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  • #106
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Liebe Carlo,

schau, wieviele zeilen das geworden sind seit beginn deiner Fragestellung. So viel Mühe um ihn.
Hat er sich denn nun wenigstens mal gemeldet in den letzten tagen? Wenn nicht, lass ihn ziehen, such für dich ein schönes Abschiedsritual ...
Wenn ich etwas gelernt habe: Beim nächsten Mal/ Mann stehen wir vor der gleichen Hürde, wenn wir bestimmte Schritte nicht gelernt haben. Sie werden dir irgendwann so oder so ähnlich wieder abgefragt.
Den Part, dein Leben zu verändern, es zu handhaben, es respektvoll zu gestalten, liegt nur bei dir selbst.
Bleib nicht zu lang, sei kein Spiel, in dem du die ständig Wartende bist.

geh jetzt ...
 
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  • #107
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Hallo in die Runde,

Zitat von Mentalista:
... Wenn ein Mann eine Frau respektlos behandelt und normale Verhaltensweisen nicht einhalten kann und mag, dann will er nicht, oder er kann nicht. Letztendlich ist es egal, welche Gründe hinter seinem Verhalten stecken, denn Respektlosigkeit, Unverbindlichkeit und Egozentrik ist Beziehungs/Bekanntschaftstödlich. ...
Jepp. Respekt, Verbindlichkeit, Selbstlosigkeit das sind ja alles Werte, die individuell sehr verschieden wahrgenommen werden. Da sind wir eben wieder mitten in diesem Wirrwarr unterschiedlicher Erwartungen und … was der eine „normal“ findet mag der andere rüde oder flapsig finden – oder sehr förmlich, oder, oder, … oder überflüssig.

Zitat von wandelröschen:
… findest du sein Verhalten eigentlich nicht respektlos? …
Das Gefühl was ich dazu habe ist nicht mangelnder Respekt sondern mangelnde Zärtlichkeit für mich und meine Gefühle.

Es hilft mir auch nicht, seinem Verhalten so einen Stempel aufzudrücken. Ich finde es für mich hilfreicher und befreiender, auf das Positive im anderen zu schauen. Ich bin selbst ja auch nicht frei von Fehlern und weiß doch, dass ich immer in der besten Absicht handele. Und genauso wird ja auch er nicht sagen: jetzt verhalte ich mich mal respektlos oder lieblos. Es ist ja mehr, dass andere Ziele in ihm mit dem „Wohlverhalten“ mir gegenüber konfliktieren. Denn er ist nicht rücksichtslos oder ein sonstwie schlechter, egoistischer Mensch. (Fast) alle Menschen sind meiner Meinung nach weder gut noch schlecht. Sie verfolgen einfach jeweils für sich positive Ziele. Und diese sind dann manchmal leider nicht kongruent mit dem gemeinsamen Ziel, wie ich es mir vorstelle. Es könnte sich in diesem Fall also heraus stellen, dass die Schnittmenge unserer gemeinsamen Zielsetzung zu klein ist für eine Dauerbeziehung wie ich sie mir wünsche. Darin steckt aber ja meine Zielsetzung, die er möglicherweise als Zumutung empfindet. Wie würde sich wohl seine Version der Geschichte anhören? Nein, ich will ihn nicht rechtfertigen. Ich will lernen, mit einer Situation, die mir jetzt so oder so ähnlich schon mehrmals passiert ist, besser umzugehen. Entweder bedeutet das, die Unmöglichkeit der Beziehung früher zu erkennen, oder aber meine Erwartung so einrichten zu können, dass ich den Freiraum geben kann, den der andere braucht. Der Musiker sprach von „Blockade“; was tue ich also, was den Mann jeweils blockiert??!

Zitat von Nettmann:
… Entweder er will oder er will nicht. Ein wenig unterschiedliches Tempo kann ja sein - aber auf eine klare Ansage/Frage nicht antworten zu können/wollen, sehe ich gleich Mentalista als fehlende Wertschätzung des anderen. Das ist für mich das Allermindeste, was in jeglicher Beziehung existieren sollte, etwas was ich umso mehr, wenn es um einen Menschen geht, von dem ich weiß, daß ich ihm wichtig bin, der mich gar liebt (in allen Abstufungen). Der hat es verdient, respektvoll behandelt zu werden. Was habe ich von so einem Menschen zu erwarten, wenn es mal nicht so gut läuft? Denk mal drüber nach. …
Für mich ist die Situation komplexer als ein „er will oder er will nicht“. Vielleicht sagt er gerade: „warum muß diese Frau, in die ich mich verliebt habe, jetzt wieder so kompliziert sein“ oder so etwas in der Art. Vielleicht sagt auch er: „wenn sie mich wirklich liebte, würde sie mich verstehen…“ Wer hat denn da „Recht“ mit seiner Anschauung??? ´

Ich habe mich mit ihm auch immer wertgeschätzt gefühlt. Er drückt seine Wertschätzung eben anders aus.

Und klar, habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, was mit so einem Mann ist, wenn man mal nicht so auf dem Damm ist. Aber damit stellt sich schon wieder die Frage, was ich denn in einer Beziehung suche? Die Versorgungsehe ist ja wohl Schnee von gestern. Und ich denke schon, dass solch eine Fürsorglichkeit und Verantwortlichkeit erst wachsen können muß.

Zitat von Nettmann:
… Alles Gute und Liebe dir und viel Kraft für deine (!) Entscheidung. Lass sie dir nicht aus der Hand nehmen. …
´

Genau !

Vielen Dank euch für diese für mich sehr spannende Diskussion.

LG
Carlo
 
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  • #108
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Liebe Carlo,

das ist ein Stückweit das Dilemma, um den Wert des Mannes auch als Mensch zu wissen. Macht dann noch trauriger, aber hilft doch nichts, wenn er wirklich wollte, liefe es anders. Dass er das bis dato nicht will, hat eher nichts mit Dir als Person zu tun. Wer liebt, dem ist nicht so schnell etwas zu viel, der macht sich Gedanken und reagiert, wenn es Dir nicht gut geht. Es gibt einfach einige Singlemänner mittleren Alters, denen es gut geht, wie es ist. Sie bekommen Sex, ohne sich ein Bein dafür ausreißen zu müssen, denn wenn sie einigermaßen attraktiv und locker drauf sind, findet sich immer eine Frau fürs Bett. Sie sind ansonsten autark, und sie denken gar nicht daran, ihre Lebenssituation für etwas aufzugeben, wovon sie aus welchen Gründen auch immer nicht zu 100 Prozent überwältigt sind. Daran ist nichts schlechtes, es sei denn, man ist die Frau, die sich in solch einen Mann verliebt. An meinem Engagement zu diesem Thread lässt sich ablesen, wie mir diese vergangene Geschichte immer noch nachgeht, obgleich ich mittlerweile glücklich und mit Liebe in jeder Körperfaser liiert bin.
Mein Wort am Morgen :)
 
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  • #109
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Ach Carlo, ich finde, du machst dir viel zu viele Gedanken zu so einem Mann, der dich so respektlos behandelt. Das hat m.E. nichts mit unterschiedlichen Erwartungen zu tun, sondern mit normalen Umgangsformen, die im privaten oder auch beruflichen Bereich gelten.

Deine Zeilen lesen sich für mich, dass du ihn irgendwie immer in Schutz nimmst und sein Verhalten entschuldigst, indem du div. Gründe in deinen vielen Zeilen schreibst und so viel Energie und Zeit für ihn "opferst". Ich lese, dass hier die Balance eindeutig nicht stimmt.

Ich las mal, dass man jeden Mann/Menschen nicht ohne Grund tritt. ER/Sie hat einem fast immer was zum Lernen fürs Leben/Liebe immer mitzugeben.
 
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winzling_geloescht

  • #110
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Carlo, dein letztes Statement hab ich als sehr angenehm empfunden. Es geht halt nicht um den Kauf einer neuen Waschmaschine, die ab Werk nicht mehr zu haben und daher unter "gebraucht" zu suchen ist und bei der als Must-Have das Fehlerdisplay (inhaltlich vollständig natürlich) die jeweils auftretende Störung nebst Abhilfe schaffenden Handlungsanweisungen, inklusive "Entsorgung erforderlich", anzeigt. Und irgendwie wird's hier mehr und mehr ein Waschmaschinenforum.

Ich hab mir auch mal seine Variante hier so vorgestellt, in allen möglichen Variationen und mit allen möglichen Reaktinen darauf, die hier ja leicht absehbar sind. Putzig, sehr putzig. Wie gut, dass er hier nicht aktiv ist, man würde dir hier in Abhängigkeit von seinen verschiedenen Schilderungsmöglichkeiten unbekannterweise sonstwas anhängen.

Wenn es um für mich grundlegende Dinge geht, wie beispielsweise auch Verlässlichkeit, dann merk ich doch, wenn da was beim Gegenüber fehlt, was mir aber ein Grundbedürfnis ist. Liegt mir was am Gegenüber, dann möchte ich wissen, warum er das tut. Liegt ihm was an mir, dann sagt er's mir. Liegt uns was an uns, dann müssen wir eine Lösung finden, gemeinsam. Der Deal muss für uns beide machbar sein, damit's eben nicht in gefährliche Schieflage gerät. Ich würde wissen wollen, warum er so handelt und ob er's wirklich generell nicht besser kann. Sprich, das kannst du nur mit ihm ganz persönlich klären.

Ich bin da allerdings wohl nicht so vorsichtig wie du, ich wähl lieber den sehr direkten Weg, auch wenn der möglicherweise als Verletzung empfunden wird. Nach dem Entärgern und in einer Situation wie deiner sicher auch auf neutralem Gebiet. Für mich wär's also ein Wochenende Wellness o.ä. am besten auf einem Zweitausender, nur fußläufig zu erreichen, Auto muss unten stehen gelassen werden. Sowas halt. Schon als Ausgleich für das versemmelte Wochenende, wobei ich da auch nicht das ganze Wochenende auf ein Zeichen von ihm gewartet hätte. Konkrete Frage am Freitag Abend (spätestens) "Wär's dir recht, wenn ich in einer Stunde/gegen sieben/morgen früh um sechs losfahre?", das wär mein Weg gewesen. Wenn ich dich richtig verstanden hab, hast du ja irgendwie das ganze Wochenende gelauert, ob das was von ihm kommt, bis du gemerkt hast, da kommt nix.

Ich würd mir von keinem mein wohlverdientes, freies Wochenende gänzlich vermiesen lassen (über "Macht" haben wir hinlänglich diskutiert, meine ich), wahrscheinlich wär ich Samstag Abend tanzen gegangen, vorher Fitness-Studio oder laufen über'n Berg oder alles zusammen, je nachdem, wie viel Frust da aus mir raus gemusst hätte, falls er am verabredeten Wochenende plötzlich und unerwartet keine Lust mehr auf Zweisamkeit gehabt hätte. Unter diesem Aspekt mag ich dir allenfalls Achtsamkeit empfehlen und die eben nicht nur für ihn, sondern auch für dich.
 
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  • #111
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Liebe delfin, liebe Mentalista, liebe Winzling,

vielen Dank für eure Posts, die ich hier gerade "in the middle of nowhere" abgerufen habe.

Mir hilft das sehr! Ich sehe, wie auch andere mit diesen Themen hadern und arbeiten. Ich fühle mich von euch unterstützt und ein bisschen ist das diese "Zärtlichkeit" die ich suche. Dass da jemand ist, der die wichtigen Themen mit einem denkt, mit einem lebt.

DANKE!

LG
Carlo
 
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  • #112
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Liebe Carlo,

hier ist schon sehr viel Gutes und Interessantes geschrieben worden, aber ich möchte gerne auch noch etwas dazu bei tun. Mir fällt auch auf, dass es da noch eine "Seite" in dir zu geben scheint, die dazu neigt, diesen Mann in Schutz zu nehmen und Erklärungen für sein Verhalten zu finden.

Ein Stück früher hat Mentalista den Tipp gegeben, mal nach Peter Pan Syndrom zu googeln. Ich finde das Wikipedia da einiges Hilfreiches zu schreibt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Pan-Syndrom

Was ich persönlich mit am Wichtigsten finde: Es geht nicht darum, "diese Sorte Mann" als charakterlose oder schlechte Menschen da stehen zu lassen.
Aber eben als unreife Persönlichkeiten.
Was ja auch seinen Reiz hat, dieses Jungenhafte. Aber es hat eben auch negative Folgen für die Beziehungsgestaltung, soll heißen: Eine erwachsene Beziehung (damit meine ich eigentlich nichts anderes als eine respektvoll gestaltete Beziehung, in der Unsicherheiten, Diskrepanzen etc. offen angesprochen werden dürfen) ist eben mit diesen Männern nicht möglich. Und eigentlich deutet Wikipedia auch ganz passend an, mit welchen Frauen diese Männer überhaupt nur Beziehungen eingehen, wenn sie es dann machen.
Da stellt sich dann die Frage, ob du dich zu den dort beschriebenen Frauen zählst bzw dazu zählen möchtest.

Ich wünsche dir alles Gute und v.a., dass du einen "tollen Partner auf Augenhöhe" findest, der wirklich zu dir passt!
 
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  • #113
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Liebe Carlo,
du bist der grund weshalb ich mich hier registriert habe. Weil ich ganz unbedingt antworten wollte auf deine Selbstzweifel. Nicht du scheinst kompliziert sonder dein Gegenüber in diesem Drama. Sich NICHT melden hat nix gar nix mit freiraum (seinem) zu tun. Er engt dich nämlich damit ein. und beschneidet deinen Freiraum. zu entscheiden, ob du an den tagen, an denen er dir absagt (das tut er ja eigentlich gar nicht direkt, rechtzeitig), vielleicht etwas andres unternehmen willst.// Das ist Unzuverlässigkeit und emotionale Unreife, die sich als "freiraum" tarnen....Das tut nicht gut. was du tust.
 
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  • #114
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Zitat von carlo:
ich habe natürlich schon versucht, das in Ruhe anzusprechen. Dieser sonst so grundintelligente Mann geht umgehend hoch wie eine Rakete. Von jeder ich-Botschaft fühlt er sich sofort angegriffen.

Carlo
Liebe Carlo,
Ich finde es berührend, wie intensiv du alles hin und her wendest, versuchst Verständnis zu haben, nicht zu einseitig wahrzunehmen und abzustempeln. Ich finde es schön, wenn jemand so offen und liebevoll auf einen anderen zugehen kann und will.
Aber das, was ich oben zitiert habe, geht mir hier die ganze Zeit durch den Kopf.
Hier wird immer mal von einem Ungleichgewicht geredet, von Verbindlichkeit, Verlässlichkeit, Abstand und Nähe. Wenn man nicht ganz gleich gepolt ist - wie sehr schafft man aufeinander zuzugehen, sich eventuell zu verändern...

In dem, was ich oben zitiert habe, wird ein Mann sichtbar, der nicht nur etwas anderes als du mitbringt, sondern dessen Bereitschaft oder Fähigkeit , sich darüber auseinanderzusetzen, scheinbar auch nur gering ist. Kann das für dich befriedigend sein ? Und was steckt da in dir, dass du dir das zumuten willst ?

Sicher, du redest immer wieder davon, dass er auch viele Sonnenseiten hat. Aber wie soll das funktionieren, wenn die schwierigen Dinge so schnell und grundlegend auftauchen und dann noch nicht mal in Ruhe besprochen werden können und stattdessen ein Taktieren anfängt (sich rar machen etc.).
Es würde mich freuen, wenn es ein gutes Ende nimmt, aber mir fehlt da zunehmend die Vorstellungskraft...
 
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winzling_geloescht

  • #115
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Ich-Botschaften sind halt nicht der Weisheit letzter Schluss. Bei einem höchst wütenden Gegenüber nehm ich mich in diesem angenommenen Fall aus der Situation raus und sage ganz klar, dass ich das Gespräch fortsetzen werde, wenn die Bedingungen dafür wieder stimmen. Das menschliche Gehirn benötigt im Schnitt zwanzig Minuten, um sich wieder runterzufahren. Sprich, ein Kaffee, zwei Zigaretten, falls ich grad Raucher bin, Gelassenheit und Zuversicht soviel wie möglich.
 
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  • #116
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Liebe Carlo,

es gibt einen Spruch von K. Tucholsky, der hier passt, wie ich finde:

Alles ist richtig,
auch das Gegenteil,
nur ... zwar, aber ...
das ist nie richtig.

Du kannst die Beziehung leben - so, wie sie möglich ist (wobei DU sie möglich bzw. nicht möglich machst).
Du kannst Dich distanzieren, aus welchen Gründen auch immer.
Es wäre ziemlich sinnlos, Dich selbst zu negieren und insgeheim zu hoffen, die Beziehung entwickelt sich "irgendwann" in die von Dir gewünschte Richtung.

Beides hätte Nachteile, beides hätte Vorteile. Es geht aber nicht um irgendwelche Vor- oder Nachteile, meiner Meinung nach noch nicht einmal darum, wie ER mit Dir bzw. Eurer Beziehung umgeht, sondern darum, wie DU MIT DIR SELBST umgehst.

Du kannst den Mann/Eure Beziehung genießen, solange es Dir möglich ist, ihn/sie zu genießen. Dann "holst Du das Beste heraus". Mit einem "Aber" im Hinterkopf funktioniert das nicht (siehe folgendels Zitat).

Zitat von carlo:
Wie kann ich dann als einer von beiden meine Erwartungen "managen", damit ich die beginnende Beziehung damit möglichst wenig belaste?
Vielleicht hilft Dir auch, wenn Du Dich selbst oder ihn direkt fragst, wie denn SEINE Reihenfolge in diesem "Spiel" aussieht:

Zitat von carlo:
Er hat ja Andeutungen gezeigt, dass er weiß, dass das nicht so toll war, wie er im Konflikt tat. Das wäre eine Chance. Für uns, für ihn, für mich.
Für Dich heißt es: Für uns, für ihn, für mich ...

LG

PS:
Ist Dir aufgefallen, dass sich "nur" drei Männer in diesem Thread geäußert haben? Dies ist "kein typisches Männerthema": Männer gehen für gewöhnlich keine Beziehung ein, wenn Sie mit allzu großen Problemen konfrontiert werden. Sie wollen, dass ihre Bedürfnisse erfüllt werden, wollen "siegen". Aus welchem Grund meinen eigentlich Frauen, dass sie "immer alles verstehen" müssen?

Den drei Männern, die sich hier so differenziert und wohlwollend geäußert haben, unterstelle ich jetzt einfach mal eine gewisse Beziehungsreife. Ein Mann, der diese Reife hat, ist auch in der Lage, ein FÜR IHN einfaches Problem unkompliziert und rational zu lösen.
 
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  • #117
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Auch bei euch, Anka, Winzling, Schlumpfine, Schreiberin und Raphaela möchte ich mich noch einmal sehr für die Zuneigung und das Stück Weg-Begleiten bedanken, das in euren Posts steckt.

Ihr habt in Vielem Recht. Und in Vielem geht es eben nicht nur um ihn sondern es geht ja in erster Linie um mich.

Und ich muss mich gerade erst mal sammeln. Ich bin ein Mensch der, wenn er einen Menschen in seinen engsten Kreis lässt, nicht nur sehr viel positive Energie für diesen Menschen hat, sondern ich bin auch irgendwie ein sehr treuer Mensch. Ich kann einen Mann, mit dem ich in kurzer Zeit auch so viel Schönes erlebt und geteilt habe, nicht so eins-zwei wieder aus meinem Leben schubsen. Da bin ich gerade dabei – mal wieder.

Ich wünsche euch allen einen schönen Abend
Carlo
 
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  • #118
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Zitat von Raphaela:
...
PS:
Ist Dir aufgefallen, dass sich "nur" drei Männer in diesem Thread geäußert haben? Dies ist "kein typisches Männerthema": Männer gehen für gewöhnlich keine Beziehung ein, wenn Sie mit allzu großen Problemen konfrontiert werden. Sie wollen, dass ihre Bedürfnisse erfüllt werden, wollen "siegen". Aus welchem Grund meinen eigentlich Frauen, dass sie "immer alles verstehen" müssen?

Den drei Männern, die sich hier so differenziert und wohlwollend geäußert haben, unterstelle ich jetzt einfach mal eine gewisse Beziehungsreife. Ein Mann, der diese Reife hat, ist auch in der Lage, ein FÜR IHN einfaches Problem unkompliziert und rational zu lösen.
Hallo Raphaela,
ich hab grad noch mal nachgeschaut. Ich hab nur 2 gezählt? Vielleicht bin ich aber auch blind.
;-)
Nettmann
 
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  • #119
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Zitat von carlo:
Und ich muss mich gerade erst mal sammeln. Ich bin ein Mensch der, wenn er einen Menschen in seinen engsten Kreis lässt, nicht nur sehr viel positive Energie für diesen Menschen hat, sondern ich bin auch irgendwie ein sehr treuer Mensch. Ich kann einen Mann, mit dem ich in kurzer Zeit auch so viel Schönes erlebt und geteilt habe, nicht so eins-zwei wieder aus meinem Leben schubsen.
Liebe Carlo, da können wir uns mal wieder die Hände reichen. So empfinde ich mich auch. Wie Rapunzel, dass nur selten ihr Haar herunterlässt und Zugang zu ihrem innersten gewährt. Nutzt derjenige die Chance, frohlockt der Himmel auf Erden. Es lohnt sich, die Festung einzunehmen und wird mit ewiger Treue und Hingabe belohnt. Missbraucht er das Vertrauen, werden in Windeseile alte Zöpfe abgeschnitten und alle Zugbrücken wieder hoch gezogen. Rapunzel sitzt traurig am Fenster mit ihrer Kurzhaaarfrisur und muss lange warten, bis die Haare wieder so lang sind für einen Zopf, der heruntergelassen werden kann.........
 
W

winzling_geloescht

  • #120
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Warum gesteht hier eigentlich jeder nur sich selbst ein gewisses Entwicklungspotenzial zu? Bzw. warum wird das dem jeweils Abwesenden völlig abgesprochen? Es reicht nicht zu wissen, was man will, man muss das auch klar rüberbringen. Erkennen und erkennen lassen, wer dazu die Wiki braucht, ist blind oder zumindest sehschwach. Und sehr unsicher. Aber es liegt ja eh am Gegenüber, da ist's auch wurscht, wer von beiden besser oder überhaupt gucken kann.