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Hoppel

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  • #4.203
Wer oder was hindert dich daran?
Ich tue das auch. Erwarte aber nicht, dass die Solidargemeinschaft für all meine persönlichen Gesundheitsvorsorgen zahlt (Sport, gesunde Ernährung...)
Ist kein anderer Ansatz.
Schließt sich nicht gegenseitig aus.
Geht, idealer Weise, Hand-in-Hand.
Ist schon klar, trifft aber nicht was ich sagen will. Nichts (offensichtliches) hindert jemanden sich um seine Gesundheit zu kümmern und trotzdem tun es viele nicht, respektive wenig bzw. tun es noch nicht einmal in böser Absicht nicht und manche scheren sich sowieso nicht drum. Alles gut. Mit dem Gesundheitswesen ist es wie mit der Ernährung, es gibt einen gesellschaftlichen Konsens was als gut und nicht gut angesehen wird und dann rede ich nicht mehr von einer individuellen Entscheidung, sondern von einer Wirkung eines Konsenses auf Bevölkerung. In Gänze richtig muss der Konsens noch lange nicht sein und dann ist es ein individuell hoher Aufwand für sich - nach bestem Wissen und Gewissen - einen mehr oder weniger guten Weg zu finden. Auch alles gut. Nur, ich denke, vieles ist schlicht nicht bekannt und muss aktiv gesucht werden und dann spielen Zufälle immer noch eine nicht unerhebliche Rolle. Und letztlich kann man hier ja schon ganz gut sehen wie das mit der selektiven Wahrnehmung respektive Bestätigungsfehler läuft. Sollte man erst einmal davon ausgehen auch selbst nicht frei davon zu sein.
 
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  • #4.204
Nebenbei gibt es Studien die eine gute Wirkung von ausreichend D3 (+ K2) gegen Coronaerkrankungen belegen.
Kannst Du diese Studien mal nennen?

Mein Wissensstand ist dieser:
Vitamin D: Offenbar kein Einfluss auf Verweildauer im Krankenhaus

Ein weiteres Thema der aktuellen Podcast-Folge ist der therapeutische Einsatz von Vitamin D3, der in deutschen Kliniken nicht mehr per Leitlinie empfohlen wird. Ciesek weist darauf hin, dass zwar bei vielen schwer erkrankten Covid-19-Patienten ein niedriger Vitamin-D-Spiegel zu beobachten ist. "Aber ob da ein Zusammenhang mit der Coronavirus-Infektion besteht, lässt sich zur Zeit nicht eindeutig sagen." Eine aktuelle Studie aus Brasilien zeigt, dass es keine signifikante Veränderung der Verweildauer im Krankenhaus gibt, wenn die Ärzte zuvor eine hohe Dosis an Vitamin D verabreicht hatten. "Diese Daten legen den Schluss nahe, dass nicht jeder von der Gabe von Vitamin D profitieren würde", erklärt die Ärztin von der Uniklinik Frankfurt am Main.

Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/info...-einen-Game-Changer,coronavirusupdate180.html
 
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  • #4.206
zwar bei vielen schwer erkrankten Covid-19-Patienten ein niedriger Vitamin-D-Spiegel zu beobachten ist.
In Anbetracht des Vit-De Defizits in der Bevölkerung zu erwarten und kein Anzeichen dafür, dass Menschen mit niedrigem Vit-D Haushalt eher im Krankenhaus landen.

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Vitamin_D/Vitamin_D_FAQ-Liste.html--> 56% suboptimal oder mangelhaft mit Vit-D versorgt.

2016:
https://edoc.rki.de/handle/176904/2492
 
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Hoppel

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  • #4.207
@evelyn_75 Ja, kann ich, lohnt mir die Zeit nicht, denn das ist das nicht so seltene Beispiel (manchmal auch nur scheinbar) widersprüchlicher Studien.
Es gibt Im Netz eine Database mit allen zugänglichen Studien. Die hat eine gute Suchfunktion, dh man kann sich zu allen möglichen Themen einen Überblick verschaffen. Allerdings nur englisch. Weiß ich zwar in welchen zwei Büchern suchen, dauerte aber auch. Also, wenn ich drüber stolpere und daran denke.
 

Hoppel

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  • #4.208
Naja, ist auch ein Beispiel wie eine Studie aufgezogen wird. Einem erkrankten Menschen eine Dosis D3+K2 zu verpassen ist nicht gleichzusetzen mit einem dauerhaft ausreichenden D3-Spiegel und dessen Wirkung auf das Immunsystem. Auf die Studie würde ich wegen Themaverfehlung wenig geben.
 

fafner

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  • #4.210
Dir ist schon bekannt, daß ein grippaler Infekt wenig mit der Grippe zu tun hat, oder?
Mir ist vor allem bekannt, daß es keine absolut gültigen Aussagen zu so etwas geben kann. Das Immunsystem verschiedener Menschen kann sehr unterschiedlich gut oder schlecht funktionieren. Bei weitem nicht jeder stirbt an einer Influenza, ja noch nicht mal an Ebola.
Exakt so ist es mit diesem Corona. Manche haben Pech, die weitaus meisten merken's nicht mal.
Kann durchaus sein. Es gibt aber auch noch kein Wissen, ob in dem Fall die "Impfung" überhaupt hilft.
Abgesehen davon kann ich reisen, feiern, Konzerte besuchen etc. ohne jeglichen Aufwand.
Das stimmt ja so nicht. Vielerorts wird immer noch 'n Test verlangt, ob nun "geimpft" oder nicht.
Lasset uns Beten und Meditieren meine Brüder.
Das könnte für Dich durchaus noch sinnvoll werden, bei den aktuellen Meldungen zum Impfversagen bei "Delta" aus Israel... :)
"... In der Zwischenzeit sollten verlässliche Daten gesammelt werden und Todesfälle im Zusammenhang mit der Impfung gründlich untersucht werden."
Viel problematischer als Todesfälle wären ja lebenslange Behinderungen. Niemand weiß, wie sich die Virenproteinfragmente, welche die "Geimpften" selber produzieren, mit der Zeit auswirken.
Beispiele für z.B. neuropathogen werdende körpereigene Proteine gibt's ja schon zuhauf. Wenn bei diesem größten Massentest aller Zeiten irgendwas schiefgeht, dann wäre das Thema Impfen für ewig komplett erledigt. Und wer wollte noch seinem Arzt vertrauen, der das empfohlen hatte?
Die Politik geht hier ein völlig absurdes Risiko ein. Weil die Agierenden horrend selbstüberschätzend und allmachtsphantasierend sind. 😒
In der Altersgruppe 60-79 sind von 543.007 gemeldeten Infizierten 27.110 verstorben. Das sind bereits knapp 5%.
In der Altersklasse 80+ sind von 287.662 gemeldeten Infizierten 59.648 verstorben. Das entspricht fast 21%.
Jetzt müßtest Du aber freundlicherweise noch angeben, wieviele aus diesen Altersgruppen so oder so jedes Jahr versterben. Ich hab grad keine Lust, die Zahlen rauszusuchen, kann mir aber gut vorstellen, daß von den Ü80ern jeder fünfte innert eines Jahres verstirbt und von den 60-79-jährigen jeder Zwanzigste. Ob nun mit oder ohne Corona.
 
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  • #4.212
In Anbetracht des Vit-De Defizits in der Bevölkerung zu erwarten und kein Anzeichen dafür, dass Menschen mit niedrigem Vit-D Haushalt eher im Krankenhaus landen.

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Vitamin_D/Vitamin_D_FAQ-Liste.html--> 56% suboptimal oder mangelhaft mit Vit-D versorgt.

2016:
https://edoc.rki.de/handle/176904/2492
Sehe ich genau so.
Mir ist die suboptimale Versorgung bekannt. Ich selber teste regelmäßig meine Werte.
Nur, der Zusammenhang zu Covid, ist für mich noch zu ungeklärt.
Es wäre ja schön, wenn es so wäre, aber, für mich sind da noch zu viele Fragezeichen. Deswegen auch meine Frage an @Hoppel
Und in der ganzen Begeisterung darf man nicht vergessen, es ist ein Hormon. Man sollte es nicht einfach so nehmen, ohne zu wissen, wie es im eigenen Blut aussieht und was die Risiken für einen persönlich sein können.
 
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  • #4.213
Naja, ist auch ein Beispiel wie eine Studie aufgezogen wird. Einem erkrankten Menschen eine Dosis D3+K2 zu verpassen ist nicht gleichzusetzen mit einem dauerhaft ausreichenden D3-Spiegel und dessen Wirkung auf das Immunsystem. Auf die Studie würde ich wegen Themaverfehlung wenig geben.
Naja, es kommt dann eher auf die Fragestellung an, ob das Thema verfehlt ist.
Du hast geschrieben "Nebenbei gibt es Studien die eine gute Wirkung von ausreichend D3 (+ K2) gegen Coronaerkrankungen belegen."
Ausreichend VitaminD kann hier auch bedeuten, dass ein hoher Spiegel innerhalb kürzester Zeit ausreicht. Z.B. nach Infektion.
Ich denke jetzt Du meinst einen über längeren Zeitraum guten Spiegel vor der Erkrankung.

Ich habe Dich so verstanden, dass Du dazu Studien hast. Die würden mich interessieren. Vielleicht fällt Dir noch die Uni ein.
Welches Portal nutzt Du denn für die Studiensuche?
 
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Erin

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  • #4.215
Habe ich was verpasst? Daß die Impfungen gegen Delta nicht so gut wirken, ist ja nicht gerade neu, aber von einem "Impfversagen" habe ich noch nichts gehört.
Du hast nichts verpasst. Die Schwarzmaler hier übertreiben mal wieder masslos:

Studien: Wie gut wirken Corona-Impfstoffe gegen Delta? - ZDFheute
Mit einer vollständigen Corona-Impfung lassen sich laut einer Mitte Juni vorgestellten Studie der britischen Gesundheitsbehörde Public Health England (PHE) schwere Krankheitsverläufe bei der Delta-Variante ebenso wirksam vermeiden wie bei der Alpha-Variante. Zwei Dosen des Wirkstoffs von Biontech/Pfizer verhinderten demnach in 96 Prozent der Fälle eine stationäre Behandlung.
 

tina*

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  • #4.216
Luzi, ich verstehe dich oft nicht :rolleyes:, das scheint auf Gegenseitigkeit zu beruhen. Du hast hier im Thread oft genug deine Geringschätzung alternativer Medizin zum Ausdruck gebracht, da habe ich jetzt auch keine große Lust auf Grundsatzdiskussionen.

Ganzheitsmedizin umfasst Schulmedizin + alternative Heilmethoden, finde ich jetzt nicht so schwer zu verstehen.

Im Rahmen von Corona hat sich die Regierung entschlossen, voll auf Angst- und Panikmache zu setzen und nur Lockdown + Impfung als "Rettung" anzusehen (einseitige Beratung aus meiner Sicht). Die alternativen Mediziner hatten keine Chance (trotz diverser Ansätze), das fand ich nicht sehr demokratisch.

Ansonsten möchte ich - im Gegensatz zu dir - hier nicht missionieren.

Und die "Alternativ-Medizin" verdient halt zusätzlich noch an den Gesunden. Das ist der Unterschied.
Oder sind HeilpraktikerInnen, Homöopathie und Bachblüten kostenlos?
Verstehe ich echt nicht. Für mich gehören die auch zum Gesundheitssystem und daher gilt das für die grundsätzlich genauso. Die "Gelackmeierten" sind ja Hausärzte mit Kassenzulassung, bei denen IGeL Leistungen Proteststürme hervorrufen. Ist aber auch kein Thema für hier.
Dem wird kein "Schulmedizin-Gläubiger" widersprechen. Als "Corona-Leugner" qualifiziert man sich auf andere Weise.
Bei dir vielleicht. Ist aber einigen, die ich kenne, so widerfahren.
Dein Wort in Gottes Ohr (als Agnostikerin vielleicht lieber im Ohr des großen Käsemonds ;)).
Du meinst die Impfpflicht o_O? Zuviel der Ehre ...
Berichtest du dann über deine Covid-Erkrankung und die alternative Behandlung hier? Oder begibst du dich im Falle eines schweren Verlaufes dann doch lieber in die "Fänge" der Schulmedizin?
Ja sicher, ich werde detailliert hier im Forum meine Krankenakte hinterlegen :rolleyes:. Weiß echt nicht, was du für ein Problem hast.
Ich habe keine Angst vor Corona, da besteht für mich bei meinem Lebenswandel kein Anlass. Außerdem vertraue ich meinem Immunsystem. Sollte ich nichtsdestotrotz erste Symptome in der Richtung verspüren, werde ich mich zunächst mal selbst behandeln, und, sollte das nicht ausreichen, den naturheilkundlichen Arzt meines Vertrauens aufsuchen. Der hat keine Fänge. Und nur weil er auch naturheilkundlich behandelt, ist ihm Schulmedizin doch nicht fremd?
 

tina*

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  • #4.217
Viel problematischer als Todesfälle wären ja lebenslange Behinderungen. Niemand weiß, wie sich die Virenproteinfragmente, welche die "Geimpften" selber produzieren, mit der Zeit auswirken.
Beispiele für z.B. neuropathogen werdende körpereigene Proteine gibt's ja schon zuhauf. Wenn bei diesem größten Massentest aller Zeiten irgendwas schiefgeht, dann wäre das Thema Impfen für ewig komplett erledigt. Und wer wollte noch seinem Arzt vertrauen, der das empfohlen hatte?
Die Politik geht hier ein völlig absurdes Risiko ein.
Man wird sehen. Die möglichen Langfristfolgen sehe ich v.a. kritisch in Bezug auf angedachte Impfung von Kindern und Jugendlichen, die haben ja kaum ein Risiko. Nur nur um dem Popanz Herdenimmunität nachzulaufen :oops:.
 

fleurdelis

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  • #4.218
Die Politik geht hier ein völlig absurdes Risiko ein. Weil die Agierenden horrend selbstüberschätzend und allmachtsphantasierend sind.

Söder und Spahn fordern die STIKO dazu auf, "ihre Haltung zur Impfung von Jugendlichen zu überdenken". Den Satz muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, schmeckt umso bitterer. Finde das positiv, dass der Mertens sich gegen diesen politischen Druck öffentlich wehrt.
 
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  • #4.219
Das stimmt ja so nicht. Vielerorts wird immer noch 'n Test verlangt, ob nun "geimpft" oder nicht.
Exakt so ist es. Viele Veranstalter wollen das vermeintliche Risiko nicht eingehen und lassen sich immer noch zusätzlich zum (digitalen) Impfpass einen aktuellen Anti-Gen-Test zeigen, weil letztlich auch Geimpfte/Genesene weiterhin Überträger der Infektion sein können.
 
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Maron

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  • #4.220
die amerikanische Lösung eines Konzerns....

die aktuell ethische Vorgangsweise für die Belegschaft: es besteht durchgehend Maskenpflicht, aus Respekt gegenüber den Ungeimpften

😛😝😜🤪😒
 
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Wolverine

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  • #4.222
Falsch.

Aus deiner NZZ:
"Zudem relativiert der Blick auf weitere Zahlen die Situation in Israel: Der prozentual gesehen enorme Anstieg erklärt sich unter anderem daraus, dass das Land vor dem jüngsten Anstieg fast keine Fälle mehr registrierte und weitgehend zu einem Leben ohne pandemiebedingte Einschränkungen zurückgekehrt war, als die Delta-Variante ihren Eroberungszug antrat. Tatsächlich stecken sich dort laut der «Times» täglich drei Personen von 100 000 mit dem Virus an. Kritisch erkrankt sind in Israel zurzeit weniger als 30 Personen.


Von den Infizierten sind mehr als 50 Prozent Kinder, unter denen auch in Israel bisher nur wenige voll geimpft sind. Von den 10- bis 19-Jährigen haben insgesamt nur 24 Prozent ihre Impfungen erhalten, von den 12- bis 15-Jährigen etwa 10 Prozent. Kinder und Jugendliche bieten der hoch ansteckenden Variante daher ein leichtes Ziel. Unter den Erwachsenen sind hingegen 85 Prozent voll geimpft – wie auch über die Hälfte der neu infizierten Erwachsenen. Wirkt die Impfung also nicht gegen Delta? Doch, sagen die Experten.


Sie halten diese Zahlen weder für überraschend noch für bedenklich. Denn die Impfungen bieten keinen 100-prozentigen Schutz, das weiss man. Ein gewisser Teil der Geimpften kann sich wegen einer ungenügenden Immunreaktion trotz der Impfung infizieren. So schützt die Pfizer/Biontech-Impfung im Vergleich mit Ungeimpften etwa 93 Prozent der doppelt Geimpften vor einer Infektion mit Alpha (der zurzeit noch vorherrschenden Variante) und 88 Prozent vor einer Ansteckung mit Delta. Diese Zahlen beziehen sich jeweils auf das Risiko, sich symptomatisch zu infizieren. Deshalb sei in Israel, wo der weitaus grösste Teil der Erwachsenen geimpft ist, ein gewisser Anteil Infektionen auch bei geimpften Personen zu erwarten, erklären die Fachleute."


Naja. Lesen und Verstehen sind wohl zwei Paar Schuhe. Ach fafner.....
 
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Maron

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Maron

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  • #4.224
„Gerade eben haben wir uns mit Delta beschäftigt, da gilt das Interesse der WHO jetzt der Variante Lambda, die zuerst in Peru nachgewiesen wurde und mittlerweile in Europa angekommen sein soll. Sie gilt als “Variante von Interesse”, so heißt das im WHO-Deutsch, also noch nicht als “besorgniserregend”, so wird erst die nächste Stufe genannt.“
 

Wolverine

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  • #4.225
„Gerade eben haben wir uns mit Delta beschäftigt, da gilt das Interesse der WHO jetzt der Variante Lambda, die zuerst in Peru nachgewiesen wurde und mittlerweile in Europa angekommen sein soll. Sie gilt als “Variante von Interesse”, so heißt das im WHO-Deutsch, also noch nicht als “besorgniserregend”, so wird erst die nächste Stufe genannt.“
Hab ich heute auch davon gelesen. Die vorhandenen Impfstoffe zeigen sich auch bei dieser Variante zuverlässig. 👍
 

Luzi100

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  • #4.227
Im Rahmen von Corona hat sich die Regierung entschlossen, voll auf Angst- und Panikmache zu setzen und nur Lockdown + Impfung als "Rettung" anzusehen (einseitige Beratung aus meiner Sicht).
Nicht "die Regierung", sondern die ganze Welt.
Keine einseitige Beratung also.
Die alternativen Mediziner hatten keine Chance (trotz diverser Ansätze
Woher nimmst du die Information, dass diese nicht gehört wurden und keine Chance hatten?
Ich vermute, sie wurde sehr wohl gehört, aber für nicht hilfreich befunden.
Welche "alternativen" Ansätze wären das denn gewesen?

Außerdem steht es dir doch frei, auf wen du hörst?

Demokratische Entscheidungsprozesse bei einer Pandemie? Da geht es um schnelles und konsequentes Handeln und Entscheidungen aufgrund von fachkundiger Beratung (keine Naturheilkundler, sondern Epidemiologen und Virologen).
Ich habe überhaupt nichts gegen die "Alternativen", solange diese die Grenzen ihres Handelns und ihres Wissens anerkennen und nicht erwarten, dass ihre Dienste von der Solidargemeinschaft bezahlt werden.
Warum nicht? Genau darum geht es doch: die sogenannte "alternative" Medizin oder Naturheilkunde oder was auch immer darunter fällt verkaufen sich halt gerne als die "Guten", weil sie ja nicht so geldgierig sind wie die böse Schulmedizin, Apparatemedizin und Pharmaindustrie.
Das bestreite ich halt.

Du meinst die Impfpflicht o_O? Zuviel der Ehre ...
Die ist eben überhaupt nicht nötig. Wenn bald alle geimpft sind, die das wollen oder die besonders geschützt werden müssen, werden die Maßnahmen gelockert oder aufgehoben und alle Nichtgeimpften infizieren sich automatisch.

Wenn diese dann den Naturheilkundler ihres Vertrauens aufsuchen, finde ich das völlig in Ordnung.
Falls diese dann trotz tollem Immunsystem aber doch am Beatmungsgerät landen, verlassen sie sich halt doch wieder auf die Solidargemeinschaft und die ganzen Geimpften, weil sie ohne die vorsorgliche Impfung der anderen vermutlich kein Beatmungsgerät und keinen Intensivplatz mehr bekommen hätten.

Heute in der SZ genau zu diesem Thema:
https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-maas-deutschland-lockerungen-1.5343387
 

Luzi100

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  • #4.228
@tina*
Ein Missverständnis würde ich gerne noch ausräumen: ich habe überhaupt nichts gegen Naturheilkunde. Ich habe mich von Akkupunktur überzeugen lassen und war auch schon bei der Heilpraktikerin.
Nur wird gerade hier in Deutschland immer wieder enormer Schaden durch Naturheil-Quacksalber angerichtet, weil Heilpraktiker nach deutschem Recht sehr weitreichende Eingriffe vornehmen können, wie dies sonst nirgendwo in Europa möglich ist.
Ich kenne selbst einen Fall einer jungen Frau im Bekanntenkreis, die an Brustkrebs gestorben ist, weil ihr Heilpraktiker sie zu lange "alternativ" behandelt hat.

Was mir persönlich bei vielen Anhängern der "Ganzheitlichen Medizin" auf den Zeiger geht (ich spreche von Beispielen aus meinem Bekanntenkreis), ist einerseits diese Haltung der Überlegenheit: weil man ja mehr Wissen und Einblick in die Zusammenhänge hat, weil man nicht blind und naiv den Institutionen oder wem auch immer glaubt (außer den eigenen Heilern natürlich!).
Dort wird nicht missioniert, sondern Überlegenheit demonstriert.

Und diese Selbstwahrnehmung als der bessere Mensch, weil.. keine Ahnung.. höhere Bewusstseinsstufe? Einklang mit der Natur?
Also das würde nie einer so behaupten! Aber die Haltung ist zu spüren.

Meiner Meinung nach ist die Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen weil man Angst vor den Nebenwirkungen hat verständlich und legitim. Aber dann gebt halt bitte zu, dass das schlicht Egoismus ist.
Macht doch nix? Ist erlaubt, und ihr müsst euch höchstens in einem anonymen Forum dafür kritisieren lassen?
 

Maron

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  • #4.230
Der politische Philosoph Precht meint, dass es Sozialjahre für deutsche Mitbürger geben soll. Einmal in der Pubertät und zu Beginn der Rente. Um Fürsorge für das Allgemeinwohl zu üben. In A sind soziale Institutionen selber vernachlässigt, das würde dann m.E. eher zum gegenteiligen Effekt führen. Der unfürsorgliche Staat möchte den Bürgern Fürsorge erlernen lassen. Spannende Ideale. 🧜‍♀️🧜‍♂️
 
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