Julianna

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  • #2.312
Ich hab jetzt nichts Sinnvolles oder Hilfreiches von der EU mitbekommen.
Naja, die Kommission berät die Länder und versucht - wo möglich - einheitliche Richtlinien zu etablieren.
Wie du sagst, ist es wie bei dem "Rumzetern" der Bundesländer. Allein die unterschiedlichen Strukturen in den einzelnen Gesundheitssystemen, machen Einheitlichkeit schwierig.
Aber auch solche Erkenntnisse bieten Chancen. Manche fangen eben erst dann an zu handeln, wenn der Schuh auch wirklich drückt.
 

Savage

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  • #2.313
Es ist meiner Erkenntnis nach noch immer nicht geklärt, wie infektiös selbst Geimpfte immer noch sind.
Ja, das ist noch nicht klar. Während du wohl davon ausgehst, dass es lange unklar bleibt bzw. man herausfinden wird, dass die Impfung nicht vor Übertragung schützt, gehe ich davon aus, dass man bald wissen wird, dass sie das sehr wohl tut.
Dann wäre es ja gut, wenn man keine Zeit verloren hat.
 
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  • #2.314
Beispielsweise fühle ich mich den Polen, Tschechen, Kroaten oder den Italienern näher, als z.B. den Franzosen.
Ich habe auch schon mal darüber nachgedacht, wieso das so ist.
Wenn du schon viele Franzosen kennengelernt hast, findest du vielleicht eine Erklärung. Viele von ihnen tragen ihr Selbstbewusstsein und ihr Selbstverständnis so dermaßen vor sich her, dass das für uns Deutsche (mit der uns anerzogenen Bescheidenheit) arrogant wirkt.
Außerdem machen immer noch viele Franzosen keinen Hehl aus ihrer Aversion gegen Deutsche.
 

ICQ

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  • #2.315
Ich hab jetzt nichts Sinnvolles oder Hilfreiches von der EU mitbekommen.
Wäre auch verwunderlich, bei uns schaffen es ja noch nichtmal die Bundesländer zusammenzuarbeiten oder sich gescheit abzustimmen.
2013, nach der seinerzeit im Keim erstickten SARS Epidemie, gründete die EU das europäische Zentrum für Seuchenkontrolle ECDC.
Und schon 2020 erkannte unser großer Visionär Söder, dass man denen künftig auch etwas Geld zur Verfügung stellen sollte, damit sie mal etwas bewirken können.
 
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  • #2.317
Wenn du schon viele Franzosen kennengelernt hast, findest du vielleicht eine Erklärung. Viele von ihnen tragen ihr Selbstbewusstsein und ihr Selbstverständnis so dermaßen vor sich her, dass das für uns Deutsche (mit der uns anerzogenen Bescheidenheit) arrogant wirkt.
Außerdem machen immer noch viele Franzosen keinen Hehl aus ihrer Aversion gegen Deutsche.
Naja.. das sind halt Verallgemeinerungen. Dazu hätte ich auch noch eine: viele Schweizer finden die Art der Deutschen arrogant. Sie fühlen sich überrollt und überrennt von ihnen. Das passt nicht zu unserer Bescheidenheit. und ihr sagt das von den Franzosen. Eben Verallgemeinerungen.
 

Maron

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  • #2.318
»Händeringend fleht „The World“ um mehr Impfstoff. Dabei vergisst sie ganz, sich über den Impfstoff zu freuen. Alle klagen jetzt die Impfstoffentwickler an, die Produktion sei zu langsam, an vorderster Front dabei unsere Bundesregierung . Selbst die EU Kommission macht das. Das Gezeter beschreibt den Impfstoffmangel jedoch nicht angemessen. Der Unterschied, ob 10% statt 16% der Bevölkerung im ersten Quartal geimpft werden können, ist doch eine Dimension kleiner, verglichen mit dem fast Zehnfachen an Mitteln, die es gebraucht hätte, um den substantiellen Impfstoffmangel in der jetzigen Form zu verhindern. So viel mehr Mittel hätte die EU im Sommer den Impfstofffirmen zur Verfügung stellen müssen, mit der Bedingung, an vielen (auch neu und aufwändig zu adaptierenden) Standorten Produktion zu ermöglichen. Technisch wäre das möglich gewesen, der Ausfall eines Werkes wäre dann mehr oder weniger belanglos.


Einzig und allein eine solche Maßnahme hätte das jetzt erwünschte Impftempo unmittelbar nach den Zulassungen ermöglicht.

https://cms.falter.at/blogs/athurnh...geizes-ein-impfstoffdesaster-wird-besichtigt/
 
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  • #2.319

Spahn verlangt Exportbeschränkung für EU-Impfstoffe​


🤣...
 
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  • #2.320
Naja, die Kommission berät die Länder und versucht - wo möglich - einheitliche Richtlinien zu etablieren.
Wie du sagst, ist es wie bei dem "Rumzetern" der Bundesländer. Allein die unterschiedlichen Strukturen in den einzelnen Gesundheitssystemen, machen Einheitlichkeit schwierig.
Aber auch solche Erkenntnisse bieten Chancen. Manche fangen eben erst dann an zu handeln, wenn der Schuh auch wirklich drückt.

Hmm, die Kommissionen ist doch eher die Exekutive, also die Eu Regierung.
Ich glaub nicht, dass z.B der gemeinsame Impfstoffeinkauf das Vertrauen in die EU gestärkt hat, zuviele geschwärzte Seiten.
Stellt man sich ja nicht sehr komplex vor so eine Bestellung...
 
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  • #2.321
Zitat von Deutsche Verkehrszeitung vom 26.01.2021:
Am kommenden Donnerstag wird der Bundestag abermals Änderungen zur Insolvenzantragspflicht beraten. Bund und Länder hatten in der vergangenen Woche beschlossen, sie um weitere drei Monate bis Ende April zu verlängern. Damit wollen sie Unternehmen helfen, die aufgrund der Coronakrise in eine finanzielle Schieflage geraten sind und beantragte Hilfsgelder noch nicht erhalten haben. Bisher gilt die Verlängerung bis Ende Januar.

Einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages zufolge rechnen rund 175.000 Unternehmen mit einer Insolvenz. Das sind etwa 5 Prozent aller Betriebe. Außerdem verzeichneten mehr als ein Viertel der Unternehmen einen Rückgang des Eigenkapitals, rund 20 Prozent kämpften mit Liquiditätsengpässen. Die Umfrage lag der Deutschen Presseagentur vor.

Experten halten Aussetzung der Antragspflicht für richtig​

Während einer öffentlichen Anhörung am Montag hatten Experten die verlängerte Aussetzung der Insolvenzantragspflicht begrüßt, einige Aspekte aber auch kritisiert. Christoph Niering, Vorsitzender des Verbandes Insolvenzverwalter Deutschlands (VID), sagte, dass die Aussetzung von Antragspflichten unnötige Insolvenzverfahren verhindere. Die Regelungen sollten an mehreren Stellen jedoch nochmals überarbeitet werden. Dies treffe auch auf die Verlängerung des Anfechtungsschutzes für pandemiebedingte Stundungen zu.

Im weiteren Verlauf des Gesetzgebungsverfahrens sollte Niering zufolge zudem ein besonderes Augenmerk auf die öffentliche Kommunikation der nun erneut komplizierteren Rechtslage gelegt werden. Die Frage nach der eigenen Antragspflicht sei im Laufe der aktuellen Covid-19-Pandemie über mehrere Stationen der Gesetzgebung hinweg immer mehr zu einer Denksportaufgabe für die Betroffenen geworden.

Für eine gute Kommunikation der Regeln durch den Gesetzgeber sprach sich auch der Fachanwalt für Insolvenzrecht Lucas Flöther, Sprecher der im Gravenbrucher Kreis zusammengeschlossenen Insolvenzkanzleien, aus. Er erklärte, aus seiner Sicht sei die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht in vielen Fällen nur eine „Beruhigungspille“.

Deshalb sollte eine weitere Verlängerung der Aussetzung lediglich für einen eng begrenzten sowie kleinen Kreis von Schuldnern und nur für einen überschaubaren Verlängerungszeitraum letztmalig erfolgen. Vielmehr müsse in der jetzigen Situation für die krisengeschüttelten Unternehmen klar und eindeutig ersichtlich werden, ob die Insolvenzantragspflicht für sie besteht oder ob sie ausgesetzt ist.

Insolvenzen 2020 noch niedriger als 2019​

Die Stuttgarter Rechtsanwältin Jasmin Urlaub gab zu bedenken, dass es in der Praxis durchaus vorkomme, dass sich auch Unternehmen auf die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht berufen, obwohl die Voraussetzungen hierfür nicht vorliegen. Hierbei bestehe die Gefahr, dass keine „gesunde“ Marktbereinigung mehr stattfindet und sich Unternehmen „über Wasser halten“, die aufgrund eines unprofitablen Geschäftsbetriebs nicht in der Lage sind, langfristig zu überleben. Hierfür sprächen insbesondere die niedrigen Insolvenzzahlen im Jahr 2020, die noch unter dem schon niedrigen Niveau des Jahres 2019 gelegen hätten. Problematisch werde dies, wenn Geschäftspartner geschädigt werden.

Rechtsanwalt Matthias Tresselt, ebenfalls aus einer Stuttgarter Kanzlei, begrüßte es, dass auf den zweiten Lockdown mit Gegenmaßnahmen reagiert werde. Nur löse die weitere Aussetzung bis Ende April die Probleme überhaupt nicht. Gebraucht werde ein viel schnellerer Zugriff auf die öffentlichen Fördermittel. Tresselt plädierte für eine Priorisierung bei der Förderung nach aktuellem Liquiditätsstand. (sl/hib)
Weiteres Kaschieren von Firmenpleiten. Und es könnte eine Abwärtsspirale eintreten, denn die Firmen, die mit diesen "Kandidaten" Geschäfte machen, könnten ebenso mit in den Sog geraten.
 
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  • #2.322
Während du wohl davon ausgehst, dass es lange unklar bleibt bzw. man herausfinden wird, dass die Impfung nicht vor Übertragung schützt, gehe ich davon aus, dass man bald wissen wird, dass sie das sehr wohl tut.
Selbst wenn die Impfung vor einer Übertragung schützen sollte, gäbe es möglicherweise noch immer ca. 40 Millionen Bundesbürger, die nicht geimpft wären und somit die Infiziertenzahlen in die Höhe treiben und die Krankenhäuser überlasten könnten.

Hinzu kommt, dass gerade eine der Bevölkerungsgruppen, die priorisiert geimpft und somit im besten Falle nicht mehr infektiös ist, (Alte, Schwache, Schwerkranke) gar nicht zu der Gruppe Menschen gehört, die viel reisen oder in großen Menschengruppen aufeinander treffen.

Würde bedeuten, dass gerade innerhalb der Gruppe der sich global bewegenden Menschen der Wille zur Impfung ("sehe mich nicht als gefährdet an") eher geringer und somit das Infektionsrisiko weiterhin hoch wäre. Was das für die Zahlen der Neuinfektionen bedeutet ist wohl unstrittig.
 
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Zitat von SPON vom 26.01.2021:

Krankenhäuser: Fast zehn Milliarden Einnahmeverlust für 2020​

11.12 Uhr: Die deutschen Krankenhäuser machen in der Pandemie Erlösverluste von fast zehn Milliarden Euro. Wegen verschobener Operationen und abgesagter Behandlungen jenseits der Covid-Fälle habe es 9,5 Milliarden weniger Einnahmen gegeben, sagt der künftige Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß. Allerdings hätten die Kliniken aus der Staatskasse Entschädigungen von 9,7 Milliarden Euro erhalten. Da es aber erhebliche Mehrausgaben für den Infektionsschutz gegeben habe, rechne man unterm Strich im Schnitt für alle Häuser bestenfalls mit einer Bilanz von plus/minus null.
Alles eine Frage der Zeit, wann Herr Scholz das Geldsäckel endlich schließt - dann werden nach und nach die wahren Folgen der "Pandemie-Politik" zu Tage treten.
 
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  • #2.324
Was das für die Zahlen der Neuinfektionen bedeutet ist wohl unstrittig
Genau so wie unstrittig ist, dass eine Infektion allein fürcdas Gesundheitssystem irrelevant ist, sofern sie nicht (in hohem Ausmaß (wie bei Alten und Vorbelasteten)) zu einer Hospitalisierung - oder gar Intensivbehandlung - führt.

Bist du denn nicht bald mal fertig mit Schwarzmalen?
 
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Naja, die Kommission berät die Länder und versucht - wo möglich - einheitliche Richtlinien zu etablieren.
Wie du sagst, ist es wie bei dem "Rumzetern" der Bundesländer. Allein die unterschiedlichen Strukturen in den einzelnen Gesundheitssystemen, machen Einheitlichkeit schwierig.
Aber auch solche Erkenntnisse bieten Chancen. Manche fangen eben erst dann an zu handeln, wenn der Schuh auch wirklich drückt.

https://www.zeit.de/politik/ausland...trazeneca-corona-impfstoff-produktion-engpass
 

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  • #2.328
Selbst wenn die Impfung vor einer Übertragung schützen sollte, gäbe es möglicherweise noch immer ca. 40 Millionen Bundesbürger, die nicht geimpft wären und somit die Infiziertenzahlen in die Höhe treiben und die Krankenhäuser überlasten könnten.

Hinzu kommt, dass gerade eine der Bevölkerungsgruppen, die priorisiert geimpft und somit im besten Falle nicht mehr infektiös ist, (Alte, Schwache, Schwerkranke) gar nicht zu der Gruppe Menschen gehört, die viel reisen oder in großen Menschengruppen aufeinander treffen.

Würde bedeuten, dass gerade innerhalb der Gruppe der sich global bewegenden Menschen der Wille zur Impfung ("sehe mich nicht als gefährdet an") eher geringer und somit das Infektionsrisiko weiterhin hoch wäre. Was das für die Zahlen der Neuinfektionen bedeutet ist wohl unstrittig.
Warum führt es eigentlich immer dazu, sich im Kreis zu drehen, wenn man mit dir kommuniziert?
 
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  • #2.329
Naja.. das sind halt Verallgemeinerungen. Dazu hätte ich auch noch eine: viele Schweizer finden die Art der Deutschen arrogant. Sie fühlen sich überrollt und überrennt von ihnen. Das passt nicht zu unserer Bescheidenheit. und ihr sagt das von den Franzosen. Eben Verallgemeinerungen.
Klar, Verallgemeinerungen.
Ob die von dir beschriebene Haltung vieler Deutschen gegenüber den Schweizern zutrifft, kann ich nicht sagen. Ich kenne solche Haltungen nicht, wahrscheinlich wohne ich zu weit von der Schweiz entfernt.
Was ich aber schon öfter gehört habe, ist dass viele Schweizer (z. B. in der Gastronomie) sich weigern, mit Deutschen hochdeutsch zu reden. Irgendwie schräg, finde ich, denn das richtige Schwyzerdütsch versteht man schlicht nicht.
 

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  • #2.330
... viele Schweizer finden die Art der Deutschen arrogant. ...
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  • #2.331
Irgendwie schräg, finde ich, denn das richtige Schwyzerdütsch versteht man schlicht nicht.
Ich kenne viele deutsche Familien die hier wohnen. Da haben alle innert 6 Monaten Schweizerdeutsch verstanden. Gerade im Service wo man den ganzen Tag am Reden ist, ist das echt keine Hexerei. Ist ja auch so, dass wenn ich als Schweizerin z.b. in Hamburg bin, dann werde ich dort auch mit deren Dialekt angesprochen. Welchen ich nicht wirklich verstehe, aber wenn ich da arbeiten würde ist es ja selbstverständlich, dass ich deren Sprache lerne.
 
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  • #2.333
wenn ich als Schweizerin z.b. in Hamburg bin, dann werde ich dort auch mit deren Dialekt angesprochen.
Lustig... das, womit du in Hamburg angesprochen wirst, ist Hochdeutsch.
Platt spricht praktisch niemand mehr und würdest du damit angesprochen hättest du keinerlei Chance irgendwas zu verstehen.

Selbst, wenn du nach Sachsen reist, wirst du dort mit Hochdeutsch angesprochen - also das, was ihnen als Hochdeutsch möglich ist. Würdest du mit Sächsisch angesprochen würdest du auch dort nichts verstehen.
 
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  • #2.334
Schweizer fallen in D durch die doch sehr rasante Fahrweise mit teuren deutschen Autos auf und dass sie denken, sie könnten alles wegdrängeln 😎.
 
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Pit Brett

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  • #2.337
Schweizer fallen in D durch die doch sehr rasante Fahrweise mit teuren deutschen Autos auf und dass sie denken, sie könnten alles wegdrängeln 😎.
Also das musst Du verstehen. Wenn die hier ein Ticket für Tempo kriegen, kostet es im Vergleich gar nichts. Das Auto wird auch nicht beschlagnahmt. Eine echte Occasion! Das kann man sich doch nicht entgehen lassen.
 
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Erin

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  • #2.338
Lustig... das, womit du in Hamburg angesprochen wirst, ist Hochdeutsch.
Platt spricht praktisch niemand mehr und würdest du damit angesprochen hättest du keinerlei Chance irgendwas zu verstehen.

Selbst, wenn du nach Sachsen reist, wirst du dort mit Hochdeutsch angesprochen - also das, was ihnen als Hochdeutsch möglich ist. Würdest du mit Sächsisch angesprochen würdest du auch dort nichts verstehen.
ich kenne mich mit den Dialekten in D überhaupt nicht aus. Deshalb habe ich einfach eine Stadt genommen die mir gerade in den Sinn kam ;) . Aber ja, auch hier ist es so, dass es Dialekte innerhalb der CH gibt, die man gegenseitig nicht wirklich versteht. Weshalb ich aber in einem Restaurant hier in der CH auf eine Fremdsprache (Schriftdeutsch) umstellen sollte damit mich das Servicepersonal versteht, leuchtet mir nicht ein. Zumal Schweizerdeutsch ja unsere Muttersprache ist und Kinder erst in der Schule mit dem Hochdeutsch in Kontakt kommen (ausser sie schauen vorher viel TV).
 
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  • #2.340
Weshalb ich aber in einem Restaurant hier in der CH auf eine Fremdsprache (Schriftdeutsch) umstellen sollte damit mich das Servicepersonal versteht, leuchtet mir nicht ein.
Weil das auch irrwitzig ist!



Es ging hier im Diskurs darum, dass die in der Schweiz im Personal arbeitenden Schweizer, die Deutsch sprechen können, sich weigern dies für Gäste zu tun, die Schwi(e)(t)zerdeutsch nicht können.
Dann hast du behauptet, du würdest als Gast in Dtl mit einer Sprache/ Dialekt konfrontiert, den du nicht verstehst und behauptet das sei eine lokale Sprache und kein Hochdeutsch, was jedoch nicht stimmt. Du wirst in einem Lokal nicht mit Platt o.ä. konfrontiert werden und jeder der Hochdeutsch kann (d.h. praktisch alle), wird es nach seinen Möglichkeiten auch sprechen - und sich nicht weigern.

Anderes Bsp sind Bulgaren, die sich weigern auf russisch zu kommunizieren, obwohl klar ist, dass sie es können - wenn sie nur wöllten. Aber da lassen sie ihre (nicht-russischen) Gäste lieber auflaufen.
 
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