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  • #46
Warum enthalten diverse Limonaden in vielen europäischen Ländern deutlich weniger Zucker als in Deutschland? (ich weiß es)
 
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  • #47
Das wäre doch mal was für den Fafner mit seiner pragmatischen Art:

Wieso kostet die gleiche Packung im Lidl Schweiz 3.99 CHF aber in Österreich nur 1.99 EUR? Ich nehme mal an, das Herz des guten Weihnachtsmannes der den Kinderlein faire Guetzli gibt war nicht anwesend, oder?
https://www.lidl.at/de/ARTIKEL-5755.htm?articleId=13826
https://www.lidl.ch/de/Aktion-35.htm?articleId=28159
weil in der Schweiz die Löhne höher sind und Lidl u.a. auch seine Angestellten bezahlen muss...
 
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  • #49
Warum enthalten diverse Limonaden in vielen europäischen Ländern deutlich weniger Zucker als in Deutschland? (ich weiß es)
Weil in der Schweiz die Leute häufig 10 kg Rupperswiler Rübenzucker kaufen um es überall noch reinzuschütten. Kein Witz, es ist bei Konventionellen beliebt.
weil in der Schweiz die Löhne höher sind und Lidl u.a. auch seine Angestellten bezahlen muss...
Gegenfrage: Wieviel machen die Lohnkosten (ohne oberste Chefetagen) im Detailhandel LIDL aus bezogen auf den Gesamtumsatz und wieviel davon sind Waren u.a. Kosten?
 
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  • #50
Das wäre doch mal was für den Fafner mit seiner pragmatischen Art:

Wieso kostet die gleiche Packung im Lidl Schweiz 3.99 CHF aber in Österreich nur 1.99 EUR? Ich nehme mal an, das Herz des guten Weihnachtsmannes der den Kinderlein faire Guetzli gibt war nicht anwesend, oder?
https://www.lidl.at/de/ARTIKEL-5755.htm?articleId=13826
https://www.lidl.ch/de/Aktion-35.htm?articleId=28159

Im übrigen wäre das Produkt in CH 8x so teuer wie konventionelle Ware und in AT auch 8x so teuer, allerdings ist dort konventionell nur bischen mehr als halb so teuer wie in CH. Kalorien für Minderheiten bleiben zu teuer um daran dick zu werden, hat immerhin was gutes.

Tja... Schlitzohren.
Die Packung in der Schweiz kostet 0,59 Promille des mittleren monatlichen Einkommens in der Schweiz (um genau zu sein 0,58556) (angenommen: 3,99 CHF entspricht 3,48 €).
Die Packung in Österreich kostet 0,59 Promille des mittleren monatlichen Einkommens in Österreich (um genau zu sein 0,59367).
https://www.laenderdaten.info/durchschnittseinkommen.php

Ich finde das jetzt nicht so großartig unterschiedlich......
Aber wen Minimalunterschiede umtreiben: Der Österreicher zahlt mehr!
 
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  • #51
Die Packungin der Schweiz kostet 0,59 Promille des mittleren monatlichen Einkommens in der Schweiz (um genau zu sein 0,58556) (angenommen: 3,99 CHF entspricht 3,48 €).
Die Packung in Österreich kostet 0,59 Promille des mittleren monatlichen Einkommens in Österreich (um genau zu sein 0,59367).
https://www.laenderdaten.info/durchschnittseinkommen.php

Ich finde das jetzt nicht so großartig unterschiedlich......
Aber wen Minimalunterschiede umtreiben: Der Österreicher zahlt mehr.
cool. Bermudas auf Platz 3 :D
 
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  • #52
Moment, haben sie in Österreich die Steuern bereits abgezogen und wenn man die Fixkosten abzieht, wieviel davon ist effektiv Haushaltsgeld z.B. für Guetzli?
Ja das sind so die alten Tempelritter welche mit Phantasie Geld erzeugen können. Genauer gesagt, ein britisches Offshore um Geld einzubunkern.
Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Offshore-Finanzplatz
Aber wen Minimalunterschiede umtreiben: Der Österreicher zahlt mehr!
Gegenfrage: Wenn wir bei beiden Ländern die 10% Reichsten entfernen, wer bezahlt danach mehr? (hehehe...)

So oder so, die Lohnkosten machen keinen 100% Aufschlag legitim, Lidl haut also einfach frech ihren CH-Bonus drauf. Da sage noch einer dass Schweizer per se "mehr verdienen" wenn sie daneben oft zweimal soviel bezahlen müssen. Manche sind schlauer: Sie haben CH Lohn und leben ansonsten in Österreich (Grenzarbeiter). Oder natürlich die verpönten Grenzeinkäufer.
 
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  • #53
Klar, ich gehe es wennschon auch in Österreich einkaufen oder noch besser selber backen. Da kann ich bessere Qualität für etwa gleichen Preis (10-15 CHF/kg) haben z.B. Emmer/Einkorn/Amaranth/Urdinkel- anstatt Dinkelmehl, bessere Gewürze, dazu kein Backpulver (geht mit Kulturen auch ohne).
 
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  • #54
Moment, haben sie in Österreich die Steuern bereits abgezogen und wenn man die Fixkosten abzieht, wieviel davon ist effektiv Haushaltsgeld
Wer lesen kann, ist mal wieder klar im Vorteil:
"Das durchschnittliche Einkommen errechnet sich aus dem Bruttonationalprodukt und der Einwohnerzahl. Teilt man also alle Verdienste und Gewinne aller Einwohner eines Landes (= Bruttonationaleinkommen) durch die Anzahl der Einwohner, erhält man das durchschnittliche Einkommen pro Person. Darin enthalten sind alle Löhne und Gehälter, aber auch andere Einkommen z.B. aus Kapitalerträgen."


Einkommen in Österreich 4,1% höher als in Deutschland.
Lebenshaltungskosten in Österreich 6,1% höher als in Deutschland.
Einkommensdifferenz - Lebenshaltungskostendifferenz: -2%.

Einkommen in der Schweiz 85,3% höher als in Deutschland.
Lebenshaltungskosten in der Schweiz 61,4% höher als in Deutschland.
Einkommensdifferenz - Lebenshaltungskostendifferenz: +23,9%.

Zusammenfassung:
Der durchschnittliche Österreicher kann sich 0,98 mal so viel leisten wie der durchschnittliche Deutsche.
Der durchschnittliche Schweizer kann sich 1,239 mal so viel leisten, wie der durchschnittliche Deutsche.


Und jetzt fehlt nur noch ein ganz kleiner Induktionsschluss, um Österreich direkt mit der Schweiz zu vergleichen...
Den überlasse ich dem Leser.

Quellen:
https://www.laenderdaten.info/lebenshaltungskosten.php
https://www.laenderdaten.info/durchschnittseinkommen.php
https://www.laenderdaten.info/laendervergleich.php?country1=AUT&country2=CHE
 
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  • #55
ÄÄhh ja, beeindruckend...

Warum enthalten diverse Limonaden in vielen europäischen Ländern deutlich weniger Zucker als in Deutschland? (ich weiß es)
Klassische Limonaden (Wasser, Zucker, Kohlensäure, Aromen) sind in CH sowieso immer mehr aus der Mode. Es gibt alternativ völlig zuckerfreie Getränke, auch ist Kokoswasser (etwa 5% Zucker) und andere Fruchtsäfte momentan voll im Trend, gut so.

Üblicherweise haben sie etwa 10% Zucker festgelegt, egal was es ist, das ist industriell ziemlich standardisiert d.h. abgesprochen. Manche Hersteller tun gar etwas mehr rein, weil sie Angst haben dass der übersüsste Geschmack der Mehrheit es ansonsten abwerten könnte.

In Österreich trinkt man auch gerne ungezuckertes Wasser mit Zitronensaft. In der Schweiz kaum machbar, das wäre den Meisten zu sauer. Die Österreicher sind sich das aufgrund Cassis gewöhnt (ziemlich sauer und überall angeboten).
 
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  • #56
Naja. Die Antwort ist recht schlicht. Im Ländern, die eine sog. Zuckersteuer haben, geht es dann plötzlich von Herstellerseite mit deutlich weniger. Auch ohne, dass die Getränke teurer werden.
Die gleichen Produkte enthalten in D noch deutlich mehr Zucker - mit allen Folgen. Karies, Übergewicht, erhöhte Kosten im Gesundheitswesen usw.

Aber Kokoswasser ist ja nun wirklich keine Alternative. :rolleyes: Und überhaupt, die ganze Mineralwasserindustrie veräppelt uns nach Strich und Faden ... Aber ich will ja nicht abschweifen. :)
 
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  • #58
Die Packung in der Schweiz kostet 0,59 Promille des mittleren monatlichen Einkommens in der Schweiz (um genau zu sein 0,58556) (angenommen: 3,99 CHF entspricht 3,48 €).
Die Packung in Österreich kostet 0,59 Promille des mittleren monatlichen Einkommens in Österreich (um genau zu sein 0,59367).
https://www.laenderdaten.info/durchschnittseinkommen.php

Ich finde das jetzt nicht so großartig unterschiedlich......
Aber wen Minimalunterschiede umtreiben: Der Österreicher zahlt mehr!
Lebensmittel auch Kleidung sind in Österreich teurer.
Ich denk das liegt an der höheren MWST. Hier.
 
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  • #59
@Xeshra @Synergie whau whau wie ihr das alles ausrechnet und zueinander in Beziehung stellt.
Hochachtung
 
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  • #60
Lebensmittel auch Kleidung sind in Österreich teurer.
Ich denk das liegt an der höheren MWST. Hier.
Das darf man natürlich nicht ignorieren. In der Schweiz ist MWST nur 7.7%, demzufolge könnten viele Waren nur schon deswegen günstiger sein. Österreich ist ein enormer Sozialstaat, viel wird auch mit der MWST finanziert. Nahrung hat in der Schweiz reduzierter Satz von 2.5%, in Österreich stolze 10-13% reduzierter Satz, deutlich höher.

Somit sind die Berechnungen schon nicht ganz so simpel.
Das beruhigt mich ungemein, ist es doch der Beweis, dass ich keine Konventionellen kenne... ;)
Rupperswiler Rübenzucker ist hierzulande des Hausfraus "heiliger Vorrat".
https://zuckermuehle.ch/shop/de/artikel/30060
Naja. Die Antwort ist recht schlicht. Im Ländern, die eine sog. Zuckersteuer haben, geht es dann plötzlich von Herstellerseite mit deutlich weniger. Auch ohne, dass die Getränke teurer werden.
Die gleichen Produkte enthalten in D noch deutlich mehr Zucker - mit allen Folgen. Karies, Übergewicht, erhöhte Kosten im Gesundheitswesen usw.

Aber Kokoswasser ist ja nun wirklich keine Alternative. :rolleyes: Und überhaupt, die ganze Mineralwasserindustrie veräppelt uns nach Strich und Faden ... Aber ich will ja nicht abschweifen. :)
Wieso sollten sie mit weniger Zucker teurer werden? Sie unterschreiten einfach die Grenze wo es besteuert würde. Fruchtsäfte sind ausgenommen, ausserdem ist es nicht europaweit, nur einige Länder, der Effekt kann vernachlässigt werden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Zuckersteuer

Wieso ist Kokoswasser keine Alternative? Wenn man bedenkt wie teuer manche Softdrinks sind dann ist Kokoswasser ja ein echtes Schnäppchen.

Das mit Mineralwasser, Ja stimmt. Es ist ein Milliardengeschäft und daher kann diese Lobby die Spielregeln bestimmen. Leitungswasser hat viel strengere Kontrollen und muss tiefere Grenzwerte einhalten, es ist daher das bessere Wasser, dazu fast Gratis.

Beim Abendessen meines Bruders wurde viel Mineralwasser bestellt. Da meinte ich dass ich kein Mineralwasser trinke denn der Verkauf von Wasser verstösst gegen Menschenrechte. Darauf meinte der Bruder lachend "Ich könne es ja auf den Blog schreiben". Tee u.a. ist natürlich OK weil man dort den Tee verkauft, nicht das Wasser. Beim Fruchtsaft verkauft man die Frucht, auch legitim.

Ach ja, mein Bruder ist bei fast allem das Gegenteil von mir, auch ein harter und vermögender Werkler. Aber wir kommen sehr gut miteinander aus trotz aller Differenzen.
 
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