493dani

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  • #1

Soll ich kämpfen

Hallo zusammen,

Ich bin gerade am verzweifeln.
Ich bin jetzt 2 Jahre mit meinem Freund zusammen, wir sind im Normalfall ein super Team, lieben uns und es läuft bis auf ab und zu Kleinigkeiten recht harmonisch.

Leider kam es in letzter Zeit vermehrt vor, dass mein Partner wenn er unterwegs war zu viel Alkohol getrunken hat. Zwei/drei mal haben wir uns deswegen auch Nachts gestritten und es wurde - von beiden Seiten - recht laut.

Vor zwei Wochen ist es allerdings eskaliert, als wir gemeinsam nach Hause kamen. Zunächst war alles gut, kein Streit und wir wollten gerade ins Bett. Dann ist er ausgerastet und hat ohne Vorwarnung angefangen Dinge umher zu schmeißen. Nicht in meine Richtung aber trotzdem war ich wahnsinnig geschockt.


Er ist sich darüber im Klaren, dass er hier eine Grenze überschritten hat und dass er vermutlich auch Hilfe braucht und möchte zum Arzt gehen um um Rat zu fragen.

Seit dem Vorfall komme ich bei einer Freundin unter, sa ich nicht weiß was ich tun soll.

Ich vermisse ihn und liebe ihn aber ich habe auch Angst, dass so etwas nochmal oder sogar schlimmer passiert.

Bin ich verzweifelt grade, da er sonst eigentlich immer super war, nur die letzte (stressige) Zeit schwierig war.
 

Ungeheuer

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  • #2
Er ist sich darüber im Klaren, dass er hier eine Grenze überschritten hat und dass er vermutlich auch Hilfe braucht und möchte zum Arzt gehen um um Rat zu fragen.
Ihr solltet miteinander klären und vielleicht aufarbeiten, was die Ursache dessen war. - Einer alleine ist niemals Schuld und das alles klingt auch ein bisschen so, dass sich bei euch ein bisschen was aufgeschaukelt hat, unausgesprochen ist.

Vielleicht geht er auf das Angebot einer Paartherapie ein. - Anstoß dafür kann eine Familienberatungsstelle sein.

Auch eine Entschuldigung liegt an beiden. - Spannt mal nicht zu viele Freunde/Außenstehende in eure Probleme ein, sonst steht ihr bei denen auch noch gemeinsam in der Rechtfertigung.

Ob du kämpfen magst, hast du vermutlich schon entschieden. - Ihr müsst aber was ändern und dran bleiben.

Liebe Grüße.
 

Pit Brett

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  • #3
Mir scheint, er ist unglücklich. Nicht unbedingt, aber vielleicht mit oder wegen Dir. Dein Post lässt nicht vermuten, dass Du besonders viel darüber weißt, wie er tickt. Von nix kommt nix, das stimmt ziemlich oft.
 

fleurdelis

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  • #4
Vor zwei Wochen ist es allerdings eskaliert, als wir gemeinsam nach Hause kamen. Zunächst war alles gut, kein Streit und wir wollten gerade ins Bett. Dann ist er ausgerastet und hat ohne Vorwarnung angefangen Dinge umher zu schmeißen. Nicht in meine Richtung aber trotzdem war ich wahnsinnig geschockt.

So etwas habe ich ähnlich erlebt, als ich im 8. Monat schwanger war ... er war Nachts einfach aus dem Nichts ausgerastet. Er hat Möbel zertrümmert, mich genötigt 2 Stunden auf dem Sofa sitzen zu bleiben ... ich hatte echt Angst. Am nächsten Tag hab ich ihm gesagt, dass ich bei Wiederholung weg bin.

Als mein Sohn dann 1 1/2 Jahre alt war, hat er das gleiche wieder gemacht. Dieses Mal mit körperlichem Übergriff. Hab meinen Sohn gepackt und bin geflüchtet. Ist jetzt über 20 Jahre her ...

Ich habs versucht, hat aber nicht geklappt. Wenn jemand so ausrastet, muss er sich Hilfe suchen, und dann muss er sich meiner Meinung nach erst bewähren. Solche Ausraster gehen gar nicht.
 
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Megara

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  • #5
Mir scheint, er ist unglücklich. Nicht unbedingt, aber vielleicht mit oder wegen Dir. Dein Post lässt nicht vermuten, dass Du besonders viel darüber weißt, wie er tickt. Von nix kommt nix, das stimmt ziemlich oft.
Ist es bei dieser Art Ausraster nicht egal????
Er hat ein Problem,sich nicht in der Gewalt.
Sie kann natürlich eine Paartherapie vorschlagen.Wichtiger fände ich er holt sich vorrangig fachliche Hilfe wegen seiner mangelnden Impulskontrolle oder was auch immer dahinter stecken mag.Alkohol ist ja auch ein/sein Thema.
 
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493dani

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  • #6
Ich denke dass uns zum jetzigen Zeitpunkt eine Paartherapie nicht wirklich hilft. Natürlich wäre es sinnvoll, damit wir heraus finden woran es lag. Ob und womit er unglücklich ist.

Trotzdem frage ich mich, ob ich ihn unterstützen soll den Schritt auch zur Hilfe bzgl. ALKOHOL zu gehen oder die Beziehung einfach keine Zukunft hat
 
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493dani

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  • #7
Es spricht ja nichts dagegen, ggf eine solche Therapie gemeinsam zu machen. Aber eigentlich habe ich schon das Gefühl ihn gut zu kennen, das kam im Post vllt nicht so an. Klar vllt haben sich Dinge angestaubt aber eigentlich reden wir da au h von seiner Seite offen mit einander.
 

493dani

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  • #8
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Xeshka

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  • #9
Die Situation ist hier nicht zu beurteilen da der ganze Hintergrund nicht bekannt ist. Klar gibts eine Ursache, die kam hier nicht zur Aussprache. Ich würde eine gemeinsame Therapie aufsuchen oder es halt lassen... was immer das dann bedeutet.

Grundsätzlich, wenn sich jemand besäuft ist er innerlich schwach... wenn jemand Gewalt ausführt, egal ob körperlich oder psychisch, auch dann ist es eine innere Schwäche... das hat alles bestimmte Ursachen. Das ist alles ein Alarmsignal aber es wird wohl gerne ignoriert bis es immer stärker eskaliert.
 
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Vergnügt

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  • #10
Hallo zusammen,

Ich bin gerade am verzweifeln.
Ich bin jetzt 2 Jahre mit meinem Freund zusammen, wir sind im Normalfall ein super Team, lieben uns und es läuft bis auf ab und zu Kleinigkeiten recht harmonisch.

Leider kam es in letzter Zeit vermehrt vor, dass mein Partner wenn er unterwegs war zu viel Alkohol getrunken hat. Zwei/drei mal haben wir uns deswegen auch Nachts gestritten und es wurde - von beiden Seiten - recht laut.

Vor zwei Wochen ist es allerdings eskaliert, als wir gemeinsam nach Hause kamen. Zunächst war alles gut, kein Streit und wir wollten gerade ins Bett. Dann ist er ausgerastet und hat ohne Vorwarnung angefangen Dinge umher zu schmeißen. Nicht in meine Richtung aber trotzdem war ich wahnsinnig geschockt.


Er ist sich darüber im Klaren, dass er hier eine Grenze überschritten hat und dass er vermutlich auch Hilfe braucht und möchte zum Arzt gehen um um Rat zu fragen.

Seit dem Vorfall komme ich bei einer Freundin unter, sa ich nicht weiß was ich tun soll.

Ich vermisse ihn und liebe ihn aber ich habe auch Angst, dass so etwas nochmal oder sogar schlimmer passiert.

Bin ich verzweifelt grade, da er sonst eigentlich immer super war, nur die letzte (stressige) Zeit schwierig war.
Wenn er einsieht und sich Hilfe holt, sehe ich eine Chance, dass ihr die Krise bewältigen könnt. Dabei solltest du bei aller Liebe auch dich selbst schützen und Grenzen setzen.

Ich würde an deiner Stelle klar kommunizieren, dass du bereit bist, den Weg mit ihm gemeinsam zu gehen unter ein paar Bedingungen:
1. Er holt sich Hilfe
2. Du übernachtest vorübergehend bei deiner Freundin, bis er an dem Problem gearbeitet hat. Ihr könnt euch treffen, allerdings nur, wenn er nüchtern ist. Da ist deine Grenze.

So würde ich das vermutlich machen, wenn ich an "uns" glaube und uns eine Chance geben möchte.

Ich hoffe, du findest hier Tipps, die dir helfen. Sonst hoffe ich, du findest Anlaufstellen für Angehörige von Suchterkrankten. Und du findest Kraft und Halt bei deiner Freundin und deiner Familie. ❤️💫🍀🌠🌈
 
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  • #11
Es spricht ja nichts dagegen, ggf eine solche Therapie gemeinsam zu machen. Aber eigentlich habe ich schon das Gefühl ihn gut zu kennen, das kam im Post vllt nicht so an. Klar vllt haben sich Dinge angestaubt aber eigentlich reden wir da au h von seiner Seite offen mit einander.
Du bist nicht Schuld an seinen Ausrastern!
Auch nicht Teilschuld. Sein Verhalten hat er zu verantworten. Miteinander reden, eine Lösung suchen, verzeihen, begleiten, lieben,... Alles möglich. Die (Teil) Schuld für Alkohol und / oder Gewalt bei sich zu suchen, ist meiner Meinung nach der 1. Schritt in die Co-abhängigkeit.
Wenn ich eine liebevollere Freundin bin, muss er nicht trinken. Wenn ich mehr auf ihn eingehe, rastet er nicht mehr so aus. Brrr, da stellen sich mir die Nackenhaare auf. Bloß nicht!

Ja, ich würde kämpfen, aber wahre deine Grenzen.
 
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  • #12
Ich denke dass uns zum jetzigen Zeitpunkt eine Paartherapie nicht wirklich hilft. Natürlich wäre es sinnvoll, damit wir heraus finden woran es lag. Ob und womit er unglücklich ist.
Wie kommst du darauf, dass eine Paartherapie euch nicht helfen würde?
Trotzdem frage ich mich, ob ich ihn unterstützen soll den Schritt auch zur Hilfe bzgl. ALKOHOL zu gehen oder die Beziehung einfach keine Zukunft hat
Das du dir Hilfe suchst und er sich Hilfe schnellstmöglich holt, kann nie schaden. Egal, ob es mit euch weiter geht oder nicht. Für deine und seine Zukunft kann es nur helfen.

Mich irritiert deine Frage, ob du kämpfen sollst? Um was denn? Um seine Liebe, um eure Beziehung? Kämpfen hat was mit Kampf zu tun. Meinst du wirklich, dass ein Kampf Probleme lösen kann bzw. auch ggf. vielleicht sein Alkohol-Problem?
 
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kizmiaz

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  • #14
Wie kommst du darauf, dass eine Paartherapie euch nicht helfen würde?
Ich denke, dass zuerst eine Therapie wegen seiner Alkoholkrankheit nötig wäre. Eine solche Sucht erschwert die Einhaltung verbindlicher Veranbarungen, wie sie aus einer Paartherapie resultieren sollen, immens.
Aber volle Zustimmung zu:
Mich irritiert deine Frage, ob du kämpfen sollst? Um was denn? Um seine Liebe, um eure Beziehung? Kämpfen hat was mit Kampf zu tun. Meinst du wirklich, dass ein Kampf Probleme lösen kann bzw. auch ggf. vielleicht sein Alkohol-Problem?
 
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Maik46

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  • #15
Möchtest Du die Beziehung? Wenn ja, wird es tatsächlich ein Kampf. Aber nicht gegen ihn, sondern füreinander. Versuche ihm klar zu machen, dass Dir was an ihm und Eurer Beziehung liegt.

Dann folgt der nächste Schritt. Ihr führt gemeinsam ein Alkoholtagebuch. Ja, er trinkt aber Du musst mit machen. Ein solches Problem kann er nicht alleine lösen. Wichtig dabei: Nicht bewerten. Keine abfälligen Bemerkungen, dass es zu viel war etc. Das braucht Ehrlichkeit und Vertrauen auf beiden Seiten. Nach vier Wochen überlegt ihr gemeinsam, ob und wann es zu viel war. Dann überlegt ihr, ob eine Abstinenz unter ärztlicher Aufsicht gemacht werden soll oder ob er es alleine versuchen will. Bis zu drei Rückfälle sind normal und zeigen von Willensstärke, es wieder zu versuchen. Es ist kein Zeichen von Schwäche.

In dieser Zeit musst Du ruhiger werden. Wenn er zuviel getrunken hat, brauchst Du gar nicht laut werden oder sonst was. Das bringt nichts. Da muss Du leider durchhalten.

Wenn dann vier Wochen Abstinenz ohne Rückfälle ausgehalten wurden, sucht sich jeder einen besten Freund, ggf. anonym. Dort wird gebeichtet, was in der Beziehung toll läuft und was nicht. Darüber tauschen sich dann die Anderen aus: Sag mal ihr, dass sie versuchen kann (hier kommt dann das, was konkret sein soll).

Wenn Ihr nicht bereit seid, diesen Weg zu gehen, ziehe aus, genieße die Zeit ohne ihn und verliebe dich in einen anderen Mann neu.
 

mitzi

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  • #17
Hallo zusammen,

Ich bin gerade am verzweifeln.
Ich bin jetzt 2 Jahre mit meinem Freund zusammen, wir sind im Normalfall ein super Team, lieben uns und es läuft bis auf ab und zu Kleinigkeiten recht harmonisch.

Leider kam es in letzter Zeit vermehrt vor, dass mein Partner wenn er unterwegs war zu viel Alkohol getrunken hat. Zwei/drei mal haben wir uns deswegen auch Nachts gestritten und es wurde - von beiden Seiten - recht laut.

Vor zwei Wochen ist es allerdings eskaliert, als wir gemeinsam nach Hause kamen. Zunächst war alles gut, kein Streit und wir wollten gerade ins Bett. Dann ist er ausgerastet und hat ohne Vorwarnung angefangen Dinge umher zu schmeißen. Nicht in meine Richtung aber trotzdem war ich wahnsinnig geschockt.


Er ist sich darüber im Klaren, dass er hier eine Grenze überschritten hat und dass er vermutlich auch Hilfe braucht und möchte zum Arzt gehen um um Rat zu fragen.

Seit dem Vorfall komme ich bei einer Freundin unter, sa ich nicht weiß was ich tun soll.

Ich vermisse ihn und liebe ihn aber ich habe auch Angst, dass so etwas nochmal oder sogar schlimmer passiert.

Bin ich verzweifelt grade, da er sonst eigentlich immer super war, nur die letzte (stressige) Zeit schwierig war.

Er muss selber kämpfen, für seine psychische Gesundheit.
 
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Erin

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  • #18
Dann folgt der nächste Schritt. Ihr führt gemeinsam ein Alkoholtagebuch. Ja, er trinkt aber Du musst mit machen. Ein solches Problem kann er nicht alleine lösen
muss sie nicht.. nein. Das kann zu Co-Abhängigkeit führen. Er muss sich selber helfen oder Hilfe suchen, denn nur wenn er einsieht, dass er abhängig ist und daran was ändern will klappt es. Die meisten Abhängigen sehen ja kein Problem hinter dem Konsum, die Umwelt (Freundin im Fall hier) übertreibt, so viel ist es gar nicht usw. usw.
Wenn er von sich aus einsieht, dass er ein Problem hat, dann kann es einen Schritt weiter gehen Richtung Therapie.
 
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Rise&Shine

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  • #19
Um was?
Bist Du in einer glücklichen Beziehung? Erfüllt sie Dich? Fühlst Du Dich angenommen und geliebt? Jederzeit?

Für was?
Hat die Beziehung eine Zukunft? Siehst Du, wie und wohin Ihr Euch entwickelt?
Und gefällt Dir die Aussicht?

Weshalb?
Lohnt es sich mit diesem Menschen etwas aufzubauen? Wieviel Energie würde es Dich kosten und würde er mit Dir kämpfen? Oder stehst Du mit Deinem Kampfwillen alleine da?
 
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lila_lila

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  • #24
War an dem Abend auch zu viel Alkohol im Spiel?
Alkoholismus (wenn es denn zutrifft) ist eine Krankheit, hat viele Formen und verändert die Persönlichkeit, die Ursachen sind meistens tief und nicht besonders schön. Dass er einsieht an einem Punkt zu sein an dem er Hilfe braucht, ist der erste Schritt, ohne geht überhaupt nichts.

Ich glaube die Frage ist nicht kämpfen, sondern ob du ihn auf diesem Weg unterstützen und hinter ihm stehen möchtest, kämpfen wird er müssen. Steht und fällt aber mit seiner Einstellung und Bereitschaft & ist sicher nicht einfach.

Ist er ohne Alkoholeinfluss vollkommen anders? Und habt ihr bis zum Vorfall zusammengewohnt?
 
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493dani

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  • #25
War an dem Abend auch zu viel Alkohol im Spiel?
Alkoholismus (wenn es denn zutrifft) ist eine Krankheit, hat viele Formen und verändert die Persönlichkeit, die Ursachen sind meistens tief und nicht besonders schön. Dass er einsieht an einem Punkt zu sein an dem er Hilfe braucht, ist der erste Schritt, ohne geht überhaupt nichts.

Ich glaube die Frage ist nicht kämpfen, sondern ob du ihn auf diesem Weg unterstützen und hinter ihm stehen möchtest, kämpfen wird er müssen. Steht und fällt aber mit seiner Einstellung und Bereitschaft & ist sicher nicht einfach.

Ist er ohne Alkoholeinfluss vollkommen anders? Und habt ihr bis zum Vorfall zusammengewohnt?
Ja an dem Tag/Abend waren wir auf einer Feier und es war Alkohol im Spiel.

Ohne Alkoholeinfluss ist er anders. Er ist zuvorkommend, liebevoll und aufmerksam. Wir sind ein super Team und ergänzen uns eigentlich wirklich gut..

Ja wir haben zusammen gewohnt, seit Mai letzten Jahr.

Da ich weiß, dass er ein wahnsinnig toller Mensch ist möchte ich ihn hier gerne unterstützen.. Zunächst vllt in getrennten Wohnungen, damit jeder seinen Rückzugsort und Platz zum Nachdenken hat, aber alleine lassen möchte ich ihn mit dem Problem nicht.
 
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  • #27
Ja an dem Tag/Abend waren wir auf einer Feier und es war Alkohol im Spiel.

Ohne Alkoholeinfluss ist er anders. Er ist zuvorkommend, liebevoll und aufmerksam. Wir sind ein super Team und ergänzen uns eigentlich wirklich gut..

Da ich weiß, dass er ein wahnsinnig toller Mensch ist möchte ich ihn hier gerne unterstützen.. Zunächst vllt in getrennten Wohnungen, damit jeder seinen Rückzugsort und Platz zum Nachdenken hat, aber alleine lassen möchte ich ihn mit dem Problem nicht.

Da hast du ja einen Ansatzpunkt, über den du mit ihm reden kannst. Den Gedanken mit den getrennten Wohnungen finde ich gut, dann weiß er, dass er mit seinem Verhalten nicht weiter kommt. Letztendlich wird es wohl darauf hinauslaufen, welche Entscheidung er trifft. Ich wünsch dir Mut und Kraft, und dass du trotz allem, bei dir bleibst.
 
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  • #28
Finde den Gedanken mit den getrennten Wohnungen und einem Rückzugsort sehr gut. Sowas ist ein Prozess und dauert, da ist es wichtig sich auch mal zurückziehen zu können, der/diejenige der Unterstützt muss bei sowas gut auf sich selbst aufpassen.

Sprecht ihr English? Es gibt eine Autorin zu dem Thema, Annie Grace. Sie hat ein Alkohol Experiment entwickelt, 30 Tage fundierten Input zum Thema in Videos. Und es gibt noch eine Facebook Gruppe dazu, auch für Austausch und gut für Co-Betroffene.

Ich wünsche dir und euch ganz viel Kraft!
 
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mitzi

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  • #29
@493dani
Fakt ist, es gibt keine zwei Versionen einer Person. Beides steckt in ihm und was auch immer ihn quält bzw. unglücklich macht oder zum Biest werden lässt,, das ist er (auch).
 
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