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  • #121
Man muss nicht alles gleich pathologisieren. Nicht jeder, der keine Lust auf eine Beziehungskiste hat, leidet an Lebens- oder Bindungsangst. Heute ist es oftmals ein Sport geworden, allem und jedem ein semipsychologisches Label zu verpassen.
Dabei geht das Wissen selten über die Beschreibung von Wikipedia und ein paar Ratgeberschmonzetten vom Wellnesswühltisch hinaus.
 
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marco34

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  • #123
Hallo Zusammen,

ich habe gesucht und bin nicht fündig geworden im Forum. Finde, dass hier viel Wissen, Weisheit und Lebenserfahrung versammelt ist (und auch einiges an offenen Rechnungen und Abwertung, aber das ist wohl nur allzu menschlich).. jedenfalls meine Frage und Bitte:
Was sind Eure Tipps & hilfreiche Schritte bei (passiver/ aktiver) Bindungsangst, Ambivalenz und ggf genereller Lebensangst?

Z.B. hab ich von Stefanie Stahls Büchern hier gehört... Und eins halb gelesen in meinem Regal gefunden - da lese ich gleich mal weiter.

Mein Hintergrund ist:
Ich hab eine langjährige Beziehung hinter mir, die sich aus viel Abstand definierte, aber auch viele schöne Momente beinhaltete. Leider stellte sich trotz Zusammenwohnen und Ehestand keine wirkliche Nähe her, er war ein PC-Zocker und ich kam nicht wirklich durch und irgendwann wollte ich nicht mehr auf Stufe 3 ko-existieren (PC/ Seine Familie/ ich). Ist nun fast drei Jahre her und ich wünsche mir sehnlichst einen Partner, aber was tue ich:

-bloß niemanden anlächeln, außer ich halte ihn für schwul
- mich an den Unnahbaren 'abarbeiten'
-mir einreden, dass es mein Schicksal ist resp alle 'vernünftigen' Männer vergeben sind resp an die Unnahbaren denken (*augenroll-smiley über mich selbst*)

Lange Rede, kurzer Sinn:
Ich hab tierische Angst vor Gefühlen und boykottiere mich selbst.

Kennt Ihr das und wenn ja, was hat Euch geholfen?

LG,
J
 

marco34

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  • #124
Hallo Jacinta mir geht es genauso wie dir nur bei mir war es umgedreht ich bin Alleinerziehender Papa mein Sohn Pascal ist 10 Jahre alt und mein ganzer Stolz ich tue alles für ihn damit er glücklich ist seine Mutter ist fort da war er 5 seitdem sind wir allein und er hatte richtig zu kämpfen mit der Situation den er hat sie seitdem nie mehr gesehen weder zu weihnachten oder Geburtstagen oder auch zum schulanfang nicht mal Briefe kommen von ihr ich will das ihm sowas nie wieder passiert deswegen bin ich vielleicht auch noch allein wir waren 12 jahre zusammen auch verheiratet habe deswegen Vieleicht auch beziehungsängste da ich nicht will das mein Sohn sowas grausames nochmal durchmachen muss
 
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  • #125
Kann deine Tastatur auch Satzzeichen?
 
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marco34

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Ja na klar aber diese vergesse ich immer beim schreiben
 
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Jacinta

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  • #128
Ich lese gerade ein Buch von Stefanie Stahl und finde es ganz hilfreich. Im Thread sind noch andere Tipps & Empfehlungen, vielleicht ist auch für dich etwas dabei.
Alles Gute!
 
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marco34

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  • #130
Dankeschön Jacinta da muss ich mal schauen vielleicht hole ich mir das ich wünsche dir noch einen schönen Abend
 
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  • #131
Boah Leute....Bindungsangst, dann Klettern, Stalkergeschichten und noch nebenbei ein Forumstreffen anleiern...Geht's noch chaotischer ?
Macht echt keinen Spaß mehr hier nach einem "vernünftigen" Thema zu suchen...:(
 
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  • #134
Ach, das ist hier der Ambivalenz Thread?!
 
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  • #135
... nicht meckern, selber eins erstellen ;)
... hatten wir doch gerade in dem anderen Fred. Jeder kann Konstrukteur sein. Man muss nicht auf den Zufall warten (in diesem Fall den Zufall,dass hier ein ansprechendes Thema auftaucht.)
Aber dann weint doch dann wieder der @faffi und wird pampig, weil zum tausendundersten Mal dasselbe kommt....
;)

P.S.: (rethorische Frage) Was habt ihr denn nun schon wieder angestellt, dass eine Regelerinnerung/Verlinkung der Nutzungsbedingungen nötig war? *tztztz ....unartiges Volk.... :eek::D:rolleyes:
 
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Marlene

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  • #139
Was sind Eure Tipps & hilfreiche Schritte bei (...) und ggf genereller Lebensangst?
Wenn ich bei mir nicht weiterkomme, dann betrachte ich die andere Seite des Themas. Hier würde ich mich dann fragen, wie ist das mit der Todesangst? Ist das eher eine Angst vor dem Sterben oder wirklich vor dem Tod? Und dann kann man das aufwickeln bis zur Angst vor Bewegung und dass man am Liebsten verharren möchte, genau jetzt an diesem Punkt, damit Nichts passieren wird. Für immer und ewig, doch das Leben lässt dies nicht zu. Und so arbeitet man gegen das Leben, weil man Angst vor dem Sterben hat und vergisst darüber, dass damit auch die andere Seite, die der Freude usw. ausgeschlossen wird.
Viele Sachen werden im Laufe des Lebens "sterben", doch ohne ihren "Tod" wird nichts Neues entstehen. Wobei im Endeffekt eigentlich Nichts stirbt, sondern Alles wie ein roter Faden in Dir weiterlebt und Dich bereichert.
Vielleicht hilft dieser Ansatz ein wenig, ich denke, die Aufgabe wäre, eine Versöhnung von Leben und Sterben hinzubekommen.
 
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  • #140
...vermutlich ist es auch das, was @Schreiberin+ nervt ?
Aber man weiß ja nicht, was der andere dann mit "vernünftigem Thema" meint?
Deswegen mit gutem Beispiel vorran gehen. Was soll ein "vernünftiges" Thema sein?
Ich habe nur ein paar Threads angefangen zu lesen und habe dann aufgegeben, weil es immer nach kürzester Zeit nur noch um privates Hin und Her ging, in völliger Ignoranz des Themas. "Vernünftiges Thema" ist falsch ausgedrückt - ich würde nur gerne mal was lesen, was einen zum Nachdenken anregt und von allen Seiten intensiv beleuchtet wird...Aber egal. Wahrscheinlich habe ich in meiner Aktivzeit hier auch viel Quatsch verzapft... Scheint so eine Forumskrankheit zu sein...
 
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