Beiträge
1.512
Likes
2.371
  • #1

Toleranz in der Partnerschaft

Mir ist Musik sehr wichtig. Wohl weil ich selber auch welche mache, höre ich sie oft analytisch. Einfach so im Hintergrund höre ich sie weniger.
Schon immer habe ich mich körperlich unwohl gefühlt, wenn ich Musik gehört habe, die mir nicht gefiel. Und schon immer bin ich dieser Musik ausgewichen. Ist also keine Alterserscheinung.
Zum Glück mag ich Mainstream durchaus gerne, wenn also irgendwo Top100-Musik oder Mainstream-Klassik im Hintergrund läuft, geht‘s mir gut.
Bei etlichen anderen Musikstilen fühle ich mich so unwohl, dass ich den Ort direkt verlasse, wenn solche Sachen laufen, weil ich diese Musik einfach nicht ertrage.
Wenn ich mit jemandem zusammenbin, der keinen ungwöhnlichen Musikgeschmack hat, ist alles easy. Bei uns läuft dann Mainstream, wenn wir Musik anhaben. Meinen Metal- und Alternativekram höre ich, wenn er nicht da ist, und meine eigene Musik nebst selbst komponierter Sachen performe ich auch nur auf ausdrücklichen Wunsch :D- passt.
Ich könnte mir aber nicht vorstellen, mit jemandem zusammenzusein, beim dem im Alltag Musik läuft, auf die ich - nicht bei allen, aber bei sehr vielen Stücken - „allergisch“ reagiere.
Dieses Phänomen gibt es bei mir nur im Bereich Musik und das war auch schon immer so.
Gibt es bei jemandem von euch Vegleichbares, also dass ihr euch nicht vorstellen könnt, bestimmte Vorlieben eines Partners zu tolerieren?
 
Beiträge
6.661
Likes
11.050
  • #2
Mir ist Musik sehr wichtig. Wohl weil ich selber auch welche mache, höre ich sie oft analytisch. Einfach so im Hintergrund höre ich sie weniger.
Schon immer habe ich mich körperlich unwohl gefühlt, wenn ich Musik gehört habe, die mir nicht gefiel. Und schon immer bin ich dieser Musik ausgewichen. Ist also keine Alterserscheinung.
Zum Glück mag ich Mainstream durchaus gerne, wenn also irgendwo Top100-Musik oder Mainstream-Klassik im Hintergrund läuft, geht‘s mir gut.
Bei etlichen anderen Musikstilen fühle ich mich so unwohl, dass ich den Ort direkt verlasse, wenn solche Sachen laufen, weil ich diese Musik einfach nicht ertrage.
Wenn ich mit jemandem zusammenbin, der keinen ungwöhnlichen Musikgeschmack hat, ist alles easy. Bei uns läuft dann Mainstream, wenn wir Musik anhaben. Meinen Metal- und Alternativekram höre ich, wenn er nicht da ist, und meine eigene Musik nebst selbst komponierter Sachen performe ich auch nur auf ausdrücklichen Wunsch :D- passt.
Ich könnte mir aber nicht vorstellen, mit jemandem zusammenzusein, beim dem im Alltag Musik läuft, auf die ich - nicht bei allen, aber bei sehr vielen Stücken - „allergisch“ reagiere.
Dieses Phänomen gibt es bei mir nur im Bereich Musik und das war auch schon immer so.
Gibt es bei jemandem von euch Vegleichbares, also dass ihr euch nicht vorstellen könnt, bestimmte Vorlieben eines Partners zu tolerieren?
Bin bei der Musik voll bei dir - ist halt auch etwas, dem man schwer ausweichen kann.
Da gab es doch schon mal so einen Musik als Ausschließungsgrund Thread?
Und sonst? Gewisse politischeVorlieben - aber die klammern wir hier mal aus :p.
Essen? Mit einem Veganer täte ich mir schwer - wobei es da sehr darauf ankäme, ob der Andere mich sein lässt, oder versucht, mich zu bekehren. Wäre vermutlich bei einem streng gläubigen Mann ähnlich.
Ui ui, da kommt ja gleich mal eine ganze Latte zusammen o_O. Passt zu dem, was ich @Julianna gerade woanders geschrieben habe
 
Beiträge
1.512
Likes
2.371
  • #3
Bin bei der Musik voll bei dir - ist halt auch etwas, dem man schwer ausweichen kann.
Da gab es doch schon mal so einen Musik als Ausschließungsgrund Thread?
Und sonst? Gewisse politischeVorlieben - aber die klammern wir hier mal aus :p.
Essen? Mit einem Veganer täte ich mir schwer - wobei es da sehr darauf ankäme, ob der Andere mich sein lässt, oder versucht, mich zu bekehren. Wäre vermutlich bei einem streng gläubigen Mann ähnlich.
Ui ui, da kommt ja gleich mal eine ganze Latte zusammen o_O. Passt zu dem, was ich @Julianna gerade woanders geschrieben habe
Den Musikgeschmack-Fred hatte ich extra gesucht und auch gefunden. Mir geht es aber um mehr, daher hab ich den hier neu gemacht.
Das Komische ist, dass es mir bei allen anderen Themen darauf ankommt, wie man wegen der Differenzen miteinander umgeht. Ich bin ein sehr politischer Mensch, aber komme mit Angehörigen aller demokratischen Parteien, Religionen etc. etc. klar. Das würde auch in einer Partnerschaft funktionieren.
Es geht darum, ob man einander wertschätzt, auch wenn man nicht einer Meinung ist.
Es gibt nicht nur den frauenverachtenden Moslem, den ostalgischen Linken oder den fremdenfeindlichen AfDler, sondern neben schwarz oder weiß auch noch einiges dazwischen. Solange einer in Bereichen, die ich anderes sehe, keine Extreme lebt, käme ich klar, denke ich.
Toleranz fehlt mir nur in der Musik :).
 
Beiträge
8.723
Likes
5.874
  • #4
Hm? Na du bist doch nicht gänzlich intolerant Musik betreffend, wie aus deinem obigen Beitrag hervorgeht ;)
Da gibt es ganz andere! Die machen schon einen auf genervten Miesepeter, wenn sie die Top 100 hören! Charts beeinhalten auch verschiedenste Musikrichtungen. Pop, Metal, HipHop, BlackMusic, und noch mehr Pop. XD
Doch, DAS ist Musik-Tolerant :D

Edit: noch vergessen zu schreiben

... der feine Unterschied zwischen "Ansichten" aussprechen und diskutieren UND Musik hören, liegt eben im Hören.
Ob jemand manchmal seltsame Ansichten äußert, oder Techno-Dauerbeschallung praktiziert, das ist ein feiner Unterschied für die Ohren ;)
Das eine ertragen die Ohren, das andere ist zu viel für die Ohren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
6.661
Likes
11.050
  • #5
Den Musikgeschmack-Fred hatte ich extra gesucht und auch gefunden. Mir geht es aber um mehr, daher hab ich den hier neu gemacht.
Das Komische ist, dass es mir bei allen anderen Themen darauf ankommt, wie man wegen der Differenzen miteinander umgeht. Ich bin ein sehr politischer Mensch, aber komme mit Angehörigen aller demokratischen Parteien, Religionen etc. etc. klar. Das würde auch in einer Partnerschaft funktionieren.
Es geht darum, ob man einander wertschätzt, auch wenn man nicht einer Meinung ist.
Es gibt nicht nur den frauenverachtenden Moslem, den ostalgischen Linken oder den fremdenfeindlichen AfDler, sondern neben schwarz oder weiß auch noch einiges dazwischen. Solange einer in Bereichen, die ich anderes sehe, keine Extreme lebt, käme ich klar, denke ich.
Toleranz fehlt mir nur in der Musik :).
Na, dann ist es ja nicht so schlimm - das sollte doch machbar sein, dass du dich da im Mainstream findest und jeder seinen "Extremgeschmack" alleine auslebt :).
Ich stimme dir auch zu, dass Wertschätzung und Toleranz vieles ausgleichen kann, aber eben nicht alles - und ich für mich stelle halt fest, dass MEINE Toleranz (v.a. bei politischen Themen) ihre Grenzen hat. Demokratisch legitimiert hin oder her.
Ist eh interessant, dass das beim Glauben nicht so ist.
 
Beiträge
1.512
Likes
2.371
  • #6
Hm? Na du bist doch nicht gänzlich intolerant Musik betreffend, wie aus deinem obigen Beitrag hervorgeht ;)
Da gibt es ganz andere! Die machen schon einen auf genervten Miesepeter, wenn sie die Top 100 hören! Charts beeinhalten auch verschiedenste Musikrichtungen. Pop, Metal, HipHop, BlackMusic, und noch mehr Pop. XD
Doch, DAS ist Musik-Tolerant :D
10 Sekunden Freejazz, Reinhard Mey oder Volksmusik und Du siehst von mir nur noch ne Staubwolke :rolleyes:.
Live geht es meistens. Das Handwerk der Musiker kann ich bewundern, auch wenn es nicht meinen Geschmack trifft...
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
8.723
Likes
5.874
  • #7
Ist eh interessant, dass das beim Glauben nicht so ist.
Ich bin ja überzeugte Atheistin. Da ist man in Berlin ganz gut aufgehoben. Hier sind viele Religionslose. Das ist dann immer ganz angenehm. Man kann sich zwar mit mir auch über verstaubte Bibelgeschichten unterhalten, spannender finde ich dann aber Fragen wie "wie ist das Universum entstanden, wenn es kein höheres Wesen gibt, das alles erschaffen hat?" Mich interessiert Astronomie und Astrophysik. Wenn da jemand streng gläubig ist, würde mir der frei-denkende Austausch über solche Themen fehlen.
 
Beiträge
12.018
Likes
6.141
  • #9
Beiträge
1.415
Likes
845
  • #11
Mir ist Stadtteilfestmusik, meistens Dixieland ein Gräuel. Ich verbinde das auch oft mit billigen Wein in Pappbechern und Gebrutzeltes mit Kartoffelsalat oder so. No thanx.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
1.415
Likes
845
  • #12
Da beneide ich ein wenig die Berliner. Wenn da der Bär tanzt, haben sie häufig den Electro-Groove drauf. Zumindest ist mir das so in Erinnerung. Sie können gut Party machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
X

XX

  • #13
Musik bewegt mich - vor allem innerlich.
Da geht es mir wie Dir @AlexBerlin , ich könnte ein ständiges Gedudel von ungemochter Musik auch nicht lange ertragen.
Wird Musik im Alltag oft gehört dann würden allergieauslösende Musikrichtungen einfach nicht gesund sein, und sicher wäre nicht nur die Musikanlage gefährdet xD
 
Beiträge
3.920
Likes
2.796
  • #14
Wie @mone7 Mit der Musik, keine Ahnung. Bei mir läuft so gut wie nie was, hab es gerne ruhig. Das allein könnte ein Problem sein.
Hah, fafner, da haben wir mal was gemeinsam! Ich habe ja seit vielen Jahren mit Tinnitus zu tun. Seitdem habe ich ( außer im Auto) gar keine Radio, keine Player und wie das sonst heute so heißt, mehr. Fernseher läuft nie nebenher, sondern nur gezielt ab und an. Ich liebe die stillen Momente im Alltag zu Hause. Und kenne kaum Jemanden, der das auch so mag. Für mich wäre ein Partner gruselig, bei dem ständig irgendeine Beschallung zu Hause laufen würde. Wie las ich das gestern so schön: Ambulant kein Problem......stationär schon......:)
 
Beiträge
6.661
Likes
11.050
  • #15
Hey @fafner - das spricht für Frau mit mehreren Kindern ;) . Die hatte jahrelang so viel Wirbel um sich, dass sie jetzt um die Ruhe froh ist und weder Dauerbeschallung noch Hintergrundgedüdel braucht :D:D:D
 
Themenersteller Ähnliche Fragen Forum Beiträge Datum
A Dating-Tipps 2
Frau M Single-Leben 76
lila_lila Beziehung 171
71Patra Single-Leben 48
F Dating-Tipps 125