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winzling_geloescht

  • #151
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Zitat von carlo:
[...]Mir fällt halt bei deinen Posts immer wieder auf, dass du sehr bei dir bist. Das macht für mich das Dialogische schwer. Bei mir kommt dein Duktus so an dass, du die Regeln setzt und vorgibst, wie etwas zu sehen ist und wo jemand steht. Deine Sprache ist für mich oft wertend. Ich weiß, du wirst das jetzt ebenso wenig sehen (wollen), wie ich meine blinden Flecken.[...]
Carlo, da irrst du, denn das ist genau das, was ich mir hier wünsche und was ich hier sehen möchte. Da kann ich was mitnehmen, das ist klasse. Danke dafür.

Wenn es mir hier sinnvoll erscheint, mich beschäftigt, dann schlüpf ich gern mal in die Puschen anderer. Schlüpf ich in deine Puschen, bin ich ganz bei dir, schlüpf ich in die Puschen deines Partners, bin ich bei ihm. Gefühlt bitte. Das hat dann mit mir gar nichts zu tun, weil meine eigenen Gefühle ganz andere sein könnten und ich mich entsprechend und möglicherweise höchst wahrscheinlich ganz anders verhielte. Ich versuch halt, nicht nur mit meinen Augen zu sehen. Das kann ich aber nicht mit Konjunktiv, glaub ich jedenfalls. Ich setz wohl voraus, dass der Gegenüber hier meine Positionswechsel schon erkennen würde. Und wie gesagt, wenn jemand meint, es wär totaler Schnulli und überhaupt unerhört, was ich da grad denke und schreibe, dann hab ich damit kein Problem, weil das auf mein Leben keinen Einfluss hat. Sein Leben gestaltet nun mal jeder selbst in eigener Verantwortung.

PS: Wenn mir was nicht (mehr) sinnvoll erscheint, beschäftigt es mich auch nicht mehr, demzufolge schreibe ich dann dazu auch nichts mehr.
 
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Sid_geloescht

  • #152
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

@winzling

Ja, wissen tun wir selten. Und ich finds hohe Kunst zu differenzieren. Eigene Übertragungsbereitschaften aussen vor zu lassen. Insofern auch immer wieder zu überprüfen.
Sehnsucht nach Eindeutigkeit zum Trotz. Und immer wieder die Grenze.
Mich hat Dein Blick wieder angeregt, zu hinterfragen.Auch vermeintliche eigene Sicherheit.
Da muß ich immer wieder aufpassen.
 
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  • #154
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Liebe Carlo,

es freut mich zu hören, dass es mit dem Herrn noch weitergeht, Ihr aber ein wenig das Tempo herausgenommen habt. Das könnte ein möglicher Weg sein.

Ich habe Dich stets so gelesen, als wüsstest Du sehr gut um Dich und Deinen «Rucksack» und dass Du gerade aufgrund dieses Wissens den Mann nicht so schnell aufgeben möchtest. Das finde ich ehrlich, offen, spannend, (Dich) herausfordernd. Und so lange es Dir mit ihm besser geht als ohne ihn (Grüsse an t.b.d.!), ist doch alles gut.

Ich vertraue darauf, dass Du weisst, wo Deine Grenzen liegen und wünsche Dir alles Gute und Euch ein gelassenes, ehrliches Voranschreiten. Was auch immer dann daraus wird.

Liebe Grüsse, Suzanne
 
W

winzling_geloescht

  • #156
AW: Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen

Howlith, nur noch mal zu deiner Frage nach dem Problem, ich hatte die Situation vor dem Morgengrauen im Miteinander mit der tunlichen Vermeidung falsch bewertet. Wohl auch im Bemühen um Berücksichtigung der hier vielerorts anzutreffenden konventionellen Zwänge. Carlo hat es für mich richtiggestellt, von daher einer meiner Irrtümer, die ich als sehr angenehm empfinde.