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Malcador

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Mal schön zusammengefasst:
 
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Voldemort

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Schön dass du es bemerkt hast, ich wäre sehr davon angetan wenn du deine wertvolle Zeit mit etwas anderem "am verschwenden" bist.

Ich werde mit dir da keine Kommunikation mehr pflegen weil langsam reicht es mir mit diesen ständigen unflätigen Angriffen. Ich empfehle dir Nachholunterricht in "guter Haltung" zu nehmen anstatt irgendwo ein Wohltäter bei irgendwelchen Benefizgruppen zu sein: Das ist alles nur Show, beeindruckt mich kein bischen. Finde bitte andere Menschen denen das alles beeindruckt, da gibt es garantiert genug davon, das steht ja fest. Ich kann zwar nicht darum bitten, aber wenn ichs könnte: Lasst bitte alle, total und komplett, in Frieden welche nicht das Gefühl brauchen "ein besserer Teil" einer Gesellschaft zu sein sondern mit sich Selbst und den Liebsten, wo immer sie auch stecken, tatsächlich zufrieden sein können.
Haha wie kommst da drauf, daß ich oder andere dich oder sonstwen beeindrucken möchten, wenn man etwas für die Gesellschaft tut? Das ist doch auch wieder so eine krude Unterstellung. Du tust es nicht, also musst anderen dann niedere Motive unterstellen, um deine Untätigkeit vor dir selbst zu rechtfertigen. Merkt man gar nicht. 😂

Ansonsten, würdest hier nicht so viel herumschwafeln hättest doch deine Ruhe, du machst das doch seit Jahren unbeeindruckt, von der Gesellschaft nehmen ohne was zurückgeben zu wollen (hast das ja schön selbst beschrieben gell). Das nehmen wir alle hin, das es so Leute gibt und IdR denkt man sich da höchstens seinen Teil. 😎
 
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Erin

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Und denkst du diese sogenannten "Gutmenschen" machen ihre wohltätigen oder ehrenamtlichen Aktivitäten nur weil sie damit Anerkennung kriegen? Oder vielleicht doch, weil es von Herzen und mit viel Liebe gemacht wird? Und weil man sich danach einfach für sich ganz alleine so richtig wohlig/warm/zufrieden fühlt. Was andere denken ist mir sowieso immer wurscht. Egal ob sie positiv oder negativ über mich denken.
 
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Xeshka

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Schau, Erin; Ich habe keine "harten" Gefühle bei dir und sicher hast du hier einige brauchbare Ansatzpunkte die ich gerne unterstreiche. Solange du es nur für dich machst und voll und ganz für dich selber dahinterstehst dann ist es in diesem Sinne lebendig als auch gesund. Dankbarkeit und Liebe kann man numal leider nicht erwarten, zumindest nicht vom Aussen; wenns doch mal eintrifft ist es ein grosses Geschenk. Es ist jedoch weder Bedinung noch Voraussetzung damit man so handelt wie man sich damit wohl fühlt, ganz für sich selber. Das ist nichts in diesem Sinne egoistisches, sondern es ist nichts anderes als die Liebe zu einem selbst die man hier bewahren möchte. Egoistisch wäre es wenn man sich aufschwatzen lässt was richtig oder falsch ist, nicht mehr den eigenen gesunden Menschenverstand walten lässt und nicht mehr, trotz einem "lauten Aussen", auf sich selber hören kann... als auch wenn man es anderen Mitmenschen nicht mehr erlauben oder zugestehen möchte auf sich selbst zu hören.

Gutmenschen sind für mich Menschen die nicht unbedingt oder nur beschränkt bei sich selber sind und mit ziemlicher Strenge "äussere Ideale" als wahr und richtig verkaufen. Dabei so penetrant, ja fast schon radikal, es auf alles und jedes anwenden oder überwälzen möchten und sie dabei... ohne es zu wollen oder zu bemerken... massiv Grenzen missachten. Als Ausrede kommt dann stets sowas wie "gut gemeint", "aber es muss sein", "es geht nicht anders", "es ist das kleinere Übel","wir sind der Solidarität verpflichtet"... alles solche Glaubenssätze als auch Rechtfertigungen für ihr Streben und Handeln. Dabei wird man zunehmends blind weil man vor lauter "gut meinen" gewissen Menschen förmlich die Luft abklemmt... und zwar, paradoxerweise obwohl man es ja genau gegenteilig ausführen wollte. Man wird so gesehen Sklave seiner "zu guten" Idealen und wird immer mehr, mit seinem Handeln, von Aussen bestimmt; unter Umständen geht es soweit bis man sich selbst aufgibt... was ich als GAR KEINE gute Idee finde.

Wo wohnst du eigentlich? Ich möchte hier eigentlich nicht mehr zu sehr damit ausschweifen weil ich merke wie hier viele Leute an ihre Grenzen stossen mit dem was sie "aushalten" können. Wenns dich wirklich interessiert "diese andere Ansicht" mag ich sowas auch mal unter 4 Augen diskutieren. Ist schlauer als ständig in ein Kreuzfeuer vieler Leute zu geraten.

Noch einige Videos die ich hier gut finde:

Lieblosigkeit oder eben wie man sich selber liebt, Gedanken dazu:

Konkret "woher" das alles überhaupt kommt, viele gute Gedanken.
 
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Malcador

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@Erin, dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft! :p
 

zyni

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https://www.philomag.de/artikel/ger...zahlt-ist-nicht-der-kunde-sondern-das-produkt

Gerd Gigerenzer: „Wer mit seinen Daten bezahlt, ist nicht der Kunde, sondern das Produkt“​


[...]
Sie fordern zudem, dass wir alle bessere Statistiker werden sollten und es sich auch finanziell auszahlt, wenn man hin und wieder eine kleine Rechnung anstellt.

Gigerenzer: Nehmen Sie den Slogan „Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single über Parship“. Das hört sich ja erst einmal nach einem sehr attraktiven Deal an: Man lässt sich registrieren, zahlt die Gebühr und wartet 11 Minuten. Das Glück ist nur einen Klick entfernt. Millionen haben bezahlt und gehofft, sie würden zu denen gehören, die sich rasch verlieben. Viele haben auch ihr Glück gefunden, aber wie hoch ist denn die Chance wirklich, dass der geheime Liebesalgorithmus die große Liebe findet? Denken wir mal einen Augenblick nach. Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single. Das wäre eine großartige Sache, hätte die Seite nur hundert Nutzer. Aber Parship soll Millionen Kunden haben. Also: Eine Person verliebt sich alle 11 Minuten, das heißt, etwa sechs pro Stunde, was 144 pro Tag entspricht – vorausgesetzt, die Singles sind Tag und Nacht auf der Webseite aktiv. In einem ganzen Jahr wären das 52.560 Verliebte. Wenn die Seite eine Million Kunden hat, verlieben sich also nur 5 Prozent der Singles binnen eines Jahres. Nach zehn Jahren hätte also ungefähr die Hälfte der Kunden ihre wahre Liebe gefunden. Sollte die Seite mehr als eine Million zahlende Kunden haben, ist die wahrscheinliche Wartezeit noch länger. Mit anderen Worten: Es besteht die reale Aussicht, dass Sie bis ins hohe Alter suchen und zahlen. Studien zeigen, dass man in örtlichen Online-Communities oder im täglichen Leben genauso schnell den idealen Partner fürs Leben finden kann. Amors Pfeil trifft unerwartet. Das Beispiel zeigt, dass man mit etwas Mitdenken oft schnell sehen kann, wie gut Algorithmen sind. In einer Welt, die immer mehr von Algorithmen bevölkert wird, ist es wesentlich, selbst zu denken. •

Gerd Gigerenzer ist Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Er trainiert Manager, amerikanische Bundesrichter und deutsche Ärzte im Umgang mit Risiken.
 

Erin

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Schau, Erin; Ich habe keine "harten" Gefühle bei dir und sicher hast du hier einige brauchbare Ansatzpunkte die ich gerne unterstreiche. Solange du es nur für dich machst und voll und ganz für dich selber dahinterstehst dann ist es in diesem Sinne lebendig als auch gesund. Dankbarkeit und Liebe kann man numal leider nicht erwarten, zumindest nicht vom Aussen; wenns doch mal eintrifft ist es ein grosses Geschenk. Es ist jedoch weder Bedinung noch Voraussetzung damit man so handelt wie man sich damit wohl fühlt, ganz für sich selber. Das ist nichts in diesem Sinne egoistisches, sondern es ist nichts anderes als die Liebe zu einem selbst die man hier bewahren möchte. Egoistisch wäre es wenn man sich aufschwatzen lässt was richtig oder falsch ist, nicht mehr den eigenen gesunden Menschenverstand walten lässt und nicht mehr, trotz einem "lauten Aussen", auf sich selber hören kann... als auch wenn man es anderen Mitmenschen nicht mehr erlauben oder zugestehen möchte auf sich selbst zu hören.

Gutmenschen sind für mich Menschen die nicht unbedingt oder nur beschränkt bei sich selber sind und mit ziemlicher Strenge "äussere Ideale" als wahr und richtig verkaufen. Dabei so penetrant, ja fast schon radikal, es auf alles und jedes anwenden oder überwälzen möchten und sie dabei... ohne es zu wollen oder zu bemerken... massiv Grenzen missachten. Als Ausrede kommt dann stets sowas wie "gut gemeint", "aber es muss sein", "es geht nicht anders", "es ist das kleinere Übel","wir sind der Solidarität verpflichtet"... alles solche Glaubenssätze als auch Rechtfertigungen für ihr Streben und Handeln. Dabei wird man zunehmends blind weil man vor lauter "gut meinen" gewissen Menschen förmlich die Luft abklemmt... und zwar, paradoxerweise obwohl man es ja genau gegenteilig ausführen wollte. Man wird so gesehen Sklave seiner "zu guten" Idealen und wird immer mehr, mit seinem Handeln, von Aussen bestimmt; unter Umständen geht es soweit bis man sich selbst aufgibt... was ich als GAR KEINE gute Idee finde.

Wo wohnst du eigentlich? Ich möchte hier eigentlich nicht mehr zu sehr damit ausschweifen weil ich merke wie hier viele Leute an ihre Grenzen stossen mit dem was sie "aushalten" können. Wenns dich wirklich interessiert "diese andere Ansicht" mag ich sowas auch mal unter 4 Augen diskutieren. Ist schlauer als ständig in ein Kreuzfeuer vieler Leute zu geraten.
Danke für die Erklärung. Ich habe das Wort "Gutmensch" vor Jahren mal von einem Kollegen gehört, der hat das aber in einem anderen Zusammenhang erwähnt. Bis ich es immer wieder hier gelesen habe, habe ich mir keine Gedanken mehr darüber gemacht. Nun, nach deiner Erklärung und einem kurzen Blick ins Wikipedia habe ich es verstanden. Ich wohne in der Nähe von Zürich.
 

Xeshka

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Ja ich meine, die allererste Frau wo ich mal verliebt war (ab wann Liebe eigentlich anfängt hat keine klare Linie) die hatte aus meiner Sicht ein Helfersyndrom. Dieses war allerdings ganz spezifisch, also für die "wirklich Notleidenden" (arme Hündchen, pflegebedürftige Senioren u.a.) allerdings konnte sie mir gegenüber plötzlich und unerklärlich sehr intolerant sein und legte dann viele meiner Worte welche gegen "ihre Schutzbefohlenen" gerichtet war auf die Goldwaage. Wer immer dann etwas bei irgendeines dieser ich sage jetzt mal als "heilig" deklarierte Lebewesen kritisierte (auch indirekt, z.B. indem man Kinder prioritisieren möchte) der war sofort, ohne wenn und aber, untendurch. Das ist für mich ebenfalls so ein Akt des typischen Gutmenschentum, dass man nahezu dogmatisch vorgeht und am Ende paradoxerweise sogar ziemlich bösartig gegen viele andere Leute und Entitäten sein kann. Weil man dann wirklich nur noch seine "schöne Wahrheit" akzeptiert, wer da nicht mitschwimmt der ist bei ihnen verloren.

Am Ende definiert das jeder anders, jedoch gibt es gewisse klare Grundaspekte die ich beim vorherigen Beitrag erwähnte.

Ja, ich werde sicher wieder mal nach Züri reisen. Da wäre ich interessiert mal genaueres "von dieser anderen Welt" zu erfahren, sofern das auf Gegenseitigkeit beruht. Ich denke, man kann von allen Menschen was lernen, sofern man das Herz dazu hat, denn ohne das geht nichts.
 
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Xeshka

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Das heisst: Falls Ungeimpfte Geimpfe anstecken ist es ein Segen, daher alle Massnahmen sofort aufheben.

Ja der Nietzsche, er war quasi der Inbegriff von jemandem der krank war und alles Kranke scharfsinnig niederschrieb. Am Ende dieses Symposium wurde erwähnt dass Nietzsche irgendwann darauf kam dass er "das Denken am verleiblichen" war. Auch heute haben wir das Denken so stark auf diesen Leib fokussiert das der Gedanke fast schon verkörperlicht ist, hier kann sich dann auch fast alles nur noch darum drehen.
 
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Malcador

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Das heisst: Falls Ungeimpfte Geimpfe anstecken ist es ein Segen, daher alle Massnahmen sofort aufheben.
Einfach mal bis zum Ende lesen...

Die Risiken einer Sars-CoV-2-Infektion seien deutlich höher als die Vorteile, die sich daraus für die Immunabwehr ergeben könnten. »Wir raten jedem davon ab, eine Infektion zu riskieren und sich dann impfen zu lassen, nur weil so die Impfreaktion vielleicht besser ausfällt«, sagt Finzi. »Denn einige von ihnen würden es nicht überleben.«
 

Xeshka

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Ja Wahnsinn... man könnte etwas nicht überleben, welch Drama. Deswegen bloss nichts riskieren: Moment... die Impfung KÖNNTE man ja auch nicht überleben, Patt-Situation... ohne Ausweg.

Da ist meine Chance dass ich im Leben noch eine liebe Frau abbekomme doch bedeutend höher, das nennt man wohl "konstruktiv denken".
 
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Malcador

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Voldemort

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Ja Wahnsinn... man könnte etwas nicht überleben, welch Drama. Deswegen bloss nichts riskieren: Moment... die Impfung KÖNNTE man ja auch nicht überleben, Patt-Situation... ohne Ausweg.

Da ist meine Chance dass ich im Leben noch eine liebe Frau abbekomme doch bedeutend höher, das nennt man wohl "konstruktiv denken".
Wie war das Date?

Na wenn du dann ne liebe Frau gefunden hast wärs dir dann hoffentlich auch so egal, wenn die einer über den Haufen fährt oder so, gell. Irgendwann muss jeder den Löffel abgeben, macht dann nix oder. 😎
 

Luzi100

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die Impfung KÖNNTE man ja auch nicht überleben, Patt-Situation... ohne Ausweg.
Nein, keine "Patt-Situation".
Aber da du offenbar leider nicht in der Lage bist (oder dich weigerst?), Statistik in den simpelsten Grundregeln zu verstehen, hilft es auch nicht, da weiter Aufklärung zu betreiben.
Daher geben ich @Malcador recht: bringt nix.
Die Frage ist nur: wie geht man mit den ganzen faktisch falschen Ergüssen um, die du ohne Unterlass und ohne jeden Selbstzweifel produzierst?
@Nikk hat ja schon einen Versuch gestartet, das Thema zu beenden 🙂. na viel Glück..
Ich denke, das Thema ist (in den grundsätzlichen Fragen) komplett ausdiskutiert. Die Fronten sind klar.
Man könnte am Stammtisch zu anderen Themen übergehen? Jetzt, wo es endlich wieder möglich ist - dank Impfung!!! - sich tatsächlich in Kneipe und Konzert und Disse und Kino wieder zu treffen!!

Aber das können die Impf-Phobiker und Apokalypse-Prediger nicht zulassen... dann würden ja alle anderen wieder Spaß haben :)eek:), und sie wären draußen?
..oder müssten sich am Kontainer anstellen, um sich auf eigene Kosten :)eek:) testen zu lassen??
 

Malcador

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Jetzt, wo es endlich wieder möglich ist - dank Impfung!!! - sich tatsächlich in Kneipe und Konzert und Disse und Kino wieder zu treffen!!
Das mache ich schon lange wieder.

..oder müssten sich am Kontainer anstellen, um sich auf eigene Kosten :)eek:) testen zu lassen??
In meinem Stammclub ist mittlerweile 2G angesagt, weil PCR-Test kaum gemacht wird. Klar, ist ja schon eher teuer. Und der Laden, in dem viele Konzerte laufen, die mich interessieren, hat auch 2G. Wunderbar.

Und bevor jetzt ein Superschlauer ankommt, ja, ich kann mich da infizieren. Aber mit Impfung ist es extrem unwahrscheinlich, daß das relevante Folgen hat.
 

Xeshka

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Rumänien? Insgesamt anscheinend 5k Tote wegen oder mit Covid, davon sind fast alle Todesfälle 60+. Je älter sie werden desto höherer Frauenanteil in der Bevölkerung, also man sieht wieso es ab 50 für Frauen immer schwieriger wird, da ist nicht nur Fruchtbarkeit oder Äusserlichkeit relevant. Insgesamt sind nicht mal 0,1% daran gestorben, sondern in etwa 0,025%. Da heisst es für fast jeden "Gestorben wird an einem anderen Tag, weiterhin schöne lebendige Tage". Ihr Gesundheitssystem ist so gut wie nicht vorhanden, nur wenige % des BIP für Krankheits-Behandlung ausgegeben, das war ja schon vor Covid am zusammenkrachen da nahezu mittellos. Dazu haben sie eine fast nicht-existente Fruchtbarkeit d.h. eine noch stärker überalterte Bevölkerung als Deutschland. Da kommt nahezu "alles Ungünstige" zusammen.

...nur 15 % der Einwohner jünger als 15 Jahre alt sind. Weitere 16,1 % der Bevölkerung sind älter als 65 Jahre
https://de.wikipedia.org/wiki/Rumänien

Ansonsten, dürft gerne eurem heiligen Gral in der Form eines Pieksers vertrauen, aber mit gesunden Körper ist ein schwerer Verlauf immer noch so gut wie unwahrscheinlich.

Sobald die Körper daran gewöhnt wurden ist Covid kaum gefährlicher als die gewöhnliche Influenza (und ja, die kann schwache Menschen umbringen, so unglaublich das klingt). Das wird allerdings einige Jahre der natürlichen Immunisierung brauchen und je mehr man noch mit Spritzen dazwischenfunkt desto länger wird es dauern da der Virus seltener vollständig infiziert (also vom Körper effektiv als volle Signatur wahrgenommen wird), was nur unnötig ein unvermeidbarer Prozess am verlängern ist und eben nicht am verkürzen, so wie es die Gutmenschen meinen. Daher alles unnötig, aber solange die Impfliebhaber auch alles Impfkritische akzeptieren, als volle Menschen, habe ich kein Problem damit.
 
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Luzi100

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  • #7.797
In meinem Stammclub ist mittlerweile 2G angesagt, weil PCR-Test kaum gemacht wird. Klar, ist ja schon eher teuer. Und der Laden, in dem viele Konzerte laufen, die mich interessieren, hat auch 2G. Wunderbar.
Funktioniert hier auch ganz gut.
Und es ist so ungewohnt, mittlerweile wieder fast normales Nachtleben zu haben.
Die Stadt war voll heute, und auch die Kneipen und Restaurants, und an der In-Disse hatten sie wieder Absperr-Gitter, und die Grundstimmung ist einfach gut.
Nicht so wie früher manchmal aggressiv (insbesondere Samstags), sondern jeder schien froh zu sein, dass wieder Normalität möglich ist.

Hoffen wir das beste!
 

Malcador

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  • #7.799
Grob gesagt, sehen wir aktuell zwei Gruppen auf unserer Normalstation: einmal die Ungeimpften mit einem Altersdurchschnitt von 48; und die kleinere Gruppe der Geimpften, da liegt der Altersdurchschnitt bei 70. Die Impfdurchbrüche verlaufen nach unserer Beobachtung leichter und kürzer. Bei den Impfdurchbrüchen mit symptomatischem Verlauf liegen oft kritische Grunderkrankungen vor, gehäuft leider auch Krebserkrankungen. Wir prüfen immer, ob es Erklärungen dafür gibt, dass es trotz einer Impfung zu einem schweren Verlauf kommt. Da wurden wir bisher fast jedes Mal fündig. Schwere Verläufe trotz Impfung betrafen acht Prozent unserer Patienten in der aktuellen Welle. Auffällig ist, dass mehr als die Hälfte davon mit dem Vakzin von Johnson & Johnson geimpft wurden, obwohl nur fünf Prozent der Geimpften in Hessen dieses Vakzin bekommen haben. Deswegen ist es sehr sinnvoll, diese Impfung aufzufrischen.

https://www.faz.net/aktuell/gesells...97942.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
 
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Apollonia

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Intensivmediziner zu Spahn-Vorstoß​

Ende der Corona-Notlage „ist das falsche Zeichen“​

Es sei noch zu früh, die „epidemische Lage“ auslaufen zu lassen, sagte der Intensivmediziner Christian Karagiannidis im Dlf. Er rechne mit einem stetigen Anstieg der Coronazahlen und einer Belastung für die Intensivstationen. Die Patienten lägen dort im Schnitt länger – gleichzeitig fehle das Pflegepersonal.

Christian Karagiannidis im Gespräch mit Stephanie Rohde

---
Rohde: Und was bedeutet es, wenn dann die epidemische Lage Ende November ausläuft?

Karagiannidis: Ja, das ist das falsche Zeichen, und zwar ist es deswegen das falsche Zeichen, weil es vermittelt, dass es ja alles überhaupt kein Problem ist mit Corona. Ich glaube, gerade diese sprunghaft steigenden Zahlen in den letzten Tagen zeigen, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Und das zweite Problem, das sich damit verbindet, ist, dass wir natürlich ein Stück weit auch Kontrollmöglichkeiten aus der Hand geben. Es braucht schon sehr klare Vorgaben von politischer Seite und auch Hilfestellung für die Krankenhäuser – was sollen wir tun, wenn die Betten wirklich vollständig belegt sind.

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