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  • #46
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

@ Sid

Nochmal zum Thema Ambivalenz: verstehe ich richtig?: Ich sehe Positives und Negatives und schwanke in meiner Entscheidung?

Ich entscheide recht schnell und oft FÜR Menschen. Ich glaube, ich kann die meisten ganz gut mit ihren Schwächen annehmen. Was mir am schwersten fällt sind ewige Grübeleien und Unentschiedenheit. :-DDD

Carlo
 
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  • #47
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Zitat von carlo:
@ Sid

Nochmal zum Thema Ambivalenz: verstehe ich richtig?: Ich sehe Positives und Negatives und schwanke in meiner Entscheidung?

Ich entscheide recht schnell und oft FÜR Menschen. Ich glaube, ich kann die meisten ganz gut mit ihren Schwächen annehmen. Was mir am schwersten fällt sind ewige Grübeleien und Unentschiedenheit. :-DDD

Carlo
Diese Aussage insgesamt spricht für dich und Menschen anzunehmen wie sie sind. Aber du kannst dich nciht FÜR einen Menschen entscheiden, der vielleicht selbst noch nciht entschieden ist oder der immer wieder zurück weicht.
Schau auf die ersten zeilen von Suzanne. geh einen Schritt zurück, einmal nicht FÜR sondern nochmal von etwas weiter weg neu betrachten und ein Stück gehen lassen oder loslassen - wie es hier schon mehrmals angedeutet war
 
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  • #48
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

nein, falsch ausgedrückt. Doch das kannst du schon. Du kannst dich FÜR ihn entscheiden. Aber wenn es umgekehrt mehr Einschränkungen gibt und mehr Unsicherheiten, dann ist das auch eine einseitige Entscheidung. Mit mehr Risisko auf deiner Seite.
heißt nicht, dass es oder er dieses Risiko nciht wert ist
 
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  • #49
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

@nettmann,

danke dir!

*lachen*.... der Wiedererkennungswert bezog sich - wenn ich dich nicht völlig falsch verstanden habe - nicht auf dich...ich weiß wo du wohnst ;-)

Ich fasse jetzt mal das für mich so zusammen:

Mann hat einen Wunsch nach Nähe (vlt. ja auch mehr).
Bedingt durch - weitere - äußere Einflüsse (Druck oder Baustellen) ist er gefühlsmäßig evt. in Höchstform und zu vermehrter Kommunikation u.a. bereit. Bei Druckabsenkung oder -verlagerung wird ihm die Tragweite seiner bisherigen Handlungen bewußt und er ist überrascht bis erschrocken deswegen. Was jetzt wiederum dazu führt, dass er Zeit zum Ver- / Bearbeiten der Lage braucht (wobei ja auch die anderen Baustellen Aufmerksamkeit benötigen) und auf Distanz geht. Wie lange dieser Zustand / Zeitraum anhält steht im wahrsten Sinne des Wortes vermtl. in den Sternen - wenn nicht noch was Andere(s) dazwischen kommt.
Es sei denn, Mann beschäftigt sich - da Interesse - mit der Problematik und kommt auch tatsächlich bei dem eigentlichen Wunsch noch zu einem Ergebnis / Entscheidung.

Ich weiß, dass das eine ziemliche simple Zusammenfassung ist, für mich aber - wenn es denn so zutrifft - die verständlichste.
Spricht ja im Grunde auch nichts dagegen, wenn nicht der "plötzliche" Kommunikationmangel oder die nach außen wirkende Unentschlossenheit wäre.
Wirkt dann aber erstmal für mich und in meiner evt. ähnlich gelagerten "Vorgeschichte" wie ein Schlag in die Magengrube.

gruss vivi
 
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winzling_geloescht

  • #50
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Carlo, was machst du eigentlich nächstes Wochenende? Hast du nicht mal Lust auf ein entspannendes Wellness-oder Aktivwochenende? Ich glaube, wenn ich du wär, hätte ich schon gebucht. Möglichst mit einem ziemlich festgelegten Programm, Termine sind immer gut. Und den Ort hätt ich so gewählt, dass er sich so richtig Mühe geben müsste, wollte er mir dorthin folgen. Was er durchaus gern tun dürfte, es würde mich ja wirklich sehr freuen.

Und gibt es nicht ausgerechnet in der kommenden Woche für dich soviel zu erledigen, dass du kaum Zeit für Whatsapp oder so hast, vielleicht finden sich ja Aufgaben, die du in dieser Woche gern zusätzlich übernehmen möchtest. Ich denke, ich wär gnatzig genug und täte genau dies.
 
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  • #51
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Zitat von vivi:
@nettmann,

danke dir!

*lachen*.... der Wiedererkennungswert bezog sich - wenn ich dich nicht völlig falsch verstanden habe - nicht auf dich...ich weiß wo du wohnst ;-)

Ich fasse jetzt mal das für mich so zusammen:

Mann hat einen Wunsch nach Nähe (vlt. ja auch mehr).
Bedingt durch - weitere - äußere Einflüsse (Druck oder Baustellen) ist er gefühlsmäßig evt. in Höchstform und zu vermehrter Kommunikation u.a. bereit. Bei Druckabsenkung oder -verlagerung wird ihm die Tragweite seiner bisherigen Handlungen bewußt und er ist überrascht bis erschrocken deswegen. Was jetzt wiederum dazu führt, dass er Zeit zum Ver- / Bearbeiten der Lage braucht (wobei ja auch die anderen Baustellen Aufmerksamkeit benötigen) und auf Distanz geht. Wie lange dieser Zustand / Zeitraum anhält steht im wahrsten Sinne des Wortes vermtl. in den Sternen - wenn nicht noch was Andere(s) dazwischen kommt.
Es sei denn, Mann beschäftigt sich - da Interesse - mit der Problematik und kommt auch tatsächlich bei dem eigentlichen Wunsch noch zu einem Ergebnis / Entscheidung.

Ich weiß, dass das eine ziemliche simple Zusammenfassung ist, für mich aber - wenn es denn so zutrifft - die verständlichste.
Spricht ja im Grunde auch nichts dagegen, wenn nicht der "plötzliche" Kommunikationmangel oder die nach außen wirkende Unentschlossenheit wäre.
Wirkt dann aber erstmal für mich und in meiner evt. ähnlich gelagerten "Vorgeschichte" wie ein Schlag in die Magengrube.

gruss vivi
Hallo vivi,
ich glaube, du hast das nicht ganz verstanden. Der Druck erschien mir bereits im Vorfeld zu hoch. Ich war mir nur nicht darüber im Klaren, was das Unbehangen letztlich ausgelöst hat. Im Urlaub war der Druck dann weg und ich hab es dahin interpretiert, der Druck wäre nur durch das stark ausgebildete Kommunikationsbedürfnis entstanden.
Daß du nicht die Person bist, die den Druck ausgeübt hat, hatte ich ich bereits während des Schreibens den Eindruck, insbesondere, weil ich ja auch den Thread mit Angabe deines Wohnorts im Kopf hatte. Da ich aber nicht immer sicher sein kann, über Angaben in Profilen oder Ähnlichem auf "echte" Identitäten oder deren potentielle sozialen Kontakte (Freunde/Verwandte) schließen zu können, die gewählten Formulierungen. Du hast auch vermutlich einen ganz anderen Beruf.
Erst nach mehreren Versuchen, meine Probleme mit der Beziehung zu erklären, habe ich die Kommunikation dann abgebrochen.

Nettmann
 
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  • #52
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Zitat von FrauMeier:
... geh einen Schritt zurück, einmal nicht FÜR sondern nochmal von etwas weiter weg neu betrachten und ein Stück gehen lassen oder loslassen - wie es hier schon mehrmals angedeutet war ...
Ja, habe ich schon mehrfach hinter mir.

Aber: immer wieder neu. So ist es wohl. Wie schrieb ich woanders - Lebensarbeit.

Im Moment fehlt mir zwar die Idee wozu... aber die wird ja auch wieder kommen...

Carlo
 
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  • #53
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

@ winzling

Danke auch für deinen Zuspruch!

Klar, werde ich jetzt wieder etwas kühler reagieren, so fühle ich ja auch. - Ist doch eigentlich schade - oder?

Aber so ganz die "Zimpenschiene", das wirkt gerade bei dieser Art Männer gar nicht. Die durchschauen das und wollen keine Zicke zur Frau... Ich bleibe bei mir, das reicht aus.

LG
Carlo
 
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  • #54
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Ach Carlo, tut mir leid, so eine Geschichte habe ich auch durch. Es liest so vieles ähnlich.

Kennst du das Buch: Warum die schrecklichsten Frauen die besten Männer bekommen..., kann es sein, dass Sie zu nett sind...? Ist einfach zu googlen. Ich fand und finde das Buch immer noch interessant.

Alles Gute für dich.

Mentalista
 
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winzling_geloescht

  • #55
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Zitat von carlo:
@ winzling

Danke auch für deinen Zuspruch!

Klar, werde ich jetzt wieder etwas kühler reagieren, so fühle ich ja auch. - Ist doch eigentlich schade - oder?

Aber so ganz die "Zimpenschiene", das wirkt gerade bei dieser Art Männer gar nicht. Die durchschauen das und wollen keine Zicke zur Frau... Ich bleibe bei mir, das reicht aus.

LG
Carlo
Mir ginge es da nicht darum, eine Schiene zu bedienen und Wirkung zu erzielen. Für mich wär's wichtig, ein bissl auf Abstand zu kommen, die Dinge sich einfach mal entwickeln zu lassen, durch mehr Arbeit sinnlose Grübeleien zu vermeiden und mir "als Belohnung" dafür was Schönes in Aussicht zu stellen und zu gönnen. Um mich zu "entärgern". Wie das beim Gegenüber wirkt, das wär mir schnurzpiepegal. Entweder er versteht's oder eben nicht. Er darf ruhig wissen, dass ich das nicht in Ordnung finde, weil ich mich auf ein Wochenende mit ihm gefreut hatte, ich mir aber durchaus zu helfen weiß, wenn ich wiederholt versetzt werde. Meinte er dann, ich wär 'ne Zicke, weil ich es mir gutgehen lasse und das nicht widerstandlos hinnehme, und würde er "so eine" nicht wollen, dann müsste er sich eine suchen, mit der er das machen kann, die das klaglos aushält. Dann wär es doch schön, wenn das frühzeitig geklärt wär. Ich bliebe da also durchaus bei mir.

Mir fiel noch was auf, ist vielleicht nebensächlich, aber er tut so, als wärt ihr ein Paar und du vermeidest das tunlichst? Warum tunlichst? Wenn er dich bereits als seine Partnerin sieht, du ihn aber lediglich als Begleiter (und ihn auch so vorstellst?), dann macht er sich möglicherweise auch so seine Gedanke zu Nähe und Distanz wie du jetzt. Die könnten sogar ähnlich ausfallen, bloß umgekehrt. Könnte ja sein.
 
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  • #56
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Hallo Carlo,

ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht, alles auf einmal hier durchzulesen.
Ich bin spontan an diesen Zeilen von Dir hängen geblieben.

"… er spricht so, als wären wir ein Paar, ich vermeide das tunlichst.... Er war auf einer öffentlichen Veranstaltung als mein Begleiter..".

Ich würde vermuten, dass Deine „Vermeidung“ ihn etwas verunsichert/gekränkt haben könnte. Gerade wenn er sich die ersten Wochen intensiv um Dich bemüht hat, könnte er die Erwartung dadurch an Dich haben, dass Du ihn öffentlich als Deinen Freund vorstellst und nicht als Begleiter. Manche legen darauf sehr viel Wert, gerade am Anfang. Das bedeutet für einige auch, eine Art Sicherheit zu haben bzw. sich daran evtl orientieren zu können/wollen. Diese scheinst Du ihm ja dadurch nicht vermittelt zu haben.
Er zog sich daraufhin zurück und Du „packst“ dann noch indirekt drauf, ob er vielleicht eine andere Frau datet.
Das alles in einer Anfangsphase von 6 Wochen, geprägt von zwei unsicheren Menschen, die sich finden wollen. Da ist schon ganz schön viel passiert finde ich.

Das ist mir jetzt erstmal schnell dazu eingefallen, da Dein Thread schon so fortgeschritten ist.
 
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  • #57
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Zitat von Heppy:
Hallo Carlo,

ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht, alles auf einmal hier durchzulesen.
Ich bin spontan an diesen Zeilen von Dir hängen geblieben.

"… er spricht so, als wären wir ein Paar, ich vermeide das tunlichst.... Er war auf einer öffentlichen Veranstaltung als mein Begleiter..".
@Carlo
Das was Heppy da schreibt, ist mir auch aufgefallen. Ich würde auch die gleichen Folgen in Erwägung ziehen. Mir käme dieses Verhalten als dein "Begleiter" auch komisch vor und ich könnte mich eventuell davon verunsichern lassen.

Nettmann
 
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  • #58
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Zitat von carlo:
Liebe Mitforisten,

wir alle bringen mehr oder weniger bewußt Erwartungen an unsere Beziehung mit.
Liebe Carlo,

ich ziehe Deine Aussagen jetzt mal etwas auseinander und kommentiere sie einzeln. Dies tue ich in der Hoffnung, dass Du an den einzelnen Stellen genauer hinguckst, wie Du schlussfolgerst. Dann kannst Du Deine Schlussfolgerungen jeweils einzeln überprüfen, sofern Du dies möchtest.

So gehe ich mit mir selbst um, wenn ich mich in einem Vicious Circle befinde. Und genau da steckst Du meiner Meinung nach momentan. Dies meine ich in keinster Weise arrogant, ganz im Gegenteil. Du machst auf mich einen sehr tüchtigen und sozial kompetenten Eindruck, obwohl wir uns ja persönlich gar nicht kennen.

Also:

Geht es Dir hier um "Erwartungen an eine Beziehung" oder um "Erwartungen an die Kommunikationsfähigkeit einer Person, mit der Du eine Beziehung führst oder führen möchtest"?

Zitat von carlo:
Da wir diese in der Kennenlernphase noch nicht gegenseitig kennen, kommt es hier zu Missverständnissen und Konflikten.
Warum führt Unwissenheit zu Missverständnissen?
Warum führt Unwissenheit zu Konflikten?

Zitat von carlo:
Eines der in diesem Zusammenhang immer wieder diskutierten Themen ist der Umgang mit Nähe und Distanz.
Es scheint einen Konflikt zu vereinfachen, wenn man ihn auf ein dualistisches Wortpaar reduziert.

Zitat von carlo:
Wie fühlt sich das an, wenn ihr zu viel oder wenig Nähe bekommt? Wie geht ihr damit um?
"Zu viel" oder "zu wenig" ist etwas komplett Subjektives.

Wenn ich meine, zu viel Nähe zu bekommen, dann grenze ich mich ab. Dass ich mir selber eingestehe, es sei "zu viel Nähe", ist nicht das Problem, auch nicht der Entschluss, mich abzugrenzen. Das Problem ist, wie ziehe ich diese Abgrenzung durch?
Ist es ein unangenehmer Mensch im privaten Bereich, ist es ziemlich einfach, mich abzugrenzen ...
Ist es ein unangenehmer Mensch im beruflichen Bereich, wird es schon schwieriger für mich.
Ist es ein angenehmer Mensch im privaten Bereich, der sich gerade unangenehm verhält, setze ich voraus, dass sie/er ernst nimmt, was ich zum Ausdruck bringe - ansonsten wäre es kein angenehmer Mensch.
Auch bei einem unangenehmen Menschen im beruflichen Bereich, der sich gerade unangenehm verhält, muss ich mich klar, manchmal auch "weise" verhalten, sofern ich Bock darauf habe ;-)

Wenn ich meine, "zu wenig Nähe" zu bekommen, dann muss ich das mitteilen!

Und hier ist auch entscheidend, WIE VIEL NÄHE ICH ZU MIR SELBER habe! Das bedeutet für mich, dass ich mich MEINEM SUBJEKTIVEN EMPFINDEN entsprechend mitteile und NICHT (!), dass ich mich in irgendeiner Weise mitteile, von der ich hoffe, dass mein Gegenüber dann das tust, von dem ich meine, dass ich es so brauche

Zitat von carlo:
Ich selbst scheine immer mehr emotionale Nähe zu wollen als die Männer, die ich mir aussuche, obwohl ich eine sehr selbständige Frau bin und nicht jede freie Minute teilen will.
An anderer Stelle widersprichst Du diesem "immer". Aber wie dem auch sei, IM MOMENT wünschst Du Dir mehr emotionale Nähe ...

Zitat von carlo:
Bloß so ein Mal pro Woche treffen wäre ja doch schön und ein klitzekleines Telefonat jeden Tag?
und auch "tatsächliche" Nähe ...

Zitat von carlo:
Und nicht ohne Absage geplante Treffen platzen lassen....
und etwas, das nicht nur ich für eine Grundvoraussetzung für eine Partnerschaft halte.

Zitat von carlo:
Es fällt mir jedenfalls sehr schwer, den anderen einfach laufen zu lassen und das zu nehmen was kommt oder eben auch nicht.
Glaubst Du, dass dies ein Schwäche ist?
Glaubst Du, dass dies eine Stärke ist?
Glaubst Du, dass das Gegenteil erstrebenswert ist?

Zitat von carlo:
Ich will einfach wissen woran ich bin - ohne große Zukunftsplanung - einfach zum Beispiel für diesen Sonntag, an dem er mich eigentlich zu sich eingeladen hatte. Aber jetzt ist er wieder von der Bildfläche verschwunden, wie schon ein paar Mal. Vielleicht empfindet er Druck von mir, den ich gar nicht machen will? Ich weiß es nicht. Über genau dieses Thema können wir uns nicht wirklich verständigen...
Warum könnt Ihr Euch über dieses Thema nicht verständigen?
Wer fragt, braucht eine - ehrliche - Antwort.

Zitat von carlo:
Das habe ich noch nicht erlebt.

Zitat von carlo:
Offen und ehrlich ansprechen. Wenn er dann auf Wutmännchen macht, ihm genau dies klarmachen und ihn fragen, ob er diese Reaktion für angemessen hält.
Entsprechend seiner Reaktion weitermachen:
Wenn er seine Reaktion für angemessen hält, Dich selbst fragen, ob Du sie für angemessen hältst, entsprechend kommunizieren und handeln.
Wenn er seine Reaktion nicht für angemessen hält, ihn bitten, ein anderes Verhalten auszuprobieren und ihm dafür Raum geben, soweit dies Deinem Befürfnis nach "Nähe" entspricht.

Zitat von carlo:
Für Dich sehr gerne!

Und lass mich noch eins schreiben: "Männer sind halt so" ist wirklich der allergrößte Bullshit!!!

Herzliche Grüße

Raphaela
 
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  • #59
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Liebe Carlo,

mir ist nicht klar, woher Du die Zuversicht nimmst, er meine und wolle Dich. Er taktet Treffen mit Dir genau nach seinem Gusto. Er sagt Dir nicht ab, er meldet sich nicht, wohlwissend, dass es Dir damit nicht gut geht. Es tut mir leid, aber das Letzte, was ich in seinem Verhalten erkenne, sind Achtung und Respekt. Nichts davon. Es scheint ihm egal, wenn Du die Sache wegen seines Verhaltens beendest. Und dass er hochgeht, wenn Du die Misere ansprichst, das habe ich auch erlebt. Im Nachhinein: Ich hatte mit meinem Eindruck genau richtig gelegen. Ich war nicht die einzige, und er reagierte harsch, weil er sich ertappt fühlte. Überlege Dir gut, ob Du dir einen Mann antun willst, der schon gleich zu Anfang Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit ausschließlich gemäß seinen eigenen Befindlichkeiten definiert. Überaus rücksichtslos.
 
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  • #60
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

@ winzling

Ach so, sich selbst gut tun. Klar, das mache ich. Ich hab' ja meine Wellnessoase in meinem Garten, daher bietet sich das mit dem Wegfahren nicht so an. Und da ich meist die ganze Woche über nicht zu hause bin, geniesse ich am Wo-Ende in allen Zügen mein Leben in Haus, Garten und mit Katze!

@ winzling, heppy und nettmann

Echt nett ;-) dass ihr euch so detailliert Gedanken macht! Das mit dem "tunlichst nicht" meinte ich im Innenverhältnis; da habe ich es ihm überlassen von dem zu sprechen, wie wir das in der Zukunft dann machen können und so. Das einfach, weil ich diejenige bin, die mehr Zärtlichkeit gibt, irgendwie mehr Nähe sucht, so als Ausgleich. Auf der Veranstaltung habe ich ihn als Herrn XY vorgestellt, konnte ja nicht sagen "das ist mein Lebensgefährte" - nach 6 Wochen - aber im Verhalten keinen Zweifel an seiner Rolle gelassen! Und es war auch klar, dass ich ihn vom Flughafen abhole, er in meinem Zimmer übernachtet und ich ihn deutlich vor Morgengrauen auch wieder wegbringe. Er hat das auch verstanden, das war klar; er hat immer wieder gesagt, wie wohl er sich gefühlt hat, wie schön es war gemeinsam "draussen" unterwegs zu sein, etc.

Eure Kommentare haben mein Augenmerk aber noch mal darauf gelenkt, dass ich aufgrund der ja nun schon mehrfach erlebten Irritationen sicher sehr nach Klarheit bei ihm suche. Das wird ihn sicher nerven - aber da kann ich dann auch nicht helfen... Irgendwo fangen dann auch meine Bedürfnisse an.

Danke!

LG
Carlo