val85

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  • #1

Umgang mit Schwächen

Ich dachte mal das Thema Umgang mit eigenen Schwächen anzusprechen. Ich selber habe ein stark ausgeprägtes ADS Syndrom und gehe damit sehr offen um. Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass es offensichtlich von einigen Menschen als Schwäche angesehen wird, wenn man eigene Schwächen zugibt. In der Gesellschaft wird ja auch gepredigt, dass es gerade als Mann beim Kennenlernen falsch ist eigene Schwächen anzusprechen. Ich finde, dass man vielmehr zu seinen Schwächen stehen muss und offen damit umgehen sollte. Wie sehen die Frauen oder auch Männer hier im Forum das Thema? Würde euch sowas abschrecken beim Kennenlernen, wenn ein Mann/eine Frau Schwächen klar anspricht und offen damit umgeht?
 
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CrazyR

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  • #2
Naja „Schwächen“ und psychische Erkrankungen / Störungen in einen Topf zu werfen ist meiner Meinung nach daneben.

eine Schwäche wäre statt Sport lieber auf dem Sofa zu hocken. Also Mangel an Disziplin.
Eine schwerwiegende Krankheit ist da was ganz anderes.
 
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Hippo

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  • #3
Ich hätte "ADS-Syndrom" und "Schwäche" auch nicht in einen Topf geworfen. Eine meiner Schwächen ist, dass ich manchmal stur bin. Mal "nachgeben", ist besser für alle :).
 
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  • #5


Offen damit umgehen, ist was anderes, als es anzusprechen, und das ist wiederum etwas anderes als es auf die Nase zu binden.

Also der Reihe nach:

Offen damit umgehen meint mMn dazugehöriges zu erklären, wenn dem Gegenüber etwas diesbezügliches auffällt und dazu Fragen stellt oder ganz offenkundig irritiert ist.

Es einfach so - ohne Anlass - anzusprechen, finde ich komisch.

Es dem Gegenüber auf die Nase zu binden, finde ich abschreckend, weil es Egozentriertheit und mangeldes Einfühlungsvermögen offenbart
 
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val85

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  • #6
Es klar anzusprechen und offen damit umzugehen hätte mich dazumal wahrscheinlich weniger abgeschreckt als die Schwäche selbst.
Mit dem klar anzusprechen und offen damit umzugehen sehe ich es genauso. Wie ich schon sagte gehe ich damit sehr offen um. Ich finde es gut, weil der Person dann auch bewusst ist, wenn zb bei mir Aufmerksamkeitsstörungen auftreten. Genau weil die Krankheit selbst viele abschreckt versucht man es ja zu verbergen (habe ich auch früher so gemacht). Man will natürlich gesund wirken und äußerlich ist es in meinem Fall auch nicht bemerkbar. Es fällt aber trotzdem auf und ist nicht gerade eine Hilfe wenn der Datingpartner nicht Bescheid weiß. Man könnte automatisch auf die Idee kommen : "Warum verhält er sich so?" "Irgendwas stimmt mit ihm nicht". Um sowas direkt zu vermeiden gehe ich offen damit um.
 
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val85

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  • #7
Naja „Schwächen“ und psychische Erkrankungen / Störungen in einen Topf zu werfen ist meiner Meinung nach daneben.

eine Schwäche wäre statt Sport lieber auf dem Sofa zu hocken. Also Mangel an Disziplin.
Eine schwerwiegende Krankheit ist da was ganz anderes.
Ja es war unklug formuliert. Ich verbinde es in meinem Fall als Schwäche, die mich auch nervt. Natürlich ist eine psychische Erkrankung/Störung keine Schwäche, denn dafür kann man ja nichts. Meine Intention war auch eher ob man zu der Erkrankung stehen oder sie verbergen sollte wenn man jemanden kennenlernt.
 
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fraumoh

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  • #8
Schwäche zugeben - ab dem 2.ten Date spätestens, wenn es den Alltag trübt.

Ob ich dann weiterdate?? Mit schweren Einschränkungen z B. Adhs, Asperger, ASS ohne begleitendes Training, Parkinson , Depressionen mit Medikamentengabe und mehreren Spitalaufenthalten, Alkoholismus etc.?
Nein.

Sicher nicht. 1-2 habe ich als Partnerin schon mal kürzer oder länger, mit Fremdschämen u langen Diskussionen.
Das langt für 1 Leben.
No, thanks
 
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val85

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  • #9
Schwäche zugeben - ab dem 2.ten Date spätestens, wenn es den Alltag trübt.

Ob ich dann weiterdate?? Mit schweren Einschränkungen z B. Adhs, Asperger, ASS ohne begleitendes Training, Parkinson , Depressionen mit Medikamentengabe und mehreren Spitalaufenthalten, Alkoholismus etc.?
Nein.

Sicher nicht. 1-2 habe ich als Partnerin schon mal kürzer oder länger, mit Fremdschämen u langen Diskussionen.
Das langt für 1 Leben.
No, thanks
Also ich finde da muss man unterscheiden. Ich habe ADS (ist ein ADHS in eingeschränkter Form). Ich habe Freunde die auch ADHS haben und sowohl ich als auch meine Freunde leben ein ganz normales leben, studieren, einige haben Familie und Kinder. Alkoholismus? Ich finde es nicht ok einen Adhs, Asperger oder ASS Leidenden oder Parkinson Leidenden mit Alkoholismus in einem Satz zu bringen. Ich trinke überhaupt kein Alkohol, Spitalaufenthalten habe ich gar keine und Depressionen auch nicht.
 
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  • #10
... dass es offensichtlich von einigen Menschen als Schwäche angesehen wird, wenn man eigene Schwächen zugibt.

Also, ich hab eine Schwäche für Schokolade. :)

ADS/Syndrom. Syndrom: Auftreten charakteristischer Symptome, die ein Merkmal für ein klinisches Bild abzeichnen.

Würde da jetzt nicht von Schwäche reden. Manche haben Migräne, manche haben Heuschnupfen .... etc. etc. ... Kommt immer darauf an, wie einschneidend die Auswirkungen auf dein Leben, bzw. auf eine Partnerschaft sind. Und um das zu offenbaren, braucht es meiner Meinung nach, einen Vertrauensnachschuss. Kein Vertrauensvorschuss. ;)
 

Bastille

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  • #11
Alkoholismus? Ich finde es nicht ok einen Adhs, Asperger oder ASS Leidenden oder Parkinson Leidenden mit Alkoholismus in einem Satz zu bringen. Ich trinke überhaupt kein Alkohol, Spitalaufenthalten habe ich gar keine und Depressionen auch nicht.
Warum findest du das nicht okay? Weil Alkoholismus eine Suchterkrankung ist? Oder weil du Alkoholismus für selbstverschuldet hälst? @fraumoh hat lediglich eine Reihe von Krankheiten, die im Bereich der psychischen Beeinträchtigungen verortet werden können, aufgezählt , die für sie innerhalb einer Beziehung grenzwertig wären. Sie hat keinen Zusammenhang der einzelnen Erkrankungen mit- und untereinander hergestellt, obwohl das im Einzelfall sicher möglich wäre.
Aber deine Reaktion zeigt doch ganz gut, dass jeder eine unterschiedliche Bewertung aufstellt, was für ihn an Einschränkungen akzeptabel ist und was nicht. Müssen wir doch alle (in beide Richtungen) mit leben.
 
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evelyn_75

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  • #12
Ich dachte mal das Thema Umgang mit eigenen Schwächen anzusprechen. Ich selber habe ein stark ausgeprägtes ADS Syndrom und gehe damit sehr offen um. Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass es offensichtlich von einigen Menschen als Schwäche angesehen wird, wenn man eigene Schwächen zugibt. In der Gesellschaft wird ja auch gepredigt, dass es gerade als Mann beim Kennenlernen falsch ist eigene Schwächen anzusprechen. Ich finde, dass man vielmehr zu seinen Schwächen stehen muss und offen damit umgehen sollte. Wie sehen die Frauen oder auch Männer hier im Forum das Thema? Würde euch sowas abschrecken beim Kennenlernen, wenn ein Mann/eine Frau Schwächen klar anspricht und offen damit umgeht?
Ich habe eine Freundin mit ADHS. Sie sagte es mir ziemlich schnell zu Beginn der Freundschaft.
Ich fand das gut, weil ich so ihr manchmal schräges Verhalten einordnen konnte. Sonst hätte ich ihr Verhalten wahrscheinlich negativ interpretiert. Und ich finde es toll, so eine gute Frau zu kennen.

Deswegen an Dich die Frage, wie sehr merkt man es dir an? Falls nicht, lass es erst mal stecken.
Falls ja, und Du findest die Frau gut, dann würde ich es erklären.
Mache es dann aber auch nicht größer als es ist.
Relevant ist für mich, nicht ob jemand so etwas hat, sondern
wie jemand mit so etwas umgeht.
Hier souverän zu sein, kann auch anziehend wirken.

Viel Erfolg!
 
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  • #13
Also ich finde da muss man unterscheiden. Ich habe ADS (ist ein ADHS in eingeschränkter Form). Ich habe Freunde die auch ADHS haben und sowohl ich als auch meine Freunde leben ein ganz normales leben, studieren, einige haben Familie und Kinder. Alkoholismus? Ich finde es nicht ok einen Adhs, Asperger oder ASS Leidenden oder Parkinson Leidenden mit Alkoholismus in einem Satz zu bringen. Ich trinke überhaupt kein Alkohol, Spitalaufenthalten habe ich gar keine und Depressionen auch nicht.
Akoholsimus ist eine psychisch bedingte Abhängigkeit die genauso von neuronalen Verbindungen im Gehirn abhängt wie auch andere neurologische Krankheiten. Also doch, das kann u. U. durchaus in einen Topf. Nicht zu verwecheln mit einem Gewohnheitstrinker.

Und zur Ausgangsfrage - es kommt immer darauf an woran es hapert/schwächelt. Ich wäre bei schwerwiegenenden Sachen auch raus, wie zuvor schon von fraumoh geschrieben.

Es ist ein Unterschied ob ich jemanden kennen-und-mögen lerne und irgendwann stellt sich raus, da ist eine Krankheit/Handicap/Schwäche in welcher Form auch immer, oder ob hier in dem "Bewerbungsverfahren" bei Parship etwas gleich angesprochen wird. Online Dating lässt Menschen in Kategorien bewerten und bewertet werden. Oder wie war das noch mit 10 cm Spielraum bei Körpergrößen und 5 Jahren bei der Altersspanne?

Und sicher ist es absolut individuell. Die eine Frau sagt sich "nein danke" und eine andere "egal, ich will ihn trotzdem kennenlernen" Mit beiden Reaktionen musst du halt rechnen, egal ob es gleich zu beginn rauskommt oder im späteren Verlauf.
 
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  • #14
Also ich finde da muss man unterscheiden. Ich habe ADS (ist ein ADHS in eingeschränkter Form). Ich habe Freunde die auch ADHS haben und sowohl ich als auch meine Freunde leben ein ganz normales leben, studieren, einige haben Familie und Kinder. Alkoholismus? Ich finde es nicht ok einen Adhs, Asperger oder ASS Leidenden oder Parkinson Leidenden mit Alkoholismus in einem Satz zu bringen. Ich trinke überhaupt kein Alkohol, Spitalaufenthalten habe ich gar keine und Depressionen auch nicht.
Beruhig' dich mal.
Es geht darum , dass j e d e dieser Einschränkungen ( einige davon sind Krankheiten, andere nicht!) in au s - ge- prägter Form ein No- go darstellen k ö n ne n .
Endloses Verständnis kannst du da nicht 'einfordern' .
Punkt.
Wir leben in einer Leistungsgesellschaft
Da will ich im Privaten Ruhe, weitgehend, haben .
Zurecht.
Mein FlorenceNightingale-gen wird im derzeitigen Hauptberuf benötigt.
 
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  • #15
Also ich finde da muss man unterscheiden. Ich habe ADS (ist ein ADHS in eingeschränkter Form). Ich habe Freunde die auch ADHS haben und sowohl ich als auch meine Freunde leben ein ganz normales leben, studieren, einige haben Familie und Kinder. Alkoholismus? Ich finde es nicht ok einen Adhs, Asperger oder ASS Leidenden oder Parkinson Leidenden mit Alkoholismus in einem Satz zu bringen. Ich trinke überhaupt kein Alkohol, Spitalaufenthalten habe ich gar keine und Depressionen auch nicht.
Krankheiten, Süchte, alles sollte angesprochen werden, finde ich. Aber wohl eher nicht beim 1. Date. Und wieso soll das eine "weniger" sein als das andere? Alles hat einen Hintergrund, der verstehen lassen kann.
 
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val85

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  • #16
Warum findest du das nicht okay? Weil Alkoholismus eine Suchterkrankung ist? Oder weil du Alkoholismus für selbstverschuldet hälst? @fraumoh hat lediglich eine Reihe von Krankheiten, die im Bereich der psychischen Beeinträchtigungen verortet werden können, aufgezählt , die für sie innerhalb einer Beziehung grenzwertig wären. Sie hat keinen Zusammenhang der einzelnen Erkrankungen mit- und untereinander hergestellt, obwohl das im Einzelfall sicher möglich wäre.
Aber deine Reaktion zeigt doch ganz gut, dass jeder eine unterschiedliche Bewertung aufstellt, was für ihn an Einschränkungen akzeptabel ist und was nicht. Müssen wir doch alle (in beide Richtungen) mit leben.
Es ist für mich schon ein Unterschied ob jemand etwas an seiner Erkrankung ändern kann (Alkoholsucht, Drogensucht, Sexsucht oder sonstige Suchtweisen), oder jemand diesbezüglich gar nichts machen kann außer Medikamente zu nehmen und mit der Erkrankung zu leben.
 

val85

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  • #17
Krankheiten, Süchte, alles sollte angesprochen werden, finde ich. Aber wohl eher nicht beim 1. Date. Und wieso soll das eine "weniger" sein als das andere? Alles hat einen Hintergrund, der verstehen lassen kann.
Warum die eine Erkrankung in meinen Augen weniger schlimm ist als die andere? Kann ich dir sagen. Mein Syndrom hat 0 Auswirkungen auf meine Gesundheit, bei einem Menschen mit einem Alkoholproblem hat die Erkrankung sehr wohl einen Einfluss auf die Gesundheit. Es ist zudem eine Sache wenn man eine Erkrankung hat an der man aktiv etwas ändern kann, wie Alkoholsucht oder eine unheilbare Krankheit wie Parkinson hat oder MS. Trotz meiner eigenen Erkrankung muss ich sagen, dass bei mir persönlich bei einer Frau mit Alkoholsucht oder Drogensucht ganz wenig Verständnis kommen würde. Diese Leute haben es in der Hand was an ihrem Problem zu ändern, kann man über einen jemanden der eine unheilbare Erkrankung hat wohl kaum sagen. Ich finde schon, dass man bei Erkrankungen unterscheiden muss.
 

CrazyR

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  • #18
Fakt ist nicht jeder hat Lust sich sowas ans Bein zu binden.
Und das ist auch erlaubt zu selektieren.
 
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  • #20
Beruhig' dich mal.
Es geht darum , dass j e d e dieser Einschränkungen ( einige davon sind Krankheiten, andere nicht!) in au s - ge- prägter Form ein No- go darstellen k ö n ne n .
Endloses Verständnis kannst du da nicht 'einfordern' .
Punkt.
Wir leben in einer Leistungsgesellschaft
Da will ich im Privaten Ruhe, weitgehend, haben .
Zurecht.
Mein FlorenceNightingale-gen wird im derzeitigen Hauptberuf benötigt.
Ich bin ganz ruhig.
Du schmeißt Krankheiten an denen Menschen was ändern können mit unheilbaren Krankheiten in einen Topf.
Ich fordere gar nichts ein.
Wir leben in einer Leistungsgesellschaft?
Da hast du recht und genau das ist ein riesiges Problem in unserer Gesellschaft.
Ich kenne Menschen mit Asperger, ADHS, Parkinson oder Autismus, die haben oftmals mehr im Kopf als Menschen die völlig ohne Erkrankungen leben.
Ihr einziges Handicap? Sie können manche Aufgaben in einem langsameren Tempo erledigen als andere.
Dadurch bekommen sie direkt einen Stempel aufgedrückt.
Leute auszugrenzen weil sie anders sind (durch Erkrankungen, Syndrom, etc) und dies nicht selbstverschuldet finde ich nicht richtig.
Anstatt über Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau zu reden (wo schon sehr vieles sehr positiv läuft), sollte man mal über die Gleichberechtigung von Menschen mit Erkrankungen reden.
Das läuft zumindest in Deutschland mehr als mangelhaft.
Wie kann es sein, dass zum Beispiel aktuell bei Corona Leute die an schweren Erkrankungen wie einer Tetraspastik, schweren Behinderungen der Lunge durch einen Unfall, oder andere schwere Krankheitsfälle belastet sind nicht in die 1 Impfgruppe kommen und Menschen mit 80 die physisch in guter Verfassung gibt (ja die gibt es) den Vorzug bekommen?
Ich bin jetzt vom eigentlichen Thema abgewichen. Entschuldigung dafür.
 
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  • #21
Mein Syndrom hat 0 Auswirkungen auf meine Gesundheit, bei einem Menschen mit einem Alkoholproblem hat die Erkrankung sehr wohl einen Einfluss auf die Gesundheit.
Du scheinst ein recht enges Verständnis von Gesundheit zu haben.
Wenn du wegen deiner erkrankungsbedingten Unaufmerksamkeit in einen Verkehrsunfall verwickelt wirst, bist du nicht mehr sonderlich gesund.
 

fraumoh

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  • #24
Ja, also , vom Thema abgleiten ist schlecht.
Und wenn diese Gesellschaft dir nicht gefällt, dann fang' an , sie zu verändern ..oder erst mal dich .
Anstrengend genuch'...
 
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val85

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  • #26
Ich habe eine Freundin mit ADHS. Sie sagte es mir ziemlich schnell zu Beginn der Freundschaft.
Ich fand das gut, weil ich so ihr manchmal schräges Verhalten einordnen konnte. Sonst hätte ich ihr Verhalten wahrscheinlich negativ interpretiert. Und ich finde es toll, so eine gute Frau zu kennen.

Deswegen an Dich die Frage, wie sehr merkt man es dir an? Falls nicht, lass es erst mal stecken.
Falls ja, und Du findest die Frau gut, dann würde ich es erklären.
Mache es dann aber auch nicht größer als es ist.
Relevant ist für mich, nicht ob jemand so etwas hat, sondern
wie jemand mit so etwas umgeht.
Hier souverän zu sein, kann auch anziehend wirken.

Viel Erfolg!
Also mir merkt man an, dass ich mal nicht aufmerksam bin und abwesend wirke. Ich habe das Syndrom auch nicht in einer ausgeprägten Form. Danke für den Ratschlag, genauso wie du es sagst bin ich bisher vorgegangen. Ich bin von meiner Art her schon keine schüchterne Person und daher fällt es mir auch nicht schwer offen darüber zu reden. Ich bin da sehr souverän und kann sehr gut mit meinem Syndrom umgehen.
 
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  • #27
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val85

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  • #28
wie schlägt sich denn diese Krankheit auf das alltägliche Verhalten nieder?
Ich kann jetzt nur von meinem ADS Syndrom sprechen. Ich wirke schon mal abwesend und habe Schwierigkeiten aufmerksam zu bleiben über eine lange Zeit. Bei der Arbeit habe ich manchmal eine andere Herangehensweise als meine Kollegen, Probleme habe ich deswegen aber nicht. Es gibt aber unterschiedliche Formen von ADS oder ADHS und wenn das Syndrom sehr stark ausgeprägt ist, dann können es schon Menschen sein die zb was Empfindsamkeit für das Gegenüber angeht und Empathie Probleme haben, zumindest habe ich sowas bei der stark ausgeprägten Form von ADHS gelesen. Ich selber habe sowas nicht und bin gerade empfindsam und rücksichtsvoll/empathisch.
 

val85

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  • #29
Ja, also , vom Thema abgleiten ist schlecht.
Und wenn diese Gesellschaft dir nicht gefällt, dann fang' an , sie zu verändern ..oder erst mal dich .
Anstrengend genuch'...
An sich selbst kann man immer etwas ändern, wenn man das Gefühl hat man macht etwas falsch. Bezüglich Gesellschaft verändern, mache ich schon und bin da auch sehr aktiv. Ist auch bitter notwendig diesbezüglich aktiv zu sein, wenn man sieht wie empathielos und rücksichtslos ein Großteil der Gesellschaft ist.