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  • #241
Doppelmoral ist nicht, wenn jemand im Tun seinem Reden nicht hinterherkommt, sondern wenn gleichartiges Handeln bei anderen und beispielsweise einem selbst und Spießgesellen sehr unterschiedlich beurteilt wird. Das Forum läßt sich mitunter als Lehrbuch für solche Doppelmoral lesen. (Schreibt man X, drückt man nur seine Meinung aus und das ist doch Sinn des Forums; schreibt der andere X, dann will er einen beleidigen, läßt die Meinung des anderen nicht stehen usw. Gern auch geschlechterstereotyp: Ists der Mann, der X macht, ist er ein egoistischer Arsch. Machts die Frau, dann schützt sie sich selbst, und das ist gut, und wer das kritisiert, ist ein Arsch.)

Interessantes Symptom vieler Ökopopulisten scheint aber folgendes zu sein: je größer das Ressentiment, der Mensch halte sich für was Besonderes, desto mehr muß sich der Träger des Ressentiments offenbar für was Besonderes halten. Keine schlechte Tragik.
Er ist für die vom Ressentiments auf das Besondere Gebeutelten entweder so besonders, dass er als einziges Lebewesen reflektieren kann, oder er ist so besonders, dass er sich als großer übermächtiger Eindringling in der unschuldigen Natur sieht. Kein Gleicher und Gleichen, sondern was total anderes. Nicht einmal ein Parasit, der die Erde befällt, denn Parasiten gehören zur Natur und tun einfach, was sie tun. Der Mensch aber soll nicht tun, wie er tut, sondern sich rausnehmen, anders sein, am besten nicht sein. Er wird da so aufgebauscht wie ein abgefallener Engel. Ohnehin gehts da ja gerne pseudoreligiös zu. Wie auch die Selbstgeißler sich ja, um sich den Narzißmus auszutreiben und sich zu erniedrigen, bis aufs Blut selbst gepeitscht haben. Und damit immer selbstbezogener wurden und sich, ohne es zu merken, immer mehr erhöhen konnten. So ulkig der Selbstwiderspruch der Ökopopulisten manchmal klingen mag, so sehr kann man ins Stocken geraten, wenn man sich Wirkungen vor Augen führt, die ähnlicher Selbsthaß auch so mit sich bringt. Deswegen, Leute, Ball flach halten und hübsch Demokraten bleiben, auch wenn die Versuchung des Populismus so überbordend ist. Seid euch was wert, auch wenn ihr nur Menschen seid!

Und ja, offenbar ist es nicht unnötig, das zu erwähnen: Liebe Ökopopulisten, keine Sorge, die Antiöko-Populisten sind auch nicht weniger arm dran als ihr.
 
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  • #242
Kein Gleicher und Gleichen, sondern was total anderes.
https://www.youtube.com/watch?v=c_JHjUFfOs8#t=25m20s
Parmegiani stellt natürliche und künstliche Klänge gegenüber. :)
Interessantes Symptom vieler Ökopopulisten scheint aber folgendes zu sein: je größer das Ressentiment, der Mensch halte sich für was Besonderes, desto mehr muß sich der Träger des Ressentiments offenbar für was Besonderes halten.
So ist das mit der Ohnmacht: Say Sea, Take Me! (Emily Dickinson)
https://www.youtube.com/watch?v=YZaZHMeQHqo

Auch schön, Natur vs. Kultur oder die Vereinigung von Natur- und Kulturlandschaft? :rolleyes:
https://www.youtube.com/watch?v=dSeixkw7gkA
 
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  • #243
Ich trinke gerne Cola.
Aber gut muß sie sein.
Ich verbessere deswegen:
Ich trinke gerne gute Cola.

Oh babe (sehr sehr cooler nick), how nice is this then? :rolleyes::D;)
Schön, dass du diese (meine Lieblings)Forumsfigur wiederbelebst.
Da kann sich das Forum ja wieder unglaublicher Niwohöhen erfreuen.
(Nicht, dass das derzeitig tatsächlich zu toppen wäre :oops:).
 
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  • #244
Bleibt aber trotzdem die Frage: was ist ökologisch sinnvoll?
Wenn ich im Berufsverkehr an einer Ampel als Fußgänger stehe und in die vorbeirauschenden Autos schaue, in denen viel zu oft nur der Fahrende sitzt- und das Tag für Tag in einer 3,5 Millionenstadt, dann weiß ich, was u.a. nicht ökologisch sinnvoll sein kann.
Die Frage kann ich dir beantworten: Weniger konsumieren.
Wer wenig konsumiert tut sich nicht nur selbst einen Gefallen damit, sondern reduziert den eigenen ökologischen Fußabdruck.

Das funktioniert nicht, indem man als "Luxus-Grüner" nun Bio-Eier kauft, wenn man die gleiche Menge kauft und nicht den Konsum reduziert. Und das gilt für alles. Strom und Wasserverbrauch, Kleidung, Nahrung , Elektronik. usw.
Wenn jemand Bio-Gemüse kauft, zuhause aber einen riesigen Kleiderschrank hat, der aus allen Nähten platzt (Kleidung wird ja heutzutage nur noch selten "aufgetragen") und 150 Paar Schuhe und immer die neuste Elektronik am Start haben muss, konsumiert und konsumiert und konsumiert .... hat diese Person trotzdem einen ökologischen Fußabdruck, der dem von Godzilla gleicht!
Dass diese Person dann bio-Eier kauft oder Öko-Strom bezieht, SIND nur ein paar Tropfen auf den heißen Stein, weil die persönliche Öko-Bilanz unterm Strich davon in keinster Weise ausgegelichen wird. (Also eine fatale Doppelmoral)

Es zählt also unterm Strich nur eins: Wie groß ist der eigene ökologische Fußabdruck?

@Tone hat mir im Beitrag #229 so eine Art "Nichts-Tun" in Bezug auf Umweltschutz unterstellt. Da ich minimalistisch lebe und darauf achte, keinen unnötigen Konsum zu betreiben, habe ich einen ökologischen Fußabdruck der im Vergleich zum "Durschnittsdeutschen" relativ gering ist. Ich lebe nicht in dieser Doppelmoral. Ich differenziere das sehr genau. Ich schmeiße keine Lebensmittel weg (wie viele das hier in Deutschland oft machen) weil ich genau weiß, was und wie viel ich einkaufe, damit am Ende nichts schlecht wird und "unnütz" eingekauft wurde. Ich habe nicht viel in meinem Kleiderschrank - und das Meiste wurde Second-Hand gekauft. Mein Laptop ist 10 Jahre alt und wird dann regelmäßig gewartet - hinterher läuft er dann doch wieder wie neu. Ich habe keinen hohen Verschleiß an Elektrogeräten, fahre mit dem Rad zur Arbeit, gehe sparsam mit Putzmitteln um und besitzte keine Tonne an Haarpflegeprodukten, Kosmetika oder anderen Bad-Artikeln - sondern bin in allen Bereichen minimalistisch. Einfach, weil ich mich daran erfreuen kann mit wenig auszukommen und wenig zu besitzen. Ich finde das sehr befreiend. Der Blick fürs Wesentliche wird dadurch fokussiert. Ich gehe gerne mal auf den Flohmarkt - kaufe selten Dinge die "neu" sind, wobei sich das bei manchen Sachen natürlich nicht vermeiden lässt.Und das mache ich nicht, weil ich ein alternativer Möchte-gern-Öko bin, sondern weil das einfach mein präferierter Lebensstil ist. Ich lebe diese Doppelmoral nicht, weil ich mir dessen bewusst bin, dass mein Lebensstil aus einer Egozentrik heraus existiert, und eben nicht, weil ich ein "Gutmensch" bin der die Welt retten möchte. Man hat einfach mehr (Lebens)zeit zur Verfügung. Während andere ihr Bücherregel entstauben oder CDs sortieren, habe ich "Freizeit". Meine Wohung ist schnell aufgeräumt und geputzt. Ich bin da durchaus pragmatisch. Deswegen ist es bei mir aber nicht ungemütlich oder weniger wohnlich. Das ist ein Teil von meinem Drehbuch vom Leben. Wir sind schnelllebig geworden, konsumieren oft ohne nachzudenken unnütz, und wundern uns, dass wir gefühlt immer weniger Freizeit haben. Ich habe mir nichts vorzuwerfen. Und @Tone sollte sich besser mal an die eigene Nasenspitze fassen.

Wer wirklich was für den Umweltschutz tun möchte, sollte aufhören "rumzuheucheln" und sich ehrenamtlich in einer (seriösen) Organisation engagieren. Beispielsweise im Artenschutz. Es gibt es verschiedenste Möglichkeiten.
 
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  • #245
@Julianna:
Das ist ein Beitrag, der wohlmöglich dazu anregt, das eigene Konsumverhalten noch einmal anzuschauen.
Vielleicht wäre auch ein " Umweltshop" mal eine Geschäftsidee, in dem dann Artikel angeboten werden, die besonders umweltschonend sind. z.B. Milchschäumer mit Solarbetrieb.
 
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  • #246
@Julianna:
Das ist ein Beitrag, der wohlmöglich dazu anregt, das eigene Konsumverhalten noch einmal anzuschauen.
Vielleicht wäre auch ein " Umweltshop" mal eine Geschäftsidee, in dem dann Artikel angeboten werden, die besonders umweltschonend sind. z.B. Milchschäumer mit Solarbetrieb.
Braucht man sowas :D
Wie oft benutzt man einen Milchschäumer? Zwei, drei mal im Jahr? Und ist es nicht nur ein weiteres Küchen-Utensil, das mit anderen Utensilien, die man so gut wie nie braucht, die Schubladen verstopft?
Wenn ich einen guten Milchkaffee trinken will, trinke ich ihn außer Haus.
Viel wichtiger wäre die Frage: welche Transportwege ein solcher Milchschäumer zurückgelegt hat? Wieivel Energie und frisch-Wasser bei der Produktion verbraucht wurde? Da nützt ein Solar-Akku auch nicht viel ;)
Kauft man den Milchschäumer gebraucht, halbiert sich theoretisch der Verbrauch von Energie und Wasser und Transport-Weg.
 
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  • #248
umweltfreundlich: grünen zweimal aufgießen
 
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  • #250
Und @Tone sollte sich besser mal an die eigene Nasenspitze fassen.
Tja, du unterstellst mir Doppelmoral, obwohl du nichts, aber rein gar nichts über meinen Lebensstil wissen kannst, das kommt mir ganz schön arrogant vor. Anscheinend habe ich bei dir den richtigen Punkt getroffen, sonst würdest du nicht so pikiert reagieren. Aber das hatten wir ja schon von einigen Monaten, schon einmal, nicht wahr :)
 
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  • #251
Tja, du unterstellst mir Doppelmoral, obwohl du nichts, aber rein gar nichts über meinen Lebensstil wissen kannst, das kommt mir ganz schön arrogant vor. Anscheinend habe ich bei dir den richtigen Punkt getroffen, sonst würdest du nicht so pikiert reagieren. Aber das hatten wir ja schon von einigen Monaten, schon einmal, nicht wahr :)
Ich reagiere nicht pikiert. Fehlt halt Mimik und Gestik im geschriebenen Wort.
Habe gerade eher den Eindruck, du projizierst :) weil das was ich da von dir lese, auf mich pikiert wirkt ;)

Ich habe allgemein von Doppelmoral gesprochen - und du hast dich scheinbar angesprochen gefühlt. Hat dich keiner dazu gezwungen, dir diesen Schuh anzuziehen.
 
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  • #252
Ich reagiere nicht pikiert. Fehlt halt Mimik und Gestik im geschriebenen Wort.
Habe gerade eher den Eindruck, du projizierst :) weil das was ich da von dir lese, auf mich pikiert wirkt ;)

Ich habe allgemein von Doppelmoral gesprochen - und du hast dich scheinbar angesprochen gefühlt. Hat dich keiner dazu gezwungen, dir diesen Schuh anzuziehen.
Das ist nun mal deine Art, du wärmst eine ältere Geschichte in einem anderen Thread auf, bringst mich mit deiner Verachtung gegenüber einem konstruierten Feindbild in Verbindung und gehst jetzt in die Defensive und nimmst womöglich noch eine Opferhaltung ein wenn ich reagiere. Im anderen Thread ging es übrigens darum, dass ich dir nicht abnehme kein Teil des Konsum- und Wirtschaftssystems zu sein. Da kann sich so gut wie niemand ausnehmen, egal wie gross der ökologische Abdruck ist. Es passt auch zu dir wo anders über das 'einfache Fußvolk' zu lästern die alles in sich hinein stopfen was man ihnen an Nahrung vor die Nase stellt und selbst legst du in meinen Augen auf eine prahlerische Art offen welchen achso sparsamen Lebensstil du pflegst. Zum Davonlaufen, sorry.
Das ist ein Beitrag, der wohlmöglich dazu anregt, das eigene Konsumverhalten noch einmal anzuschauen.
Vielleicht wäre auch ein " Umweltshop" mal eine Geschäftsidee, in dem dann Artikel angeboten werden, die besonders umweltschonend sind. z.B. Milchschäumer mit Solarbetrieb.
Eine tolle Idee, leider ändert das nichts an der üblen Ökobilanz des Kaffeeanbaus selbst. Für die Tasse Kaffee in deiner Abbildung sind ca. 140 Liter Wasser nötig. Ich möchte aber niemand den Appetit auf dieses Genußmittel verderben, sonst stimmt @Julianna wo anders wieder ein Klagelied gegen mich an. ;)
http://www.sueddeutsche.de/wissen/der-wasser-fussabdruck-liter-fuer-eine-tasse-kaffee-1.913295
 
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Deleted member 21128

  • #253
Die Frage kann ich dir beantworten: Weniger konsumieren.
Wer wenig konsumiert tut sich nicht nur selbst einen Gefallen damit, sondern reduziert den eigenen ökologischen Fußabdruck.

Das funktioniert nicht, indem man als "Luxus-Grüner" nun Bio-Eier kauft, wenn man die gleiche Menge kauft und nicht den Konsum reduziert. Und das gilt für alles. Strom und Wasserverbrauch, Kleidung, Nahrung , Elektronik. usw.
Wenn jemand Bio-Gemüse kauft, zuhause aber einen riesigen Kleiderschrank hat, der aus allen Nähten platzt (Kleidung wird ja heutzutage nur noch selten "aufgetragen") und 150 Paar Schuhe und immer die neuste Elektronik am Start haben muss, konsumiert und konsumiert und konsumiert .... hat diese Person trotzdem einen ökologischen Fußabdruck, der dem von Godzilla gleicht!
Dass diese Person dann bio-Eier kauft oder Öko-Strom bezieht, SIND nur ein paar Tropfen auf den heißen Stein, weil die persönliche Öko-Bilanz unterm Strich davon in keinster Weise ausgegelichen wird. (Also eine fatale Doppelmoral)

Es zählt also unterm Strich nur eins: Wie groß ist der eigene ökologische Fußabdruck?

@Tone hat mir im Beitrag #229 so eine Art "Nichts-Tun" in Bezug auf Umweltschutz unterstellt. Da ich minimalistisch lebe und darauf achte, keinen unnötigen Konsum zu betreiben, habe ich einen ökologischen Fußabdruck der im Vergleich zum "Durschnittsdeutschen" relativ gering ist. Ich lebe nicht in dieser Doppelmoral. Ich differenziere das sehr genau. Ich schmeiße keine Lebensmittel weg (wie viele das hier in Deutschland oft machen) weil ich genau weiß, was und wie viel ich einkaufe, damit am Ende nichts schlecht wird und "unnütz" eingekauft wurde. Ich habe nicht viel in meinem Kleiderschrank - und das Meiste wurde Second-Hand gekauft. Mein Laptop ist 10 Jahre alt und wird dann regelmäßig gewartet - hinterher läuft er dann doch wieder wie neu. Ich habe keinen hohen Verschleiß an Elektrogeräten, fahre mit dem Rad zur Arbeit, gehe sparsam mit Putzmitteln um und besitzte keine Tonne an Haarpflegeprodukten, Kosmetika oder anderen Bad-Artikeln - sondern bin in allen Bereichen minimalistisch. Einfach, weil ich mich daran erfreuen kann mit wenig auszukommen und wenig zu besitzen. Ich finde das sehr befreiend. Der Blick fürs Wesentliche wird dadurch fokussiert. Ich gehe gerne mal auf den Flohmarkt - kaufe selten Dinge die "neu" sind, wobei sich das bei manchen Sachen natürlich nicht vermeiden lässt.Und das mache ich nicht, weil ich ein alternativer Möchte-gern-Öko bin, sondern weil das einfach mein präferierter Lebensstil ist. Ich lebe diese Doppelmoral nicht, weil ich mir dessen bewusst bin, dass mein Lebensstil aus einer Egozentrik heraus existiert, und eben nicht, weil ich ein "Gutmensch" bin der die Welt retten möchte. Man hat einfach mehr (Lebens)zeit zur Verfügung. Während andere ihr Bücherregel entstauben oder CDs sortieren, habe ich "Freizeit". Meine Wohung ist schnell aufgeräumt und geputzt. Ich bin da durchaus pragmatisch. Deswegen ist es bei mir aber nicht ungemütlich oder weniger wohnlich. Das ist ein Teil von meinem Drehbuch vom Leben. Wir sind schnelllebig geworden, konsumieren oft ohne nachzudenken unnütz, und wundern uns, dass wir gefühlt immer weniger Freizeit haben. Ich habe mir nichts vorzuwerfen. Und @Tone sollte sich besser mal an die eigene Nasenspitze fassen.

Wer wirklich was für den Umweltschutz tun möchte, sollte aufhören "rumzuheucheln" und sich ehrenamtlich in einer (seriösen) Organisation engagieren. Beispielsweise im Artenschutz. Es gibt es verschiedenste Möglichkeiten.
Sehr gut, ich stimme zu. Aber auch hier gilt mE, dass man das eine tun kann, ohne das andere zu lassen. Ich arbeite in der Lebensmittelbranche, und ich kann euch versichern, dass es für ein Huhn definitiv einen Unterschied macht, ob es in einem guten Bio-Betrieb gehalten wird oder in einer konventionellen Kleingruppe. (Falls jemand die Verbindung sucht, die findet man dann im "Moral"-Thread.)
 
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Deleted member 21128

  • #254
Tja, du unterstellst mir Doppelmoral, obwohl du nichts, aber rein gar nichts über meinen Lebensstil wissen kannst, das kommt mir ganz schön arrogant vor. Anscheinend habe ich bei dir den richtigen Punkt getroffen, sonst würdest du nicht so pikiert reagieren. Aber das hatten wir ja schon von einigen Monaten, schon einmal, nicht wahr :)
Du unterstellst doch selber anderen alles mögliche. Du teilst ordentlich aus, aber wenn du mal einstecken müsstest, heulst du immer rum.
 
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  • #256
Jetzt bin ich verwirrt und weiß gar nicht mehr, wen ich als den Moralischsten empfinde; so ein Hickhack um Moral ist das geworden. Eigentlich ging es doch nur um Getränke. Ich bemühe ja gerne mal die Theaterliteratur als Quell sprudelnder Ansichten (ist so ein Spleen von mir): "Moral ist, wenn man moralisch ist" und auch "ewig, das ist ewig und ist doch bloß Tag". Der Hauptmann zum Woyzeck, der gar nicht weiß, wo ihm der Kopf steht.
 
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  • #258
Für mich ist ja schon nicht ganz dicht, wer überhaupt so was wie "ökologischer Fußabdruck" zu seinem Lebensinhalt erheben kann... o_O
 
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Deleted member 7532

  • #259
Für mich ist ja schon nicht ganz dicht, wer überhaupt so was wie "ökologischer Fußabdruck" zu seinem Lebensinhalt erheben kann... o_O

Uuh - es muss nicht der Lebensinhalt sein, aber sich zu vergegenwärtigen, dass dass der eigene viiiel zu groß ist und überlegen, wo man (ohne gleich in Schutt und Asche zu gehen) gegensteuern kann, wäre nicht schlecht.
Es muss nämlich nicht gleich mit massiven Einschränkungen einher gehen, darauf zu achten.
 
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  • #262
Das liegt aber genau daran, daß Du eben in Mitteleuropa wohnst. Mit all der wundervollen Infrastruktur. Müßtest halt nach Subsahara ziehen und leben wie der Durchschnitt dort. Macht nur niemand...
 
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Deleted member 7532

  • #263
Das liegt aber genau daran, daß Du eben in Mitteleuropa wohnst. Mit all der wundervollen Infrastruktur. Müßtest halt nach Subsahara ziehen und leben wie der Durchschnitt dort. Macht nur niemand...

Mal doch deine Welt nicht immer so in schwarz - weiß o_O. Für mich stellt sich schon die Frage, ob man die wunderbare Infrastruktur bis zum Anschlag ausnützen muss, oder ob es nicht in vielen /manchen Bereichen auch ein, zwei Nuancen weniger auch tun, ohne dass wir gleich auf Subsahara Niveau müssen :)
Warum fährst du eigentlich smart und nicht einen fetten SUV? ;)
 
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  • #266
Für mich stellt sich schon die Frage, ob man die wunderbare Infrastruktur bis zum Anschlag ausnützen muss, oder ob es nicht in vielen /manchen Bereichen auch ein, zwei Nuancen weniger auch tun, ohne dass wir gleich auf Subsahara Niveau müssen
Das bringt nur nix. Das ist ja genau der Punkt. "Paris" ist reine Polit-Show praktisch ohne jede Wirkung. So wie der ganze "Energiewende"-Zirkus in D.
Warum fährst du eigentlich smart und nicht einen fetten SUV?
Wenn ich nicht so geizig wäre, hätte ich 'ne Corvette. So'n Mini-SUV würde mir noch gefallen, aber die gibt's nicht mit gescheiter Motorisierung. Ein großer wäre mir zu unpraktisch und auch wieder zu teuer.
Der Smart Brabus ist ein Fun-Car. Das paßt zu mir. :D
 
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  • #267
Hi, babe! Bis jetzt fiel mir dazu bloß Jennifer Grey ein. Das könnte sich ändern. :)
 
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  • #269
Wenn mir mein Partner morgens einen Kaffee kocht, ist das auch ein feiner Zug oder eben umgekehrt.
 
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