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  • #61
Ha, mit der Frage hast du mich jetzt entwaffnet. Ich schlaf da nochmal drüber und wenn ich mich die Tage wieder mit parship beschäftige, fällt mir vielleicht ein konkretes Beispiel ein.
 
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  • #62
Profil

Also in meinem Profil steht eindeutig, dass ich mir jemanden wünsche, der weiß, was er will und der möglichst seine Vergangenheit verarbeitet hat.
Hat leider trotzdem nicht ausgereicht...
 
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  • #63
Auch ich habe diese Erfahrung gemacht. Erst war alles toll und wunderbar, man hat täglich geschrieben, telefoniert und hat sich ein paar mal getroffen. Dann kam die Weihnachtszeit und alles wurde ruhiger und von seiner Seite aus kamen immer weniger Anrufe, SMS und Mails. Auf Rückfrage kam dann erst die Antwort "beruflicher Stress", dann waren es die Kinder ..........

Ich habe mich dann an Silvester entschieden diesen Kontakt abzubrechen. Es fiel mir schwer, aber es geht mir täglich besser. Ich habe jetzt auch wieder Spaß daran mit Männern zu schreiben, werde mich aber in naher Zukunft wohl nicht mehr so schnell auf Telefonate und Treffen ein lassen, denn es tut schon verdammt weh.
 
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  • #64
@Ruschel: Deutlicher kann man es nicht zum Ausdruck bringen.

ich habe es auch erlebt daß über die Weihnachtszeit die Männer sich rar machten und es danach ruhiger wurde. so als wenn man vergessen wird.
 
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  • #65
@homedragon
Hatte er gesagt, dass er den Kontakt noch möchte? Wie hast Du Dich verabschiedet? Oder gar nicht...
Ja, das tut weh. Mir ging es danach auch so, dass ich eine Weile bei PS nicht aktiv sein konnte...aber so langsam wird es besser.
Bin froh über jeden Tag, den ich schaffe. Was glaubst Du, wie viele Mails ich in Gedanken schon verfasst habe? Aber es wird und irgendwann lacht man hoffentlich drüber.
 
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  • #66
Ruschel: "Also in meinem Profil steht eindeutig, dass ich mir jemanden wünsche, der weiß, was er will und der möglichst seine Vergangenheit verarbeitet hat."

Das ist in der Tat deutlich genug. Dass es nicht gereicht hat, lag dann nicht an dir - wenigstens musst du dir also keine Vorwürfe oder sowas machen.
 
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  • #67
Seien wir doch mal ehrlich...

...wer will schon Scheidungskram, Kinderfrage, Hausverkauf etc. nebenbei so mitmachen? Nie genau wissen, ob der andere wirklich frei ist? Oder aber mit ansehen, wie der andere leidet und sich ausheult? Oder, was ja auch möglich ist, stumm mit zusehen müssen, da der andere leidet und einen schützen will und rein gar nichts dazu sagen will bzw. nur wenig, weil er auf starkt macht?
Alles schon erlebt...Insofern braucht sowas viel Zeit. Ich habe mir geschworen, dass ich den Nächsten, der mir von nur ein paar Wochen oder Monaten Trennung erzählt, erstmal zurückschicke.
Noch eine andere Frage: Kann es auch sein, dass das gern als Ausrede (dieses Noch-nicht-soweit-sein) genommen wird, um dem anderen "nett" zu sagen: "Sorry, das wird doch nichts mit uns!" Glaubt ihr, dass das auch möglich wäre?
 
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  • #68
Möglich ist es natürlich. Aber wenn jemand von Anfang an schon von solchen Problemen redet, wird's wohl echt sein.
 
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  • #69
Oh, ihr getrennten Männer, trinkt vom Wasser der Lethe

Der Mann, der hier meine Gefühle in ernsthafte Verwirrung brachte, war auch so ein Getrennter, sein Profil sehr tiefenscharf und sein Wille, eine neue Partnerschaft einzugehen, garantiert ernsthaft. Wir haben viel über unser Bedürfnis nach Nähe und Distanz nachgedacht und geredet. Aber es war immer zum gleichen Zeitpunkt so unterschiedlich. Ich habe einfach gemerkt, wenn seine innere Abkapselungsphase kam – und das ist nicht zu verwechseln – mit dieser gesunden Nähe-Distanz-Balance – mir es immer schwieriger wurde, auch zu meinen Bedürfnissen und meinen Gefühlen zu stehen und diese zu äußern. Ich konnte seine Ängste und Verletzungen gut verstehen. Aber am Ende war es für mich nur noch schmerzhaft und ich habe es mit blutendem Herzen, von dem dann mindestens 20 Steine gefallen waren, beendet. Was ich sagen will, dass es einem ja erst in der Begegnung mit einem neuen Menschen bewusst wird, was gerade möglich ist und die aufkeimenden Gefühle verbieten es einem nahezu, rational zu bleiben: "Der ist noch nicht so weit, also weg und weiter". Ich denke, dass der Wille und das Bedürfnis nach einer neuen Partnerschaft oft wirklich vorhanden sind. Das kann man möglicherweise auch so in seinem Profil formulieren. Aber erst das gemeinsame Miteinander zeigt, ob es letztlich auch funktioniert. Diese Art der Profilangabe hat dann wohl doch nicht den gewünschten Aussagewert. Gut ist auch nach so einer Erfahrung; erstmal Paaaause machen und sich selbst wieder ordnen. Das tut wirklich gut.
 
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  • #70
Emotionale Seele, oder...

Also, ich sehe da zwei Möglichkeiten:

Entweder, dieser Mann um den es hier geht, hat eine ausgesprochen weibliche Ader - dieses "habe es noch nicht überwunden" ist eher männlich-untypisch. Dann ist sein Verhalten okay. Finde ich. Weil ich es mir umgekehrt vorstelle: wenn eine Frau den Weg in eine gemeinsame Beziehung ein Stück weit mitgeht und dann doch umkehrt, hat jeder Verständnis dafür.

Oder - und das kommt meinem eingebauten Zynismus entgegen - er hat es als billige Ausrede benutzt, um sich abzukoppeln. Das allerdings wäre nun wirklich typisch männlich ;)
 
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  • #71
Ich hab' auch einen ....

... jedenfalls einen Fall, der ähnlicher Natur ist. Allerdings war hier die Trennung schon länger her und seitdem auch ein paar "kleinere Beziehungen" über Parship. Trotzdem wirkte dieser Mann irgendwie übertherapiert und berichtete immer davon, dass er ja jetzt genau weiß, was er NICHT will und dass er DAS ja schon hatte. Im Grunde war es erschreckend, welchem Idealbild dieser Mann nachgerannt ist und in welchen Klischees er Frauen einsortiert hat. Dabei wundert es mich nicht, dass er davon sprach, angelogen worden zu sein. Wollen Männer nicht angelogen werden, wenn sie Ehrlichkeit nicht akzeptieren, weil dann ihr höchsteigenes Beuteschema nicht passt?

Was ich damit sagen will, es ist so einfach, sich so zu verstellen, dass ER anbeißt. Männer sind recht leicht zu durchschauen und man braucht nur die Grundbedürfnisse (ich rede hier nicht von Körperkontakt) zu befriedigen, um das Interesse zu wecken. Der Punkt ist aber, dass in dem Moment, in dem man "echt" ist und auch die eigene Unvollkommenheit ins Spiel bringt, sofort die Klappe fällt. Passt nicht zu mir - sagt Mann, hatte ich schon. Ich brauche ja auch keine Frau, wenn eine kommt, ist es fein, wenn keine kommt, bin ich auch glücklich. Für mich hat ein Mann mit dieser Einstellung ganz sicher nicht sein Leben im Griff. Er relativiert, sortiert in Schubladen, lebt sich sein Idealbild zurecht und lässt letztlich doch nur Frauen an sich heran, die ihn prompt belügen. Ich glaube, ein Mann, der nicht "ab" kann, dass man in ihn hineinschaut und erkennt, welche Verhaltensmuster da mitspielen, ist keineswegs bereit für eine Beziehung, sondern sucht irgendwas um sich abzulenken oder ein Spielchen zu spielen. Dazu gehört dann auch das Nichtmelden. Er empfindet ja nichts ... sagt er.