Single1970

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Nun, er ist Jurist
@Single1970
Er spricht in beiden Interviews viel wichtiges an, kritisiert viel, zeigt aber auch keine Lösungen auf.
Er hat ein Buch mit seinen Beiträgen zum Thema im Frühjahr 21 bei C.H. Beck veröffentlicht.
Hier in einer Buchkritik, die für mich mich das Lob und schwierige an seiner Haltung gut zusammenfasst:
https://www.lto.de/recht/feuilleton...rechte-quarantaene-aufregung-skandalisierung/
Nun, er ist Jurist und Journalist. Er hat viel kritisiert, tat er bei öffentlichen Auftritten auch oft. Was mir an ihm gefällt, das er eben nicht alles schluckt, was die Politik so treibt.
Was Lösungen betrifft, das ist nicht so einfach. Ich bin der Meinung, das Virus hätte nicht politisiert werden dürfen. So hat eine Handvoll Köpfe entschieden, was gut und nicht gut ist. Ich habe kein Vertrauen in die Politik, nicht erst seit Corona, weil sie nur dem Kapital hinterherlechzt. Und daher keine guten Problemlöser sind, in den verschiedensten Bereichen.
 

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Ich habe kein Vertrauen in die Politik, nicht erst seit Corona, weil sie nur dem Kapital hinterherlechzt. Und daher keine guten Problemlöser sind, in den verschiedensten Bereichen.

Genau das sehe ich als Parallele bei den Corona-Kritikern. Sie hatten nicht vorher großes Vertrauen in die Politik, was jetzt erst durch das Handeln erschüttert wurde. Sie hatten schon vorher kein Vertrauen und haben jetzt auch keins. Das ist mehr so ein Grund Gefühl, was die ganze Zeit schon vorhanden war und bei manchen vielleicht erst jetzt ans Licht kommt. Und einem negativen Grundgefühl, das schon immer da war, braucht man nicht mit Logik und Fakten kommen, weil alles so umgedeutet wird, dass es in das negative Bild passt.
So wie es wenig Sinn macht, Menschen zu überzeugen, die ein negatives Frauen- oder Männerbild haben. Frust färbt die Realität immer grau.

Und gemeinsam ist den Leugnern, Querdenkern usw. dieses Hochgefühl der Überlegenheit. Weil man nicht dem Mainstream folgt. Weil man kritisch denkt und nicht glaubt was andere sagen.
Da könnte sich halt jeder Geisterfahrer auf der Autobahn überlegen fühlen, weil er nicht dem Mainstream folgt.
Und die Mehtheit, welche die Maßnahmen akzeptieren, sind ja gar nicht unkritisch. Viele kritisieren, dass die Lufthansa mit Geldern unterstützt wird und die Kunst vergessen wird. Viele kritisieren die schlechte Bezahlung von Pflegekräften. Während manche darüber streiten, ob die Pandemie wirklich eine Bedrohung ist, versuchen die anderen die Pandemie zu bekämpfen, auch ohne deswegen blind zu werden (wie von Kritikern, Skeptiker, Leugnern oft vorgeworfen wird). Probleme wie z.b. unterbezahlte Pflegekräfte, aber auch andere Probleme wie Rassismus (z.b. Angriff auf George Floyd) werden mit offenen Augen wahrgenommen und die Menschen protestieren dagegen und auch in den Medien wird das angeprangert.
Die Frage, an der die Gesellschaft sich zu spalten scheint: Wofür lohnt es sich zu kämpfen, aufzustehen und zu streiten?
Während die einen Probleme angehen, streiten andere darüber, ob es das Problem überhaupt gibt und ob es nicht nur als Problem dargestellt wird, aber gar nicht so schlimm ist.
Da findet sich dann irgendwann kein gemeinsamer Nenner mehr.
Ich kann z.b. gerne verschiedene Lösungsansätze zum Klimawandel, zu Corona usw. diskutieren, aber darüber, ob es überhaupt einen menschengemachten Klimawandel gibt oder ob wir überhaupt eine Pandemie haben, da fehlt jeglicher gemeinsamer Nenner.
Das wäre wie wenn ich mit nem Partner mögliche Verhütungsmethoden diskutieren möchte, um gemeinsam zu entscheiden, welche wir nehmen und er sagt: "dahinter steckt doch nur die Industrie, die uns Verhütungsmittel verkaufen will, ich zieh ihn einfach raus, kurz bevor ich komme. Ich nehme doch nicht unhinterfragt hin, was man mir andrehen will."
Da gibt es dann keine gemeinsame Basis, auf der man miteinander diskutieren könnte.
 
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Genau das sehe ich als Parallele bei den Corona-Kritikern. Sie hatten nicht vorher großes Vertrauen in die Politik, was jetzt erst durch das Handeln erschüttert wurde. Sie hatten schon vorher kein Vertrauen und haben jetzt auch keins. Das ist mehr so ein Grund Gefühl, was die ganze Zeit schon vorhanden war und bei manchen vielleicht erst jetzt ans Licht kommt. Und einem negativen Grundgefühl, das schon immer da war, braucht man nicht mit Logik und Fakten kommen, weil alles so umgedeutet wird, dass es in das negative Bild passt.
So wie es wenig Sinn macht, Menschen zu überzeugen, die ein negatives Frauen- oder Männerbild haben. Frust färbt die Realität immer grau.

Und gemeinsam ist den Leugnern, Querdenkern usw. dieses Hochgefühl der Überlegenheit. Weil man nicht dem Mainstream folgt. Weil man kritisch denkt und nicht glaubt was andere sagen.
Da könnte sich halt jeder Geisterfahrer auf der Autobahn überlegen fühlen, weil er nicht dem Mainstream folgt.
Und die Mehtheit, welche die Maßnahmen akzeptieren, sind ja gar nicht unkritisch. Viele kritisieren, dass die Lufthansa mit Geldern unterstützt wird und die Kunst vergessen wird. Viele kritisieren die schlechte Bezahlung von Pflegekräften. Während manche darüber streiten, ob die Pandemie wirklich eine Bedrohung ist, versuchen die anderen die Pandemie zu bekämpfen, auch ohne deswegen blind zu werden (wie von Kritikern, Skeptiker, Leugnern oft vorgeworfen wird). Probleme wie z.b. unterbezahlte Pflegekräfte, aber auch andere Probleme wie Rassismus (z.b. Angriff auf George Floyd) werden mit offenen Augen wahrgenommen und die Menschen protestieren dagegen und auch in den Medien wird das angeprangert.
Die Frage, an der die Gesellschaft sich zu spalten scheint: Wofür lohnt es sich zu kämpfen, aufzustehen und zu streiten?
Während die einen Probleme angehen, streiten andere darüber, ob es das Problem überhaupt gibt und ob es nicht nur als Problem dargestellt wird, aber gar nicht so schlimm ist.
Da findet sich dann irgendwann kein gemeinsamer Nenner mehr.
Ich kann z.b. gerne verschiedene Lösungsansätze zum Klimawandel, zu Corona usw. diskutieren, aber darüber, ob es überhaupt einen menschengemachten Klimawandel gibt oder ob wir überhaupt eine Pandemie haben, da fehlt jeglicher gemeinsamer Nenner.
Das wäre wie wenn ich mit nem Partner mögliche Verhütungsmethoden diskutieren möchte, um gemeinsam zu entscheiden, welche wir nehmen und er sagt: "dahinter steckt doch nur die Industrie, die uns Verhütungsmittel verkaufen will, ich zieh ihn einfach raus, kurz bevor ich komme. Ich nehme doch nicht unhinterfragt hin, was man mir andrehen will."
Da gibt es dann keine gemeinsame Basis, auf der man miteinander diskutieren könnte.
Hallo Vergnügt, danke für Deinen Text. Da steckt viel wahres drin. Ergänzen möchte ich noch, es wird auch alles in einen Topf geworfen. Da ist jeder Kritiker dann rechts, Aluhutträger, Verschwörungstheoretiker, etc. Es wird kaum noch hinterfragt, sich sachlich mit durchaus berechtigten Kritiken auseinandergesetzt.
Das finde ich bedenklich, sogar besorgniserregend. Ich würde von mir nie behaupten, ich habe immer recht. Um jetzt die Politikverdrossenheit aufzugreifen, stelle ich eben fest, es geht oft gar nimmer um die Ängste und Sorgen der einfachen Bürger, bzgl Rente, Wohnraum, Zukunftsängste, etc. Die Politik erweckt aber immer mehr den Eindruck völlig realitätsfern zu sein.
Wenn alles als alternativlos verkauft wird, was Merkel oft tut, dann läßt man andere Denkmuster nicht zu, unterbindet diese im Ansatz. Wenn ein Minister Scheuer im Amt bleiben darf, trotz der Mautpanne und seinen lächerlichen Statements, dann darf man sich auch nicht wundern, wenn viele sich von der Politik veräppelt fühlen. Denn, Konsequenzen haben Fehlverhalten bei der Obrigkeit keine, höchstens Rücktritt und das war es dann auch.
In der Corona-Krise wurde oft auch vermittelt, das Volk ist den Politikern untertan, und habe zu gehorchen, ohne wenn und aber. Auch das ist ein Punkt, den ich widerwillig betrachte. Ich bin weder Sklave noch Leibeigener, und selbst mein Chef kann nicht über mich verfügen wie er es möchte, auch wenn er mich bezahlt. Und die Politik darf das dann so einfach? Da habe ich schon berechtigte Zweifel 😀
 
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In der Corona-Krise wurde oft auch vermittelt, das Volk ist den Politikern untertan, und habe zu gehorchen, ohne wenn und aber. Auch das ist ein Punkt, den ich widerwillig betrachte. Ich bin weder Sklave noch Leibeigener, und selbst mein Chef kann nicht über mich verfügen wie er es möchte, auch wenn er mich bezahlt. Und die Politik darf das dann so einfach? Da habe ich schon berechtigte Zweifel 😀

Wenn es um Einschränkungen in Bezug auf die Verletzlichkeit des Körpers und der Wohnung geht, sind das schon weitreichende Maßnahmen, da darf man ja mal nachfragen, ohne dass da intellektuelle Beweggründe zu vermuten sind. :)
 
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Hallo Vergnügt, danke für Deinen Text. Da steckt viel wahres drin. Ergänzen möchte ich noch, es wird auch alles in einen Topf geworfen. Da ist jeder Kritiker dann rechts, Aluhutträger, Verschwörungstheoretiker, etc. Es wird kaum noch hinterfragt, sich sachlich mit durchaus berechtigten Kritiken auseinandergesetzt.
Das finde ich bedenklich, sogar besorgniserregend. Ich würde von mir nie behaupten, ich habe immer recht. Um jetzt die Politikverdrossenheit aufzugreifen, stelle ich eben fest, es geht oft gar nimmer um die Ängste und Sorgen der einfachen Bürger, bzgl Rente, Wohnraum, Zukunftsängste, etc. Die Politik erweckt aber immer mehr den Eindruck völlig realitätsfern zu sein.
Wenn alles als alternativlos verkauft wird, was Merkel oft tut, dann läßt man andere Denkmuster nicht zu, unterbindet diese im Ansatz. Wenn ein Minister Scheuer im Amt bleiben darf, trotz der Mautpanne und seinen lächerlichen Statements, dann darf man sich auch nicht wundern, wenn viele sich von der Politik veräppelt fühlen. Denn, Konsequenzen haben Fehlverhalten bei der Obrigkeit keine, höchstens Rücktritt und das war es dann auch.
In der Corona-Krise wurde oft auch vermittelt, das Volk ist den Politikern untertan, und habe zu gehorchen, ohne wenn und aber. Auch das ist ein Punkt, den ich widerwillig betrachte. Ich bin weder Sklave noch Leibeigener, und selbst mein Chef kann nicht über mich verfügen wie er es möchte, auch wenn er mich bezahlt. Und die Politik darf das dann so einfach? Da habe ich schon berechtigte Zweifel 😀
Es gibt viele Menschen, v.a. zur Zeit sehr viele junge Menschen, welche das politische Handeln nicht gut finden, die sich engagieren und das öffentliche Bewusstsein verändern und wachrütteln,weil es um ihre Zukunft auf diesem Planeten gibt. Während sich viele Menschen in Streitfragen engagieren und ihre Ziele und Zukunftswünsche äußern, äußern halt andere ihre Unzufriedenheit, ihr fehlendes Vertrauen und ihren Frust. Es bewirkt aber was anderes, ob ich für etwas demonstriere (für Vielfalt, für Tierrechte,....) oder nur dagegen bin (gegen Vorschriften, gegen Regeln, gegen meine schlechten Gefühle, für die die da oben verantwortlich sind).
Das bewirkt in der Gesellschaft ganz unterschiedliches. Aber eher ist dann die Gesellschaft dumm, blind, ignorant, als dass man sich vielleicht möglicherweise verrannt hat.
Ich finde, ich setze mich lieber für etwas ein, was ich als Veränderung erreichen möchte (z.b. gleiche Bezahlung von Männern und Frauen) als auf die Straße zu gehen und gegen eine Männer-Diktatur zu pöbeln. Und so finde ich das halt auch bei Corona. Wenn manche bessere Unterstützung fordern, weil sie keine erhalten haben, kann ich das nachvollziehen, aber nicht, wenn sie dagegen demonstrieren, dass wir in einer Diktatur leben, weil wir Masken tragen müssen. Wenn das größte Problem in der Pandemie das Maske tragen ist, dann haben diese Menschen in dieser Pandemie keine Probleme.
Wenn man sich deswegen wie ein Sklave fühlt, dann kann man genauso gegen Sicherheitsgurte im Auto und gegen rote Ampeln demonstrieren.
 
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Es gibt viele Menschen, v.a. zur Zeit sehr viele junge Menschen, welche das politische Handeln nicht gut finden, die sich engagieren und das öffentliche Bewusstsein verändern und wachrütteln,weil es um ihre Zukunft auf diesem Planeten gibt. Während sich viele Menschen in Streitfragen engagieren und ihre Ziele und Zukunftswünsche äußern, äußern halt andere ihre Unzufriedenheit, ihr fehlendes Vertrauen und ihren Frust. Es bewirkt aber was anderes, ob ich für etwas demonstriere (für Vielfalt, für Tierrechte,....) oder nur dagegen bin (gegen Vorschriften, gegen Regeln, gegen meine schlechten Gefühle, für die die da oben verantwortlich sind).
Das bewirkt in der Gesellschaft ganz unterschiedliches. Aber eher ist dann die Gesellschaft dumm, blind, ignorant, als dass man sich vielleicht möglicherweise verrannt hat.
Ich finde, ich setze mich lieber für etwas ein, was ich als Veränderung erreichen möchte (z.b. gleiche Bezahlung von Männern und Frauen) als auf die Straße zu gehen und gegen eine Männer-Diktatur zu pöbeln. Und so finde ich das halt auch bei Corona. Wenn manche bessere Unterstützung fordern, weil sie keine erhalten haben, kann ich das nachvollziehen, aber nicht, wenn sie dagegen demonstrieren, dass wir in einer Diktatur leben, weil wir Masken tragen müssen. Wenn das größte Problem in der Pandemie das Maske tragen ist, dann haben diese Menschen in dieser Pandemie keine Probleme.
Wenn man sich deswegen wie ein Sklave fühlt, dann kann man genauso gegen Sicherheitsgurte im Auto und gegen rote Ampeln demonstrieren.
Ich meinte sicherlich nicht die Maskenpflicht, sondern Berufsverbot, Vernichtung von Existenzen, usw. Die Politik ist im verbieten schnell gewesen, welch weitreichende Folgen das für viele hat, das hat man überhaupt nicht in Betracht gezogen!
Von den Schulen will ich jetzt gar net schreiben. Von Kollateralschäden, wegen der Maßnahmen, wollte man auch lange nix wissen.
Natürlich ist es nicht einfach, solch Krise zu händeln, aber sich noch brüsten, man habe alles richtig gemacht, zeugt auch davon, wie abgehoben und arrogant die Volksvertreter sind.
Unsere Politlandschaft ist durchwachsen von selbstverliebten Darstellern, siehe Spahn, Söder, Lauterbach als Beispiele, die doch gar nimmer merken, wie es auf der Straße zugeht.
 
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Dann geh in die Politik und mach es besser. Jammern, schimpfen kann jeder. Was verändern kostet Mut und Anstrengung. Bist du dazu bereit?
Das ist ein Totschlagargument 😏 Denn, ich zahle Steuern, ergo habe ich auch das Recht, zu kritisieren.
Ich fahre beruflich Taxi, mein Fahrgast zahlt für die Fahrt, ergo darf und sollte er auch kritisieren dürfen, wenn ihm etwas nicht paßt. Gilt für alle Berufsgruppen. Soll dann derjenige, der zurecht etwas beanstandet, diesen Beruf des Beanstandeten tätigen? Nein, dennoch hat man das Recht zu kritisieren 😉
Wenn Kritik immer als Jammern betitelt wird, was manches Mal sicherlich zutrifft, dann läßt man keine Kritik zu, bzw. sie bleibt ungehört. Ich habe versucht meine Meinung darzulegen, und auch zu begründen, man muß sie sicherlich nicht teilen, aber sie als Jammern abzuurteilen halte ich für nicht angebracht.
 
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Das ist ein Totschlagargument 😏 Denn, ich zahle Steuern, ergo habe ich auch das Recht, zu kritisieren.
Ich fahre beruflich Taxi, mein Fahrgast zahlt für die Fahrt, ergo darf und sollte er auch kritisieren dürfen, wenn ihm etwas nicht paßt. Gilt für alle Berufsgruppen. Soll dann derjenige, der zurecht etwas beanstandet, diesen Beruf des Beanstandeten tätigen? Nein, dennoch hat man das Recht zu kritisieren 😉
Wenn Kritik immer als Jammern betitelt wird, was manches Mal sicherlich zutrifft, dann läßt man keine Kritik zu, bzw. sie bleibt ungehört. Ich habe versucht meine Meinung darzulegen, und auch zu begründen, man muß sie sicherlich nicht teilen, aber sie als Jammern abzuurteilen halte ich für nicht angebracht.
Lange Rede, kurzer Sinn: du bist also nicht bereit, selbst anzupacken. Dann müssen die, die es machen, wohl alle Selbstdarsteller und korrupte Schweine sein. Die ganze politische Landschaft.
 

Single1970

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Lange Rede, kurzer Sinn: du bist also nicht bereit, selbst anzupacken. Dann müssen die, die es machen, wohl alle Selbstdarsteller und korrupte Schweine sein. Die ganze politische Landschaft.
Ich war mal in einer Partei. In der UBV. Und da herrschte Vetternwirtschaft. Spielst Du da net mit, hast kaum ne Chance voranzukommen. Mein Chef, samt seiner Frau, waren auch in der Partei. Als dann die Kreistagswahl anstand, meine Chefs waren mehrere Jahre schon in der Partei, wurde ihnen trotzdem auf der Liste vorgesetzt, der gerade erst Mitglied wurde. Das war der Feuerwehrkommandant. Wenn also so schon im Kleinen Gerechtigkeit aussieht, dann kann das im Großen erst recht nicht funzen! Mehr schreibe ich jetzt dazu nimmer. Es ist ein Sumpf, wo vieles einfach nicht so ist, wie es sein sollte.
Noch ein Zitat von Winston Churchill:“ Gib einem Menschen Macht, und Du erkennst seinen wahren Charakter!“
In diesem Satz steckt sehr viel Wahrheit. Leider.
 
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Single1970

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  • #4.426
Wenn es um Einschränkungen in Bezug auf die Verletzlichkeit des Körpers und der Wohnung geht, sind das schon weitreichende Maßnahmen, da darf man ja mal nachfragen, ohne dass da intellektuelle Beweggründe zu vermuten sind. :)
Ich finde hinterfragen generell wichtig. Nickt man alles ab, sagt ja und Amen, ändert sich ja nix. Ist man dann selben Ansicht, wie der Istzustand, andere Meinung, etc, kann man das ja als gut befinden. Ist man aber anderer Ansicht, aus verschiedenen Gründen, sollte man das auch mitteilen dürfen.
Immer um Sachlichkeit bemüht, auch wenn es manches Mal schwer fällt, dann ist es wichtig und auch richtig eigene Sichtweise darzulegen.
Beispiel die AfD. Für mich auch nicht wählbar. Ich gehe jetzt zwar nicht so weit, deren Wähler alle als Nazis und rechtsradikal einzustufen, aus meiner Sicht sind über 90% ihrer Wähler Frustwähler, trotzdem ist diese Partei gefährlich. Weil sie hauptsächlich durch Populismus glänzt, aber auch keine Lösungen parat hat, bzgl gesicherter Rente, steigende Altersarmut, knapper und teurer werdender Wohnraum, soziale Gerechtigkeit, Klimawandel, usw.
 

Maron

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  • #4.427
Immer um Sachlichkeit bemüht, auch wenn es manches Mal schwer fällt, dann ist es wichtig und auch richtig eigene Sichtweise darzulegen.
Beispiel die AfD. Für mich auch nicht wählbar. Ich gehe jetzt zwar nicht so weit, deren Wähler alle als Nazis und rechtsradikal einzustufen, aus meiner Sicht sind über 90% ihrer Wähler Frustwähler, trotzdem ist diese Partei gefährlich. Weil

.. die Köpfe dieser Partei wohl gesinnungsradikal sind.
 
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  • #4.429
Ja. Halte von denen nix. Viel gescheites darf da net erwartet werden 😁

Gehorsam!!!!

"Hat ein Täter mal vor Ihnen seine Schuld bekannt?" "Nur einer"​


„….war Wachmann in Belzec – ein Lager, in dem ausschließlich getötet wurde, eine der größten Sauereien der Nazis. Wir sagten, dass wir wegen Mord und Beihilfe zum Mord in 430.000 Fällen gegen ihn ermitteln und jetzt sein Haus durchsuchen. Aber für ihn und seine Frau war nicht der Vorwurf das größte Problem, sondern dass er gerade sein Bett machen wollte. Und seine Frau fragte, ob sie Mittagessen kochen könne.“

https://www.zeit.de/zeit-magazin/20...gung-juristische-aufarbeitung-nazi-verbrechen
 
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Single1970

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  • #4.430
Ja, Gehorsam.
Wobei ich mir dann die Frage stelle, soviel kannst gar net süffeln, vertrag eh nix 😀, um solchen Kreaturen zu folgen 😁 Warum tun das aber dann doch soviel, zumindest Parteimitglieder?
Den Artikel der Zeit konnte ich jetzt net vollständig lesen, hab da kein +Abo.

☕️Dir mal ne Tasse Kaffee rüberschieb, ist frisch gemacht. Milch und Zucker danebenstell. Bedien Dich @Maron
 
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  • #4.438
Wofür ist eigentlich das PS-Chiffre, und was gehört da rein?
Die PS ID?
 

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  • #4.440
Ich war mal in einer Partei. In der UBV. Und da herrschte Vetternwirtschaft. Spielst Du da net mit, hast kaum ne Chance voranzukommen. Mein Chef, samt seiner Frau, waren auch in der Partei. Als dann die Kreistagswahl anstand, meine Chefs waren mehrere Jahre schon in der Partei, wurde ihnen trotzdem auf der Liste vorgesetzt, der gerade erst Mitglied wurde. Das war der Feuerwehrkommandant. Wenn also so schon im Kleinen Gerechtigkeit aussieht, dann kann das im Großen erst recht nicht funzen! Mehr schreibe ich jetzt dazu nimmer. Es ist ein Sumpf, wo vieles einfach nicht so ist, wie es sein sollte.
Noch ein Zitat von Winston Churchill:“ Gib einem Menschen Macht, und Du erkennst seinen wahren Charakter!“
In diesem Satz steckt sehr viel Wahrheit. Leider.
Tut mir leid für dich. Ich sehe viele Chancen und Möglichkeiten. Ich bin froh, in einem Land zu leben, in dem wir was bewegen und verändern können.
 
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