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  • #1

Trefft Ihr Euch in der Singlezeit auch mit gegengeschlechtlichen Menschen einfach so?

Ich persönlich stelle fest, es tut mir gut mich mit Männern zu verabreden, auch wenn klar ist das es nicht der "Partner" wird.
Manche sehen das vielleicht als Zeitverschwendung. Wichtig ist, dass es beiden gut tut. Wie seht ihr das?
 
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  • #2
Warum Zeitverschwendung? Ja, mache ich auch. Es ist immer gut den Bekanntenkreis zu erweitern um wiederum neue Menschen kennen zu lernen, egal ob es Freundinnen oder männliche Freunde sind. Ich gehe öfter aus mit einem Singlekollege, auch weils lustig ist und man kann sich austauschen. Der hat wiederum Singles oder auch Pärchen in seinem Kollegenkreis etc. Das hat seine Vorteile, gerade dann wenn du auf Partnersuche bist, ist es doch wichtig unter die Menschen zu gehen.
 
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  • #3
Zitat von Mrs.Right:
Ich persönlich stelle fest, es tut mir gut mich mit Männern zu verabreden, auch wenn klar ist das es nicht der "Partner" wird.
Manche sehen das vielleicht als Zeitverschwendung. Wichtig ist, dass es beiden gut tut. Wie seht ihr das?

Ist oft nicht möglich, da entweder die Dame etwas von mir möchte (ich aber nicht) oder aber die Dame hat an mir (als Partner) kein Interesse und deshalb möchte sie auch nicht die Zeit aufwenden, sich "nur so" mit mir zu treffen.

Wie bereits mehrfach geschrieben sehe ich es so, dass die Partnersuche absolut zielgerichtet abläuft. Wer ein intaktes soziales Umfeld hat, ist mit der Pflege der bereits bestehenden Freundschaften zeitlich derart beansprucht, dass ihm neben Job und Freizeit oftmals nur ein kleines Zeitfenster zur Verfügung steht.

Und letzten Endes such man nicht nach neuen und noch mehr Bekannten/Freunden, sondern möchte endlich eine mögliche Beziehung betreffend "vorankommen".

Oftmals bekommt dann der gegengeschlechtliche Partner auch viele Jammereien über versäumte Gelegenheiten, schlechte Dates und/oder die Hoffnungen auf eine möglicherweise glückliche Zukunft mit einem der "Kandidaten" mit. Ob sich diese Leute das immer wieder anhören mögen?

Außerdem gibt es auch den Aspekt, dass ich, wenn ich mit einem gegengeschlechtlichen Partner unterwegs bin, meine Chancen selber angesprochen zu werden, stark dezimiere.

1. weil man denkt, dass ich liiert sein könnte
2. weil es für jemanden, der an mir interessiert sein könnte, ungleich schwieriger ist, micht zu kontaktieren.

Gut tut es fast immer, sich mit anderen zu treffen und zu reden. Ob gleichgeschlechtlich oder nicht.
 
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  • #4
Verabredet ihr euch denn, wenn ihr eine Beziehung habt, nicht mit gegengeschlechtlichen Menschen? Also ich tu das schon.
 
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  • #5
Zitat von Mrs.Right:
Ich persönlich stelle fest, es tut mir gut mich mit Männern zu verabreden, auch wenn klar ist das es nicht der "Partner" wird.
Manche sehen das vielleicht als Zeitverschwendung. Wichtig ist, dass es beiden gut tut. Wie seht ihr das?
Ich sehe es nicht als Zeitverschwendung an. Hatte auch solche Treffen. Diese verliefen wirklich sehr schön.
 
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  • #6
Zitat von Heike:
Verabredet ihr euch denn, wenn ihr eine Beziehung habt, nicht mit gegengeschlechtlichen Menschen? Also ich tu das schon.
Damit hätte ich Schwierigekeiten. Ich würde es nicht gut finden, wenn mein Partner, sich mit einer Frau verabreden würde, also würde ich das auch nicht tun. Weiß aber nicht, wie ich reagieren würde, wenn es so sein würde. Hatte noch keine weitere Beziehung als meine langjährige Ehe.
 
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  • #8
Mache ich nur mit meiner besten Freundin - auch wenn ich in fester Beziehung bin. Bin sonst nicht der Kumpeltyp. Finde es aber gut, wenn man Kontakte pflegt. Das ist sicher nie eine Zeitverschwendung...
 
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  • #9
Ich bin entsetzt. Da pocht die moderne Damenwelt (ebenso vereinzelte Herren, nämlich immer dann, wenn es ums bezahlen geht oder andere ihnen unbequeme Dinge) so oft auf die Emanzipation in allen möglichen und unmöglichen Zusammenhängen, aber bei einem solchen Thema werden geradezu mittelalterliche Vorstellungen vertreten?
Was spircht denn dagegen, sich auch mit Menschen zu treffen, die zufällig ein anderes Geschlecht haben? Ist die Menschheit so unzivilisiert, dass sie ihre Triebe nicht kontrolllieren kann?
 
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  • #10
Zitat von Mrs.Right:
Ich persönlich stelle fest, es tut mir gut mich mit Männern zu verabreden, auch wenn klar ist das es nicht der "Partner" wird.
Manche sehen das vielleicht als Zeitverschwendung. Wichtig ist, dass es beiden gut tut. Wie seht ihr das?
Überhaupt keine Zeitverschwendung. Ich habe dadurch einen wirklich lieben, treuen Freund gefunden. :))
 
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  • #11
Klare Antwort: Ja, ich treffe mich auch mit Menschen anderen Geschlechts, ohne den Gedanken an Partnerschaft. Das gilt sowohl in, als auch außerhalb einer Beziehung. Immer ist in einer Beziehung aber klar, wer das ist und dass das nichts mit der Beziehung oder dem Versuch zu tun hat, außerhalb der Beziehung noch eine zweite oder dritte Liebes- oder sexuelle Beziehung aufzubauen.
Dies als verschwendete Zeit anzusehen? Ich kann das nicht nachvollziehen. Ich habe auch das Gefühl, dass das ganz schön verkrampft würde. Ich gehe auch mit Frauen, die nicht meine Partnerin sind, aus zum Tanzen. Hier lässt sich durchaus auch durch das Verhalten klarstellen, dass man kein Paar ist. Manchen Frauen scheint es sogar recht zu sein, wenn man unverkrampft auch mit Frauen umgehen kann. Abgesehen davon sind Frauen durchaus ein geeigneter Gesprächspartner dafür, wenn man mal (wieder) das Verhalten einer anderen Frau nicht versteht,... ;-)
 
G

Gast

  • #12
Nö, ne gute Freundin hat ich noch nie, die wollten mir immer an die Wäsche
 
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  • #13
Guten Morgen. Es kommt darauf an wie man es definiert sich mit andersgeschlechtlichen zu treffen. Ich zum Beispiel hätte keine Probleme eine Frau zu treffen wenn klar ist dass sich keine Beziehung daraus ergibt aber evtl. eine gute Freundschaft, denn die sind auch nicht zu unterschätzen.

Darum gleich der Übergang: Ich treffe mich mit durchaus mit meinen besten Freundinnen, gerade weil ich mit Ihnen sehr gut reden kann und gerade wenn man nach knapp fünf Jahren wieder mal so eine "Down"-Phase hat es einfach gut tut mal wieder von einer Frau fest in den Arm genommen zu werden und zu wissen dass man seinen Freunden etwas bedeutet - sehr stärkend.

Um aber letztendlich wirklich ehrlich zu sein muss ich dazu sagen dass ich jedes Treffen bei welchem ich mir schon im Vorhinein sicher sein kann dass sich nichts daraus ergibt von vorn herein unterbewusst schon vermeiden würde weil ich Angst habe dass es mich enttäuscht oder ich mich trotz dessen wieder gefühlstechnisch in etwas verrenne das letztendlich dann wieder nur zur Traurigkeit führt.

MfG
 
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  • #14
Und ich treff mich noch mit Männern, die Männer daten. Nur so zum Essen und Quatschen.
 
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  • #15
Ich kann gut verstehen, wenn man in einer Beziehung nicht will, dass sich der andere mit Leuten trifft, die er/sie z.B. auf PS findet, das wäre ja auch ziemlich "daneben", da hier der erklärte Zweck ist, jemanden für eine neue Beziehung zu finden -- auch wenn sich anderes ergeben kann :)

Was ich nicht verstehen kann ist, wieso sich der/die Parner(in) nicht auch mit Freunden anderen Geschlechts treffen sollte? Mir ist Treue sehr wichtig, aber das klingt eher nach einem Mangel an Vertrauen. Ich habe zwei beste Freundinnen, mit einer davon hatte sich vor längerer Zeit etwas FAST wie eine Beziehung entwickelt -- sie wollte dann nicht, was mich erst mal schwer enttäuscht hat, aber so ein Schreck geht auch vorbei und nach kurzer Zeit haben wir uns wieder sehr viel gesehen (mehrmals pro Woche). Seit einiger Zeit hat sie einen Freund und daher logischerweise seltener für mich Zeit, aber ansonsten hat sich nichts geändert. Sie hat ihm (offenbar ohne größere Probleme) klargemacht, dass er das akzeptieren muss, und dass ich auch sehr wichtig bin für sie. Umgekehrt müsste eine neue Partnerin das auch bei mir akzeptieren. Wenn sie das nicht kann, würde es SEHR SEHR schwierig werden. Klar, dass da mal fast was war ist vielleicht ein problematisches Detail. Aber wir sind jetzt schon längere Zeit einfach sehr sehr gute Freunde -- und ich glaube in einer guten Beziehung mit einem vertrauensvollen Partner kann man auch so etwas gut erklären :)