doch er verfolgte mich den ganzen Abend lang. Obwohl mind. 8 Jahre jünger als ich. Da waren genug andere "Opfer", die er hätte flach legen können...aber er klebte förmlich an mir. Und ich wusste, dass meine Freundin ihn gut fand. Also hielt ich eh Abstand von ihm. Solche Dinge passieren immer dann, wenn man kein Interesse hat. Da könnt ich noch 10 andere Situationen/Beispiele nennen. Ich hab ihm spät des nachts meine Nummer gegeben, weil er so hard gebaggert hat über Stunden. Noch heute schreibt er mir machmal obwohl ich nie antworte. Ein anderes Mal, als ich mit derselben Freundin einen Wochenendausflug machte zum See im Sommer, lud sie ebenfalls Leute von ihrer Poker-Clique ein. Auch an dem Wochenende hing mir einer am Rockzipfel. Damals hatte ich kein Interesse wen kennnen zu lernen, da ich frisch getrennt war und eigentlich nur mit einer Freundin ein nettes Wochenende haben wollte. Sie selbst sprach mich später drauf an. Ihr war aufgefalllen, dass er über alles lachen musste, was ich sagte (selbst über die schlechten Scherze) und immer unbedingt neben mir sitzen wollte und bei Gesellschaftsspielen mit mir ein Team bilden. Man kann das schlecht erklären, aber man merkt es, wenn einer da so offensichtlich auf einen abfährt und sich mächtig ins Zeug legt. Später erfuhr ich, dass ein anderer ziemlich beleidigt war, weil er mich unbedingt kennen lernen wollte, aber der andere die ganze Zeit dazwischen gefunkt hat. Was soll ich sagen? Ich wollte von niemandem etwas.
Aber wie gesagt, passieren tut es meist nur dann, wenn man grad echt was anderes im Kopf hat.
Und als ich tatsächlich auf der Suche nach jemanden war, hat sich kaum was ergeben. Man fühlt sich wie ein Depp. Sobald man damit aufhört, kommen sie an und umschwirren einen wie die Motten das Licht. Seltsam. Sehr seltsam. Kann man das erklären?

Das geht mir selbst als alter Schachtel noch so.

Fraglich ist nur so, ob das starke Interesse der Männer bleibt, wenn Frau dann doch Interesse zeigt.
 
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  • #144
Keine Ahnung, was @Maron darunter verstehen würde, aber ich würde meinen, dass, wenn man die eigenen Bedürfnisse z.B. aus Verlustangst leugnet, also aus einem Gefühl heraus, keine Wahl zu haben, dann kann das schon etwas wie "sich selber verlieren", im Sinne von nicht mehr in Kontakt mit den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen zu sein, bedeuten. Sich selber fremd werden.
Ja, du schreibst es allerdings in Zusammenhang mit dem Leugnen (oder dem nicht Wahrhabenwollen) von eigenen Bedürfnissen. @Maron bezog sich jedoch ganz konkret auf "Abhängigkeiten".
Wie verliert man sich selbst in Abhängigkeiten bzw. wie vermeidet man dies? Ist hier eine Art "Selbstaufgabe" gemeint, durch die man praktisch keinen eigenen Willen, keinerlei Kontrolle mehr über sich und seine Lebensbedingungen hat?
 

Bastille

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  • #145
Ja, du schreibst es allerdings in Zusammenhang mit dem Leugnen (oder dem nicht Wahrhabenwollen) von eigenen Bedürfnissen. @Maron bezog sich jedoch ganz konkret auf "Abhängigkeiten".
Wie verliert man sich selbst in Abhängigkeiten bzw. wie vermeidet man dies? Ist hier eine Art "Selbstaufgabe" gemeint, durch die man praktisch keinen eigenen Willen, keinerlei Kontrolle mehr über sich und seine Lebensbedingungen hat?
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich dich richtig verstanden habe, also korrigiere mich bitte gegebenenfalls.
Ich hätte es jetzt so verstanden, dass die Verlustangst die Abhängigkeit (objektunabhängig) generiert und dann, als Symptom, die Selbstverleugnung kommt. Selbstaufgabe in dem Umfang, den du schilderst, halte ich für extrem, auch, wenn es das gibt. Das Unterordnen/Verleugnen eigener Bedürfnisse aus einem gefühlten Zwang heraus, kommt wahrscheinlich gar nicht so selten vor.
 
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Megara

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  • #146
Hm, Abhängigkeiten bedeuten für mich in erster Linie erstmal "nicht frei sein". Meinst du es im Zusammenhang mit "ich muss mich nicht drum kümmern" (jemand anders macht es)?
Nein.
ich habe es so empfunden, dass trotz aller Abhängigkeiten die durch eine Ehe ( enger gehts ja nicht ) entstehen,ich mich trotzdem sehr frei gefühlt habe.
Das lag einmal an der Ausgestaltung dieser Ehe, den Freiheiten die man sich gegenseitig zugestanden hat.
.Dieses Gefühl von Freiwilligkeit insgesamt, hat einmal dazu geführt, dass man diese ( Freiheiten wie z.B. vereisen mit anderen u.s.w. ) gar nicht so oft in Anspruch nahm und das man sich eben irgendwie frei gefühlt hat.
Ach schwer zu erklären.Da fühlte man keinen Druck, keine Erwartungshaltung u.s.w.
Schon das Meldeverhalten bei Abwesenheiten, entstand ganz spontan beidseitig.
Alles was anfänglich gern schwierig erscheint.
 
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Bastille

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  • #148
z.B sich sehr genau zu überlegen, wo gehe ich Abhängigkeiten ein und wo nicht (Verbindungen, Verbindlichkeiten...)
wo möchte ich mitverantwortlich sein (mich verantwortlich zeigen), wo nicht (Entscheidungen...)

...
Ah, jetzt weiß ich, wo ich falsch abgebogen bin. Ich hatte den bewussten Schritt in eine Abhängigkeit nicht auf dem Schirm und war etwas fatalistischer unterwegs.