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  • #62
Zitat von Howlith:
Ach weißt Du, nachdem mich eine auffallend intelligente Foristen als ... das kostet jetzt echt Überwindung ... "zart" ... bezeichnet hat, habe ich beschlossen hier etwas "authentischer" aufzutreten ...

Nach 848 Beiträgen bist du eh längst durchschaut, da musst du jetzt auch nicht mehr auf dicke Hose machen..... ;-))
 

Howlith

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  • #63
@Mr.Bean: das gefällt Dir, was ? Gratulation zum 100. Beitrag !!!

@Schreiberin: ach was "dicke Hose", das überlass ich getrost anderen. Ich pflege den lockeren subtilen und tiefgründigen Humor. Ich werde mich ganz unmerklich verändern ...
 

Arthur

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  • #64
Manchmal wünschte ich, dass es einen Parship-Chat gäbe, wo ihr euch mit diesen Nutzlosgeplänkeln austoben könntet. Ein Aufruf zum Thema zurückzukehren resultiert in zwei Seiten Spam. Hauptsache jeder Mist muss ansonsten von einem Moderator freigegeben werden....
 
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  • #65
Zitat von Arthur:
Manchmal wünschte ich, dass es einen Parship-Chat gäbe, wo ihr euch mit diesen Nutzlosgeplänkeln austoben könntet. Ein Aufruf zum Thema zurückzukehren resultiert in zwei Seiten Spam. Hauptsache jeder Mist muss ansonsten von einem Moderator freigegeben werden....

Nutzlosgeplänkel ist häufig indirekte Sprache und ein Weg sich gegenseitig kennen zu lernen, ohne etwas explizit von sich preiszugeben. Das regt die Fantasie an, macht interessant und ermöglicht ein breiteres Spektrum des Austausches von Meinungen, Emotionen und geistigen Haltungen, um jemanden in der Gänze kennen zu lernen. Und wenn man das Ganze mit Humor paart, entsteht durch sowas Sympathie zwischen Menschen und man befreundet sich.
Wie wärs mal mit etwas Training deiner Soft Skills ? Die scheinen eingerostet.
 

Arthur

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  • #66
Zitat von Mr. Bean:
Nutzlosgeplänkel ist häufig indirekte Sprache und ein Weg sich gegenseitig kennen zu lernen, ohne etwas explizit von sich preiszugeben. Das regt die Fantasie an, macht interessant und ermöglicht ein breiteres Spektrum des Austausches von Meinungen, Emotionen und geistigen Haltungen, um jemanden in der Gänze kennen zu lernen. Und wenn man das Ganze mit Humor paart, entsteht durch sowas Sympathie zwischen Menschen und man befreundet sich.
Wie wärs mal mit etwas Training deiner Soft Skills ? Die scheinen eingerostet.

Ich dachte das wäre hier ein separates Forum und nicht die Kuschelecke der Datingplattform. Aber gut, wenn du die Hasen auf diesem Wege weichkochen willst, lass ich dir dein Erfolgsrezept ;)
 
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  • #68
Huch, hier ist ja richtig was passiert. Kaum ist man mal ein paar Tage off ;-)
Wenn ich zusammenfasse, vermuteten viele, dass Stärke an der Stelle nur ein Attribut ist, mit dem man sich eleganter verpissen kann, als mit der Wahrheit...
Ich weiß nicht, ob das so ist, wenn der Satz verfängt bei mir und ich weiß, dass ich so rüberkommen könnte.

Ich hab in etlichen harten Jahren gelernt, selbst klarzukommen. Das war nicht immer mein Wunsch, ganz im Gegenteil, sondern schiere Notwendigkeit, anders wäre ich untergegangen. Aber es hat dazu geführt, dass ich halt ziemlich autark bin, damit ich nicht dauernd jemand brauche, der mir bei irgendwas hilft. Ich mag das jetzt nicht en Detail ausführen, aber allein erziehen und vollzeit arbeiten mit viel Gependel ist der Kern. Zusätzlich ist da mit Sicherheit ein gewisser Selbstschutz, denn man hat ja schon so einiges erlebt.

Tatsache ist aber, ich hab sogar eine sehr ausgeprägte weibliche und weiche Seite und ich wünsch mir jemananden, der mir möglich macht, sie zu zeigen. Das ist schwierig und ich weiß, dass ich dazu auch beitragen müsste, indem ich mich öffne. Eigentlich hätte das meine Frage sein müssen: warum Männer nicht so gut hinter Fassaden schauen können oder wollen wie Frauen. Und ob das überhaupt so ist.

Gerade - und deshalb war ich ein paar Tage off - hab ich mal das andere Programm probiert und hab mich gezeigt, ohne irgendwas zurückzuhalten. Der Effekt war der Gleiche, diesmal nicht wegen der Stärke, sondern wegen "ich weiß nicht, ob du die richtige Frau bist"...

Manchmal hätte ich gute Lust, das alles für immer zu lassen...
 
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authentisch_gelöscht

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  • #69
Hallo cafune
Schön, dass du eine Rückmeldung gibst. Und ich finde es mutig, dass du gewagt hast, neue Wege auszuprobieren. Vielleicht braucht es einen Mittelweg?
Und sicherlich kommt es auf die Situation und das Gegenüber an. Es könnte sein, dass es auch darum geht, besser zu spüren, wofür der Mann, der mir gegenüber sitzt oder neben mir steht, in diesem Moment offen ist, was ihn gerade interessiert und was er aktuell vertragen kann. Was meinst du, lässt sich das trainieren?
 
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  • #70
Liebe Authentisch,
das kann man sicher trainieren. Aber ist es sinnvoll? Oder zielführend? Ab wann beginnt man, sich zu verbiegen? Verliert man nicht genau das, was du als Nickname gewählt hast? :)

Ich hätte so gern eine Welt, in der man einfach man selbst sein kann und keine Spielchen spielen braucht...
 
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authentisch_gelöscht

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  • #71
Ich verstehe es nicht als Spielchen, wenn man auf den anderen eingeht und versucht, ihn nicht zu "überfordern".
 
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authentisch_gelöscht

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  • #72
Bin ich nicht mehr authentisch, wenn ich z.B. versuche, in einem Gespräch etwas ruhiger zu sein, das Gegenüber nicht zu überrollen und besser zu spüren, wie es ihm geht?
 
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  • #73
Ich weiß es nicht. Wo ist die Grenze? Natürlich ist man achtsam und empathisch mit seinem Gegenüber, das versteht sich von selbst, aber wo ist die Grenze? Ich finde das schwer...
 
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authentisch_gelöscht

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  • #74
Vielleicht verschiebt sich die Grenze im Lauf des Lebens?

Es war nicht so gemeint, dass es immer schwerer werden soll. Eher im Gegenteil. Druck von sich wegnehmen. Die Achtsamkeit sollte ja vermutlich zu mindestens gleichen Teilen auch gegenüber sich selbst angewandt werden. Vielleicht ist es sogar so, dass ich den anderen besser spüren kann, wenn ich ganz bei mir bin und nicht bei irgendwelchen Zukunftswünschen oder Ängsten oder bei vergangenem Schlamassel?
 
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  • #75
Ja, das sehe ich auch so. Bei mir sein und im Moment sein. Trotzdem: Irgendwas ist immer *gna*
 
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  • #76
Hallo Cafune !
Entschuldige, dass ich auch meinen Teil dazu beigetragen habe, hier "abzuschweifen"...

Nach deinen letzten Beiträgen habe ich eine klarere Vorstellung davon bekommen, worum es dir geht.
Du erscheinst mir wie eine Frau, die in vielen Lebensbereichen allein klarkommen musste und die das geprägt hat. Ich kenne das auch. Es stärkt das Selbstbewusstsein und verändert die Ausstrahlung. Da niemand daneben oder im Hintergrund steht, der Rückendeckung gibt, macht dich das auch "fest" - du musst standhalten. Das wird schnell als hart oder unnahbar angenommen.

Erst in deinen letzten Beiträgen weist du darauf hin, dass es eine zweischneidige Sache ist : du möchtest, dass jemand hinter die Fassade sieht, dir ist aber auch klar, dass du dafür auch Durchgänge schaffen musst. Aber ein bisschen mehr willst du doch das Erstere !!... Ich denke mal, es muss beidseitig sein...

Du erzählst, du hättest versucht, dich offener zu zeigen und das wäre aber nicht so ausgegangen, wie du gehofft hast.
Nun ja. Ich würde die Flinte nicht so schnell ins Korn werfen. Wäre ja wohl auch ein bisschen märchenhaft, wenn bei der ersten zaghaften Änderung gleich ein Erfolg ins Haus fällt.
Beziehungsweise : ich würde den Erfolg nicht daran messen, dass ein anderer, außenstehender dich gleich "erkennt". Ich würde eher darauf gucken, wie es DIR mit dieser kleinen Veränderung geht. Vielleicht fühlst du dich ja gar nicht schlecht damit, vielleicht ein bisschen freier oder auch erleichtert, weil du merkst - huch , geht doch ! Ist ja gar nicht so schlimm !
 
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  • #77
Dankeschön, Schreiberin,
du triffst da vieles richtig gut. Ich wünsche mir einfach Augenhöhe mit einem Mann und gegenseitiges Einfühlungsvermögen. Und das hätte hier echt gepasst, deshalb kratzt das gerade auch ganz schön...
Aber du hast natürlich recht. Und vor allem die Frage, wie es mir geht mit den Veränderungen ist hilfreich. Mir geht es damit tatsächlich besser. Selbst wenn das jetzt nur eine kurze Episode war und bleibt: Die Qualität des Miteinanders war eine andere...

Lieben Dank für den sehr hilfreichen Beitrag!
 

lilo

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  • #78
Cafune, ich denke wohl, ich bin da ähnlich. Habe auch viel allein schaffen müssen, schon immer und gleichzeitig bin ich natürlich genauso anlehnungsbedürftig, wie jede(r) andere Mensch im Prinzip auch.
Man strahlt nur etwas anderes aus... Es sind bestimmt nur ganz kleine subtile Gesten oder Halbsätze, die anderen signalisieren, die kommt ja besser allein zurecht.

Was mir hilft,- authentisch bleiben. Die Sache spielerisch angehen und nichts erwarten. Zurückhaltung, den Mann machen lassen!
Ich habe mal irgendwo gelesen, man erfährt niemals so viel über einen Mann auf einmal wie bei den ersten zwei, drei Verabredungen. Wär doch also sogar schlau, ihn viel reden zu lassen.
Das heißt jetzt nicht, nur lächelnd dazusitzen und zu nicken, nicht, dass das falsch verstanden wird.
Es geht darum, sich selbst ein wenig zurückzunehmen um möglichst viel über den anderen zu erfahren.

Und ich denke übrigens schon, dass es etwas bedeutet, wenn du dieselbe Absage öfter bekommst. Es ist ja erstmal toll, wenn deine Verabredungen überhaupt was sagen und Feedback geben...
Das passiert mir z.B. eher selten so konkret.

Aber im Prinzip denke ich, sind starke Frauen durchaus gefragt.
Ich versuche mal zu definieren, was ich mir darunter vorstelle:
Sie hat ein eigenes Leben und ein neuer Mann in ihrem Leben wird nicht gleich das Zentrum ihres kompletten Universums.
Sie hat ihre Werte und durchaus Kontrolle über ihre Emotionen und wird nicht von ihren Emotionen kontrolliert.
Sie gibt dem Mann Raum, wo es nötig ist und gerät nicht gleich in Panik, wenn er wohl etwas Abstand benötigt.
Aber das sind ja Dinge, die so erst nach ein paar Treffen durchkommen...

Ich find es super, dass du versuchst, etwas anders zu machen.
Schön, dass du die Veränderung bemerkst.