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  • #1

Tier- und Menschenwohl im Alltag

Erfahrungsgemäß muss man ein wenig extremer rangehen, damit sich letztlich etwas verändert.
Es geht ja nicht darum, dass jeder sein Leben komplett umkrempelt.
Aber es wenigstens mal komplett auf den Prüfstand stellt, denn Optimierungspotential hinsichtlich umweltfreundlicheren Verhaltens hat jeder.

Ich würde lieber Tipps austauschen, wie man das ein oder andere im Alltag realisieren kann.
Also, fand ich gut, die Ausschnitte aus dem Post ...:):):)

Deshalb auf die Schnelle dieser Thread:
* Was kann jeder einzelne im Kleinen tun? *
* Wo seid ihr selber ein bisserl umweltbewusst?
* * * Eure Ideen und Tipps an die Foristen! * * *
Kurz und bündig - oder auch ausführlich mit Erklärung.
 
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Deleted member 24735

  • #2
Was hat das mit Partnerfindung oder Partnerschaft zu tun?
 
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  • #3
Also, ich bin ein wenig umweltbewusst, weil ich keine Nahrungsmittel wegschmeiße. Von meiner Mutter habe ich als Kind gelernt, die richtige Menge einzukaufen und beim kochen nicht zu viel oder zu wenig zu verwenden. Reste (die im Topf übrig blieben) wurden damals in Tupperdosen in den Kühlschrank gepackt. Als ich alleine wohnte, habe ich das auch hinbekommen. Ebenfalls zu zweit, und dann mit Kindern. Wenn auf Partys Reste übrig blieben, wurden die in Dosen gefüllt, beschriftet und eingefroren. Bei Bedarf holte ich dann ein Teil heraus, oder aber mehrere, die für einen Eintopf gemixt wurden. Heute, wieder alleine, funktioniert das auch ganz gut. Allerdings verwende ich eine Waage, weil die Augen manchmal größer sind als der Magen ( und halt wegen der Kalorien :rolleyes:;)). Im Kühlschrank wird nach Datum sortiert, und wenn etwas kurz vor dem Ablauf steht, schneller verarbeitet und gegessen oder aber eingefroren.
Die einzige Nahrung, die ich wirklich in den Müll tue, ist, wenn Besucher ihren Teller nicht leer essen. Das mag ich nun wirklich nicht mehr weiter verwenden ...:D:p:(
 
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  • #4
Die Themen sind zu drängend für biedermeierliches Gesinnungswellbeing.
Es geht nicht darum, bloß vor der eigenen Haustüre zu kehren und den Gartenzwerg aus Recyclingmaterial zu kaufen, sondern sich daran zu erinnern, daß man immer mehr ändern kann als nur sich selbst.
 
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  • #6
Die Themen sind zu drängend für biedermeierliches Gesinnungswellbeing.
Es geht nicht darum, bloß vor der eigenen Haustüre zu kehren und den Gartenzwerg aus Recyclingmaterial zu kaufen, sondern sich daran zu erinnern, daß man immer mehr ändern kann als nur sich selbst.
Fein :eek:, aber @himbeermond hatte es sich gewünscht.

@syntagma , vielleicht kannst du ja auch mal etwas produktives Sinnvolles statt Kritik, Neid auf andrer Leute heiler Welt, Besserwisserei sowie Blicke von oben herab aufs niedere Volk beisteuern???:rolleyes::(
 
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  • #7
Fein :eek:, aber @himbeermond hatte es sich gewünscht.

Vielleicht kannst du ja auch mal etwas Produktives statt Kritik, Neid, auf und Blandrer BesserwissereiLeute heiler Welt sowie Blicke von oben herab aufs niedere Volk beisteuern???:rolleyes::(
Es ist konstruktiv. Konstruktiv ist nicht nur das Basteln eines Gartenzwerges.
Deine Unterstellungen sind so an der Sache vorbei und häßlich wie gewohnt, gegen alles, was du als Gefahr für deinen kleinen Schrebergarten wahrnimmst. Das Problem ist nur: hier gehört dir nichts.

Niemandem gehört ein Thread.

Übrigens ... JEDER darf hier überall schreiben, was er will.
Und JEDER braucht echt nur das zu lesen, was er will.

❤❤ :):):) ❤❤
 
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Deleted member 21128

  • #8
Schöne Idee @elve inspiriert von @himbeermond
Wir versuchen das auch, möglichst wenig wegzuschmeißen, meine Freundin zaubert wirklich aus den allermeisten Resten noch ein leckeres Mahl.
Ich nutze beim Lebensmitteleinkauf eine Pappkiste, die halten wirklich sehr lang und werden anschließend noch zur Entsorgung von Wertstoffen eingesetzt.
Ich verzichte komplett auf die Plastikbeutel bim Einkauf von Obst und Gemüse.
Ich kaufe möglichst Bioprodukte.
Mülltrennung ist sowieso obligatorisch.
 
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Deleted member 24688

  • #9
Eine tolle Idee finde ich von der Firma "Frosch", die haben ein Duschgel rausgebracht, ohne Mikroplastikbestandteile und aus recycelten Flaschen. Ich kaufe das nur noch. Würde mich freuen, wenn es mehr Produkte davon gäbe. Z.B. im Shampoo, Seife und was man sonst noch so zur Kosmetik braucht. ... Ist jetzt nix weltbewegendes, aber ist ja schön wenn mal jemand anfängt, so etwas herzustellen. :)
 
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  • #10
Schöne Idee @elve inspiriert von @himbeermond
Wir versuchen das auch, möglichst wenig wegzuschmeißen, meine Freundin zaubert wirklich aus den allermeisten Resten noch ein leckeres Mahl.
Ich nutze beim Lebensmitteleinkauf eine Pappkiste, die halten wirklich sehr lang und werden anschließend noch zur Entsorgung von Wertstoffen eingesetzt.
Ich verzichte komplett auf die Plastikbeutel bim Einkauf von Obst und Gemüse.
Ich kaufe möglichst Bioprodukte.
Mülltrennung ist sowieso obligatorisch.
Huch, du bist ich :)

Ausserdem nutzen wir das Auto im Alltag überhaupt nicht, fahren ausser bei Schneematsch Rad, dann Bahn. Aber das mögen wir halt so, nicht nur aus Umweltgründen.
 
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Deleted member 21128

  • #11
Ausserdem nutzen wir das Auto im Alltag überhaupt nicht, fahren ausser bei Schneematsch Rad, dann Bahn. Aber das mögen wir halt so, nicht nur aus Umweltgründen.
Entspann dich, ich bin nicht du. :)
Ich nutze das Auto viel zu viel aus Bequemlichkeit. Entgegen jeder Vernunft.
Aber ich fahre sehr umweltschonend und achte auf einen sehr geringen Verbrauch, obwohl mich der nix kostet. Ich freu mich immer wie Bolle, wenn der Verbrauch unter 6 Litern/100 km liegt, obwohl ich einer der bösen SUV-Fahrer bin.
 
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Deleted member 24688

  • #12
sowie Blicke von oben herab aufs niedere Volk beisteuern???:rolleyes::(
... wenn das Volk auf diese Art und Weise nieder gemacht werden soll, ist es das nicht, weil die Position aus der diese Niedrigkeit gezeigt werden soll, das alleine schon gar nicht zulassen kann. ;) "Man wird nicht dadurch besser, dass man andere schlecht macht" ... Heinrich Nordhoff ... :)
 
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  • #13
Daß hier so viele dieses Thema von Besser- und Schlechtermachen haben. Gehts den Betreffenden wirklich so sehr nur darum, sich besser zu machen? Sodaß sie selbst beim Thema Klima nur Augen dafür haben, ob sie durch irgendwelche Kommentare schlechter gemacht werden?
Können wir nicht einfach mal wieder stärker weg kommen von diesem Besser-/Schlechter-Spiel? Es geht doch nicht immer nur um Befindlichkeiten, sondern sollte doch auch mal um die Sache gehen.
 
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  • #14
Entspann dich, ich bin nicht du. :)
Ich nutze das Auto viel zu viel aus Bequemlichkeit. Entgegen jeder Vernunft.
Aber ich fahre sehr umweltschonend und achte auf einen sehr geringen Verbrauch, obwohl mich der nix kostet. Ich freu mich immer wie Bolle, wenn der Verbrauch unter 6 Litern/100 km liegt, obwohl ich einer der bösen SUV-Fahrer bin.
Das ist ein toller Verbrauch, schafft meiner nicht.
 
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Deleted member 23363

  • #15
Als Bewohner einer Großstadt mit guten ÖV-Angebot kann ich zum Glück auf ein Auto verzichten. Ich bin meist öffentlich und gern zu Fuß unterwegs, oder auch mit dem Fahrrad. Flugreisen mache ich nur alle paar Jahre einmal.

Beim Lebensmitteleinkauf achte ich auf die Herkunft der Produkte (wegen der Länge der Transportwege), auf biologischen Anbau und artgerechte Tierhaltung.
 
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Deleted member 24735

  • #16
Schön, so ein Strang, wo man sich selbst öffentlich auf die eigene Schulter klopfen kann. Wenn's hilft....
 
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  • #17
Aber ich fahre sehr umweltschonend und achte auf einen sehr geringen Verbrauch, obwohl mich der nix kostet. Ich freu mich immer wie Bolle, wenn der Verbrauch unter 6 Litern/100 km liegt, obwohl ich einer der bösen SUV-Fahrer bin.
Ja, die Fahrer kenne ich. Diese "Schleicher" fahren oft auf der kurvenreichen Landtraße vor mir, wo ich endlich mal meinen Wagen voll ausfahren könnte. Wenn ich dann endlich vorbei bin, kommt auch schon die Straße, in die ich abbiegen muss.............. ;)
 
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Deleted member 22756

  • #18
Also @syntagma ist vielleicht ein bisschen forsch in der Wortwahl, inhaltlich würde ich ihr zustimmen.
Was soll das hier sein? Ein Ablass - Thread der Klimasünder?
Es geht doch nicht darum, das richtige Duschgel zu kaufen? Man kann den Klimawandel nicht durch den richtigen Konsum aufhalten. Das ist doch Heuchelei.
Auch wenn ich mal wieder Spielverderber bin: Es geht um die Big Points; und ja, darum sollte sich die Politik kümmern; notfalls mit Verboten und Steuern. Weil es eben nicht zumutbar und unrealistisch ist, dass jeder einzelne auf Auto / Flugreisen / Billigfleisch verzichtet - aus reiner Einsicht.
Deshalb macht Demonstrieren tatsächlich Sinn.
Wenn ihr wirklich wissen wollt, was ihr für die Umwelt tut / tun könnt, dann lasst doch mal euren ökologischen oder CO2 -Fußabdruck berechnen. Gibt ne Menge Seiten dazu und die haben dann auch meist gute Tipps, was man individuell verbessern kann. Nur leider empfehlen die meist unangenehmere Sachen, als das richtige Shampoo zu kaufen.
 
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Deleted member 24688

  • #20
Es geht doch nicht darum, das richtige Duschgel zu kaufen? Man kann den Klimawandel nicht durch den richtigen Konsum aufhalten. Das ist doch Heuchelei.
Nur leider empfehlen die meist unangenehmere Sachen, als das richtige Shampoo zu kaufen.
Ach Gott ja, was bin ich doof ... ich hab keine Lust mehr, auf meinem Körper Mikroplastikteile zu haben, die inzwischen überall drin sind ... Und wenn du ... Interesse hättest ... wüsstest du, dass indirekt ... vielleicht bin ich da aber auch zu blöd dazu ... die Meere, das Grundwasser ... usw. dass dies ein Einfluss auf das Ökosystem hat. Der Anteil an Plastik in Form von Tüten ... als Beispiel, das kleinere Übel ist. ... Aber du hast recht, Duschgel ist Blödsinn ... mag das Mikroplastikzeug auch nicht in meiner Blutbahn haben (nur zur Sicherheit, ich trinke es nicht ... :rolleyes:) ... Blödsinn. Heuchelei. Yep.
 
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  • #21
* Wo seid ihr selber ein bisserl umweltbewusst?
Elektro-Roller, Rest zu Fuss oder mit dem Rad, Bio-Lebensmittel, saisonal einkaufen, keine Avocado oder sonstige Mode-Obst-Gemüse, dann lieber Kohl&Co. Bio-Kosmetik seit vielen Jahren, mein Einkaufsbeutel ist bestimmt schon 10 Jahre alt, wenige und wenn dann PEG-freie Plastik-Dosen, ansonsten nur Keramik Geschirr, Wasserkocher aus Glas, Heizung etwas runter drehen, nen Pulli mehr anziehen, Licht muss nicht ständig überall in der Wohnung brenne,, kann auch im Halbdunklen gehen:), wenig Schuhe und Kleidung, dafür in guter Qualität, ich shoppe nur, wenns sein muss, nur 2 Putzmittel, Neutral-Reiniger und Essig-Reiniger, beim Waschmittel, was hoch dosiert ist, reicht wenig und hat den gleichen Wascheffekt, Weichspüler geht gar nicht, Öko-Hunde-Kakka-Tüten, Flugreisen schon lange nicht mehr, höchstens noch eine nach Kanada und zurück, Bio-Fleisch nur 1 x die Woche, mein Lebensmotto=lieber wenig, aber dafür gute Qualität.
 
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  • #26
Auch wenn ich mal wieder Spielverderber bin: Es geht um die Big Points; und ja, darum sollte sich die Politik kümmern; notfalls mit Verboten und Steuern. Weil es eben nicht zumutbar und unrealistisch ist, dass jeder einzelne auf Auto / Flugreisen / Billigfleisch verzichtet - aus reiner Einsicht.
Deshalb macht Demonstrieren tatsächlich Sinn.
Ich erinnere mich noch an die gute alte DDR. Die Speckitonne für Lebensmittelreste gab´s Jahrzehnte vor der BRD-Biotonne. Lebensmittel vorwiegend saisonal und regional, Fleisch war knapp und teuer. Ein Brathähnchen war schon ein Festessen und reichte für die ganze Familie. Es gab außschließlich Glaspfandflaschen für Getränke. Recycling war völlig normal, hieß aber SeRo. Es gab Rückgabemöglichkeiten für Verpackungsmüll aller Art, (wir mussten zusätzlich als Pioniere mehrmals pro Jahr von Haus zu Haus gehen und Altstoffe einsammeln). Die Konsumgüterproduktion war politisch gesteuert (Fünfjahrplan) und zentralisiert um Ressourcen zu bündeln und Konkurrenzkampf zu vermeiden. Geräte mussten so konstruiert werden, dass sie langlebig und reparierbar waren (z.B. RG28). Es gab praktisch keine Werbung. Es gab nur wenig PKW, keine SUVs und selten Flugreisen. Der verkehrsplanerische und städtebauliche Fokus lag bei der Schiene, nicht beim Individiualverkehr. Es führten aber beispielsweise gut ausgebaute Radwege zu den großen Industriebetrieben, die waren bis zur Wende morgens und abends komplett voller Radler.

Allerdings führte der Mangel an Wachstumsmöglichkeiten und Überschüssen zu einem System dass gegen Ende seine Wirtschaftskraft fast vollständig verschlissen hatte. Allenthalben hätte repariert und modernisiert werden müssen, doch es fehlten die Mittel und die Motivation. Da Andersdenken prinzipiell reglementiert war, fehlten schließlich auch verantwortliche Köpfe mit den richtigen Ideen und Befugnissen zur richtigen Zeit.

Ich glaube nicht dass es eine Mehrheit geben wird, die da wieder hin will.
Auch deshalb weil man in der BRD den Menschen jahrzehntelang erfolgreich weisgemacht hat, dass Autos Statussymbole sind, dass Überfluss, Verschwendung und Wegwerfmentalität Freiheit und politische Überlegenheit bedeutet, etc..
Das bedeutet, es wird in absehbarer Zeit keine demokratisch legitimierte Regierung geben, die solche Ziele mit Verboten und Steuern erreichen könnte. Außerdem widerspräche Konsumeinschränkung dem Wachstumsprinzip. Die Wirtschaft kann nur wachsen wenn immer mehr verbraucht wird. In unserer globalisierten Welt lassen sich multinationale Unternehmen nur bedingt von nationaler Politik beeinflussen. Sie lassen sich aber davon beeinflussen was die Mehrheit der Menschen nachfragt und kauft/konsumiert.
 
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  • #27
Eine tolle Idee finde ich von der Firma "Frosch", die haben ein Duschgel rausgebracht, ohne Mikroplastikbestandteile und aus recycelten Flaschen.
Ohne Dir zu nahe treten zu wollen: ich finde, Dein Beitrag wirft ein helleres Licht auf die Problematik als geplant. Duschgel? Weiß hier jemand einen einzigen Grund (außer, dass es angenehm ist), warum man in der Drogerie ein bisschen Seife mit viel Wasser in einer recycelten Flasche kaufen sollte? Statt gleich die Seife zu nehmen?
Solche unreflektierten Gewohnheiten kann man in fast jedem Winkel seines Lebens finden.
-------
PS: Außerdem weiß ich nie, was ich der Werbung so glauben soll. Neulich habe ich bei Rossmann auf einem Shampoo (oder Duschgel, ich weiß es nicht mehr) den Hinweis gefunden «Rezeptur ohne Mikroplastik». Warum steht da nicht «Ohne Mikroplastik»? Wird bei der Herstellung von der Rezeptur abgewichen? Kommt später Mikroplastik dazu? Oder ist es nur eine dumme Formulierung?
 
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Ich erinnere mich noch an die gute alte DDR. (...) Es gab nur wenig PKW, keine SUVs und selten Flugreisen. Der verkehrsplanerische und städtebauliche Fokus lag bei der Schiene, nicht beim Individiualverkehr. Es führten aber beispielsweise gut ausgebaute Radwege zu den großen Industriebetrieben, die waren bis zur Wende morgens und abends komplett voller Radler.

(...)

Ich glaube nicht dass es eine Mehrheit geben wird, die da wieder hin will.
Auch deshalb weil man in der BRD den Menschen jahrzehntelang erfolgreich weisgemacht hat, dass Autos Statussymbole sind, dass Überfluss, Verschwendung und Wegwerfmentalität Freiheit und politische Überlegenheit bedeutet, etc..
Das bedeutet, es wird in absehbarer Zeit keine demokratisch legitimierte Regierung geben, die solche Ziele mit Verboten und Steuern erreichen könnte. (...) Sie lassen sich aber davon beeinflussen was die Mehrheit der Menschen nachfragt und kauft/konsumiert.
Was den ÖPNV angeht, ließe sich Vieles ganz einfach durch ein attraktives Angebot bewirken. Das aber gibt es nur in den Ballungsgebieten, AKA (Groß-) Städten.

Die viel beklagten Automassen in den Städten stammen aber nicht von den Menschen, die dort wohnen - wieso auch, die fahren mit dem ÖPNV oder dem Rad ! - sondern von den Pendlern, die jeden Morgen zur Arbeit fahren (müssen) und für die die Entfernung einfach zu weit wäre, um sie mit dem Rad zu fahren.

Das aber hat die Politik offensichtlich noch nicht begriffen und redet unbeirrbar weiter davon, daß „der ÖPNV in den Städten verbessert“ werden müsse ! Aber solange man mit dem ÖPNV unter optimalen Bedingungen für eine einfache Fahrt rund 3 (drei !!!) mal solange benötigt wie mit dem Auto, ist das uninteressant, völlig neben der Sache und wird genau nichts verändern.
 
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