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  • #31
Hast ja recht. Aber der gesunde Menschenverstand wird ausgeprägt, mit geprägt, in der Familie, durch Beobachten, evt. durch eine gute Schulausbildung, ein guter Freundeskreis. Wer das alles nicht hat....

Schau dich doch um, wie wenig gesunden Menschenverstand viele Menschen haben. Wäre der vorhanden, würden viele mit sich selber schon anders umgehen.
Wohl wahr.
Aber vor solchen Menschen wie oben beschrieben kann man sich nicht schützen,in dem man alles verurteilt oder suspekt findet, was nicht den eigenen Vorstellungen entspricht.
Der gute Junge, von dem hier erzählt wurde ist wohl einer, der nicht recht weiß was er will, oder einfach 'ne blöde Art hat, mit anderen umzugehen.
Hat für mich wenig mit frisch getrennt oder lange alleine zu tun. Ist für mich eine Sache des Charakters.
 
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  • #32
Wohl wahr.
Aber vor solchen Menschen wie oben beschrieben kann man sich nicht schützen,in dem man alles verurteilt oder suspekt findet, was nicht den eigenen Vorstellungen entspricht.
Warum sollte man sich vor solchen Menschen nicht fernhalten/schützen können?

Ich lese deine Zeilen abwertend über diese Menschen, die über das Thema anders denken als du;).
 
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  • #33
Liebe @LaRa1 ,
es ist alles nicht so einfach.
Menschen denken ganz oft, sie hätten Erlebnisse überwunden oder andere Menschen hinter sich gelassen. Ganz häufig stimmt das nicht. Sie belügen sich selbst. Und auch andere, aber das ist nicht unbedingt böse Absicht.
Mein Ex ist vor einem Jahr in eine eigene Wohnung gezogen und hat eine neue Beziehung begonnen. Momentan steht er hier im Bad und rasiert sich. Weil es unglaublich schwer ist, sich von alten Dingen zu lösen. Und viel einfacher, neue anzufangen. Man gesteht sich das nur nicht ein. Und es tut einem selbst häufig auch gar nicht gut, dass man sich nicht lösen kann. Aber wir Menschen sind langsam und vermutlich evolutionär auf den Erhalt bekannter Strukturen geeicht.
Es gibt Menschen, die zehn Jahre nach einer Hochzeit gestehen, dass sie eigentlich am liebsten die Ex geheiratet hätten, ihre Sachen packen und gehen. Dann doch lieber so!
 
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  • #34
Du hast gemerkt, dass ich meine erste Antwort wieder gelöscht habe? Ich bin nämlich hin und her gerissen. Spontan find ich den Ex - mit neuer Beziehung(!) - in Deinem Badezimmer natürlich zum Kotzen. Aber wer frei ist von Sünde, der werfe den ersten Stein. Ich tus nicht. Ich bete statt dessen, dass ich und meine zukünftige(n) Partnerin(nen) so charakterstark sein werden, dass wir solch eine Situation nie erleben werden ...
 
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  • #35
Du hast gemerkt, dass ich meine erste Antwort wieder gelöscht habe? Ich bin nämlich hin und her gerissen. Spontan find ich den Ex - mit neuer Beziehung(!) - in Deinem Badezimmer natürlich zum Kotzen. Aber wer frei ist von Sünde, der werfe den ersten Stein. Ich tus nicht. Ich bete statt dessen, dass ich und meine zukünftige(n) Partnerin(nnen) so charakterstark sein werden, dass wir solch eine Situation nie erleben werden ...
ich habe deine erste Antwort nicht gelesen.
Und ich fasse den Mann natürlich nicht an. Er wohnt nur irgendwie immer noch hier. Was seine Freundin vermutlich weiß. Das ist aber nicht meine Baustelle, sondern seine. Oder ihre.
Mir zeigt meine eigene Erfahrung nur zu deutlich, dass es sehr, sehr schwer fallen kann, seine eigene Vergangenheit "abzulegen". Ich gehe davon aus, dass ich da noch hinkomme, aber das kann noch ein paar Jahre dauern. Toll finde ich das nicht, aber ich versuche, nachsichtig mit mir selbst zu sein. Steine nach mir hat übrigens noch keine geworfen, ganz im Gegenteil. Das ist Schwäche, weil ich in eine Situation geraten bin, die ich nie wollte. Ich wolle immer nur eine funktionierende Familie.
Ich selbst praktiziere absolute Offenheit, ich habe noch keinem Mann etwas "vorgemacht". Dadurch treffe ich natürlich auf Männer, die entweder selbst noch nicht fertig sind mit ihrem alten Leben - und sei es wegen der Kinder -, oder die aus anderen Gründen keine "konventionelle" Beziehung suchen. Da gibt es übrigens viele! An dieser Stelle bin ich mir mit selbst komplett im Reinen. Ich bin auch gegenüber meinem Kind absolut offen, der hat meinen derzeitigen "Freund" auch kennengelernt. Spielchen betreibe ich keine. Das finde ich absolut unanständig.
 
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  • #38
warum machst du das denn mit? kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen....?
Ich auch nicht, liebe Elbtexterin.
Hauptgrund ist, dass ich so jeden Morgen meines Lebens, den ich daheim bin, mit meinem Kind aufwachen kann. Und es jeden Abend in den Schlaf küssen kann. Keine "Papawochenenden", die das Kind nicht will.
Und sonst vermutlich die Unfähigkeit, sich von meinem "Familientraum" zu lösen. Angst? Fehlendes Durchsetzungsvermögen?
Ich bin halt langsam.
 
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  • #39
Ich auch nicht, liebe Elbtexterin.
Hauptgrund ist, dass ich so jeden Morgen meines Lebens, den ich daheim bin, mit meinem Kind aufwachen kann. Und es jeden Abend in den Schlaf küssen kann. Keine "Papawochenenden", die das Kind nicht will.
Und sonst vermutlich die Unfähigkeit, sich von meinem "Familientraum" zu lösen. Angst? Fehlendes Durchsetzungsvermögen?
Ich bin halt langsam.
ich nehme an, dein kind ist noch jünger und er verbringt "seine" kind-wochenenden bei euch? hm.... ich konnte das alles jedenfalls nicht. ich brauchte den harten cut. so schwer der auch fiel. allerdings sind meine kinder vermutlich deutlich älter, da ist es dann wieder anders.
 
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  • #40
Und ich bewundere bzw. bedauere die neue Frau des Mannes.
 
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  • #41
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  • #42
Für eine Frau, die in eine kriselnde, aber keinesfalls kaputte Beziehung eindringt, was dazu führt, dass einem Kind sein Grundvertrauen in den Vater gründlich und vermutlich nachhaltig abhanden kommt, habe ich weder Bewunderung noch Bedauern übrig. ;)
Bedauerst Du auch den armen Mann?
Oha. Ich könnte - genau wie @elbtexterin geschrieben - diese Situation, in der du dich befindest, nicht aushalten. Ich war froh über den direkten Schlussstrich. Alles andere hätte m.M.n. das Leiden aller Beteiligten nur verlängert. Aber meine Kinder sind auch schon "groß". Das hat einerseits den Vorteil, dass man mit ihnen reden kann, ihnen erklären kann, sie verstehen was passiert. Das ist natürlich auch der Nachteil, dass sie eben alles verstehen und ihre eigenen Schlüsse ziehen.
@Rakkaus ich wünsche Dir viel Kraft und klopf dir mal virtuell auf die Schulter.
 
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  • #43
Für eine Frau, die in eine kriselnde, aber keinesfalls kaputte Beziehung eindringt, was dazu führt, dass einem Kind sein Grundvertrauen in den Vater gründlich und vermutlich nachhaltig abhanden kommt, habe ich weder Bewunderung noch Bedauern übrig. ;)
Bedauerst Du auch den armen Mann?
Nein, den Mann bedaure ich sicher nicht. Denn Du bezeichnest die Frau zwar als Eindringling, aber irgendwer muss sie ja auch reingelassen haben.
 
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  • #44
Nein, den Mann bedaure ich sicher nicht. Denn Du bezeichnest die Frau zwar als Eindringling, aber irgendwer muss sie ja auch reingelassen haben.
Nein, dass passiert nicht bewusst, da kann "Mann" nix für. Da heißt es dann "Ich bin da reingerutscht!". (Oh Gott, mittlerweile bekomme ich jedesmal eine Lachanfall, wenn ich daran denke, wie er das zum ersten Mal zu mir gesagt hat.:D )
 
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  • #45
Liebe @LaRa1 ,
Man gesteht sich das nur nicht ein. Und es tut einem selbst häufig auch gar nicht gut, dass man sich nicht lösen kann. Aber wir Menschen sind langsam und vermutlich evolutionär auf den Erhalt bekannter Strukturen geeicht.
Wäre es nicht ehrlicher und klarer, wenn du schreiben würdest: ICH gestehe mir das nicht ein? Oder gesteht dein Mann es sich nicht ein?

Wir Menschen?:rolleyes:
 
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