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  • #31
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  • #32
Die Vorstellung das der Mann in der Beziehung der überlegene sein muss, die ist scheint immer noch nicht überwunden. Vor allen nicht in der Jahrgängen vor 1970.

Aber ist es nicht eher ein Zeichen von Schwäche, wenn ein Mann unbedingt eine Frau braucht, die kleiner ist als er, beruflich weniger erfolgreich, etc. ?
@beo: Ich bin nach 1970 geboren.
Bitte, nimm es mir nicht uebel, denn ich erwarte sogar von einer Frau, dass sie sich von der (zitierten) Vorstellung haeufig loest und ihre Vorzuege erkennt. Als Mann kann und will ich nicht fast immer diese sogenannte ueberlegene Rolle spielen. Ich finde es attraktiv, wenn auch 'sie' zeigt, dass sie ihre "sieben Sachen zusammen hat".
'Ihr' koennt mehr als Ihr Euch zutraut. :)
 
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  • #33
@beo: Ich bin nach 1970 geboren.
Bitte, nimm es mir nicht uebel, denn ich erwarte sogar von einer Frau, dass sie sich von der (zitierten) Vorstellung haeufig loest und ihre Vorzuege erkennt. Als Mann kann und will ich nicht fast immer diese sogenannte ueberlegene Rolle spielen. Ich finde es attraktiv, wenn auch 'sie' zeigt, dass sie ihre "sieben Sachen zusammen hat".
'Ihr' koennt mehr als Ihr Euch zutraut. :)
< Großer Seuftzer ! >

Aber sowas von ... ! :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
 
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  • #34
Ich habe mich öfters für Männer interessiert die weniger verdient haben als ich. Aber die haben alle das Weite gesucht. Beziehungen hatte ich nur mit Männern die beruflich besser gestellt waren als ich. Und der letzte wurde mir gegenüber richtig ekelig als sich zeigte, dass ich besser Karten lesen kann. Von daher habe ich Grund zur Annahme, dass an meiner Einschätzung was dran ist.
Ja, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Die meisten Männer sind sehr ungern einer Frau unterlegen...
 
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  • #37
Ja, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Die meisten Männer sind sehr ungern einer Frau unterlegen...
Ääähmm... woran macht ihr denn fest, dass der Mann unterlegen ist? Ist es nicht bzw. sollte es nicht so sein, dass man sich in einer Partnerschaft ergänzt und unterstützt anstatt immer nur neidisch auf die Fähigkeiten des anderen zu blicken? Die Dame meines Herzens kann (noch) viele Dinge besser als ich, aber sie schmiert mir das nicht aufs Brot. Umgedreht ist es genauso, denn natürlich habe auch ich Fähigkeiten, die sie (noch) nicht hat, aber das ist doch total in Ordnung.

Oder geht es nur um den Job und das Einkommen? Wenn ja, würde ich das echt ein wenig armseelig finden, denn wenn Mann ein Problem damit hat, dass Frau erfolgreicher ist oder besser verdient, scheint er sich ja in erster Linie über den Job zu definieren. Bei uns ist es so, dass sie besser verdient als ich, weitaus länger arbeitet und auch öfter berufsbedigt im Ausland ist. Ja und... warum sollte ich mich jetzt deshalb irgendwie kleiner oder unwichtiger fühlen? Ganz im Gegenteil finde ich das sogar total gut, weil ich so die Chance habe ihr den Stress etwas zu nehmen und derjenige in ihrem Leben zu sein, bei dem sie sich fallen lassen kann und der ihr Kraft gibt, das überhaupt durchzustehen. Genau das macht mich ja auch für sie enorm wichtig (wenn es jemandem wirklich darum gehen sollte) und ich würde es viel schlimmer finden, wenn ich jetzt krampfhaft versuchen müsste noch mehr zu verdienen, noch mehr zu arbeiten, noch erfolgreicher zu sein, nur damit ich "über ihr" stehe und das uralte Rollenbild bedient wird. Das wäre echt nichts für mich und viel zu stressig für beide.
 

beo

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  • #39
Nur zur Klarstellung, ich kenne auch einige ganz tolle Männer, die gar nicht auf die Idee kommen sich mit ihren Frauen zu vergleichen. Nur die haben eben alle auch tolle Frauen an ihrer Seite. Das Übliche halt ;)
 
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  • #40
Ääähmm... woran macht ihr denn fest, dass der Mann unterlegen ist? Ist es nicht bzw. sollte es nicht so sein, dass man sich in einer Partnerschaft ergänzt und unterstützt anstatt immer nur neidisch auf die Fähigkeiten des anderen zu blicken? Die Dame meines Herzens kann (noch) viele Dinge besser als ich, aber sie schmiert mir das nicht aufs Brot. Umgedreht ist es genauso, denn natürlich habe auch ich Fähigkeiten, die sie (noch) nicht hat, aber das ist doch total in Ordnung.

Oder geht es nur um den Job und das Einkommen? Wenn ja, würde ich das echt ein wenig armseelig finden, denn wenn Mann ein Problem damit hat, dass Frau erfolgreicher ist oder besser verdient, scheint er sich ja in erster Linie über den Job zu definieren. Bei uns ist es so, dass sie besser verdient als ich, weitaus länger arbeitet und auch öfter berufsbedigt im Ausland ist. Ja und... warum sollte ich mich jetzt deshalb irgendwie kleiner oder unwichtiger fühlen? Ganz im Gegenteil finde ich das sogar total gut, weil ich so die Chance habe ihr den Stress etwas zu nehmen und derjenige in ihrem Leben zu sein, bei dem sie sich fallen lassen kann und der ihr Kraft gibt, das überhaupt durchzustehen. Genau das macht mich ja auch für sie enorm wichtig (wenn es jemandem wirklich darum gehen sollte) und ich würde es viel schlimmer finden, wenn ich jetzt krampfhaft versuchen müsste noch mehr zu verdienen, noch mehr zu arbeiten, noch erfolgreicher zu sein, nur damit ich "über ihr" stehe und das uralte Rollenbild bedient wird. Das wäre echt nichts für mich und viel zu stressig für beide.
Leider gibt es solche Männer. Ein Freund von mir hatte mir kürzlich gesagt, dass er eigentlich ganz gerne eine Frau mit einem einfacheren Job/Einkommen hätte. Es wäre für ihn einfacher, weil sie mit Ferien in einem einfacheren Hotel schon total zufrieden wäre (was bei seiner Ex-Frau nie der Fall war). Finde das sehr traurig aber anscheinend denken einige Männer so.
 

beo

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  • #41
Warum ich vermute, dass diese komische Überlegensheitshaltung bei den älteren Männern stärker ist, liegt an meiner Erfahrung, wer mich einstellt, wenn ich eine neue Arbeit suche. Die sind dann entweder jünger, oder selbst so richtig gut in dem was sie machen.
 
D

Deleted member 21128

  • #42
Warum ich vermute, dass diese komische Überlegensheitshaltung bei den älteren Männern stärker ist, liegt an meiner Erfahrung, wer mich einstellt, wenn ich eine neue Arbeit suche. Die sind dann entweder jünger, oder selbst so richtig gut in dem was sie machen.
Das heißt, wenn dich einer nicht einstellt, liegt es nicht an deiner Qualifikation und auch nicht daran, dass es eine(n) besseren Bewerber(in) gibt, sondern daran, dass der Chef lieber keine sehr gute Mitarbeiterin in seinem Team hätte?
Woher weißt du das denn?
 

beo

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  • #43
Weil mir vor der Gleichstellungsgesetzt auch schon ins Gesicht gesagt wurde. "Wir haben auch Männliche Bewerber"
 

beo

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  • #45
Ach ja und der Chef der Nachbarabteilung der frei raus sagte, dass er nie eine Frau einstellen würde, weil Frauen das eben doch nicht können, ist erst fünf Jahre her.

Sehr schön auch: Ich bewarb mich auf einen meiner Qualifikation angemessene Stelle und im Vorstellungsgespräch, stellte sich heraus, dass sie mich für eine Sekretärinnen Stelle vorgesehen hatten. Ich hab das direkt richtig gestellt und bin gegangen.