Meira

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  • #61
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

@ Heike
Was ist guter Geschmack? Und warum sollte ich vor den ANDEREN fliehen?
 

Stina

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  • #62
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Zitat von Heike:
... sondern weshalb ein gewisser Hang zur Übertreibung der SportlichkeitsANGABEN besteht. .

Ich glaube, dass es sich hier nicht immer um "bösartige" Übertreibungen handelt, sondern um Wunschdenken im Sinne von "nehme ich mir jeden Tag vor, aber...". Ausreden findet man ausreichend, wenn man möchte!
 
W

winzling_geloescht

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  • #64
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Also ich find ja so multifunktionale Sportbekleidung bei Männern eh viel wichtiger als bei Frauen:

http://www.funny-games.biz/pictures/836-bicycle-team.html

Möglicherweise aufkommende Fluchtgedanken können ganz sicher mit Hilfe der empathischen Forianer bewältigt werden. In diesem Sinne allen einen, in welcher Form auch immer, sportlichen Sonntag.
 

LunaLuna

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  • #66
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Bei dem Fo_to kann ich nur sagen: ich mag Boxershorts...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

nuit

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  • #67
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

winzling, ein hoch auf die helme, ein wahrer blickfang. ;)

chris, wenn mehrere sportarten im profil angeführt werden, bedeutet das ja nicht, dass alle mehrmals die woche ausgeübt werden. ein berg, ein riff, schnee oder eine welle ist meist wochentags bzw. saisonal bedingt ja nicht so schnell zur hand :).
ich war ja hingegen überrascht, dass man mit 2 bis 3mal fitnesscenter pro woche bei ps schon als recht sportlich gilt (3 balken). so hätte ich mich selbst nicht beschrieben, nachdem es für mich ungefähr so emotional besetzt ist wie zähneputzen.
 

Marvin

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  • #68
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Ohh Sh** - ich bin bei einer Sport Profil Diskussion bei einem Date mal gefragt worden, ob ich beim Radfahren 'funktionale Kleidung' tragen würde. Ich habe die Frage damals so verstanden, ob ich nicht alle Latten am Zaun habe - die Interpretation ist dann wohl richtig.
 

Satjamira

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  • #69
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Hallo again,

mir sind aallzu Sportversessene irgendwie suspekt. Es geschieht ganz offensichtich eine Adrenali Ausschüttung weil man eine Leistung erbringt oder ein Ziel erreichen will. Längerfristig ist es kontraproduktiv, wenn kein Ausgleich dafür gefunden wird.

Es gibt inzwischen eine richtige Wissenschaft über sportlich-gesund und sportlich-kontraproduktiv auch für Laien und das hat teilweise auch mit dem Outfit zu tun. - Die Frage ist will man für den Film entdeckt werden beim daherjoggen oder will man sich wohlfühlen in den Klamotten?

Zu den Stockwanderern ist zu sagen, dass die Bewegung wenn sie optimal ausgeführt ist es wirklich gesund ist, weil der ganze Körper sich bewegt. Die Leute die nur Klackklack machen oder die Dinger dann noch irgendwie hinter sich her ziehen, das wirkt allerdings lächerlich, auch für mich.
Ich nutze sie selten, doch beim AufwärtsMarsch wirken sie entlastend auf Knie und Hüftgelenke, weil das Gewicht auch auf die Arme verlagert wird und dasselbe gilt abwärts. Die Knie danken es uns.
Habt ihr schon Läufer gesehen, die mit steif angewinkelten Ellenbogen sich vorwärtskämpfen, der Oberkörper kaum eine Bewegung macht, oder die so hart auftreten, dass man die Knie ächzen hören kann. Der Chiropraktiker wird die bald auf dem Schragen haben.
 

Satjamira

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  • #70
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Zitat von Bruce:
Chris hat zwei Hunde, und wendet rund 20 Stunden Zeit für sein Hobby auf.
Auf soviel Zeit käme ich wahrscheinlich erst dann, wenn ich zweimal täglich Sport treiben würde, und mein Sport-Pensum verdreifachen würde.


So gesehen "schreckt" mich jetzt eher eine Person mit Haustieren ab, als eine die alle Bälklein in PS angekreuzt hat.

Bruce, es gibt noch andere Haustiere als solche mit denen man Gassi gehen muss und die benötigen manchmal weniger andere genauso wie Kinder Aufmerksamkeit, Eine klarere Differenzierung würde ich dir da schon mal empfehlen.
 

Nettmann

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  • #71
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Zitat von Satjamira:
...
Zu den Stockwanderern ist zu sagen, dass die Bewegung wenn sie optimal ausgeführt ist es wirklich gesund ist, weil der ganze Körper sich bewegt. Die Leute die nur Klackklack machen oder die Dinger dann noch irgendwie hinter sich her ziehen, das wirkt allerdings lächerlich, auch für mich.
Ich nutze sie selten, doch beim AufwärtsMarsch wirken sie entlastend auf Knie und Hüftgelenke, weil das Gewicht auch auf die Arme verlagert wird und dasselbe gilt abwärts. Die Knie danken es uns.
...
@Satjamira
Ich muss jetzt mal grinsen. Eventuell hast du mich da falsch verstanden. Ich selbst nutze auch Stöcke, wen ich es dem Weg entsprechend für sinnvoll halte. Dazu gehören in den Bergen Auf- und Abstiegspassagen dazu. Welch eine Wohltat, nicht das gesamte Gewicht bei einem Abstieg nur auf die Knie zu bringen...
Nutz ich die Dinger nicht, kann ich mir am nächsten Tag die Knie nur noch mit wenig Freude belasten.
Mir ging es um die Flachlandbewegung im "Standgasbetrieb" (ca. 2 km/h) und Nordic Walking Stöcke...

Nettmann
 

Bruce

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  • #73
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Das ist mir klar. Deshalb habe ich "abschrecken" auch in Anführungszeichen gesetzt.

Genau gleich ist es doch mit der Angabe "Mehrmals pro Woche" bei Sport im Profil. Mehrmals pro Woche erreicht man schon, wenn man zweimal eine halbe Stunde zuhause Gymnastik macht.

Zitat von Satjamira:
Bruce, es gibt noch andere Haustiere als solche mit denen man Gassi gehen muss und die benötigen manchmal weniger andere genauso wie Kinder Aufmerksamkeit, Eine klarere Differenzierung würde ich dir da schon mal empfehlen.
 

GLÜCKLICH

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  • #74
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Zitat von nuit:
ich war ja hingegen überrascht, dass man mit 2 bis 3mal fitnesscenter pro woche bei ps schon als recht sportlich gilt (3 balken).
noch besser: ich betreibe keinerlei Sport. Das hatte ich im Profil angegeben. Nur, direkt danach kam die Frage nach der Häufigkeit, logischerweise habe ich täglich angekreuzt.
Irgendwann ist mir aufgefallen, daß alle Balken in diesem Bereich meines Profils dunkel waren - ich habe den Eintrag schnellstens bereinigt. Auch ohne Sport bin ich kerngesund und fühle mich glänzend, Gewicht und BMI sind im Normalbereich, ich bin fit und beweglich. Selbstverständlich erledige ich alles im Umkreis bis etwa 1500/2000 m zu Fuß und benutze für vier bis fünf Etagen keinen Lift.
 
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  • #75
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Was außer Dir kein Profilbesucher weiß und weiterklicken könnte, da er eine schlappe und unfitte Couchpotatoe dahinter vermuten könnte.
 

LunaLuna

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  • #76
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Zitat von GLÜCKLICH:
noch besser: ich betreibe keinerlei Sport. Das hatte ich im Profil angegeben. Nur, direkt danach kam die Frage nach der Häufigkeit, logischerweise habe ich täglich angekreuzt.
Großartig! :))))
Man darf nicht immer logisch denken. Das ist mir schon öfters mal aufgefallen.
 

Satjamira

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  • #77
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Zitat von Nettmann:
@Satjamira
Ich muss jetzt mal grinsen. Eventuell hast du mich da falsch verstanden. Ich selbst nutze auch Stöcke, wen ich es dem Weg entsprechend für sinnvoll halte. Dazu gehören in den Bergen Auf- und Abstiegspassagen dazu. Welch eine Wohltat, nicht das gesamte Gewicht bei einem Abstieg nur auf die Knie zu bringen...
Nutz ich die Dinger nicht, kann ich mir am nächsten Tag die Knie nur noch mit wenig Freude belasten.
Mir ging es um die Flachlandbewegung im "Standgasbetrieb" (ca. 2 km/h) und Nordic Walking Stöcke...

Nettmann

Ja, dann habe ich deine Aussage total falsch verstanden :) .
 

Satjamira

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  • #78
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Zitat von GLÜCKLICH:
noch besser: ich betreibe keinerlei Sport. Das hatte ich im Profil angegeben. Nur, direkt danach kam die Frage nach der Häufigkeit, logischerweise habe ich täglich angekreuzt.
Irgendwann ist mir aufgefallen, daß alle Balken in diesem Bereich meines Profils dunkel waren - ich habe den Eintrag schnellstens bereinigt. Auch ohne Sport bin ich kerngesund und fühle mich glänzend, Gewicht und BMI sind im Normalbereich, ich bin fit und beweglich. Selbstverständlich erledige ich alles im Umkreis bis etwa 1500/2000 m zu Fuß und benutze für vier bis fünf Etagen keinen Lift.

Na siehst du die haben dich durchschaut und dich daran erinnert, du betreibst eben "integrierten" Sport... grins
 

t.b.d.

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  • #79
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Zitat von scoobyduuhh:
..um an diesen BMI zu kommen, müsste ich bei 1,68m 69kg wiegen und wäre schlicht und einfach FETT. Genau das unterscheidet Sportler und Nichtsportler - z.B. die Ansicht, welches Gewicht normal ist und welches nicht mehr :)
Denn dieser BMI wäre nur noch bei einem Sportler wie Klitschko ansehnlich.

Der BMI sagt lediglich etwas darüber aus, wie sich die Körperhöhe zum Körpergewicht verhält.
Der BMI enthält keinerlei Angaben darüber, wie sich das Gewicht zusammensetzt oder wie es verteilt ist.
Als informierter Sportler weiß man so etwas eigentlich.

By the Way: Der BMI von Wladimir Klitschko liegt über 28.
 

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  • #80
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Hallo,

ich habe den Eindruck, dass sich hier vor allem die vermeintlich nicht so sportlichen Leute gegenseitig etwas Positives schreiben, z.B. dass täglich zwei Stunden mit dem Hund doch schon sehr sportlich seien etc.

Meiner Meinung nach ist hier die Blickrichtung ausschlaggebend. Ich für meinen Teil gehe zweimal die Woche ins Fitnesstudio (Geräte und Spinning) und 1 x die Woche Basketball. So, das sind dreimal die Woche Sport.

Diverse Bekannte sagen mir, dass ich mit meinem "Sportwahn" ja überhaupt keine Zeit mehr für andere Dinge hätte. Andere Freunde, die z.B. Triathlon-Wettkämpfe bestreiten und 5 Mal die Woche trainieren haben für meine sportlichen Aktivitäten nur ein müdes Lächeln übrig.

Ich habe bei PS schon mal eine Dame getroffen, die ca. 10 Sportarten angab, jedoch auch 2 schulpflichtige Kinder hatte. Ich fragte sie, wann sie denn diese ganzen Sachen ausübe. Sie sagte mir, dass sie die meisten Sportarten gar nicht mehr praktiziere, mangels Zeit. Die Dame hat also ALLES, was sie irgendwann einmal gemacht hatte, angegeben. Ist für mich nicht so ganz nachvollziehbar, da man ja ein aktuelles Profil der gegenwärtigen Situation der betreffenden Person erwarten würde.

Ich denke, dass die Häufigkeit hier einen höheren Stellenwert hat, als die einzelnen Sportarten. Wer 3-4 Mal die Woche Sport macht, räumt dieser Freizeitbeschäftigung einen relativ hohen Stellenwert im Leben ein. Bei so jemanden sollte sich jemand, der "nur" täglich mit seinem Hund spazierengeht, fragen, ob er damit umgehen kann, dass der potenzielle Partner an 3-4 Abenden in der Woche später nach Hause kommt oder am WE eventuell auch noch der eine oder andere Termin hinzukommt.

Und er sollte sich überlegen, ob er sich vorstellen kann, vielleicht in die eine oder andere Sportart einzusteigen, um einfach mehr Zeit miteinander verbringen zu können.

Den sportbegeisterten Partner dazu zu bewegen, die eine oder andere Aktivität mit etwas weniger Intensität zu betreiben oder gar ganz aufzugeben, könnte ungleich schwieriger werden.

Aber das ist Verhandlungssache und kommt selbstverständlich auf die Kompromissbereitschaft der beiden Menschen an.
 
G

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  • #82
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Hallo liebe Leute,

oioioi, hier geht's ja hoch her! Eigentlich war das gar nicht die Intention des Threads, sondern, wie Heike so schön geschrieben hat (jetzt hast Du ja schon zwei gut bei mir :)), vielmehr:

Zitat von Heike:
Eigentlich gehts hier ja auch nicht so sehr darum, ob Börsianer übertrieben viel Sport ausüben, sondern weshalb ein gewisser Hang zur Übertreibung der SportlichkeitsANGABEN besteht. Übertriebenheit von Sport und Übertreibung in den ANGABEN ist ja zweierlei. Oder fasse nur ich das als Thema auf?

Vorausgeschaltet ist dem natürlich die Frage, ob wirklich bei den Angaben geschummelt wird oder, was ich ja auch als offenes Ergebnis im Raum habe stehen lassen, die allgemeine Sportlichkeit meines Bekanntenkreises zu wünschen lässt oder meine Interpretation von Sport einfach zu eng ist.

Dazu mal ein kleines Beispiel:

Mir ist ein Profil vorgeschlagen worden, bei dem hinsichtlich der Häufigkeit "mehrmals pro Woche" angegeben wurde, in dem Bereich "Freizeit & Sport" wurden die Angaben Tennis, Wandern/Trekking, Skifahren und Gymnastik/Yoga getätigt. Das stellt für mich den Kausalitätszusammenhang her, dass es sich um eine sportliche, aktive Frau handelt, die gerne anstrengende Sportarten betreibt. Warum auch immer ist mir eigentlich egal, ein Urteil hierüber steht mir nicht zu, aber der naheliegendste Grund dürfte einfach sein, dass ihr das Spaß macht. ;-) Beim Durchblättern meiner Partnervorschläge ist jedoch mindestens jedes zweite Profil dem Erwähnten hinsichtlich der Sportangaben mit einzelnen Abweichungen (z.B. Badminton statt Tennis) sehr ähnlich.

In diesem Zusammenhang kommt jetzt der für mich interessante Teil, und da will ich mal Benutzer zitieren:

Zitat von Benutzer:
Hallo,
Ich habe bei PS schon mal eine Dame getroffen, die ca. 10 Sportarten angab, jedoch auch 2 schulpflichtige Kinder hatte. Ich fragte sie, wann sie denn diese ganzen Sachen ausübe. Sie sagte mir, dass sie die meisten Sportarten gar nicht mehr praktiziere, mangels Zeit. Die Dame hat also ALLES, was sie irgendwann einmal gemacht hatte, angegeben. Ist für mich nicht so ganz nachvollziehbar, da man ja ein aktuelles Profil der gegenwärtigen Situation der betreffenden Person erwarten würde.

Also gibt es auch Leute, die bei diesen Angaben schummeln, was mich jetzt nicht wirklich verwundert, geschummelt wird ja überall. Wie bereits in meinem Eingangspost geschildert bin ich aber eher faul/desinteressiert hinsichtlich solcher Sportarten, mit Ausnahme von der Angabe Wandern/Trekking, mach' ich im Sommer mit den Hunden ja auch gerne. Auf jeden Fall schreckt mich diese angegebene Masse an Sport halt irgendwie ab, weil ich der festen Überzeugung bin, dass sich in manchen Bereichen halt Gleich und Gleich lieber gesellt, als dass Gegensätze sich anziehen. Ist ja auch klar, dass manchen Frauen meine Hunde und die darin investierte Zeit aufstoßen, aber dem ist halt so, dafür gibt's ja unterschiedliche Geschmäcker. Jedenfalls führt diese Schummelei dazu, dass wohl auch Profile aufgrund vermeintlicher Sportlichkeit von mir geistig ausgesiebt werden, obwohl die dahinterstehende Person gar nicht so sportlich ist, wie sie tut.

Und da schließt sich der Kreis, zugespitzt formuliert: schließt der überwiegende Teil der Parshipper unsportliche/weniger sportbegeisterte Menschen aus, sodass ein unbewusster Zwang zum Schummeln entsteht, gibt es neben mir Menschen, die aufgrund solcher Sportangaben andere Profile aussieben oder ist es derart unterschwellig akzeptiert, gerade bei dem Thema so massiv zu schummeln bzw. damit großzügig zu hantieren, dass die meisten mit dem Thema Sport eben- sportlich umgehen? :)

LG
Chris
 
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  • #83
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Chris, es kann auch sein, dass jemand sehr viele Sportarten angibt, um nur darauf hinzuweisen, dass er grundsätzlich dazu bereit und in der Lage wäre, als Angebot an einen möglichen Partner. Dass jemand zum Beispiel zwar zehn Jahre nicht mehr Tennis gespielt hat, aber sich vorstellen könnte, wieder damit anzufangen. Bei mir war es mal mit Tanzen und mal mit Radfahren so - mit dem einen war das eine möglich, bei dem anderen dafür das andere.

Die Frage, ob Angaben jetzt Schummelei sind, um sich interessant zu machen, mögliche Angebote zum thematischen "andocken" oder geforderte Realität und Anspruch an den anderen - das weiß man bei etlichen Profilangaben nicht.

Wenn bei jemandem steht "2 Kinder" weißt du auch nicht, ob die Kinder im Kindergartenalter und ständig anwesend, Teenies mit viel Abwesenheit oder komplett aus dem Haus sind.

Unerfahrene und manchmal auch verbohrte Menschen legen beim Profillesen manchmal sehr harte Maßstäbe an, sind überzeugt, dass ihre Auslegung der Daten richtig ist und klicken schnell weg. Das ist so und lässt sich auch nicht ändern.

Andere gehen gelassener daran und fragen erst mal nach, wie bestimmte Dinge gemeint sind. Da erfährt man dann sehr oft, dass es ganz überraschende Hintergründe gibt.
 

t.b.d.

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  • #84
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Evtl. sollten die wahrhaft Sportbegeisterten einfach angeben, welches Sportabzeichen sie erworben haben. Hier ist der Leistungskatalog: http://www.deutsches-sportabzeichen.de/fileadmin/Bilder_allgemein/sportabzeichen/Reformprozess/Sportabzeichen_PosterA3_Zielerfuellung_Erwachsene_V3_R-1.pdf

Merkwürdig nur, dass Frauen meiner Altersgruppe sich für den 10km Lauf um das goldene Abzeichen 71:40min Zeit lassen dürfen, während man mir "nur" 60:10min zugesteht. Oder anders gefragt: Warum bekommt eine 20-jährige Frau für Gold auf 10km immer noch 50s mehr Zeit als ein 64-jähriger Mann? Sind Frauen etwa so viel unsportlicher als Männer?
 

Heike

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  • #85
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Zitat von t.b.d.:
Merkwürdig nur, dass Frauen meiner Altersgruppe sich für den 10km Lauf um das goldene Abzeichen 71:40min Zeit lassen dürfen, während man mir "nur" 60:10min zugesteht. Oder anders gefragt: Warum bekommt eine 20-jährige Frau für Gold auf 10km immer noch 50s mehr Zeit als ein 64-jähriger Mann? Sind Frauen etwa so viel unsportlicher als Männer?

Na, du weißt doch. Männer sind in mancher Hinsicht körperlich leistungsfähiger. Besonders in Hinsichten, die sich in meßbaren sportlichen Leistungen abbilden. Das hat seine Wurzeln, wie wir inzwischen wissen, in der Steinzeit, weil die Männer gejagt haben und die Frauen nur an der Feuerstelle saßen.
Insofern ist Sport eine klare Männerdomäne.
Interessant finde ich, daß dieser Gesichtspunkt hier nicht vorkommt. Bei anderne Fragen, wie etwa dem beliebten Bezahlthema, kommen sofort die Geschlechterrollenunterschiede. Beim Sport nicht. Also sie kommen oder kämen, wenn es um bewältigbare Hantelgewichte oder eben Zeiten beim 10km Lauf geht. Aber bei der Frage, ob überhaupt Sport oder nicht, kommen sie nicht.
Warum ist hier Emanzipation offenbar so selbstverständnlich? Weshalb werden die ganzen sporttreibenden Frauen nicht als Emanzen bezeichnet, anders als beispielsweise Frauen, die ihren Kaffee selbst zahlen? Warum werden im Ausmaß der Sportangaben offenbar keine Geschlechtsunterschiede deutlich? Weshalb glaubt offenbar kaum eine Frau, daß starkes Sporttreiben als unattraktiv angesehen werden könnte, und zwar nicht wegen Zeitbedarf oder was hier sonst immer so kommt, sondern weil Sport Männerdomäne und einfach unweiblich ist? Warum lese ich hier so oft "Ich habe das Recht auf einen sportlichen Mann, weil ich treibe ja selbst auch viel Sport!" und nie "Ich habe das Recht auf einen Mann mit Körbchengröße C, denn die habe ich selbst ja auch zu bieten!"?
(Das sind, bei aller Zuspitzung, übrigens ernsthaft gemeinte Fragen!)
 

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  • #86
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Zitat von ChrisRostock:
......
weil ich der festen Überzeugung bin, dass sich in manchen Bereichen halt Gleich und Gleich lieber gesellt, als dass Gegensätze sich anziehen.

Und hier muss ich dir absolut Recht geben. Habe ausschließlich derartige Erfahrungen gemacht. Leider aktuell wieder. Habe meinen Verstand ausnahmsweise mal ausgeblendet und lediglich auf mein Herz gehört. Die Dame hatte mit Sport NICHTS am Hut.

Und dann wird es schwer, jemanden, der sein ganzes Leben noch keinen Sport getrieben hat, an eine Sportart heranzuführen, und sei es "nur" Walking etc. Selbstverständlich kann es diesbezüglich kleine Annäherungen geben (z.B. Einschränkung der eigenen Aktivitäten). Aber das auch nur in einem gewissen Maße. Ich bin mit Sport großgeworden und "kann nicht ohne".

Mein Fazit ist deshalb, gerade was diese Angabe betrifft, doch besser grundehrlich zu sein und vielleicht auf den einen oder anderen "Stern" bei den Angaben zu verzichten, wenn doch eher unregelmäßig und nur mit mäßiger Begeisterung einer Aktivität nachgegangen wird.

Es könnte ansonsten kleine oder größere Enttäuschungen auf der Gegenseite geben, wenn sich der oder die vermeintliche "Sportskanone" doch nur als "Luftgewehr" herausstellt.
 

t.b.d.

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  • #87
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Zitat von Heike:
Na, du weißt doch. Männer sind in mancher Hinsicht körperlich leistungsfähiger. Besonders in Hinsichten, die sich in meßbaren sportlichen Leistungen abbilden. Das hat seine Wurzeln, wie wir inzwischen wissen, in der Steinzeit, weil die Männer gejagt haben und die Frauen nur an der Feuerstelle saßen.

Also ich mag ja so steinzeitlich evolutionär bedingtes Sitzfleisch eh ganz gern und kalte Füße sind immerhin ein willkommener Vorwand, körperlich in Kontakt zu treten. Von daher alles gut. ;-)
In mir hallt aber immer noch ein gewisser Ich-bin-so-toll-weil-ich-so-sportlich-und-schlank-bin-und-die-Männer-sind-alle-so-fett-und-so-unsportlich,-darum-finde-ich-keinen,-der-mit-mir-mithalten-kann-Klang nach. Da juckt es mich manchmal und ich möchte diese Vorurteile am liebsten mythbusten. Wenn das außer der Befriedigung meiner eigenen Eitelkeit noch irgendeinen sittlichen Nährwert hätte, den man als "wahren Grund" für die Angeberei vorschützen könnte, würde ich es sogar tun. Ansonsten, wen es interessiert, der kann ja z.B. mal an einem Laufevent teilnehmen und sich die Ergebnislisten aufmerksam anschauen.



Zitat von Heike:
Warum ist hier Emanzipation offenbar so selbstverständnlich? Weshalb werden die ganzen sporttreibenden Frauen nicht als Emanzen bezeichnet, anders als beispielsweise Frauen, die ihren Kaffee selbst zahlen?


Möglicherweise, weil man zwar anscheinend auf dem richtigen Wege ist, aber letztlich doch noch ein Stück des Weges zu gehen ist. Wobei man auch beim Bezahlthema sieht, dass da sowohl auf weiblicher als auch auf männlicher Seite verschiedene individuelle Ansichten anzutreffen sind.



Zitat von Heike:
Warum werden im Ausmaß der Sportangaben offenbar keine Geschlechtsunterschiede deutlich? Weshalb glaubt offenbar kaum eine Frau, daß starkes Sporttreiben als unattraktiv angesehen werden könnte, und zwar nicht wegen Zeitbedarf oder was hier sonst immer so kommt, sondern weil Sport Männerdomäne und einfach unweiblich ist? Warum lese ich hier so oft "Ich habe das Recht auf einen sportlichen Mann, weil ich treibe ja selbst auch viel Sport!" und nie "Ich habe das Recht auf einen Mann mit Körbchengröße C, denn die habe ich selbst ja auch zu bieten!"?


Ich erinnere mich da an einen Tread in dem es um Männer ging, in deren Profil Fotos mit Motorrad abgebildet waren bzw. das Hobby Motorrad eine Rolle spielte. Da war dann in manchen Kommentaren gleich mal vom Peter-Pan-Syndrom die Rede und das jemand der so ein Hobby hat und dafür auch noch Zeit aufwendet, der hätte ja eh keine Zeit für eine Beziehung. Klar, der Tag hat auch für Leute mit Hobbies nur 24 Stunden. Dabei ist doch aber völlig egal, ob man nun soundso oft und soundso lange Sport treibt oder Playstation spielt oder Motorrad fährt. Nur dass Sport treiben irgendwie so eine Art Heiligenschein zu haben scheint. Auch der ließe sich relativieren, wenn man mal ein paar Wochenenden in der Notaufnahme der nächsten Unfallklinik verbringt. Da könnte man genauso genüsslich drauf herum reiten wie andere auf dem BMI Thema und sogar lustige Wortspiele mit Heiligenschein und Scheinheiligkeit kreieren.
Apropos: "Ich habe das Recht auf einen Mann mit Körbchengröße C, denn die habe ich selbst ja auch zu bieten!"?
Da soll ja mal einer ertrunken sein, der so versessen darauf war, jemanden zu finden, der genauso war wie er selbst, dass er sein Spiegelbild im Wasser in die Arme schließen wollte. ;-)
 

Heike

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  • #88
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Zitat von t.b.d.:
Also ich mag ja so steinzeitlich evolutionär bedingtes Sitzfleisch eh ganz gern und kalte Füße sind immerhin ein willkommener Vorwand, körperlich in Kontakt zu treten. Von daher alles gut. ;-)
Stimmt, hatte ich vergessen, daß männliche Fürsorge typischerweise eher Vorwand als wirkliche Fürsorge ist. Da könnte man dann wieder Fragen, was einem mehr wert ist: Authentizität oder warme Füße. :)

Möglicherweise, weil man zwar anscheinend auf dem richtigen Wege ist, aber letztlich doch noch ein Stück des Weges zu gehen ist. Wobei man auch beim Bezahlthema sieht, dass da sowohl auf weiblicher als auch auf männlicher Seite verschiedene individuelle Ansichten anzutreffen sind.
Ja, das ohnehin. Ich fand nur auffällig, daß in diesem Thread, so weit ich es mitbekommen habe, die Unterscheidung männlich/weiblich so überhaupt keine Rolle gespielt hat, während das sonst in den meisten Threads ganz anders ist, auch wenn die noch so wenig mit dem Geschlechterthema zu tun haben.
Dabei eignet es sich doch wirklich gut. Nicht nur wegen steinzeitlichen Jagens. Sondern auch dieser britisch-universitäre Club- und Sports- und Wettkampfgeist. Also bei der (Neu)ERfindung des Sports war das schon recht eindeutig ne männliche Sache. Und die Gleichberechtigung ist da eigentlich gemessen an anderen Bereichen zurück. Also auf offizieller Seite und im Spitzensport, was Zuschauerattraktvität, Fördergelder, Olympischwerden usw. anlangt.

Schöne Diskussionen sind auch, auf so etwas hast du ja in deinem Post vielleicht auch angespielt, weshalb es eigentlich eigene Frauenligen gibt, aber beispielsweise keine Männerbasketballliga für Spieler unter 170cm Körperlänge. Und bestimmt sich "Sportlichkeit" eigentlich relativ zu den genetischen Anlagen oder allein durch das Zeitpensum der Trainingseinheiten?

Ne, was ich sagen will, weshalb eben, sofern hier ein bißchen über Sporttreibende gelästert wird, das so wenig geschlechtsspezifisch getan wird. Also Frauen könnte da noch schlechter wegkommen, eben weil Sport ja eigentlich was total männliches ist. Sporttreibende Frauen könnten wahlweise als Mannsweiber, frigid, verhärmte Fitnesshaken oder was auch immer bezeichnet werden. Werden sie hier im Thread aber nicht. Während in anderen Threads sich wenigstens immer zwei, drei oder doch auch mehr über emanzipierte Frauen auslassen. Selbst Frauen, die sich in anderen Threads gerne hyperidentifizieren mit irgendwelchen Frauenrollen und eigentlich in jedem ihrer Beiträge fein säuberlich zwischen männlich und weiblich scheiden, scheint es sehr wichtig, ihre Sportlichkeit zu betonen.
Ist das seltsame VErhältnis des Sports zur Emanzipation einfach so unbekannt?

Über Sportkleidung will ich gar nicht reden. Also abgesehen von Beachvolleyballerinnendiskussionen und Tennisröckchen. So diese ganze "funktionale" Sportwäsche und Kleidung ist sicherlich ein Paradebeispiel für Unisex.
Find ich eine interessante Spannung: einerseits dieses total Gleichmacherische im Sport (welch Erlösung: statt Männerwelt und Damenwelt gehts nun mal um Sportlichwelt und Unsportlichwelt), andererseits aber der Emanzipationsrückstand.

Apropos: "Ich habe das Recht auf einen Mann mit Körbchengröße C, denn die habe ich selbst ja auch zu bieten!"?
Da soll ja mal einer ertrunken sein, der so versessen darauf war, jemanden zu finden, der genauso war wie er selbst, dass er sein Spiegelbild im Wasser in die Arme schließen wollte. ;-)

Durchaus. Vermutlich gibts einen Zusammenhang zwischen der Unisexung des Sportwahns und dem Narzißmus der Fitnessbewegung. :)



P.S. Vermutlich sollte man zwischen Sport und Sport unterscheiden. Also Motorsport, Schach, Fußball und rhythmische Sportgymnastik sind schon recht unterschiedlich. Und bei der Angabe “Sport” gehts vermutlich eher um so etwas wie Fitness.
Interessant find ich die Skispringer. Schon mal jemand weibliche Skispringer gesehen? Dabei haben die doch alle so einen geringen BMI. Wieso ist das keine Frauensportart?
 
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Bruce

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  • #89
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Zitat von Heike:
Ne, was ich sagen will, weshalb eben, sofern hier ein bißchen über Sporttreibende gelästert wird, das so wenig geschlechtsspezifisch getan wird.

Das ist doch etwas erfreuliches in diesem Forum. :)
Vielleicht ist dies ja der allereinzige Punkt im Profil, wo Männlein und Weiblein nicht übereinander herfallen.

Zitat von Heike:
So diese ganze "funktionale" Sportwäsche und Kleidung ist sicherlich ein Paradebeispiel für Unisex.

Heike, klick dich doch mal für fünf Minuten durch einen Online-Shop über Sportbekleidung.
Es ist extrem schwierig etwas zu finden, das nicht geschlechtspezifisch ist!
Und falls es doch irgendetwas gibt, wo Mann und Frau anatomisch absolut identisch sind (z.B. bringt man Stirnlampen bei beiden Geschlechtern an der Stirn an), dann gibt es garantiert ein Frauenmodell, das pink ist, und ein pink-freies Männermodell.
 
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Heike

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  • #90
AW: Sportlich mit Sportangaben umgehen?

Zitat von Bruce:
Heike, klick dich doch mal für fünf Minuten durch einen Online-Shop über Sportbekleidung.
Es ist extrem schwierig etwas zu finden, das nicht geschlechtspezifisch ist!
Und falls es doch irgendetwas gibt, wo Mann und Frau anatomisch absolut identisch sind (z.B. bringt man Stirnlampen bei beiden Geschlechtern an der Stirn an), dann gibt es garantiert ein Frauenmodell, das pink ist, und ein pink-freies Männermodell.

"Unisex" war nicht in dem buchstäblichen Sinne gemeint, daß es nur eine einzige Stange gibt, an der hängt, was dann beide Geschlechter einkaufen. Natürlich gibts auch Unterschiede im Schnitt, Taillierung, Farbigkeit usw.
Aber vergleich mal Anzug und Kleid jeweils auch gerne inklusive typischer Unterbekleidung auf der einen Seite mit männlicher und weiblicher MB-Oberbekleidung samt Funktionsunterwäsche. Oder klassischen Herrenschuh und Pump auf der einen Seite mit männlicher und weiblicher Ausführung von Jogginschuhen.
Die Unterschiede bei der Sportkleidung befinden sich etwa auf demselben Niveau wie bei Handys oder so. Und ein Handy rosa lackieren und drei Swarovsis einzuarbeiten ist nicht unbedingt ein enorme modische Leistung.
Aber auch kleine Unterschiede können ne Herausforderung sein. Aber eigentlich bin ich bei solchen Dingen nicht so blind.