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  • #62
AW: Things we lost in the fire

Hi Claudi,

nicht schlecht, der Thread! Bitter finde ich in deiner Liste vor allem nie wieder mit einem Mann zusammen leben zu wollen. Was kann da schon schlimmes passieren? Und du nimmst dir viel. Ich will das wieder haben. Nicht etwa, weil ich es bräuchte, es ist viel schöner.

Was habe ich verloren ...

- Materiell schon viel, aber ich will nicht der Frau schaden, die ich lange geliebt habe - und ich kann es mir leisten.
- Eine Frau mit der ich mich schon ungewöhnlich gut verstanden hatte
- Familie.
- Den gemeinsamen Freundeskreis, weitgehend.
- Mein Zuhause


Was habe ich nicht verloren ..

- Vertrauen
- Zuversicht


Was habe ich gewonnen ...

- Die entspannende Freiheit mal auf gar nichts Rücksicht nehmen zu müssen
- Und erstaunlicherweise, was ich, Ü50, kaum für möglich hielt, noch einmal eine große Liebe gefunden!

Völlig unerwartet, auch mit einer großen Portion Glück in den Umständen, lernte ich sie kennen und alles ist so klar und eindeutig, wie die Fantasie vorher nicht dafür ausreichte.

enjoy parship ;-)
 

Claudi

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  • #63
AW: Things we lost in the fire

@Elli:
Ich hab viele Bilder, die ich mit meiner Gefühlswelt verbinde. Ich finde das enorm hilfreich. Aber darüber zu reden, klingt manchmal ganz schön durchgeknallt. zum Beispiel stelle ich mir die Monster unterm Bett irgendwie immer nur stehend vor. Das heißt Sie können maximal Gremlin Format haben... ;-).
Aber Scherz beiseite: Ich stimme dir zu, dass es nichts bringt die Ängste abzuspalten. Ich weiß aber nicht ob ich die Gratwanderung hinkriege zwischen: sie als Teil von mir zu akzeptieren oder mich sogar mit ihnen anzufreunden. Ist letzteres nicht kontraproduktiv, wenn man hofft sie irgendwann ganz ablegen zu können?
Ich glaube ja dass die Intensität, mit der man das Leben spürt, von den Kontrasten lebt: wenn man die Ängste und schlechten Phasen erinnert, kann man die guten umso mehr genießen. Dachte ich. Aber leider gibt es auch die Variante: die Trauer überfällt mich unverhofft und sogar in Lebensbereichen, aus denen ich sie mit Absicht raus gehalten hatte. ich hab da so ein paar Rückzugsorte für mich geschaffen... meine Trauer gehorcht offenbar nicht so gut wie carlos. Sie lässt sich nicht so einfach auf die Plätze verweisen. Vermutlich muss ich mir sie doch genauer anschauen. Aber manchmal tut mir das nicht gut oder ich habe nicht genug Kraft dafür.
Ich weiß auch dass ein großer Teil davon alte Geschichten sind. Nur ist es schwierig zu vertrauen, wenn einem sehr ähnliche Sachen mehrmals passieren. Obwohl ich dachte, ich hätte die Sache diesmal komplett anders angefangen. Ist das dann Zufall oder ein Muster, dass ich nicht erkenne?

Ich hab nicht das Gefühl still zu stehen. Ich nehme eher eine rasante Entwicklung bei mir wahr. Aber die macht mir Sorge. Weil ich dadurch nicht immer nur besser werde. Zum Teil auch nur verwirrt. Mein System will sich einfach nicht stabilisieren.
 

Claudi

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  • #64
AW: Things we lost in the fire

@death by choclate:
vielleicht sollten wir mal "mit jemandem Leben" definieren. Ich möchte nicht mehr mit einem Mann zusammen wohnen. das heißt ja nicht dass ich ihn nicht gerne in meinem Leben hätte. hinzu kommt dass ich im Moment mit Beziehung mehr Negatives, vor allem Schmerz, Wut weniger, assoziiere. Oft könnte ich schon los heulen wenn ich das Wort nur denke. Ich glaub, das ist der Grund warum ich derzeit eine Affäre habe. Die ich zu den guten Dingen in meinem Leben rechne, die ich gewonnen habe. Da trixe ich mich vermutlich selber aus: was nicht Beziehung heißt, macht mir auch nicht so viel Angst. Die Frage ist nur was ist das dann? ein Irrweg, eine provisorische Lösung oder doch Beziehung 3.0?
Mein Haus ist mein Schneckenhaus. Und der Ort, wo meine Kinder sind. Die ich aus allem raushalten muss, was sich wie Beziehung anfühlt, aber flüchtig und instabil ist.
 
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  • #65
AW: Things we lost in the fire

Hi Claudi,

mir bedeutet *Zusammenleben* psychische Nähe, was mind. mal bei mir, auch bei meiner Partnerin den Bedarf an körperlicher Nähe nach sich zieht. Neben der gegenseitigen Anregung, Beruhigung im gemeinsamen Alltag bringt das auch Störungen, wie einander auch mal auf den Keks gehen oder auch Streiten mit sich. Gut gestritten ist mir übrigens so wichtig, dass ich das eher unter anstrengend als negativ einordne.Vielleicht bringt es das auf den Punkt, Zusammenleben ist nicht nur harmonisch, auch anstrengend.

Du hast etwas verloren, ich, andere auch. Es ist völlig in Ordnung, wenn einem das zum Hals heraus hängt, trotzdem würde ich das absolute "nie!" vermeiden. Derzeit glaubst du, dass das nicht wieder möglich ist, weißt das aber letztlich nicht sicher, oder?

Gruß, DbC
 

carlo

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  • #66
AW: Things we lost in the fire

Zitat von Satjamira:
... Es gibt ein inneres Kind - das meldet sich denke ich das ganze Leben lang.
Es will Beachtung. ..
Sobald wir diesem inneren, liebesbedürftigen, spielerischen Anteil die notwendige Aufmerksamkeit geben,...
.

Ich frage mich mittlerweile, warum wir diesen Anteil an uns "Kind" nennen wollen. Vielleicht erscheint das jetzt manchem als haarspalterisch und wahrscheinlich stoße ich hier wieder einmal an die Grenzen dieses Forumsaustauschs.

Wegen der allgemeinen Bedeutung des Wortes Kind, als besonders schützenswert aber auch inkompetent, scheint mir damit eine bestimmte Richtung vorgegeben, die sich dann auch in Formulierungen wie "es will Beachtung" ausdrückt.

Ich erlebe mich selbst befreit und mir scheinen positive Veränderungen leichter zu fallen, seit ich mehr im Sinne von "das ist ein Anteil von mir, der aus der Kindheit kommt" denke/wahrnehme.

Soweit meine Erfahrungen.

C.
 

carlo

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  • #67
AW: Things we lost in the fire

Zitat von Claudi:
... Mein System will sich einfach nicht stabilisieren.

Hallo Claudi,

"Dein System" bist DU. Niemand außer dir kann über Stabilisierung oder Destabilisierung entscheiden.

Manchmal frage ich mich, ob wir die hohe Leistungsfähigkeit und Problemlösekraft unseres Gehirns an mancher Stelle damit bezahlen, dass dieser Denkapparat zu viel denkt und Probleme viel stärker wahrnimmt, als sie sind.

Ich habe beim Lesen deiner Beiträge ein zwiespältiges Gefühl. Einerseits klagst du über Trauer und dass es dir schlecht geht. Andererseits beschäftigst du dich am meisten genau damit.

Ich weiß, dass ich mich wiederhole: manchmal ist es einfach d´ran, dass man dieses ganze "Chaos" mal beiseite schiebt und sich sagt: " so, das ist jetzt vorbei; ich habe meine Lehren daraus gezogen und jetzt ist wieder mal Leben d´ran."

Jetzt lasse ich dich aber mit meinen so rationalen Gedanken in Ruhe. Mache, was für dich richtig scheint.

Viel Glück !
Carlo
 

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  • #68
AW: Things we lost in the fire

Zitat von maxine195:
Ein Thema war hier, dass man nicht alles glücklich wenden kann und ich finde es auch vermessen alles und jedes dann auch noch positiv sehen zu sollen. Das erzeugt ja noch Druck . und dann laufen da draussen massenhaft Leute rum, mit Fassaden , an die sie selbst glauben. Und lernst du die näher kennen, dann siehst du , alles ist voll gerümpelt mit den Monstern, nur eben unters Bett oder sonstwohin geschoben.

Also "think positiv" , amerikanisch steter Optimismus kann es auch nicht sein. Was wiederum ja gar nicht heißen soll, dem Elend zu verfallen , es hegen und pflegen und stets am Leben zu erhalten.

Claudis Beitrag fand ich grad so sympathisch, weil sie ehrlich schreibt , welche Verluste sie grad fühlt. Ohne dies gleich positiv für sich wenden zu wollen oder eben nicht, noch nicht können..

Maxine, du schreibst mir aus der Seele. Ich finde den Eingangspost auch absolut authentisch (auch wenn ich die Forenteilnehmerin nicht kenne) und es las sich für mich ehrlich und aufrichtig. Nichts Beschönigendes.

Mir gehen diese vielen "Gutmenschen" mittlerweile ziemlich auf die Nerven. Natürlich sollte man nicht in totales Selbstmitleid verfallen, aber man kann und sollte auch nicht alles schönreden oder schönschreiben. "Shit happens" und jeder geht anders damit um. Und nicht jeder negative Aspekt hat auch eine schöne Seite.

Einige Menschen versuchen jedoch mit Gewalt diese Seite zu suchen, zu finden oder diese sich selbst zu suggerieren. Das klingt zum Teil manchmal richtig verzweifelt. Und wie du oben auch schreibst: Schaut man mal hinter deren Fassaden, dann liegt da auch eine Menge unverarbeiteter Altlasten herum, die nur verdrängt, nicht jedoch bewältigt wurden.
 

carlo

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  • #69
AW: Things we lost in the fire

Lustig !

Für mich sind Gutmenschen eher die Zeitgenossen, die sich mit Wonne am Leid anderer weiden und damit zu dessen Forbestand beitragen. ;-)

Immer wieder interessant, wie sich die Wahrnehmung des gleichen Sachverhalts bei verschiedenen Menschen unterscheiden kann.

C.
 

maxine195

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  • #70
AW: Things we lost in the fire

@carlo

"Und ich verstehe auch nicht, warum du nicht darauf eingehst, was das alles mit deinem Kind macht. Das legt sich ja gerade auch solche Dämonen an...."

Diese Sätze von dir finde ich absolut heftig. Oder habe ich irgendwo was nicht gelesen? Schreibt Claudi irgendwo etwas darüber, was es angeblich mit ihrem Kind macht???

@Benutzer

ich würde es nicht Gutmenschentum, vielleicht eher Starkmenschentum nennen. Eine Haltung, die da meint, alles ist in den Griff zu bekommen, wenn man nur richtig,wirklich will. Das ignoriert, dass nicht Alle Immer Stark sind, sein können. Das ignoriert echte Schicksalsschläge, wie lebensbedrohliche Krankheiten, Todesfälle, wie traumatische Trennungen... Das idealisiert die vorgebliche "Machbarkeit" des Lebens.

Es vermittelt aber dem, der leidet,das Gefühl,. zu versagen, etwas falsch zu machen und dann noch seine Umwelt, seine Kinder zu belasten. Manchmal bekomme ich hier das Gefühl, dass manche nicht akzeptieren können, dass man auch scheitern kann, das Lebensentwürfe scheitern können und das nicht jedes Mal gleich oder überhaupt was mindestens genauso Gutes auf einen wartet. Diesen Gedanken scheinen manche richtig bedrohlich zu finden.

@carlo

Du schriebt von deiner tiefen Depression. Nun, ich habe bei dir nichts von Kindern, aber von Hunden gelesen. Vielleicht wurde der in dieser Zeit auch nicht so oft rausgenommen wie früher..
Kinder, jedenfalls geliebte und sonst einigermaßen geborgen aufgewachsene Kinder können durchaus damit umgehen , wenn es der Mutter oder dem Vater nicht gut geht. Man muss es ihnen nur kindgerecht erklären. Meine persönliche Erfahrung.
 

maxine195

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  • #71
AW: Things we lost in the fire

Zitat von Benutzer:
Maxine, du schreibst mir aus der Seele. Ich finde den Eingangspost auch absolut authentisch (auch wenn ich die Forenteilnehmerin nicht kenne) und es las sich für mich ehrlich und aufrichtig. Nichts Beschönigendes.

Mir gehen diese vielen "Gutmenschen" mittlerweile ziemlich auf die Nerven. Natürlich sollte man nicht in totales Selbstmitleid verfallen, aber man kann und sollte auch nicht alles schönreden oder schönschreiben. "Shit happens" und jeder geht anders damit um. Und nicht jeder negative Aspekt hat auch eine schöne Seite.

Einige Menschen versuchen jedoch mit Gewalt diese Seite zu suchen, zu finden oder diese sich selbst zu suggerieren. Das klingt zum Teil manchmal richtig verzweifelt. Und wie du oben auch schreibst: Schaut man mal hinter deren Fassaden, dann liegt da auch eine Menge unverarbeiteter Altlasten herum, die nur verdrängt, nicht jedoch bewältigt wurden.


Ja und sie werden ihre Fassaden brauchen, das Beschönigen, um damit, mit Verlusten umgehen, weiterleben zu können. Deshalb kann und möchte ich das gar nicht verurteilen, aber dieser Weg des Umgangs mit Krisen passt eben nicht für alle Menschen und eben auch nicht für alle Krisen. Es ist ja immer eine Kombination der Umstände und der Persönlichkeit die die Wege der Verarbeitung beeinflussen.
 

Elli

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  • #72
AW: Things we lost in the fire

Zitat von Claudi:
Ich stimme dir zu, dass es nichts bringt die Ängste abzuspalten. Ich weiß aber nicht ob ich die Gratwanderung hinkriege zwischen: sie als Teil von mir zu akzeptieren oder mich sogar mit ihnen anzufreunden. Ist letzteres nicht kontraproduktiv, wenn man hofft sie irgendwann ganz ablegen zu können?

Hallo Claudi!
Meine eigenen Erfahrungen sind die, daß die genauere Beleuchtung von Ängsten oft ungeahnte Potentiale zum Vorschein gebracht hat - als ob Ängste einen Schatten auf innere Landschaften geworfen haben, die mir dadurch nicht zugänglich waren - sie lagen im Dunkel.

Ich glaube, daß dies ein lebenslanger Prozess ist und bleibt. Ängste gehören zu unserem Leben in einem gewissen Maße immer dazu - mit jeder neuen Herausforderung z.B. melden sich neue...

Es ist , denke ich, nicht förderlich, diesen Prozess zu forcieren und über Gebühr zu strapazieren - quasi, um dieses Thema endlich hinter sich zu bringen.
Der Mensch wächst sehr langsam - langsamer als ein Baum. Alle Anteile müssen mit jeder Veränderung mitwachsen und Schritt halten.

Geduld, Langmut und liebevolles Verständnis für sich selber helfen besser als noch mehr Druck zu erzeugen im Sinne von "...du mußt jetzt endlich...warum hast du immer noch nicht"

Für mein Auge und Ohr klingt Erschöpfung und Ermüdung aus Deinen Worten.
In einem solchen Zustand kann man wenig Energie in großartige Entwicklungsschritte investieren - die man sich selbst aber gerne abverlangt.

Also - erstmal wieder zu Kräften kommen, alle inneren Baustellen erstmal ruhen lassen, soweit das möglich ist.
Sich selbst Gutes tun, sich pflegen, verwöhnen, ausruhen, nähren, mit Menschen und Dingen und Situationen umgeben, die stärken und gut tun.

Und später (vielleicht), wenn der Impuls da ist, sich wieder auf den Weg machen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Diesen Weg muß niemand alleine gehen, niemand muß alles alleine hinkriegen und schaffen.

Ich wünsche Dir ein entspanntes, warmes und helles Wochenende :)
 

carlo

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  • #73
AW: Things we lost in the fire

@maxine, Benutzer und alle anderen, die sich durch meinen Appelle an die Selbstdisziplin angegriffen fühlen mögen.

Zitat von Benutzer:
Maxine, du schreibst mir aus der Seele. Ich finde den Eingangspost auch absolut authentisch (auch wenn ich die Forenteilnehmerin nicht kenne) und es las sich für mich ehrlich und aufrichtig. Nichts Beschönigendes. …

Zu authentischen Posts bietet die Forumshistorie ja einiges Lesenswerte. Es wird mir jedenfalls ewig ein Rätsel bleiben, wie man aus einem einzigen Post erkennen kann, dass dieser authentisch für den ansonsten unbekannten Ersteller ist. Mich dünkt, es sind hier andere Motive am Werke… wenn auch sicher unbewusst.

Es scheint dir, Benutzer, etwas wert zu sein, dass der Post „nichts Beschönigendes“ enthält. Ich empfinde ihn halt als larmoyant und ich weiß von mir selbst, dass Selbstmitleid mich noch nie aus einer Krise gebracht hat, nur mehr hinein!

Zitat von maxine195:
… Kinder, jedenfalls geliebte und sonst einigermaßen geborgen aufgewachsene Kinder können durchaus damit umgehen , wenn es der Mutter oder dem Vater nicht gut geht. ...

Das ist interessant ! Kinder können also deiner Meinung nach emotionalen Stress relativieren und einordnen und damit etwas leisten, wozu deren Eltern sich hier nicht in der Lage sehen?

Zitat von maxine195:
… ich würde es nicht Gutmenschentum, vielleicht eher Starkmenschentum nennen. ...

Dieses Antonym zu Gutmenschentum gefällt mir gut ! 

Zitat von maxine195:
… Manchmal bekomme ich hier das Gefühl, dass manche nicht akzeptieren können, dass man auch scheitern kann, das Lebensentwürfe scheitern können und das nicht jedes Mal gleich oder überhaupt was mindestens genauso Gutes auf einen wartet. . ...

Solltest du damit (auch) mich meinen, such mal unter meinem Pseudonym und du wirst genug Posts von mir finden, in denen ich meine gescheiterten Lebensentwürfe beklage. Mir geht es nur darum, dass man irgendwann aus diesem Tal der Tränen auch wieder heraus finden sollte, um der eigenen Lebenszeit Willen. Claudi hat nicht zum ersten Mal gepostet, dass sie unter ihrer schlechten seelischen Verfassung leidet. Da scheint es mir an der Zeit, mal ein wenig Energie in´s System zu geben.

Zitat von maxine195:
… Du schriebt von deiner tiefen Depression. Nun, ich habe bei dir nichts von Kindern, aber von Hunden gelesen. Vielleicht wurde der in dieser Zeit auch nicht so oft rausgenommen wie früher.. . ...

Ich glaube, du solltest ein wenig genauer lesen… Ich schrieb von „depressiv“ und die Geschichte mit den Hunden (ich habe selbst eine Katze) ist eine Art Parabel. Wir sind keine Hunde. Ich finde solche Parallelgeschichten oft sehr interessant und lehrreich für mich.

Zitat von Elli:
… Es ist , denke ich, nicht förderlich, diesen Prozess zu forcieren …
Der Mensch wächst sehr langsam - langsamer als ein Baum. …
Geduld, Langmut und liebevolles Verständnis für sich selber helfen besser
…..

Liebe Elli, ich stimme dir zu, dass man manchmal einfach trauern muss. In dieser Phase ist es aus meiner Erfahrung aber mehr das Problem, dass man zu sehr für sich bleibt. Sobald man die Kraft hat, nach außen zu klagen, sollte man sich nach meiner persönlichen Erfahrung auch fragen, ob es nicht an der Zeit ist, den nächsten Schritt zu gehen. Ich glaube, Menschen können sehr viel leisten, wenn sie wollen. Und wenn wir uns in dieser Welt umschauen, jammern wir alle ja hier auf sehr hohem Niveau.

Herzliche Grüße
Carlo
 

Elli

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  • #74
AW: Things we lost in the fire

Zitat von carlo:
Liebe Elli, ich stimme dir zu, dass man manchmal einfach trauern muss. In dieser Phase ist es aus meiner Erfahrung aber mehr das Problem, dass man zu sehr für sich bleibt. Sobald man die Kraft hat, nach außen zu klagen, sollte man sich nach meiner persönlichen Erfahrung auch fragen, ob es nicht an der Zeit ist, den nächsten Schritt zu gehen. Ich glaube, Menschen können sehr viel leisten, wenn sie wollen. Und wenn wir uns in dieser Welt umschauen, jammern wir alle ja hier auf sehr hohem Niveau.

Herzliche Grüße
Carlo

Liebe Carlo! (Vor meinem geistigen Auge bist Du stets ein (schöner!) Carlos..;-)

Vielleicht ist das eher Deine eigene Erfahrung, daß Du in Leidenszeiten (zu) sehr für Dich bleibst.
Du schreibst "wenn man die Kraft hat..." und ich denke, genau das trifft es. Klar muß man sich manchmal selber in den Hintern treten und auch 'mal am Riemen reißen. Aber für mein Gefühl geht es hier um etwas anderes, tieferes - als eine bloße Willensanstrengung.

Eine der heilsamsten zwischenmenschlichen Erfahrungen ist das Gefühl: mein Leid wird wahrgenommen, respektiert, anerkannt - als das, was es ist.
Es wird nicht verglichen, nicht relativiert, nicht kleingeredet, nicht banalisiert., es bedarf keiner Rechtfertigung.

Ich glaube, man kann niemandem Kraft und damit Entschlußfähigkeit verordnen - aber man kann manchmal vielleicht ein wenig helfen, die Last zu tragen.
 

Gulliver

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  • #75
AW: Things we lost in the fire

Zitat von Elli:
Eine der heilsamsten zwischenmenschlichen Erfahrungen ist das Gefühl: mein Leid wird wahrgenommen, respektiert, anerkannt - als das, was es ist.
So wie Du es beschreibst, nehme ich es bei fast allen Frauen wahr, die ich kenne. Über Männer kann ich kaum etwas sagen, weil über deren Leid nicht kommuniziert wird. Nicht einmal unter allerbesten Freunden. Zumindest ist es in meinem Freundeskreis so.

Wenn ich ein Problem habe, dann ziehe ich mich ganz weit zurück, durchpflüge das Problem in einer Gedankenexplosion und erst, wenn ich mit mir wieder im Reinen bin, öffne ich mich und frage andere, ob meine Lösung gut und richtig sein könnte oder ob noch an irgendetwas gedreht oder gefeilt werden sollte.

In einer Beziehung kann das natürlich ein Problem sein, weil Frauen dieses Verschließen nicht sehr schätzen. Aber allemal höre ich lieber ihrem Kummer zu, als dass ich sie mit meinen Kummer konfrontiere.
 

nuit

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  • #76
AW: Things we lost in the fire

Zitat von Elli:
Liebe Carlo! (Vor meinem geistigen Auge bist Du stets ein (schöner!) Carlos..;-)

elli, wie schon im "money"-thread fällt mir deine enge definition, was weiblichkeit anbelangt, auf. deine umbenennungen in 'heiko' oder 'carlos' empfinde ich dabei, mit und ohne smiley, als ziemlich unangemessen. dies als mitleserin.

zu claudis thema an sich: das scheint mir zu wichtig, als es zu polarisieren. man kann traurig sein, verluste akzeptieren und dennoch prospektiv neutral bis positiv, anstelle resignativ denken. ein erster schritt dazu wäre aus meiner sicht, die eingangsliste bezüglich der gewinne - und seien sie im vergleich zu den verlusten noch so gering - nicht ironisch (und damit entwertend) unter verluste zu verbuchen.
ja, es ist, wie es ist - aber soll es so bleiben? traurig ist nicht gleich depressiv sein.
im übrigen habe ich den eindruck, claudi, dass deine trauer und desillusionierung eher vergangenen wurzeln entstammt, als deiner gescheiterten beziehung. insofern hielte ich es für lohnenswert hinsichtlich deiner traurigkeit paradoxerweise genauer hinzuspüren, als du es hier im forum schreibst. wobei ich die beratungstermine an sich für den besseren ort halte - und den parallelprozess hier für eher problematisch.
 

Elli

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  • #77
AW: Things we lost in the fire

Zitat von Gulliver:
In einer Beziehung kann das natürlich ein Problem sein, weil Frauen dieses Verschließen nicht sehr schätzen. Aber allemal höre ich lieber ihrem Kummer zu, als dass ich sie mit meinen Kummer konfrontiere.

Wenn "Frauen dieses Verschließen nicht sehr schätzen", signalisieren sie dadurch (für mein Ohr), daß sie sich eben diese Verbundenheit, dieses wechselseitige Vertrauen wünschen.

Ich bin sicher, nahezu jede Frau (und ganz sicher die, die Dich liebt), würde sagen: "Bitte, sprich mit mir über das, was dich bedrückt. Lass mich teilhaben an dir und allem, was dich angeht. Du würdest mir damit ein großes Geschenk machen."
 

Gulliver

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  • #78
AW: Things we lost in the fire

Zitat von Elli:
Wenn "Frauen dieses Verschließen nicht sehr schätzen", signalisieren sie dadurch (für mein Ohr), daß sie sich eben diese Verbundenheit, dieses wechselseitige Vertrauen wünschen.

Ich bin sicher, nahezu jede Frau (und ganz sicher die, die Dich liebt), würde sagen: "Bitte, sprich mit mir über das, was dich bedrückt. Lass mich teilhaben an dir und allem, was dich angeht. Du würdest mir damit ein großes Geschenk machen."
Danke Elli ! Es ist das genau die Tonart, die ich so sehr schätze. Offen, ehrlich, konstruktiv, klug, nicht belehrend. Ich selbst kann das nicht immer so gut. Es wäre sicher nicht richtig, das zu eng zu sehen, weil beiderseitige Kommunikation ja eh recht gut stattfindet.

Die Unterschiede liegen im Detail. Wenn sie mir ein Problem kommuniziert, will sie nicht Hilfe Rat oder Bestätigung, sondern Trost. Wenn ich ein Problem kommuniziere, dann suche ich nicht Trost sondern Bestätigung meiner Meinung. Z.B. "Ja, sehe ich genauso. Du wirst das sicher gut lösen können". Wenn sie mich dann in den Arm nimmt und küsst ist es natürlich auch perfekt. :)))
 

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  • #79
AW: Things we lost in the fire

Zitat von Gulliver:
Wenn ich ein Problem habe, dann ziehe ich mich ganz weit zurück, durchpflüge das Problem in einer Gedankenexplosion und erst, wenn ich mit mir wieder im Reinen bin, öffne ich mich und frage andere, ob meine Lösung gut und richtig sein könnte oder ob noch an irgendetwas gedreht oder gefeilt werden sollte.

Geht mir genau so. Ich beschreibe es für mich allerdings nicht als "Gedankenexplosion" sondern eher als "Gedankenlabyrinth" ...
 

Elli

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  • #80
AW: Things we lost in the fire

Zitat von nuit:
elli, wie schon im "money"-thread fällt mir deine enge definition, was weiblichkeit anbelangt, auf. deine umbenennungen in 'heiko' oder 'carlos' empfinde ich dabei, mit und ohne smiley, als ziemlich unangemessen. dies als mitleserin.

nuit, wie schon im money-Thread fällt mir Deine enge Definition, was Umgang mit Weiblichkeit anbelangt, auf. Für mein Auge und Ohr witterst Du (allzu)leicht Diskriminierung und Abwertung,
obwohl, wie in diesem Fall, meine Bemerkung neckend und in jedem Fall positiv gemeint war - dieser Unterton scheint Dir entgangen zu sein.

Dein Herumreiten auf alten Kamellen - die wir schon lange geradegezogen hatten - empfinde ich hierbei als ...kleinlich, nachtragend. Ist das ein für Dich angemessenes Verhalten?
Mag ich nicht glauben.
 
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  • #81
AW: Things we lost in the fire

@Claudi

Was mir noch einfällt:

Eventuell hilft es Dir, noch einmal genauer abzuklopfen, ob Dir deine Affäre wirklich gut tut. Ich kenne es aus meiner Affärenzeit so, dass mir dann, wenn der Mann ging, viel mehr bewusst wurde, dass da eine Leere ist, weil die Affäre nicht das beinhaltet, was ich eigentlich brauche. Es könnte sein, unter diesem Aspekt nimmt Dir dein Bett-Man mehr als dass er Dir gibt. Auf Dauer kann einen das ganz schön runterziehen.

Manchmal ist Dauertrauer auch körperlich bedingt. Im Rahmen der Wechseljahre können Hormonumstellungen depressive Episoden mit sich bringen, weil Hormone stark auf das seelische Befinden wirken. Schilddrüse wäre auch so ein Thema. Vielleicht gibt es einen Arzt Deines Vertrauens, der ganz schnöde die körperliche Seite anschauen kann. Nicht hinter jeder Traurigkeit verbirgt sich tiefstes seelisches Chaos. Denn gerade Hormone bzw. deren Schwankungen können massiv Gedanken und Erleben beeinflussen.

Ansonsten schließe ich mich Maxines und Ellis Ansicht nochmals an: Gefühle von Trauer und Leere lassen sich nur sehr bedingt - manchmal wenn überhaupt - willentlich steuern. Diese "Denk dich glücklich"-Mentalität halte ich für fatal, beinhaltet sie doch, wer nicht glücklich ist, ist selbst dran schuld. Stimmt einfach nicht. Manchmal braucht es für Glück auch ein bisschen davon von außen.
 

maxine195

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  • #82
AW: Things we lost in the fire

@delfin 1988

Hallo delfin, Du hast so recht, auch mit der Affaire! Und (eventuelle) Hormonschwankungen sind wirklich nicht ohne in ihren Auswirkungen
 

carlo

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  • #83
AW: Things we lost in the fire

Zitat von Elli:
Liebe Carlo! (Vor meinem geistigen Auge bist Du stets ein (schöner!) Carlos..;-)

....

Ein schöner Carlos ist auch schön - aber ich bin eindeutig eine sehr weibliche Carlo ;-)))

Für mich steckt da ein Teil dieser Diskussion darin. Dass wir die eher larmoyante Komponente dem Weiblichen zuordnen und die eher logisch Stringente dem Männlichen. Ich bin ja selbst in sehr katholischem Umfeld aufgewachsen, wo Frauen traditionell in diese leidende "Mater dolorosa" Kleinheit geraten. Dabei sind doch Frauen wie gerade aktuelle Studien wieder gezeigt haben stressresistenter als Männer und überstehen Krisen mindestens körperlich besser. - Was natürlich wiederum daran liegen könnte, dass sie nicht immer stark sein müssen. - ...

Wie auch immer, für mich geht es in all dem immer wieder um die passende Balance. Daher bringe ich mich hier manchmal ein, wenn ich das Gefühl habe, eine Diskussion rutscht zu stark in das Auswalzen des Leids ab, wo ich gute Ansatzpunkte für positive Aspekte sehe. Ich weiß von mir selbst, dass auch der Weg aus einer tiefen Krise mit dem ersten Schritt immer nur beginnt. Doch dazu will ich ermutigen ! Es ist ja so leicht, im Leid stecken zu bleiben. Das kennt man schon und bekommt soviel Zuspruch - gerade als Frau. Dumm nur: es ist die eigene Lebenszeit !!

C.
 
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Elli

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  • #84
AW: Things we lost in the fire

Zitat von carlo:
Ein schöner Carlos ist auch schön - aber ich bin eindeutig eine sehr weibliche Carlo ;-)))

...ich weiß doch, daß Du eine weibliche Carlo bist (obwohl dies doch ein Männername ist, oder irre ich mich?) - und sogar eine sehr weibliche - wieder schön :))

Ich finde den Zusammenhang sehr gut, den Du gezogen hast. Kann es sein, daß Du aufgrund dieser eher negativen Vorbildfunktion der Frauenbilder, die Du erlebt hast, Du für Dich eher das "männliche" - aktive, zielorientierte Verhalten bevorzugst?
 

nuit

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  • #85
AW: Things we lost in the fire

Zitat von Elli:
nuit, wie schon im money-Thread fällt mir Deine enge Definition, was Umgang mit Weiblichkeit anbelangt, auf. Für mein Auge und Ohr witterst Du (allzu)leicht Diskriminierung und Abwertung,
obwohl, wie in diesem Fall, meine Bemerkung neckend und in jedem Fall positiv gemeint war - dieser Unterton scheint Dir entgangen zu sein.

Dein Herumreiten auf alten Kamellen - die wir schon lange geradegezogen hatten - empfinde ich hierbei als ...kleinlich, nachtragend. Ist das ein für Dich angemessenes Verhalten?
Mag ich nicht glauben.

ich trage dir nach und an, dein weiblichkeitskonstrukt zu überdenken, das ich als doch recht stereotyp wahrnehme . absurd wird es für mich dort, wo du die (forums)'realität' dem stereotyp anpasst (siehe zweimalige situation) und nicht vice versa. und scheinbar offen könnt ich fragen, warum du denn gerade damit "neckst".. jo, in meiner argumentation bin ich "kleinlich", da um präzision und belege bemüht. danke der nachfrage, das passt für mich :).

alas, stereotype hagelts hier heute eh wieder in allen threads.
 

carlo

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  • #87
AW: Things we lost in the fire

Zitat von Elli:
...ich weiß doch, daß Du eine weibliche Carlo bist (obwohl dies doch ein Männername ist, oder irre ich mich?) - und sogar eine sehr weibliche - wieder schön :))

Ich finde den Zusammenhang sehr gut, den Du gezogen hast. Kann es sein, daß Du aufgrund dieser eher negativen Vorbildfunktion der Frauenbilder, die Du erlebt hast, Du für Dich eher das "männliche" - aktive, zielorientierte Verhalten bevorzugst?

Klar, du weißt es. Und dennoch ist´s der Erwähnung wert ;-) - da bin ich bei nuit.

Carlo ist einfach die Abkürzung eines Kosenamens, den meine Mutter mal für mich geschöpft hat und der in seiner vollen Länge natürlich (!!) auf "a" endet. Meine Mutter seufzte schon als ich Kind war oft: "du immer mit deiner Logik...." Also ich denke, ich war schon immer so, wie ich bin und alle erzieherischen Bemühungen, mir das Denken abzugewöhnen (Kirche, Schule) liefen irgendwie ins Leere. ;-))))

Liebe Grüße
C.
 

maxine195

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  • #89
AW: Things we lost in the fire

@carlo

Zum (nach)denken gehört ja auch, nicht immer das Gleiche zu wiederholen und auch andere Standpunkte stehenzulassen und sie nicht als Jammerei zu verurteilen. Und wenn der- oder diejenige dann immer noch nicht der Jammerei abschwört, mit der Gefährdung des Kindeswohl zu kommen, ist richtig daneben.

Und es hat auch eine nicht nachgedacht, wenn sie den Hinweis, dass Kinder(und vielmehr noch Jugendliche) schon einiges verstehen , einordnen können, wenn man es ihnen erklärt, damit abtut, dass Kinder ja wohl nicht weiter sein können als ihre "jammernden" Eltern.

Darum ging es ja gar nicht. Die Kinder sollen ja nicht die Probleme der Eltern verarbeiten, sie sollen nur einigermaßen verstehen, warum der Vater oder die Mutter grad nicht sehr fröhlich drauf ist, dass es nichts mit ihnen zu tun hat und auch wieder vergehen wird.

Kinder/Jugendliche sind keine Zuckerpüppchen und leben auch heute (wie schon immer) nicht im Bullerbü-Land.

"Starkmenschentum" hat für mich keinen positiven Anklang, schön dass er dir trotzdem gefällt Carlo;-).

Tja, Claudi hat sich wohl lieber davon gemacht...
 

Elli

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  • #90
AW: Things we lost in the fire

Zitat von nuit:
ich trage dir nach und an, dein weiblichkeitskonstrukt zu überdenken, das ich als doch recht stereotyp wahrnehme . absurd wird es für mich dort, wo du die (forums)'realität' dem stereotyp anpasst (siehe zweimalige situation) und nicht vice versa. und scheinbar offen könnt ich fragen, warum du denn gerade damit "neckst".. jo, in meiner argumentation bin ich "kleinlich", da um präzision und belege bemüht. danke der nachfrage, das passt für mich :).

Deinen Rat, mein Weiblichkeitskonstrukt zu überdenken, nehme ich gerne an und auf.

Den Rest lasse ich so stehen. Meine Wahrnehmung sagt mir, daß es Menschen gibt, die auch noch Spieße umdrehen, die keine sind, und/oder die gar nicht auf sie gerichtet waren.
Schön - wenn's Spaß macht..
 
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