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aberbittemitsahne

  • #346
Ich denke, diese Erfahrung durften andere schon vor Dir machen. Wobei ... mein erster Gedanke war, sind diese Frauen denn aus Deiner Sicht auch "kompetent" in dem was sie machen. Wenn jemand gut in seinem Job ist, also Ideen hat, diese auch um- und durchsetzt, kreativ ist, Mitarbeiter motiviert und respektiert, dann würde ich über die eine oder andere kleinere oder größere Schwäche ja hinwegsehen.

Vielleicht haben diese Frauen aber auch nur die Erfahrung gemacht, die wir Männer auch alle machen mussten, nämlich keine Schwäche zu zeigen, denn sonst kannste Dir als Mann schnell so was anhören wie zB das hier ...



Und welche Frau will schon eine Heulsuse genannt werden. Eben.



Sind "männliche Stärken" bei Männern eigentlich auch gruselig. Oder werden die erst gruselig, wenn wir glauben, sie bei Frauen zu beobachten?

Ich denke, dass es so etwas wie "weibliche und männliche Stärken und Schwächen" nicht oder kaum gibt. (Na ja, fast nicht. Frauen tendieren dazu mehr zu reden. Also alles zweimal zu sagen. Ob das nun als Stärke oder Schwäche zählt, mag jeder für sich selbst entscheiden.)

Ich denke, dass dies mehr eine Frage der Erziehung und sagen wir mal eines Rollenverständnisses ist ... und da ist gesellschaftlich vieles im Fluss.

Ach, da gäbe es sicherlich noch das eine oder andere dazu zusagen.
Danke für diesen schönen unaufgeregten Beitrag. Tröstet mich in seiner modernen Sachlichkeit tatsächlich über eine Menge Schwachsinn aus den 50er Jahren hinweg, der bei uns im Büro derzeit aus männlichen Mündern entweicht. Übrigens alles Männer, die sehr viel reden, sich selbst sehr viel lieber zuhören als anderen und daher dazu neigen, alles mindestens zwei Mal zu sagen. ;)

Aber falls Du doch noch das Eine oder andere dazu zu sagen hast, tu es meinetwegen gerne. Ich finde interessant, was Du schreibst. :)
 
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aberbittemitsahne

  • #347
Mmn hat das nicht unbedingt mit Schwäche zu tun, sondern kann auch aus dem Wunsch nach Verständnis (erfolgreiche Frau will einen Mann, der nachvollziehen kann, dass ihr ihr Job wichtig ist, und das ist mit höherer Wahrscheinlichkeit bei Männern gegeben, die selbst in gewissem Maße karriereorientiert sind) oder dem Wunsch nach Bedürfniserfüllung (Frau soll sich vorrangig um den Haushalt kümmern und den Rücken frei halten. Das kann eine selbst beruflich sehr eingespannte Frau weniger gut bieten, als eine Hausfrau.) geboren sein.

Ich würde nicht so schnell in eine Wertung gehen und ersteinmal annehmen, dass es für die Präferenzen Gründe gibt.
Ja, stimmt wohl. Guter Hinweis, danke.
 
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  • #348
Und da ... die meiste Zeit niemand sieht wie toll ich das mit meinem VIP-Haushalt so manage, dachte ich, ich mach mal ein bisschen Werbung für mich.
Ist das Werbung? Ich meine, als ich gestern Abend zwei Fenster geputzt habe, ist mir gleich eingefallen, welche Frau vor ein paar Jahren gemeint hat, das hätten sie nötig, die Fenster. Hab schon überlegt, ob ihr schreiben soll, die message sei jetzt angekommen. -- So wollen sie den Mann, die Mädels.
 
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  • #349
Ist das Werbung? Ich meine, als ich gestern Abend zwei Fenster geputzt habe, ist mir gleich eingefallen, welche Frau vor ein paar Jahren gemeint hat, das hätten sie nötig, die Fenster. Hab schon überlegt, ob ihr schreiben soll, die message sei jetzt angekommen. -- So wollen sie den Mann, die Mädels.
Bei mir hat ne Frau bei unserem ersten romantischen Wochende bei mir erstmal Fenster geputzt und Vorhänge gewaschen. Ist zwar so ein Traum aber ich fands doch doof, brauchst ja 1 Tag für.
Dafür hab ich dann sehr oft und viel bei ihr putzen und Hausarbeiten dürfen.
Ich bin sehr naiv :D
 
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aberbittemitsahne

  • #350
Mmn hat das nicht unbedingt mit Schwäche zu tun, sondern kann auch aus dem Wunsch nach Verständnis (erfolgreiche Frau will einen Mann, der nachvollziehen kann, dass ihr ihr Job wichtig ist, und das ist mit höherer Wahrscheinlichkeit bei Männern gegeben, die selbst in gewissem Maße karriereorientiert sind) oder dem Wunsch nach Bedürfniserfüllung (Frau soll sich vorrangig um den Haushalt kümmern und den Rücken frei halten. Das kann eine selbst beruflich sehr eingespannte Frau weniger gut bieten, als eine Hausfrau.) geboren sein.

Ich würde nicht so schnell in eine Wertung gehen und ersteinmal annehmen, dass es für die Präferenzen Gründe gibt.
Andererseits: Die Partnerin zur Bedürfniserfüllung zu (ge?)brauchen, finde ich nun sooo stark auch nicht. Und warum kann dieerfolgreichen Frau nicht von einem Partner verstanden werden, der gleich erfolgreich ist und eben nicht noch erfolgreicher?
 
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Deleted member 24735

  • #352
Und warum kann dieerfolgreichen Frau nicht von einem Partner verstanden werden, der gleich erfolgreich ist und eben nicht noch erfolgreicher
Ich schrieb nicht von Können oder Möglichkeiten, sondern von Wahrscheinlichkeiten.

Wenn ich eine heterosexuelle Frau bin, die einen hetero- oder bisexuellen Mann als Partner für eine monogame Lebenspartnerschaft suche, kann ich in einen Swingerclub für Schwule gehen - es ist durchaus möglich, dass ich da einen bi- (ganz vielleicht auch hetero-)sexuellen Mann finde, der nur mitgeschleift wurde und dem eigentlich gar nicht gefällt, was er da gerade erlebt.
Sofern ich besseres mit meiner Zeit zu tun hätte, wäre das aber nicht die Unternehmung mit oberster Priorität, wenn ich an einer Zielerreichung interessiert wäre und nicht nur der Weg mein Ziel ist.

Die Partnerin zur Bedürfniserfüllung zu (ge?)brauchen, finde ich nun sooo stark auch nicht.
Ich denke, da hängst du dich nur am Begriff auf. Jeder nutzt seine Mitmenschen zur Befriedigung seiner Bedürfnisse - im Idealfall decken oder komplementieren die Bedürfnisse sich, so das keine Reibereien entstehen.
Und genau das ist der Kasus Knacksus: sich einen Partner finden, der es liebt meine Bedürfnisse zu erfüllen und dessen Bedürfnisse ich liebend gern erfülle. (zumindest den Großteil der Zeit bzw. mit Ausgleichshochs für kleine Tiefs)

------

Nichts ist Unmöglich.
 
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  • #355
Ich schrieb nicht von Können oder Möglichkeiten, sondern von Wahrscheinlichkeiten.

Wenn ich eine heterosexuelle Frau bin, die einen hetero- oder bisexuellen Mann als Partner für eine monogame Lebenspartnerschaft suche, kann ich in einen Swingerclub für Schwule gehen - es ist durchaus möglich, dass ich da einen bi- (ganz vielleicht auch hetero-)sexuellen Mann finde, der nur mitgeschleift wurde und dem eigentlich gar nicht gefällt, was er da gerade erlebt.
Sofern ich besseres mit meiner Zeit zu tun hätte, wäre das aber nicht die Unternehmung mit oberster Priorität, wenn ich an einer Zielerreichung interessiert wäre und nicht nur der Weg mein Ziel ist.


Ich denke, da hängst du dich nur am Begriff auf. Jeder nutzt seine Mitmenschen zur Befriedigung seiner Bedürfnisse - im Idealfall decken oder komplementieren die Bedürfnisse sich, so das keine Reibereien entstehen.
Und genau das ist der Kasus Knacksus: sich einen Partner finden, der es liebt meine Bedürfnisse zu erfüllen und dessen Bedürfnisse ich liebend gern erfülle. (zumindest den Großteil der Zeit bzw. mit Ausgleichshochs für kleine Tiefs)

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Nichts ist Unmöglich.
wenn das möglich ist, dass ich als Frau in einen Swinger Club für Schwulle reingelsssen werde, ja dann ist wirklich alles möglich.
Diese Idee inspiriert mich direkt.
 
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Deleted member 24735

  • #356
Oha ... Einspruch ... :eek: ... Wie kommst zu dieser Behauptung? Dann wäre jeder Mensch narzisstisch und manipulierend veranlagt. Das lehnt sich aber weit aus dem Fenster ... das sehe ich nicht so.
Moment bitte. Ich schrieb nicht "ständig, ohne Rücksicht auf Verluste, über zweifelhafte Methoden und vorrangig einseitig ohne auch mal zurückzugeben."

Bitte kein Extremum interpretieren, was weder benannt, noch angedeutet, wurde.
 
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Deleted member 24735

  • #357
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  • #358
(...) Jeder nutzt seine Mitmenschen zur Befriedigung seiner Bedürfnisse - im Idealfall decken oder komplementieren die Bedürfnisse sich, so das keine Reibereien entstehen. (...)
Mag im ersten Moment etwas unromantisch klingen, trifft die Sache aber doch ziemlich gut.

Jeder Mensch hat Bedürfnisse. Der eine vielleicht mehr und der andere ein paar weniger. Das ist erst mal völlig normal und hat noch lange nichts mit Bedürftigkeit zu tun. Und klar erwarte ich, dass meine Bedürfnisse befriedigt werden. (Nicht immer sofort und alle auf einmal ...) Das ist in einer Partnerschaft so, im Job, im Freundeskreis, der Sportgruppe oder sonstwo. Klar kann man das ganze jetzt romantisch überhöhen, idealisieren und dramatisieren. An der Sache ändert es nichts.

Ein nüchternen Blick hilft da denke ich ganz gut weiter. Auch um sich seiner eigenen Bedürfnisse klar zu werden. Oder der des Partners ...
 
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Deleted member 24688

  • #359
Moment bitte. Ich schrieb nicht "ständig, ohne Rücksicht auf Verluste, über zweifelhafte Methoden und vorrangig einseitig ohne auch mal zurückzugeben."

Bitte kein Extremum interpretieren, was weder benannt, noch angedeutet, wurde.
... du schreibst: Jeder ..

Jeder nutzt seine Mitmenschen zur Befriedigung seiner Bedürfnisse - im Idealfall decken oder komplementieren die Bedürfnisse sich, so das keine Reibereien entstehen.
das "nicht ständig" finde ich hier nicht. ... Finde das eine nicht schöne unterstellende Behauptung, die sich nicht auf "Jeden" übertragen lässt. Wenn man einen Partner sucht um "seine Bedürfnisse" zu erfüllen, würde ich das als einen reinen egoistischen Prozess definieren ... und würde der Definition "Partner" entgegen stehen.
 
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