D

Deleted member 22408

  • #17

beo

Beiträge
154
Likes
235
  • #19
Hatte ich auch nicht gesagt, es war eine Beziehung auf Augenhöhe und dazu gehört auch auf beiden Seiten keine Perfektion zu erwarten.

Deine Definition von Stärke finde ich übrigens spannend. Also zu etwas keine Lust zu haben, und das auch zu zu geben, hätte ich jetzt nicht für ein Anzeichen von Schwäche gehalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
D

Deleted member 21128

  • #20

beo

Beiträge
154
Likes
235
  • #21
Das empfinde ich jetzt als überzogener Anspruch. Wir haben alle unsere Inkonsistenzen und Widersprüchlichkeiten. Das zu verteufeln geht leicht nach hinten los. Wenn man an der Stelle entspannt ist, dann ist es auch leichter an solchen Stellen über sich selbst zu lachen. Und da beginnt dann die Stärke, die ich schätze.
 
D

Deleted member 24688

  • #22
Ich habe mich öfters für Männer interessiert die weniger verdient haben als ich. Aber die haben alle das Weite gesucht.
hmm .... die haben alle das Weite gesucht ... bin ja da etwas skeptisch, wenn's an der Mehrheit liegen soll ... :rolleyes:

Und der letzte wurde mir gegenüber richtig ekelig als sich zeigte, dass ich besser Karten lesen kann.
Wie gehst du denn damit um, wenn du merkst, dass du mehr verdienst, oder etwas besser kannst? ... Manche finden das toll, etwas demonstrieren zu müssen ... andere wiederum können es diplomatisch übergehen .... Da kennen wir deine Art und Weise nicht wie du das handhabst und fischen dann womöglich etwas im trüben Wasser ....

Von daher habe ich Grund zur Annahme, dass an meiner Einschätzung was dran ist.
Ich kann deine Einschätzung nämlich grundsätzlich nicht bestätigen ...
 

beo

Beiträge
154
Likes
235
  • #23
Wie gehst du denn damit um, wenn du merkst, dass du mehr verdienst, oder etwas besser kannst? ... Manche finden das toll, etwas demonstrieren zu müssen ... andere wiederum können es diplomatisch übergehen .... Da kennen wir deine Art und Weise nicht wie du das handhabst und fischen dann womöglich etwas im trüben Wasser ....
Die Frage ist natürlich berechtigt. Und von der Selbsteinschätzung ist so etwas auch immer schwierig. Aber meine Gedanken darüber bleiben bei mir.
 
Beiträge
213
Likes
401
  • #26
Das zuzugeben ist stark. Kinder haben zu wollen, aber keine Lust darauf, sich um sie zu kümmern ist schwach.
Das empfinde ich jetzt als überzogener Anspruch. Wir haben alle unsere Inkonsistenzen und Widersprüchlichkeiten.
Nee, das ist keine Widersprüchlichkeit, das ist richtig sch...e den zukünftigen Kindern und der Mutter gegenüber. Es wird niemand dazu gezwungen Kinder zu bekommen, aber wenn man sie haben will, dann sollte einem halbwegs erwachsenen Menschen auch klar sein, dass er sich um die Kinder zu kümmern hat.
 

beo

Beiträge
154
Likes
235
  • #27
Nee, das ist keine Widersprüchlichkeit, das ist richtig sch...e den zukünftigen Kindern und der Mutter gegenüber. Es wird niemand dazu gezwungen Kinder zu bekommen, aber wenn man sie haben will, dann sollte einem halbwegs erwachsenen Menschen auch klar sein, dass er sich um die Kinder zu kümmern hat.
Kann man so sehen. Es ist aber jetzt nach über zehn Jahren egal. Heute ist für mich nur wichtig, dass in der Beziehung Augenhöhe war, und ich deswegen weiß wie es sich anfühlt, so eine Beziehung zu führen. War dämlich von mir den Trennungsgrund zu nennen, weil der eigentlich nichts zur Sache tut. Entstand aus der Annahme, das einem nicht geglaubt wird, das eine Beziehung vorbei gegangen ist, obwohl sie gut war.
 
Beiträge
2.787
Likes
4.882
  • #28
Starke Männer - ja! Wo sind die nur?

Feigheit bzw. geringes Selbstbewusstsein ist mir in einer Beziehung oft gegenüber gestanden.
Simples und total dummes Beispiel:
Trivial Pursuit mit seiner Familie mittels Playstation gespielt. Den Gesamtscore, (mehrere Spiele über ein paar Wochen), führte ich mit einigem Abstand gegenüber allen Teilnehmern an - damit hatte ich nicht gerechnet.

Noch weniger gerechnet hatte ich aber damit, dass es für meinen damaligen Partner nicht tragbar war, dass ich mehr wusste als sein Vater. Dass ich mehr wusste als er, war für ihn ok. Aber über seinem Vater durfte niemand stehen.
So spielten wir immer wieder und er hoffte, dass sein Vater aufholen würde. Aber der Abstand wurde immer größer. Es ging so weit, dass er die Playstation
irgendwann verschwinden ließ, um nicht mehr an diese Schmach erinnert zu werden.

Ich schüttelte nur den Kopf und versuchte, das Ganze nicht zu ernst zu nehmen. Doch es blieb ernst und irgendwann wars vorbei mit uns.:rolleyes:
Übrigens waren wir alle keine Kinder mehr... o_O
 
Zuletzt bearbeitet:
A

apfelstrudel

  • #30
hm. ich dachte immer, was hat die familie des partners mit meiner partnerschaft zu tun. eine scheidung später seh ich das anders.
mir wurde gesagt, dass das glaubenssätze sind. die sind nur sehr schwer bis garnicht änderbar.
starke männer sollten in ihrem leben eine eigene herangehensweise entwicklen und nicht etwas vorgelebtes als dogma weiterleben. ich denke, dass in der tat unter einem dominanter familienvater eher weniger ein starker mann heranwachsen wird können, weil er seine vorgehensweise als einzig richtige sieht und die gesamte familie das auch so lebt.

es ist eine grundsatzfrage, nach einem starken mann, einer starken frau. in wahrheit wünschen wir uns eine starke beziehung in der sich nie diese frage stellt. und jeder wird was besser können als der andere. am besten man ergänzt sich, als sich das gegenseitig abzusprechen oder neidig zu sein. nur das ist halt schwer, wenn man das in seiner familie nicht so vorgelebt bekommen hat und mann dadurch keine andere möglichkeit sieht, oder es als schwäche interpretiert, wenn es nicht dem muster entspricht, das er kennt.

aus meiner erfahrung heraus haben frauen aber auch oft ein eigenwilliges verständnis von "meinung zulassen".
eine grundfalsche aussage würde ich niemals unterstützen nur damit das bedürfnis nach gefühlter gleichberechtigung befriedigt wird...
gleichberechtigung ist keine einbahnstraße. es geht um gefühle, aber eben nicht nur. da gehört mehr dazu.