Maron

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  • #6.601
jetzt kocht die Milch am Herd gleich hoch, keiner dreht die Temperatur zurück

die Milch kochte schon 100 mal auf und es wird mit dem 101. mal nicht anders!!!!
 
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Voldemort

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  • #6.606
Äusserst amüsanter Artikel der radikal die Problematiken und das Ausmass bis ins Lächerliche verharmlost.

Erstens einmal ist der Testaufwand immer extremer, wird je nach Ort auch nicht mehr staatlich finanziert; ausserdem gilt das Zertifikat ja nicht nur für ein Restaurantbesuch sondern bald für jede zweite "öffentliche" Instanz. Man kann damit auch keine Landesgrenze mehr passieren, ausser natürlich illegal.

Also wenn du schon aurgumentieren möchtest dann richtig und mit dem nötigen Respekt, anstatt Spott und Hohn.

Ich glaub ich kommentiere das ja auch nur weil manche Leute wirklich mit einer Latte vor dem Kopf geboren sind und auch das Umfeld kaum noch wahrnehmen... ansonsten würde ich das gleich bleiben lassen, das ist ja man kann sagen "beleidigend".

Ausserdem ganz grundsätzlich vergleichen wir hier Äpfel mit Birnen. Grundrechte sind nicht dasselbe wie wenn jemand eine "Lizenz zum Schiessen" bekommt. Wobei das natürlich auch ohne Lizenz möglich ist... als die Atombombe losging hat die auch keiner gebraucht. Diese Gepflogengheiten sind ja nur dann tragbar und wirksam wenn man als Gesellschaft mit Respekt und Zusammenhalt an den gleichen essentiellen Werten am selben Strang zieht.
Vielleicht erklärst einfach mal, was du unter Grundrechte verstehst. Denn manche scheinen der irrigen Annahme zu sein, daß da Kinobesucher, Urlaube und dergleichen enthalten sind. Was ich kritisch sah im Sinne der Grundrechte waren Ausgangsbeschränkungen, Schulschließunfen und dergleichen. Aber das ist ja vorbei. Also welche Grundrechte siehst du noch eingeschränkt?
 
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  • #6.609
Solange das Zertifikat nicht abgeschafft wurde ist niemand der keines besitzt, aus welchen Gründen auch immer, frei. Das Zertifikat bestimmt über Grundrechte... Rechte die man, wenn überhaupt, nur in absoluten Notfällen nehmen kann.

Es gibt keinen Anhaltspunkt dass wir an diesem absoluten Notfall wo sowas notwendig wäre angelangt sind.
Wieviele Tote pro Tag wären denn genehm, damit euer Merkwürden die Notwendigkeit von Maßnahmen für akzeptabel hielten?
 
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LenaamSee

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  • #6.610
Man kann auch Verantwortung für sich und die Gesellschaft über-nehmen , indem man Ffp2 Maske trägt , sich testen lasst , Desinfektionsmittel verwendet und soziale Kontakte vermeidet.

Wenn ich für mich ausschließen kann , mich anzustecken, muss ich mich nicht zwingend impfen lassen.

Das setzt natürlich eine bestimmte Art der Lebensführung voraus.

Ich habe eine Freundin mit der ich nur mehr telefoniere, weil sie auf einen konventionell hergestellten Impfstoff warten will
 
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  • #6.612
Weshalb sollten Überflieger denn lesen? Die wissen doch eh alles besser! ;-)
 

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  • #6.613
Ich habe eine Freundin mit der ich nur mehr telefoniere, weil sie auf einen konventionell hergestellten Impfstoff warten will
Vektorimpfstoffe, z.B. von Astra-Zeneca oder Johnson & Johnson sind konventionell hergestellte Impfstoffe.
Auch sie haben, ebenso wie die mRNA-Impfstoffe, alle in der EU notwendigen Test- und Zulassungsverfahren erfolgreich durchlaufen.
Man hat sich diese Zeit genommen, obwohl die dritte Welle gerade ihrem Höhepunkt entgegen strebte und in anderen Ländern bereits per Notzulassung erfolgreich geimpft wurde.


Man kann auch Verantwortung für sich und die Gesellschaft über-nehmen , indem man Ffp2 Maske trägt , sich testen lasst , Desinfektionsmittel verwendet und soziale Kontakte vermeidet.

Das schützt leider alles nur bedingt.
Coronaviren sind etwa so winzig wie Rauchpartikel. Wenn man durch die Maske Zigarettenrauch riechen kann, passen da auch Viren durch.

Das Problem mit der Deltavariante sind nicht Tröpfchen- oder Schmierinfektionen.
Es sind Aerosole, die ausgeatmet werden.
Während bei den bisherigen Varianten noch ein Kontakt über 10 bis 15 Minuten für eine Übertragung ausreichend war, reicht bei Delta ein Atemzug im Vorbeigehen.
 
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  • #6.614
Vektorimpfstoffe, z.B. von Astra-Zeneca oder Johnson & Johnson sind konventionell hergestellte Impfstoffe.
Auch sie haben, ebenso wie die mRNA-Impfstoffe, alle in der EU notwendigen Test- und Zulassungsverfahren erfolgreich durchlaufen.
Man hat sich diese Zeit genommen, obwohl die dritte Welle gerade ihrem Höhepunkt entgegen strebte und in anderen Ländern bereits per Notzulassung erfolgreich geimpft wurde.




Das schützt leider alles nur bedingt.
Coronaviren sind etwa so winzig wie Rauchpartikel. Wenn man durch die Maske Zigarettenrauch riechen kann, passen da auch Viren durch.

Das Problem mit der Deltavariante sind nicht Tröpfchen- oder Schmierinfektionen.
Es sind Aerosole, die ausgeatmet werden.
Während bei den bisherigen Varianten noch ein Kontakt über 10 bis 15 Minuten für eine Übertragung ausreichend war, reicht bei Delta ein Atemzug im Vorbeigehen.
Ja, nur die Vektorimpfstoffe lösen eher stärkere Impfreaktionen aus. Die gibt's nur bei sehr wenigen Impfungen und sind auch da nicht ganz ohne.

Ich hatte als Erstimpfung Astrazeneca und als Zweitimpfung Biontech. Und mir ging es nach beiden Impfungen richtig dreckig: hohes Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit, starke Schmerzen. Nach 48 h war der Spuk wieder vorbei. Keine Nebenwirkungen, nur sehr starke Reaktionen 2 mal.

Und nun geht man davon aus, dass die starken Reaktionen auf die 2. Impfung bei der mRNA Impfung auf ein Lipidmolekül zurückgehen, welches darin enthalten ist. Manchen macht es nix aus, die merken kaum was. Und manche reagieren sehr stark auf dieses Lipidmolekül. Und Vektorimpfstoffe lösen halt auch häufiger ne sehr starke Reaktion aus.
Hat mir ne Ärztin so erklärt. Ab nächstem Jahr soll es Impfstoffe nach dem herkömmlichen Modell geben, also ohne Lipidmolekül. Jetzt reden ja alle von einer 3. Impfung. Und es wird davon ausgegangen, dass man auf die 3. Impfung wieder sehr stark reagiert, wenn man auf die 2. Impfung schon eine starke Reaktion hatte. Mit der 3. Impfung werde ich auf jeden Fall auf einen herkömmlichen Impfstoff warten.
Auch wenn es "nur" 2 Tage eine sehr starke Reaktion ist, ich kann mich nicht erinnern, dass ich mich schonmal so elend gefühlt habe. Das will ich kein 3. Mal haben.

Ich kann verstehen, dass andere Leute auch lieber auf einen herkömmlichen Impfstoff warten wollen, wenn sie sich so lange sozial distanzieren können. Bei mir geht das halt allein schon wegen meinem Beruf nicht. Da habe ich ein relativ hohes Risiko, mich anzustecken. Wenn ich aber ne andere Arbeit hätte, z.b. im Homeoffice, vielleicht hätte ich mir mehr Zeit gelassen mit der Impfung.

Ich finde, das muss jeder selbst für sich entscheiden, ob und - wenn ja - wann er sich impfen lassen will. Die Impfung ist nur ein Selbstschutz. Mit Solidarität hat das nix zu tun, da auch Geimpfte das Virus weitergeben können. Auch auf einer Party mit nur Geimpften kam es wieder zu Corona Ausbrüchen. Die Geimpften verhalten sich statistisch gesehen risikohafter, weil sie sich sicher wähnen. Besuchen ihre Oma, treffen viel mehr Leute, testen sich viel weniger. Und dann stecken sie versehentlich Leute an, die sich wegen Immunerkrankungen gar nicht impfen lassen können.
Während Ungeimpfte aus der Gesellschaft gedrängt, ausgegrenzt und stigmatisiert werden. Ihnen wird die Schuld gegeben: "würden die sich alle impfen lassen, wäre Corona endlich vorbei."
Wäre es nicht. Weil die Impfung nur ein Selbst- und keinen Fremdschutz bietet. Diejenigen, die sich nicht impfen lassen können, wären immer noch gefährdet, selbst wenn alle anderen geimpft wären.

Deshalb muss man nicht alle zwingen, sich impfen zu lassen oder massiv Druck aufbauen und sie zum Sündenbock der Nation erklären. Negativ Getestete sind genauso "sicher" wie Geimpfte. Zu ca. 20 Prozent sind negativ Getestete trotzdem ansteckend und zu ca. 20 Prozent sind auch Geimpfte ansteckend. Hat mal ein Virologe in einer Talkshow erklärt. Von Getesteten und Geimpften geht dieselbe "Gefahr" aus. Deshalb hält er nix von der 2G-Regel. Aus der Impfung wird ein Politikum gemacht. Aber ob man Geimpften alle Freiheiten gibt und die dann gefährdete Personen versehentlich anstecken, während man Ungeimpfte immer stärker ausgrenzt und ins Abseits drückt, macht für die Pandemiebekämpfung keinen logischen Sinn.

Meine persönliche Meinung: Lasst euch impfen. Das schützt euch vor der Intensivstation und vor Long-Covid. Testet euch trotzdem regelmäßig, um andere zu schützen. Und hegt keinen Groll gegen Ungeimpfte. Sie gefährden sich selbst. Aber wenn sie sich regelmäßig testen und die AH-Regeln befolgen sind sie genauso solidarisch wie Geimpfte und nehmen Rücksicht auf andere und sollten genauso am gesellschaftlichen Leben teilhaben dürfen wie Geimpfte auch, weil sie genauso "sicher" sind, wenn sie sich getestet haben.


Ich weiß, 4 von 5 Leuten finden Mobbing gar nicht so schlimm. Man findet auch immer Gründe, warum die Sündenböcke das "verdient" haben. Aber dahinter steckt viel mehr Bauchgefühl, Gruppendynamik und Ahnungslosigkeit als uns bewusst ist. Rein faktisch gibt es keine logischen Gründe, Geimpfte anders zu behandeln als Getestete. Deshalb sollten wir das auch nicht tun. Ich finde, wir können uns das nämlich gesellschaftlich und menschlich nicht leisten. 🕊️
 
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Aber ob man Geimpften alle Freiheiten gibt und die dann gefährdete Personen versehentlich anstecken, während man Ungeimpfte immer stärker ausgrenzt und ins Abseits drückt, macht für die Pandemiebekämpfung keinen logischen Sinn.
Das kommt auf den Blickwinkel an.
94% der Corona-Intensivpatienten sind nicht geimpft.
Bei 83 Mio Einwohnern mit aktuell 53-56 Mio Geimpften gibt es noch immer 27-30 Mio Ungeimpfte, die allem Anschein nach der bisher ansteckensten und gefährlichsten Variante gegenüberstehen.
Ich verfolge eher unregelmäßig die Zahlen des RKI, doch fiel mir auf, dass bis vor wenigen Wochen kein einziges Todesopfer in der Altersgruppe 15-34 verzeichnet war. Null in anderthalb Jahren, aber heute sind es 133. Das deutet daraufhin, dass sich etwas gravierendes geändert hat.

Für Geimpfte hat die Pandemie sich faktisch erledigt.
Tests und Masken ertragen sie lediglich zum Schutz der Ungeimpften.

Es wird zunehmend schwieriger, Maßnahmen durchzusetzen und aufrecht zu erhalten, die quasi ausschließlich zum Schutz nicht geimpfter Mitbürger dienen bzw. den Verlauf der Ausbreitung weiterhin so verlangsamen, dass jeder Infizierte mit einem schweren Verlauf und nach wie vor all jene, die aus verschiedensten anderen Gründen auf stationäre ärztliche Versorgung angewiesen sind, die bestmögliche Chance auf Heilung bekommen.
 
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Wir gehen ja gerne essen, was schon einigermaßen aufwändig war. Heute war es das zweite Mal ohne Einschränkungen möglich. Ungewohnt!
 
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  • #6.619
Sie hat insofern etwas mit Solidarität zu tun, als die Geimpften das Gesundheitssystem nicht überlasten und die Kapazitäten eben für die verfügbar sind, die sich nicht impfen lassen können oder keinen guten Impfschutz haben.
..und keine Varianten produzieren und verbreiten.

Ich frage mich nur, für welche Ignoranten man dies alles immer noch wiederholen muss??
Wie lange gibt es Covid und wie lange die Impfung?
Die Informationen sind alle kostenlos verfügbar, und ihr müsst nicht einmal des Lesens mächtig sein!

Nein... ich reg mich nicht auf...
 
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  • #6.620
Sie hat insofern etwas mit Solidarität zu tun, als die Geimpften das Gesundheitssystem nicht überlasten und die Kapazitäten eben für die verfügbar sind, die sich nicht impfen lassen können oder keinen guten Impfschutz haben.
In einigen Krankenhäusern stehen Stationen leer und sind geschlossen. Man kann sie nicht nutzen, weil es an Personal mangelt. Wir haben nicht zu wenig Intensivbetten. Wir haben zu wenig Intensivpfleger.
Der Pflegenotstand war schon vor Corona ein großes Problem. Im letzten Jahr haben viele Pflegerkräfte gekündigt, weil sie nicht mehr können. Wir haben jetzt weniger Pflegekräfte als vor Corona.
Statt sich für Maskendeals das Geld in die eigene Tasche zu stecken, hätten die Politiker das Geld dafür investieren können, die Gehälter von Pflegekräften zu verdoppeln und mehr Fachkräfte einstellen, sodass genug Personal da ist, damit alle Stationen und Betten, die wir haben, auch genutzt werden können und nicht nur leer rumstehen.
Wenn unser Gesundheitssystem an seine Grenzen kommt, liegt das nicht nur an den vielen Intensivpatienten, sondern auch an den leer stehenden Betten, weil zu wenig Personal da ist. Die Überlastung kommt nicht nur durch Corona. Es ist schlicht auch politisches Versagen.

In meiner Stadt wurde kurz vor Corona ein Krankenhaus geschlossen. Es wurde auch seit Cortona nicht wieder geöffnet. Durch Privatisierung und, dass Krankenhäuser Gewinne erzielen müssen, wird geschaut, wie man wirtschaftlich maximal viel rausholen kann und gespart wird am Personal. Unser Gesundheitssystem wird kaputt gespart.
Man hätte die geschlossenen Krankenhäuser wieder öffnen können, statt in die Lufthansa und BMW - die horrende Dividende ausgeschüttet haben - Milliarden an Steruergeldern in den Arsch zu blasen, hätte man dieses Geld den Ärzten und Pflegekräften geben können, für gutes Gehalt ganz viele neu einstellen können und unser Gesundheitssystem weiter ausbauen können, anstatt es weiter kaputt zu sparen und einmal schön zu klatschen.
 
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  • #6.621
In einigen Krankenhäusern stehen Stationen leer und sind geschlossen. Man kann sie nicht nutzen, weil es an Personal mangelt. Wir haben nicht zu wenig Intensivbetten. Wir haben zu wenig Intensivpfleger.
Der Pflegenotstand war schon vor Corona ein großes Problem. Im letzten Jahr haben viele Pflegerkräfte gekündigt, weil sie nicht mehr können. Wir haben jetzt weniger Pflegekräfte als vor Corona.
Statt sich für Maskendeals das Geld in die eigene Tasche zu stecken, hätten die Politiker das Geld dafür investieren können, die Gehälter von Pflegekräften zu verdoppeln und mehr Fachkräfte einstellen, sodass genug Personal da ist, damit alle Stationen und Betten, die wir haben, auch genutzt werden können und nicht nur leer rumstehen.
Wenn unser Gesundheitssystem an seine Grenzen kommt, liegt das nicht nur an den vielen Intensivpatienten, sondern auch an den leer stehenden Betten, weil zu wenig Personal da ist. Die Überlastung kommt nicht nur durch Corona. Es ist schlicht auch politisches Versagen.

In meiner Stadt wurde kurz vor Corona ein Krankenhaus geschlossen. Es wurde auch seit Cortona nicht wieder geöffnet. Durch Privatisierung und, dass Krankenhäuser Gewinne erzielen müssen, wird geschaut, wie man wirtschaftlich maximal viel rausholen kann und gespart wird am Personal. Unser Gesundheitssystem wird kaputt gespart.
Man hätte die geschlossenen Krankenhäuser wieder öffnen können, statt in die Lufthansa und BMW - die horrende Dividende ausgeschüttet haben - Milliarden an Steuergeldern in den Arsch zu blasen, hätte man dieses Geld den Ärzten und Pflegekräften geben können, für gutes Gehalt ganz viele neu einstellen können und unser Gesundheitssystem weiter ausbauen können, anstatt es weiter kaputt zu sparen und einmal schön zu klatschen.
Danke, klasse und super auf den Punkt gebracht.
 

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  • #6.622
Sie hat insofern etwas mit Solidarität zu tun, als die Geimpften das Gesundheitssystem nicht überlasten und die Kapazitäten eben für die verfügbar sind, die sich nicht impfen lassen können oder keinen guten Impfschutz haben.
Nicht vergessen, aus den Geimpften werden über kurz oder lang, die Ersten sind es schon wieder, Ungeimpfte. Nicht vergessen, die Imfpdurchbrüche (wissen wir die wahre Anzahl, weil einige vielleicht Glück hatten, sich bisher nicht angesteckt zu haben?) und nicht vergessen, dass Geimpfte auch Ungeimpfte , die sich z.B. nicht impfen lassen können, wie Kinder, oder chronisch schwer Erkrankte.
 
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  • #6.623
Nicht vergessen, aus den Geimpften werden über kurz oder lang, die Ersten sind es schon wieder, Ungeimpfte. Nicht vergessen, die Imfpdurchbrüche (wissen wir die wahre Anzahl, weil einige vielleicht Glück hatten, sich bisher nicht angesteckt zu haben?) und nicht vergessen, dass Geimpfte auch Ungeimpfte , die sich z.B. nicht impfen lassen können, wie Kinder, oder chronisch schwer Erkrankte.
.... sorry, ich ergänze: dass Geimpfte auch Ungeimpfte...., anstecken können, die dann wieder unbewusst den Virus weitergeben.
 
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  • #6.624
In einigen Krankenhäusern stehen Stationen leer und sind geschlossen. ...
Das mag ja sein, aber so ist nun mal die Ausgangslage, die sich nicht kurzfristig ändern lässt. Der Impfstatus lässt sich kurzfristig ändern.

Nicht vergessen, aus den Geimpften werden über kurz oder lang, die Ersten sind es schon wieder, Ungeimpfte. Nicht vergessen, die Imfpdurchbrüche (wissen wir die wahre Anzahl, weil einige vielleicht Glück hatten, sich bisher nicht angesteckt zu haben?) und nicht vergessen, dass Geimpfte auch Ungeimpfte , die sich z.B. nicht impfen lassen können, wie Kinder, oder chronisch schwer Erkrankte.
Das Thema hatten wir ja schon mehrfach hier, wenn ich mich nicht irre. Geimpfte sind weniger und kürzer ansteckend. Es ist also für Ungeimpfte (oder anderweitig Gefährdete) ein Gewinn, wenn sich andere impfen lassen. Die Entlastung des Gesundheitssystems durch Geimpfte bleibt davon ohnehin unberührt.
 
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  • #6.625
In meiner Stadt wurde kurz vor Corona ein Krankenhaus geschlossen. Es wurde auch seit Cortona nicht wieder geöffnet. Durch Privatisierung und, dass Krankenhäuser Gewinne erzielen müssen, wird geschaut, wie man wirtschaftlich maximal viel rausholen kann und gespart wird am Personal. Unser Gesundheitssystem wird kaputt gespart.

Richtig. Der Anspruch an Rentabilität von Krankenhäusern, hat die medizinische Versorgung sehr verschlechtert. Es werden auch jetzt, während der Pandemie Krankenhäuser geschlossen. Was auch dazu führt, dass es immer weniger Entbindungsstationen gibt ...
 
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  • #6.626
statt in die Lufthansa und BMW - die horrende Dividende ausgeschüttet haben -
Da bist Du nicht umfassend informiert.

Für das Geschäftsjahr 2020 haben die Aktionäre der Lufthansa - wie schon übrigens im vergangenen Jahr - beschlossen, keine Dividende zu zahlen. In seinem aktuellen Finanzbericht erläutert Lufthansa, dass die Dividendenzahlungen bis zur Beendigung der Stabilisierungsmaßnahmen ausgeschlossen sind.

Die Hauptversammlung von BMW hat hingegen eine Bonuszahlung beschlossen.

Warum das möglich ist, und nicht der Finanzminister eingegriffen hat, wird hier von der Initiative Finanzwende, die möchte, dass die Staatshilfen bei Beschäftigten und Unternehmen in Not ankommen, erwähnt:
https://www.augsburger-allgemeine.d...en-Bonus-vom-Steuerzahler-id59671916-amp.html
 
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Erin

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  • #6.628
Der Pflegenotstand ist wohl in vielen Ländern ein Problem und wird so schnell nicht behoben. Hier dauert die Ausbildung zur Pflegefachfrau/mann drei Jahre. Das sind die die hier am meisten fehlen. Hätte man vor einigen Jahren vor Corona mit mehr Ausbildungsstätten begonnen, wäre man jetzt nicht in der prekären Lage. Für die Intensivpflege kommen dann noch zwei Jahre mehr an Ausbildung dazu. Das Problem wird so schnell nicht gelöst werden.
 

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  • #6.630
Der Pflegenotstand ist wohl in vielen Ländern ein Problem und wird so schnell nicht behoben. Hier dauert die Ausbildung zur Pflegefachfrau/mann drei Jahre. Das sind die die hier am meisten fehlen. Hätte man vor einigen Jahren vor Corona mit mehr Ausbildungsstätten begonnen, wäre man jetzt nicht in der prekären Lage. Für die Intensivpflege kommen dann noch zwei Jahre mehr an Ausbildung dazu. Das Problem wird so schnell nicht gelöst werden.
Vor allem wird es nicht gelöst, wenn man es gar nicht erst versucht. Bei dem Punkt sind viele einer Meinung, auch Geimpfte, es ist eine Sauerei, daß man für diese Mißwirtschaft mit Lockdowns büßen mußte. Und das dieses Damoklesschwert immer weiter kreist und sich nicht mal im Ansatz erkennen läßt, daß an diesem desolaten Zustand etwas geändert werden soll.
 
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