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  • #31
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Mestalla

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  • #32
Was ist denn so extrem mutig an dem, was Luisa Neubauer tut? - Nichts! Sie ist einfach nur eine Nervensäge.

Sie gehört zu den Persönlichkeiten, die sich Tag für Tag dem Hass in sozialen Netzwerken aussetzen und als Frau wird man dann häufig noch frauenfeindlichen Sprüchen unterworfen. Das finde ich grundsätzlich mutig!

Dass du dich von ihr genervt fühlts - warum auch immer - schließt sich einander ja nicht aus.
 

maxim

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  • #33

Luisa Neubauer ist ein kleines Mädchen mit großer Klappe, das so tut, als hätte es 110 Jahre Lebenserfahrung.

Sie in eine Reihe zu stellen mit Frauen wie Kolesnikowa oder Tichanowskaja, die wirklich mutig sind und ihre Freiheit, ihre Gesundheit und im schlimmsten Fall ihr Leben riskieren, ist einfach deplatziert.

Neubauers "Mut" entspricht in etwa dem Mut derjenigen, die sich einen "Atomkraft - Nein Danke" Aufkleber auf das Auto pappen.
 
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Mestalla

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  • #34
Luisa Neubauer ist ein kleines Mädchen mit großer Klappe, das so tut, als hätte es 110 Jahre Lebenserfahrung.

Sie in eine Reihe zu stellen mit Frauen wie Kolesnikowa oder Tichanowskaja, die wirklich mutig sind und ihre Freiheit, ihre Gesundheit und im schlimmsten Fall ihr Leben riskieren, ist einfach deplatziert.

Neubauers "Mut" entspricht in etwa dem Mut derjenigen, die sich einen "Atomkraft - Nein Danke" Aufkleber auf das Auto pappen.

Deplatziert ist dein Vergleich mit den Aufklebern. FFF ist eine der Projektionsflächen aggressiver rechter Hetze und sie erhält auch Morddrohungen. Was dich da so triggert, erschließt sich mir auch nicht ganz.
 
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Deleted member 23428

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  • #35
Deplatziert ist dein Vergleich mit den Aufklebern. FFF ist eine der Projektionsflächen aggressiver rechter Hetze und sie erhält auch Morddrohungen. Was dich da so triggert, erschließt sich mir auch nicht ganz.

Weil der Vergleich halt etwas hinkt. Sicherlich ist sie mutig aber riskiert kaum ihr Leben bei dem Schulstreik in D. Da warten doch die Eltern mit dem laufenden SUV um die Ecke während die Kids demonstrieren 😷
 
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Mestalla

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  • #36
Weil der Vergleich halt etwas hinkt. Sicherlich ist sie mutig aber riskiert kaum ihr Leben bei dem Schulstreik in D. Da warten doch die Eltern mit dem laufenden SUV um die Ecke während die Kids demonstrieren 😷

Es war eine spontane Aufzählung, bei der ich mir nicht eine Stunde lang mit Pros und Contras überlegt habe, ob die Damen aus diesem oder jenem Grund auf einer Mut-Stufe stehen oder nicht. Lass die Belarus-Damen auf der Mut-Skala von 1 bis 10 auf 10 stehen und Neubauer halt auf 7, mir auch recht. Ich finde sie mutig, fertig, und begründet habe ich es auch.

Der Vergleich mit den Aufkleber-Autofahrern hinkt da schon deutlich mehr.
 

koerschgen

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  • #37
Hass in sozialen Netzwerken aussetzen und als Frau wird man dann häufig noch frauenfeindlichen Sprüchen unterworfen. Das finde ich grundsätzlich mutig!
Wer in der Politik oder politisch nah aktiv ist (und polarisiert), wird generell viel Gegendwind haben. Das gilt auch fuer Mobbing, vielleicht so etwas wie firmeninterne Politik. Wer dagegen resistent ist, verdient meinen Respekt.

Zwei Beispiele zum Thema:
Aus meiner Sicht ist Manuela Schwesig eine starke Frau. Sie war letzten Freitag im Bundestag eine sehr gute Rednerin, stellte sich vor ihr Bundesland und argumentierte sehr gut gegen die Rostockerin Claudia Mueller, die in dieser Situation mE nicht mutig, sondern politisch sehr unklug war.
Besonder hervorzuheben ist Schwesigs ueberstandene Krebsbehandlung ebenso in diesem Jahr. 💪
Die Frau moechte ich mal sprechen.

Ein starker Mann war fuer mich Werner Stiller. Seine Geschichte sollte man verfilmen, ggf mit einem Prolog ueber Sylvester Murau. Das waere dann eine Art Thriller-Version gegenueber das "Leben der Anderen".

Es war eine spontane Aufzählung, bei der ich mir nicht eine Stunde lang mit Pros und Contras überlegt habe, ob die Damen aus diesem oder jenem Grund auf einer Mut-Stufe stehen oder nicht. Lass die Belarus-Damen auf der Mut-Skala von 1 bis 10 auf 10 stehen und Neubauer halt auf 7, mir auch recht. Ich finde sie mutig, fertig, und begründet habe ich es auch.
Ist doch voellig in Ordnung und akzeptiert. 👍
Die Konsequenzen waeren eben nur anders: Zwei der drei Damen sagen Ihre Meinung in einem Land mit Todesstrafe. Das dritte Maedel haette dagegen immer noch ein anderes Leben in einer anderen Organisation (Fast so wie Super Mario, wo man kleiner wird, wenn man irgendwo aneckt, oder wo man wieder groesser wird, wenn man einen gelb-roten Pilz findet. Extraleben haette man mit so einem Stammbaum ggf auch.).
 

syntagma

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  • #38
Mutig wird offenbar jemand eher genannt, den man mag. Auch wenn andere die genannten Kriterien mindestens ebenso oder stärker erfüllen. Tarama K. kriegt halt sogar in einem Forum wie hier ne Menge Häme. Ganz zu schweigen von den Höckes usw. Also die kriegen sicherlich mehr Hetze ab als Frau Neubauer. Aber wenn man denkt "richtig so!", dann wird man sie vermutlich auch weniger als Beispiele für besonderen Mut anführen.
 

syntagma

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  • #41
Auf so eine absurde Gegenüberstellung muss man erst mal kommen.

Auf der einen Seite Kritik an der Politik bzw "die da oben" (FFF). Auf der anderen Seite Hetze gegen Minderheiten (Höcke & Co.).
Versuchs mal sachlich zu sehen. Also zu gucken worum es geht und worum nicht. Es ging um Mut. Und ein Kriterium war, mit welcher Hetze in Medien man zu rechnen hat. FFF wird von "denen da oben" sicherlich mehr umarmt als Höcke. Höcke kriegt ne Menge Gegenwind in diversen Medien. Entweder wir nennen ihn mutig oder wir überdenken das genannte Kriterium für Mut nochmal oder schauen, welche anderen Kriterien noch hinzu kommen müßten.
 
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syntagma

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  • #43
Na, so simpel ist das nicht, die Rechen sind selbst auch ne Minderheiten.

Aber machen wir es nicht zu kompliziert:
Was wären also deine Kriterien für mutig sein?
 

syntagma

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  • #45
Achso. Also ein Rechtsradikaler muss abends auf der Strasse gleichermaßen Angst haben, vermöbelt zu werden wie ein Dunkelhäutiger.

Da bin ich raus.
Versuch doch mal argumentativ unterwegs zu sein.

Ich habe deinen Begriff "Minderheit" aufgenommen. Und natürlich sind Rechtsextreme ne Minderheit.
Damit behaupte ich nicht, daß man sie genauso schützen müßte wie andere Minderheiten. (Auch wenn es sicherlich nicht so rechtstaatlich ist, daß sie dem Martin S. einfach das Auto abfackeln oder so. Hat man Frau Schwesig noch nicht, glaub ich.)
Es geht ums Argumentieren. Ohne das ist Polemik so kraftlos wie sie bei dir halt daherkommt.

Aber wenn das mit den Minderheiten zu kompliziert ist, bleiben wir doch bitte beim Mutigsein. Also, was sind deine Kriterien für Mutigsein?
 
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syntagma

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  • #47
Raus heißt raus. Und je überheblicher du mit solchen "Versuch doch mal"-Pseudo-Ratschlägen daher kommst, umso rausser bin ich.
Mußt natürlich nichts dazu sagen. "Raus" impliziert allerdings ein wenig, daß du drinnen warst. Und du bist tatsächlich an keinem Punkt argumentativ auf meine Frage oder meine Argumente eingegangen.

Bleibt also allgemein die Frage, was genau dafür verantwortlich ist, daß man Menschen lieber mutig nennt, die oder deren Anliegen man mag, als diejenigen, deren Anliegen man nicht mag oder für verkehrt hält. Hat das was mit den Kriterien für Mut zu tun, oder nur damit, daß man "Mut" für was Positives hält, und Leuten, die oder deren Anliegen man nicht mag, gar nichts Positives zuschreiben möchte, weil wer die falschen Anliegen hat, durch und durch und in allem und jedem nur negativ sein darf?
 
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fafner

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  • #48
Aus meiner Sicht ist Manuela Schwesig eine starke Frau.
Vielleicht. Aber sie ist so 'ne übereifrige Grenzschließerin. Dadurch bei mir völlig unten durch. 😒
Na dazu gehört aber nicht viel. Das ist doch keine "Leistung". 💁‍♀️
Weil sie so scheinheilig und illiberal ist. Halt so wie die meisten andern dieser selbsterklärten Weltretter. 🤢
 
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  • #49
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Mentalista

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  • #50
Weil sie so scheinheilig und illiberal ist. Halt so wie die meisten andern dieser selbsterklärten Weltretter. 🤢

Dein Weltbild ist schon komisch finde ich. Du wertest vieles ab, auch Menschen, ohne sie persönlich zu kennen, malst düstere Prognosen, irgendwie lesen sich deine Zeilen für mich depressiv, alles besser wissend, und alle Anderen sind alles doof, mal übertrieben ausgedrückt.
 
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Mestalla

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  • #51
Dein Weltbild ist schon komisch finde ich. Du wertest vieles ab, auch Menschen, ohne sie persönlich zu kennen, malst düstere Prognosen, irgendwie lesen sich deine Zeilen für mich depressiv, alles besser wissend, und alle Anderen sind alles doof, mal übertrieben ausgedrückt.

In seiner Welt reicht es aus, bisher steuerfreies Kerosin angemessen besteuern zu wollen, um den Stempel des weltverbessernden, illiberalen Ökomullahs zu bekommen. Er selbst ist natürlich der superliberale und tolerante Oberchecker auf sämtlichen Gebieten.
 
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fafner

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  • #52
... und alle Anderen sind alles doof, mal übertrieben ausgedrückt.
Alle andern kenn ich ja nicht. Aber über Leute wie #LangstreckenLuisa, die medial nun wirklich präsent sind, kann man sich genau deshalb ja sehr leicht ein Bild machen. Glaubst Du im Ernst, daß die "persönlich" völlig anders ist? :rolleyes:

Und nur mal so: zahlst Du eigentlich gerne hohe Strompreise, damit andere sich die Taschen füllen? Oder hast Du zufällig selbst in Windmühlen und Solarpanels investiert und erzielst damit eine hübsche Rendite? Dann machst Du ja sogar fast alles richtig. 🤠
 
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maxim

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  • #53

Sie ist - wie die gesamte FFF Bewegung - laut, schrill, apodiktisch und missionarisch.
Mut hätte sie bewiesen, wenn sie den von Joe Kaeser angebotenen Aufsichtsratsposten bei Siemens übernommen hätte. Davor scheut sie natürlich zurück, ist man doch dann Sachzwängen und Zielkonflikten ausgesetzt. Mit einem solchen Posten lässt sich dann nicht mehr so bequem auf Politik und Industrie schimpfen und der Nimbus der für eine radikale Klimawende eintretenden Ikone ist ruiniert.
 
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Deleted member 23428

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  • #55
Alle andern kenn ich ja nicht. Aber über Leute wie #LangstreckenLuisa, die medial nun wirklich präsent sind, kann man sich genau deshalb ja sehr leicht ein Bild machen. Glaubst Du im Ernst, daß die "persönlich" völlig anders ist? :rolleyes:

Sind halt noch jung, auch Carla Reemtsma könnte man ja nennen, ist ja auch nett anzuhören
Philip Amthor müsste man dann aber auch nennen :)
 

maxim

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  • #56
Naja, vielleicht weiß sie im Unterschied zu den Forumsbundestrainiern auch besser um Schwerpunkt und Grenzen ihrer Kompetenz.

Mag sein. Ich reagiere halt allergisch auf Eiferer und Missionare.
Dabei ist sicher unbenommen, dass wir eine rasche Klimawende brauchen. Dafür muss man aber zur Kenntnis nehmen, dass wir in einer multipolaren Welt mit unterschiedlichsten Interessengruppen leben und ein noch so wichtiges Ziel nur erreichen können, wenn wir auch diejenigen einbinden, die zunächst einmal Nachteile durch Veränderung erfahren.
 
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Klaus123

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  • #57
Naja, vielleicht weiß sie im Unterschied zu den Forumsbundestrainiern auch besser um Schwerpunkt und Grenzen ihrer Kompetenz.
Mut ist schon, wenn man sich drüber traut, über die Grenze und es sich ansieht. Sie hätte ja ihr Gehalt für einen wohltätigen Zweck spenden können.
Zu sagen, das kann ich nicht, oder das kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, das ist das Gegenteil von Mut. Das ist billig. Und feig.

Laut schreien, das ist keine Leistung. Sorry.
 

syntagma

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  • #58
Mag sein. Ich reagiere halt allergisch auf Eiferer und Missionare.
Könnte man sagen, daß du besonders eifernd und missionarisch reagierst?
Aber egal. Hast halt ein Anliegen, das find ich gut. Wie auch viele andere Leute. Die Zeiten, als Istmirdochegal als toll galt, sind halt vorbei.

Dabei ist sicher unbenommen, dass wir eine rasche Klimawende brauchen. Dafür muss man aber zur Kenntnis nehmen, dass wir in einer multipolaren Welt mit unterschiedlichsten Interessengruppen leben und ein noch so wichtiges Ziel nur erreichen können, wenn wir auch diejenigen einbinden, die zunächst einmal Nachteile durch Veränderung erfahren.
Ja selbstverständlich!
 
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Deleted member 23428

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  • #59
Dafür muss man aber zur Kenntnis nehmen, dass wir in einer multipolaren Welt mit unterschiedlichsten Interessengruppen leben und ein noch so wichtiges Ziel nur erreichen können, wenn wir auch diejenigen einbinden, die zunächst einmal Nachteile durch Veränderung erfahren.

Nachteile des Klimawandels??? Du willst fast alle einbinden? Dann passiert ja noch weniger
 

syntagma

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  • #60
Mut ist schon, wenn man sich drüber traut, über die Grenze und es sich ansieht. Sie hätte ja ihr Gehalt für einen wohltätigen Zweck spenden können.
Zu sagen, das kann ich nicht, oder das kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, das ist das Gegenteil von Mut. Das ist billig. Und feig.
Ne, ich bin ganz froh, daß einige Leute, die mehr Macht haben, ihre Kompetenzen etwas besser einschätzen können, als so mancher Forist, der weniger Macht hat.
Mut ist was anderes als Deppertsein.