Fredda2019

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  • #31
Ich bin 37 und hoffe doch sehr, dass ich mit Ü50 noch nicht an ein bevorstehendes Ende denke:eek: Und schon gar nicht in so einer "Panik", wie ich sie aus dem Text lese.

Meine Seele wird es niemals eilig haben!!! Keines meiner Jahre ist ein verschwendetes. Keine meiner Begegnungen ist eine überflüssige. Keine Banalität, keine Pflicht, kein Gar Nichts bereue ich.
Ich lebe in Frieden mit meiner Vergangenheit, meiner Gegenwart und meiner Zukunft.

Ja, Prioritäten und Werte ändern sich beim Älter werden. Auch bei mir. Aber das ist ein friedlicher Prozess. Niemals hatte ich das Gefühl, erschrocken aufzuwachen und schnell schnell alles um mich herum ändern zu müssen.

Die Metapher mit der Pralinenschachtel lässt den Text für mich platt wirken. In einem lyrischen Werk hätte ich mir eine andere Ausdrucksform gewünscht.
 
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Mestalla

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  • #32
Ja, das ist es ja eben. Die meisten Menschen kennen solche oder ähnliche Situationen, wenngleich nicht gar so viele wirklich schreiben würden: "ich kämpfe gegen Mittelmässigkeit".:)
Was mich neben den vielen Negativzuschreibungen stört ist auch der Lösungsansatz: Nicht die Strukturen verändern, sonder Rückzug in eine privilegierte Oase, in welcher lauter anscheinend charakterlich perfekte Menschen verortet sind.
Wer kann so etwas umsetzen?

Ich würde eigentlich dem Text selbst keine zu große Bedeutung geben und auch nicht zuviele Gedanken daran verschwenden, wie die Menschen sind, die solche Texte verbreiten. Da sind sicherlich kluge Dinge dabei aber solche Weisheiten (meine ich nicht abschätzig) kursieren permanent in den sozialen Netzwerken. Mensch x oder Mensch y schnappt sie auf, es passt gerade zu seiner Lebenssituationen und dann schickt er das weiter. Wirklich ernstere Gedanken würde ich mich mir machen, wenn eine Person so etwas ständig macht und das immer in die gleiche Richtung geht. Eigentlich reagiere ich auch ziemlich allergisch auf Menschen, die die Schuld immer bei anderen suchen, aber bei diesem Text kann ich das zumindest in der Deutlichkeit nicht erkennen.
 
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syntagma

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  • #33
Wie ists eigentlich mit jemandem, der die ersten Pralinen aus einer Schachtel mit Hochgenuß verköstigt und die letzten eher so wegfrißt, damit die Schachtel endlich leer ist?
 
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Erigeneia

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  • #34
@Mestalla also ich mache mir da insoweit überhaupt keine Gedanken mehr, als ich sowieso keinen Kontakt mehr habe. Ich habe allerdings folgendes gelernt: Wenn jemand etwas in dieser Art verschickt bzw empfiehlt, dann nicht, weil man inhaltlich oder bezüglich der Form darüber reden möchte, sondern weil man den Kernaussagen zustimmen soll. Wenn also ein Diskurs nicht erlaubt ist, was einem an einem Text gefällt oder nicht: dann existiert für mich keine "Passung", wie man hier so schön sagt.:) Ich finde es ja nicht grundsätzlich doof, einen Text zugesandt zu bekommen, aber ein Gespräch darüber sollte doch erlaubt sein.
 
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Deleted member 25128

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  • #38
Ich finde der Text beschreibt lediglich eine Sichtweise . Jemand der etwas in seinem Leben verändern möchte ,weil er müde geworden ist ständig gegen etwas ankämpfen zu müssen.
Spricht wahrscheinlich die Menschen an,die in einer ähnlichen Phase sind.
Ich habe diesen Text gerne gelesen ,ich wünschte mir manchmal auch, ich könnte vieles gelassener sehen und meine Zeit einfach nur noch mit meinen Lieblingsmenschen verbringen. Aber wäre es nicht auch ziemlich langweilig ein absolut harmonisches Leben zu leben? Ich mag die gelegntlichen Steine im meinem Alltag eigentlich , aus ihnen lerne ich Strategien zu entwickeln um sie beim nächsten Mal besser zu meistern.
Das bevorstehende Ende kennt ja niemand ,zumindest bin ich noch niemanden aus dem Ende begegnet , daher sehe ich das auch eher spannend als erschreckend wie so manch anderer.
Interessant ist es allerdings ,daß dieser Text je nach Sichtweise sehr verschieden aufgefasst werden kann.Die einen sehen es als Erkenntnis um neue Wege zu gehen ,auf andere könnte es winterlich depressiv wirken und wieder andere fühlen sich bedroht ,weil sie den Gedanken über den Tod nachdenken zu müssen nicht ertragen können.

Wenn ich mir aber überlege ,ein Mann den ich gerade kennenlerne ,würde mir so etwas zum lesen schicken , dann weiß ich auch nicht ob ich weiter interessiert wäre.
 

Fredda2019

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  • #39
Wieso soll eigentlich ein einziger Text über das weitere Kennenlernen entscheiden?
Das ist wie ein Eisbrecher mit dem Ergebnis 2 von 5 und der Verabschiedung "Oh nicht so gut. Wird wohl nix mit uns beiden."
Sind 5 olle Bildpaare entscheidend?

Wie viel 'Passung' wird erwartet, damit es passt?
(Ich denke da jetzt an den Mann, der den Text verschickte und mit dem Nichtgefallen nicht umgehen konnte.)
 
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  • #41
A) Wie findet Ihr den Text? Ist es das, was man mit Mitte 50 umsetzen kann und sollte?
Wie ich ihn finde habe ich ja schon geschrieben. Ich denke mit Mitte 50 oder Mitte 80 hat das nichts zu tun. Das Gefühl im Leben etwas zu verändern,kann man auch schon mit Mitte 20 bekommen. Auch in jungen Jahren kann einem der Gedanke der eigenen Vergänglichkeit bewusst werden.

B) War es unklug oder möglicherweise verletzend, das Gedicht zu kritisieren? Aus meiner Sicht war es ein Text und nicht die Person, die mich darauf hingewiesen hat.

Nein, Du hast ehrlich reagiert und das finde ich absolut richtig so. Wenn ich jemanden solche Texte schicke ,dann kann ich nicht erwarten,daß man mir vor Begeisterung in die Arme fällt.
 

Fredda2019

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  • #42
Sag ich ja: Wie viel Passung erwartete dieser Mann?
Der beispielhaft für viele andere steht, die sich nach der ersten kleinen Verschiedenheit verabschieden.
Wie gross und ernst ist da das Interesse?
 
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fafner

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  • #43
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Mestalla

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  • #44
Vielleicht geschah das zu undiplomatisch. Es hat hier ein paar Forist(in)en, welche meinen, ein Gegenüber müsse jede "Wahrheit" völlig ungeschminkt akzeptieren. Und wenn es das nicht tue, dann tauge es ja sowieso nix... :rolleyes:

Nennst du auch bitte die Textstellen, in denen jemand die Wahrheit für sich beansprucht?

Hier geht es um Lyrik und nicht um Zahlen, Statistiken oder Messwerte. Und eben um die Frage "Wie findet ihr den Text?", auf die es logischerweise unterschiedliche Antworten gibt.
 

<*|||><|

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  • #45
Falls er sich wirklich deswegen nicht mehr meldet, sei froh - also ich bin zumindest immer froh, wenn ich mit Leuten, die solche Kleinigkeiten als Grund sehen, nix zu tun hab.
Finde es zwar auch nicht so toll, wenn jemand meine liebsten Bücher, Filme oder Musik doof findet, aber ein weiteres Kennenlernen würde ich deswegen nicht ausschließen.

Der Text ist jetzt auch nicht so meins, klingt z.T. nach Jammern. Gut, auch als U30 kommt mir da einiges bekannt vor. Außer der Teil mit den alten, verbrauchten Knochen, deren Tage gezählt sind :D
Künstlerisch wahrscheinlich ok, wenn man auf sowas steht.
 

Erigeneia

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  • #46
Vielleicht geschah das zu undiplomatisch. Es hat hier ein paar Forist(in)en, welche meinen, ein Gegenüber müsse jede "Wahrheit" völlig ungeschminkt akzeptieren. Und wenn es das nicht tue, dann tauge es ja sowieso nix... :rolleyes:
,hm, also: An der Stelle konnte ich echt nicht heucheln.
Wenn mir jemand schreiben würde, er stehe total auf "Ein Bett im Kornfeld" fände ich das ja ok. :) Das hat wenigstens keine Aussage:p und wird nicht als Lyrik gehandelt.
 

tina*

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  • #47
Liebes Forum,
ein eigentlich sehr interessanter Mann hat mich gefragt, ob ich das untenstehende Gedicht kenne:
Was war an ihm denn interessant? Das Profil? Euer schriftlicher Kontakt vorher? Oder war diese Frage sozusagen als Einstieg bei Erstkontakt gestellt?
Meine Frage dazu:
A) Wie findet Ihr den Text? Ist es das, was man mit Mitte 50 umsetzen kann und sollte?
Zum zweiten Teil: Nein, wieso das denn?
Zum ersten Teil: naja wie halt so Texte sind, die so massenhaft verbreitet werden. Ein paar wahre Gedanken und ein paar, die mir nicht so zusagen. Eine Freundin hat mir das letztens auch begeistert vorgelesen :). Z.B. das mit den Bonbons genießen finde ich schon stimmig. Allerdings passt die Eile dann nicht so gut dazu.
B) War es unklug oder möglicherweise verletzend, das Gedicht zu kritisieren?
Kommt m.E. auf den Kontext an. Vermutlich ging es ihm weniger um eine Gedichtinterpretation :). Eine glatte Absage mit Aufzählung von Fakten ist jetzt nicht so gesprächseinladend. Wenn die Frage war, ob du es kennst, hättest du ja auch wahrheitsgemäß Nein sagen können und ihn fragen, ob oder was ihm daran gefällt. Oder etwas flirtiger, welche Süßigkeiten noch auf seiner Köstlichkeitswunschliste fehlen :rolleyes: Oder so.

Aber als Filter scheint es doch zu taugen.
We are united in our differences :).
 
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Erigeneia

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  • #48
Ja
Was war an ihm denn interessant? Das Profil? Euer schriftlicher Kontakt vorher? Oder war diese Frage sozusagen als Einstieg bei Erstkontakt gestellt?

Zum zweiten Teil: Nein, wieso das denn?
Zum ersten Teil: naja wie halt so Texte sind, die so massenhaft verbreitet werden. Ein paar wahre Gedanken und ein paar, die mir nicht so zusagen. Eine Freundin hat mir das letztens auch begeistert vorgelesen :). Z.B. das mit den Bonbons genießen finde ich schon stimmig. Allerdings passt die Eile dann nicht so gut dazu.

Kommt m.E. auf den Kontext an. Vermutlich ging es ihm weniger um eine Gedichtinterpretation :). Eine glatte Absage mit Aufzählung von Fakten ist jetzt nicht so gesprächseinladend. Wenn die Frage war, ob du es kennst, hättest du ja auch wahrheitsgemäß Nein sagen können und ihn fragen, ob oder was ihm daran gefällt. Oder etwas flirtiger, welche Süßigkeiten noch auf seiner Köstlichkeitswunschliste fehlen :rolleyes: Oder so.

Aber als Filter scheint es doch zu taugen.
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ja, fragen was ihm daran gefällt: das wäre wirklich sehr viel cleverer gewesen. Ich war halt irgendwie so unangenehm berührt von dem Text. Nächstes Mal bin ich schlauer.
 
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Mafalda

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  • #49
Meine Frage dazu:
A) Wie findet Ihr den Text? Ist es das, was man mit Mitte 50 umsetzen kann und sollte?

Finde ich nicht, oder höchstens teilweise. Nur weil ich jetzt Ü 50bin möchte ich nicht in einen panikartiken Optimierungswahn verfallen.
Das mit den Süssigkeiten erinnert mich an Forrest Gump:
Life is like a box of chocolates, you never know what you're going to get.
Und das gilt doch in jedem Alter.

B) War es unklug oder möglicherweise verletzend, das Gedicht zu kritisieren? Aus meiner Sicht war es ein Text und nicht die Person, die mich darauf hingewiesen hat.
Ich finde, es war richtig, dass du deine ehrliche Meinung gesagt hast. Und wenn er damit nicht umgehen kann, könnte er das auch in anderen Bereichen nicht...
 
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Mondblume

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  • #50
Also, aus meiner Sicht teilt der Mann mit diesem Gedicht seine Gefühle und sein momentanes Empfinden mit.
Gedichte sind ja oft, gerade wenn man davon berührt ist emotional. Klar ist es dann für ihn kränkend, wenn dieses Gedicht mit dem Verstand auseinander gepflückt wird. Er fühlt sich unverstanden. Vielleicht gerade in einer leicht melancholischen Stimmung.
Offenbar seid ihr sehr unterschiedlich.
Ich fand das Gedicht gar nicht so schlecht darin, die Situation auszudrücken, sich über das restliche Leben Gedanken zu machen. Auch wenn einige Metaphern leicht hinken. (eine eilige Seele, zum Beispiel).
Dem Mann nun sogar eine bestimmte Partei zuzuschreiben, ist weit und übers Ziel hinausgeschossen.
 
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Meerechse

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  • #51
Ich kannte es nicht, aber ein wirklich wunderschönes Gedicht, über einen Menschen der das Wesentliche in Leben will und nicht alles was davon ablenkt, um zu dem zu finden welches sein wirkliches Ich ist. Wer an diesem Punkt ist, hält sich nicht mehr mit Dummheit oder aufgeblasenem Ego anderer auf. Das wird unwichtig. Dieser Mensch ist wirklich erwachsen geworden. So sollte es auch sein, mit über 50 :)) Eine super Idee so die passende Dame zu finden. Können vor lachen in diesem Forum :)) Ja genau, löschen!!! zu viel Nachgedacht über das Leben, passt nicht :))) Ich wünsche diesem Mann hier, im Forum, bloß nicht mitzulesen :)) wenn das der Durchschnitt dieses Portals ist. Auweia.
 
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Meerechse

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  • #52
Und ja, wer schon einmal dem Tod von der Schippe gesprungen ist, hat es eilig zum Wesentlichen zu gelangen, oder hofft auf ein zweites Leben, wenn er Buddhist ist :) Die anderen Seelen haben es eilig zum Ziel zu kommen.
 

Meerechse

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  • #54
Er ist schon da !!! :) Und sucht nach einer Frau die auch schon da ist ..
 
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  • #55
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Meerechse

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  • #56
Wenn eine Beschreibung von Tatsachen wertend sind, ja klar, wir werten ständig, das ist doch nichts schlimmes, so findet man sich zurecht im Leben. Verurteilen tut er aber nicht. Eine Beschreibung und Wertung von Verhalten ist doch legitim, es gibt keinen persönlichen Angriff auf eine bestimmte Person die dadurch Verurteilt wird. Er beschreibt nur was er will und was nicht und Punkt, Da kann jeder denkende Mensch etwas mit anfangen. Deswegen, komisch, wer sich da so angesprochen fühlt, ohne das er gemeint ist. Interessant.
 
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Erigeneia

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  • #57
Ich kannte es nicht, aber ein wirklich wunderschönes Gedicht, über einen Menschen der das Wesentliche in Leben will und nicht alles was davon ablenkt, um zu dem zu finden welches sein wirkliches Ich ist. Wer an diesem Punkt ist, hält sich nicht mehr mit Dummheit oder aufgeblasenem Ego anderer auf. Das wird unwichtig. Dieser Mensch ist wirklich erwachsen geworden. So sollte es auch sein, mit über 50 :)) Eine super Idee so die passende Dame zu finden. Können vor lachen in diesem Forum :)) Ja genau, löschen!!! zu viel Nachgedacht über das Leben, passt nicht :))) Ich wünsche diesem Mann hier, im Forum, bloß nicht mitzulesen :)) wenn das der Durchschnitt dieses Portals ist. Auweia.
Also: ich hatte um Meinungen zu diesem Text gebeten. Ich selbst finde den Text nach wie vor subooptimal, aber jeder hat ja einen anderen literarischen Geschmack. Was ich überhaupt nicht gut finde ist: Leute zu diffamieren, weil sie eine andere Meinung zu einem Text haben.
Im übrigen: nicht alles, was mal irgendwo im Internet verstreut worden ist und ein paar nette Floskeln enthält, ist sofort Lyrik, geschweige denn GUT.
Wenn erwachsen werden im übrigen heisst: sich allem, was man selbst als minderwertig qualifiziert hat, zu entziehen: Schön, wer das ökonomisch kann. Ich persönlich habe zu arbeiten, bis ich 68 Jahre alt bin, sofern das Rentensystem nicht noch weiter reduziert wird. Ich kann mir daher NICHT erlauben, mich von sämtlichen eingebildeten oder tatsächlichen Wichtigtuern, Mittelmässigen, Unfähigen, Intriganten, Heuchlern.... abzusetzen. Weil: mir gehört leider keine einsame Mittelmeerinsel.
 
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apfelstrudel

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  • #58
Nicht uninteressant...
Seine -nicht-Reaktion versteh ich auch so, dass du eben auch die „Verpackung der Pralinen kritisierst, anstatt die letzten Pralinen zu schätzen“ und er will halt nicht über die Verpackung diskutieren.
Ich könnte den Text auch so interpretieren, dass man einsehen hat nicht alles ändern zu können und für sich unangenehmen, unnötigen Situationen aus dem Weg geht und nicht mit aller Gewalt die Konfrontation sucht. Und auch seinen Frieden damit gemacht hat, wie man selbst ist, mit seinen Fehlern.
Dass es kein Gedicht ist... jo mei. Das sind die ganzen schönen Sprüche aus den Lebensweisheitenbücherln auch nicht.
 
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apfelstrudel

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  • #59
Ich finde das auch nicht ansprechend.
Da verurteilt jemand seine Mitmenschen sehr stark und hat noch gar nicht erkannt, dass es seine Bewertungen über die Menschen und Situationen sind, die ihm die Freude rauben. Er sieht sich (noch) immer als Opfer der Umstände und hadert mit einer Welt, die er ja doch nicht ändern kann. Anders wahrnehmen könnte er sie auf jeden Fall.
Ich würde da einen Menschen erwarten, der meist griesgrämig ist und ständig bewertet und urteilt, aber nicht gut in der Lage ist, mit der Umwelt und seinen Mitmenschen zurecht zu kommen. Klingt für mich sehr unattraktiv!

Unklug? Kommt drauf an, was du erreichen wolltest.
Verletzend? Das entscheidet immer der Empfänger.

Das sind dann die Typen, die hier aufschlagen und über den Werteverfall der Gesellschaft lamentieren und darüber, wie doof die Frauen sind usw. Und nie verstehen, warum gerade mit ihnen kaum eine zusammen sein will.
Na also wenn das mal keine Wertung ist.... :)
 
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apfelstrudel

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  • #60
Es ging um die Passung für eine Beziehungsanbahnung und nicht um die Frage der Mitgliedschaft im Forum. Es wäre sinnvoll, beides auseinanderzuhalten.
Es wäre auch sinnvoll nicht mit zweierlei Maß zu messen. Und jemanden, der Konfliktsituationen des Seelenheiles willen lieber aus dem Weg geht, nicht per se als unreflektiert etc. wertet.
Oder würde es dir gefallen, wenn ich deine kompetenz in beziehungsanbahnung mal ganz leicht anzweifle, allein mit der begründung deiner nicht unerheblichen präsenz hier? Traurig nur, dass ich damit sehr wahrscheinlich näher liegen würde, als du mit deiner wertung über den mann, der zu dem fred animiert hat. Und weils so schön ist, gleich über alle, die vielleicht ein wenig die geschichte so sehen könnten, wie er sie auch verstanden haben könnte?
Findest du das fair? Ist das reflektiert? Oder ist es ein bisschen.... anmaßend?
 
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