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  • #1.021
Entweder reden wir von der FFP2/FFP3 Maske oder von der normalen Maske, die du im Zug tragen sollst.

Sorry, falscher Link.

Die FFP Maske haben einen erhöhten Atemwiderstand, deshalb muss man Pausen machen. Bei der normalen Maske, wie sie im empfohlen wird zu tragen, wird das Atmen nicht durch Widerstand schwieriger.

Tatsache ist, dass auch die med. Masken einen Atemwiderstand haben. Dieser ist kleiner als bei dem FFP Masken, fällt aber bei langer Tragedauer eben auch ins Gewicht. Masken jeder Art vergrössern auch den "Totraum". D.h. man muss leicht tiefer atmen um den gleichen Gasaustausch zu bekommen wie ohne Maske.
Jedenfalls gibt es entsprechende Forderungen nach Pausen von Gewerkschaften:


Ob jemand entsprechende Symptome entwickelt (z.B. Übelkeit, Kopfschmerzen) ist sehr individuell, scheint aber einigermassen oft vorzukommen (3 meiner Bekannten klagen über solche Symptome).

Für die Sterilisierung werden manchmal Chemikalien verwendet, die ich ganz definitiv nicht einatmen will. Dann ist da noch die Gefahr, dass sich Mikrofasern der Masken lösen und in die Lunge gelangen, wo sie was auch immer anrichten könnten. Dass bei falscher Anwendung allerlei andere Probleme (Infektion mit Bakterien und Pilzen) auftreten können, wirst du ja wohl kaum bestreiten, oder?

Ich gehe arbeiten, ziehe meine Maske um 7h an, mache kurz 10 Minuten Pause, ziehe eine neue Maske an, 30 Minuten Mittagspause, neue Maske und arbeiten bis 17. Ergibt dann halt mal 8 Stunden mit Maske. Und ich habe weder Pickel noch sonstige "Ausfälle" wegen der Maske.

Meine ursprüngliche Frage war, ob solch lange Tragezeiten auch schon vor Corona üblich waren.

Du hast das übrigens so dargestellt, als würdest du nicht glauben, dass im OP immer eine Maske getragen werden muss. Deshalb mein Link.

Weltfremd bist du aber nicht oder? Warst du mal in einem Spital. Hast du mal die Angestellten gesehen, die täglich 8 Stunden lang, das OP Besteck, Kanülen etc. in den Autoklaven sterilisieren und aufbereiten? Denkst du die tragen keine Maske oder machen alle 2 Stunden eine Pause.

Ich war vor Corona 2x im Spital, ja. Pflegende haben damals keine Masken getragen. Andere Angestellte hab ich nicht beobachtet. Ich bezweifle, dass Chirurgen regelmässig ohne Pause 8h im OP stehen, macht für mich keinen Sinn, nur schon wegen anderen Bedürftnissen (Essen, Toilette, etc.).
 
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  • #1.022
Den größten Unterschied zu Covid-19 sehe ich hier:
Unter der Annahme, der hohen Ansteckungsgefahr von Covid-19 ist es nicht mehr ausschließlich das Risiko und damit Entscheidung einer Person. Wenn das so wäre, wäre es für mich eine ganz andere Situation. Vielleicht ähnlich zu Aids.

Ein Unterschied ist für mich zum einen die persönliche Ebene.
Die Entscheidung von z.B. Dir hat evtl. Auswirkungen auf mein Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit, wenn Du infiziert bist, und ich neben Dir im Bus sitze und Du keine Maske trägst. Du kannst mich anstecken. Ich könnte schwer erkranken und noch andere anstecken.

Mit der Grippe akzeptiert die Menschheit seit Jahrtausenden, dass man sich gegenseitig ansteckt und daran sterben kann. Dasselbe gilt für bakterielle und Pilzinfekte. Was genau ist an COVID-19 anders, dass es solch einscheidende Massnahmen rechtfertigt?

Wie schon vorher bemerkt, kann es in der Schweiz nicht an den Toten oder an fehlenden Betten in Spitälern liegen (möglicherweise fehlt Spitalpersonal, wozu ich keine Zahlen finden konnte).

Aber diese Gedanken haben folgende Prämissen:
- es gibt den Virus
- der Virus ist hochansteckend

Vermutlich, obwohl die Wissenschaft einen Nachweis nach den Kochschen Postulaten bis heute schuldig geblieben ist. Die Tests wurden zudem nicht mit Isolaten validiert. Beides stellt für mich ein grundsätzliches Problem dar.

- viele Menschen werden dadurch schwer krank, nicht nur alte und Schwache, die salopp gesagt, bald sterben würden.
- die Gesundheitssysteme kommen an ihre Grenzen
- dadurch ergibt sich die Notwendigkeit für Maßnahmen.
(Maske, Lookdown, Impfungen)

Siehst Du das auch so? Oder gehst Du von etwas anderem aus?
Wie sehen deine Prämissen aus?

- Viele? Nein, sonst wäre die freie Bettenkapazität in der Schweiz nicht da wo sie im Moment ist. Die Sterblichkeit wäre wesentlich höher.
- Möglich, dass es zuwenig Personal gibt, siehe oben.
- Die Massnahmen stehen m.E. in keinem Verhältnis zu der Bedrohung. Einen Beweis, dass die Massnahmen (wie z.B. Maskenpflicht, Schliessung von Restaurants, etc.) etwas bringen, muss zuerst noch erbracht werden.
 
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  • #1.023
@fafner
@Provocateur
Recht einfache Physik:

Niemand bestreitet, dass med. Masken grössere Droplets und Schnodder zurückhalten. Ich glaube aber nicht, dass kleinste Droplets (so wie sie beim normalen Atmen, Sprechen usw. produziert werden) zurückgehalten werden. Dafür sind die Masken zuwenig dicht und haben zu grosse Poren.

Für Influenza (welche ja sehr ähnliche Infektionswege hat und zudem etwa gleich gross ist wie SARS-CoV-2) kommt die CDC jedenfalls zum Schluss, dass med. Masken nicht viel nützen:


Ich zitiere:

"Although mechanistic studies support the potential effect of hand hygiene or face masks, evidence from 14 randomized controlled trials of these measures did not support a substantial effect on transmission of laboratory-confirmed influenza. We similarly found limited evidence on the effectiveness of improved hygiene and environmental cleaning. We identified several major knowledge gaps requiring further research, most fundamentally an improved characterization of the modes of person-to-person transmission."

"In our systematic review, we identified 10 RCTs that reported estimates of the effectiveness of face masks in reducing laboratory-confirmed influenza virus infections in the community from literature published during 1946–July 27, 2018. In pooled analysis, we found no significant reduction in influenza transmission with the use of face masks"

"Disposable medical masks (also known as surgical masks) are loose-fitting devices that were designed to be worn by medical personnel to protect accidental contamination of patient wounds, and to protect the wearer against splashes or sprays of bodily fluids (36). There is limited evidence for their effectiveness in preventing influenza virus transmission either when worn by the infected person for source control or when worn by uninfected persons to reduce exposure. Our systematic review found no significant effect of face masks on transmission of laboratory-confirmed influenza."
 
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  • #1.024
Ach CDC ...much overrated. Papperlapapp basically ...

( Ironie off)
 
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  • #1.025
@Provocateur
Dann auch an dich die Frage: wenn dem tatsächlich so wäre wie du hier versuchst darzustellen, dass die Maßnahmen und die Masken Unsinn oder gar schädlich sind: warum halten sich dann alle (!) Regierungen dieser Welt grundsätzlich daran? Egal ob Demokratie oder Diktatur?
Alle doof? Lesen die falschen Studien? Glauben den falschen Beratern (so ca. 90% der Experten?)? oder doch Weltverschwörung und Q und so?
 
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  • #1.026
Besser hilflose 'Maßnahmen' als gar keine..schon mal bemerkt ?

Kinos verrammeln , Bibliotheken schliessen, Restoszene trotz Hygiene...
hach .. es gibt so viele herrliche Ma§nahmen. Bestimnt auch in der schönen CH, da sind wir uns alle sicher.
Da ist die Politik fein kreativ
 
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  • #1.027
Trumpili und Borisson hielten von Anfang an sehr viel von diesen Maßnahmen .. als Immune tragen sie Masken, nennt sich: immun aktiv
 
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  • #1.028
immun aktiv

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Na klar ...für die Weltgemeinschaft.
Und ihre Kollegen auf dem Kontinent glauben fest daran, dass das Virus ausrottbar ist ( so bis zum 31.Februar, 13 ½ Uhr bitt'schön).


Noch'n Lockdown, bitte schnell
 
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  • #1.031
Ist doch interessant, der Spahn ist in D der beliebteste Politiker.
Bei den Bilder von ein paar Ampullen, die mit riessigen Sattelschleppern schwer bewacht durch D rollen, muss ich ja eher grinsen 🤭
 
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  • #1.032
Ich hol die Grafik von @Syni noch mal nach vorne. Einfach auf das Symbol klicken, dann kann man sich ein Bild machen.
Wenn man will....
@IMHO
Wie versprochen.
Leider zeitlich etwas überholt, weil ich es damals angefangen, aber erst jetzt fertig bekommen habe. Der Trend ändert sich aber über die Zeit nicht.
Alles ganz grob über den Daumen gepeilt. Es soll nur die Grundidee transportiert werden.



Rote Linie: Erwartbarer Verlauf der Infektionszahlen ohne Maßnahmen (Nicht aus den Fingern gezogen, sondern ungefähr exponentieller Verlauf. Selbst wenn man eine um 10x höhere reale Infektionsrate annimmt, würde man in dem zeitlichen Rahmen noch nicht an den Punkt kommen, wo sie die Verbreitung deutlich verlangsamt.)
Grüne Fläche: Eingesparte Infektionszahlen dank des Lockdown light.
Gelbe Linie: Vermuteter Verlauf der Infektionszahlen unter hartem Lockdown.
Lila Fläche: Potenzial weiterer "Infektionszahleneinsparungen" durch einen harten Lockdown. Etwas konservativ (langsam reagierend) angenommen. Könnte in Realität durchaus steiler nach unten gehen.
 
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  • #1.033
Ist doch interessant, der Spahn ist in D der beliebteste Politiker.
Bei den Bilder von ein paar Ampullen, die mit riessigen Sattelschleppern schwer bewacht durch D rollen, muss ich ja eher grinsen 🤭

Erinnert mich an den Slogan aus den Siebzigern: "Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin." ;)

Medizinisches Fachpersonal, wird sich zum größeren Anteil, nicht impfen lassen. Warum wohl.
Lauterbach weiß das.
 
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  • #1.034
Waruuummm wohl ? 🤔🤔🤔🤔

Grüüüüüübel weiterrrr
 
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  • #1.035
Erinnert mich an den Slogan aus den Siebzigern: "Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin." ;)

Medizinisches Fachpersonal, wird sich zum größeren Anteil, nicht impfen lassen. Warum wohl.
Lauterbach weiß das.

Sind auch viele "Querdenker" hab ich wo gelesen.
Ich denk das wird sich legen, Impfzentren aufzubauen klingt halt besser als Hausärzte zu integrieren.
Das würd die Sache zu sehr verharmlosen.

Ich frag mich ja immer noch, warum ich bei dem Schnelltest letzt meinen Perso abgeben musste 🤭.
 
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  • #1.040
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  • #1.044
unser Affi :)

"Weiters hilft mir, heute kann ich es euch sagen, ab und zu ein Schuss Willkür: überfallsartige Grenzkontrollen, überteuerte und sinnlose Massentestungen, Öffnungen und Schließungen ohne Maß und Ziel. Und jetzt: das große Showimpfen. Lasst es uns nie vergessen, es geht nicht um Gesundheit, es geht um Herrschaft, Freunde. Und ums Geschäft meiner Freunde. Wer mich haben will, muss mich erdulden. Es ist, ihr wisst es, zu eurem Besten."

 
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  • #1.045
Und wenn du denkst, der Sonntag war zu behäbig u das Wetter zu schlecht im Westen -

WDR 1live (Staatsfunk der Ard) vermeldet gerade :
420 Briten über Nacht mit Sack u Pack aus Verbier verschwunden ..

Ihr Hotelier, der sie strikt gefangen halten sollte 2 Wochen lang, kann es sich au net erklären ...:cool::oops: 😇
 
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Nach Innenminister Seehofer spricht sich nun auch Gesundheitsminister Spahn gegen Sonderrechte für geimpfte Personen aus .

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich gegen Sonderrechte für Geimpfte ausgesprochen. "Viele warten solidarisch, damit einige als Erste geimpft werden können. Und die Noch-Nicht-Geimpften erwarten umgekehrt, dass sich die Geimpften solidarisch gedulden", sagte Spahn den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
‐----

Eigentlich fände ichs gerecht wenn die geimpfen Ü80 z.B wieder arbeiten müssten.
 
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