Beiträge
6.850
Likes
10.871
  • #106
Also ich sage immer: "Ein Studium ist wie 12 Jahre Lebenserfahrung".

Es gibt in JEDEM Studium ein Siebfach, von dem Du sagst: "Das kann ich nicht, das brauch ich nicht, das will ich nicht!". Das hast Du bei eine Ausbildung nicht mal Ansatzweise (bei mir war das Mathe mit bis zu 92% Durchfallquote). Dann lernst Du, exaktes, wissenschaftliches Arbeiten, Dich auszudrücken, Du lernst, Dich mit Dingen auseinanderzusetzen, auf die Du kein Bock hast. Du wirst gezwungen, Dich mit Englisch zu beschäftigen. Du lernst Dich selber zu organisieren, weil Dir niemand mehr was vorkaut, Dich niemand zu etwas zwingt, Du keinerlei Druck ahst.. Du lernst Menschen aus anderen Kulturen, anderen Ländern kennen, gehst wohlmöglich selber ins Ausland... Und für das alles bekommst Du nicht einen Cent, sondern musst noch dafür zahlen und nebenbei noch Deinen Lebensunterhalt bestreiten...
Ich habe vielleicht nicht gelernt "wissenschaftlich" zu arbeiten, aber ich bin sehr wohl in der Lage exakt zu arbeiten, mich auszudrücken, ich habe mich in meinem Leben bereits mehr als es mir lieb war mit Dingen auseinandergesetzt, auf die ich "keinen Bock" hatte. Ich habe mich freiwillig mit Englisch (Wirtschaftsenglisch) beschäftigt, kann mich und vieles anderes sehr gut organisieren, mir muss niemand etwas "vorkauen". Und tatsächlich habe ich andere Länder, Kulturen und viele ausländische Menschen kennengelernt! Dafür habe ich auch kein Geld bekommen! UND ich habe NICHT studiert!
Ein Studium ist wie 12 Jahre Lebenserfahrung? Sorry, aber was ist das denn für eine Aussage? In der Zeit, in der Du studiert hast, habe ich mindestens eine Ausbildung absolviert und bereits einige Jahre Berufserfahrung gesammelt. Ist das Deine Argumentation, dass Du Deinem Gegenüber überlegen bist, wenn dieser nicht studiert hat oder mindestens Abi hat? Gibt es dazu eine exakte wissenschaftliche Studie, oder wo hast Du diese "These" her? Oder bin ich eine Ausnahme mit meiner kaufmännischen Ausbildung?

Und ich habe noch NIE einen Kontakt an irgendeinem Abschluss scheitern lassen, weil ich mich (in gewissen Grenzen) auf so gut wie jeden Kontakt mal bis zu einem Telefonat einlasse. Aber von mir aus schreibe ich keine Leute an, die nicht zumindest Abi haben...
Das, was Du da geschrieben hast, widerspricht sich. Aber vielleicht verstehe ich das auch nicht, habe ja nicht studiert.
Ich weiß nicht, wie man solche Ansichten entwickeln kann? Seit wann wird Intelligenz daran gemessen, ob jemand eine akademische Ausbildung genossen hat oder nicht? Das klingt für mich alles sehr überheblich und abgehoben!
Zum Glück gibt es in meinem Freundeskreis viele Studierte, die nicht so denken.
 
Beiträge
278
Likes
327
  • #107
Meine Erfahrung ist, dass die Intelligenz eines Menschen nicht unbedingt an seinem Schulabschluss messbar ist und Lebenserfahrung sammelt man i.d.R wenig an der Uni. Es sei denn man arbeitet dort oder ist Dauerstudent.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
6.850
Likes
10.871
  • #108
Und ja... ich kenne die Kommentare... Es gibt auch den übersehenen Hauptschüler mit IQ von 180, der es dummerweise nie geschafft hat zu studieren. Aber auch DAS sagt einfach etwas über eine Person aus...
Wie überheblich ist das denn? Schon mal auf die Idee gekommen, dass der Hauptschüler mit einem hohen IQ (und auch der mit einem durchschnittlichen IQ) vielleicht einfach keine Lust hat, zu studieren und mit seinem Leben total glücklich ist? Was sagt DAS denn über eine Person aus?
Da könnte ich auch fragen: Was sagt es denn über Dich aus, dass in Deinem Text einige Tipp- oder Rechtschreibfehler sind, wo Du doch exaktes Arbeiten gelernt hast?

Das hört sich so an, als sei ein Studium das einzig Erstrebenswerte und die "einfachen" Ausbildungsberufe für die, die zu "dumm" waren, um zu studieren. Dafür, dass Du während Deines Studiums soviel Lebenserfahrung gesammelt hast, besitzt Du anscheinend eine sehr eingeschränkte Sichtweise!
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
1.146
Likes
826
  • #109
Immer wieder spannend was passiert wenn man sagt, dass:
a) Bildungsunterschied DOCH eine Rolle spielt oder...
b) ...die Aussage "Es zählen nur die inneren Werte" totaler Bullshit ist

Meine Erfahrung ist, dass die Intelligenz eines Menschen nicht unbedingt an seinem Schulabschluss messbar ist
Nein, aber eine Korrelation ist absolut bewiesen (wenn auch keine Kausalität) und ja, das ist auch durch unzähliche Studien bewiesen (das Leben ist eine Glockenkurve ;-).

und Lebenserfahrung sammelt man i.d.R wenig an der Un
Nicht an der Uni, aber DURCH die Uni...

vielleicht einfach keine Lust hat, zu studieren und mit seinem Leben total glücklich ist?
Hab ich ja auch nicht gesagt... Sondern lediglich, dass das für MICH nichts ist. Ich möchte keine Partnerin haben, die keine beruflichen Ziele hat, bei Audi am Band sitzt und sich auf den jählichen Urlaub auf Mallorca freut... Und da ist mir der IQ dann auch egal.

Es gibt auch eine Korrelation zwischen Leuten die schlank sind und die viel Sport machen... Das ist imo so ziemlich das gleiche. Es gibt natürlich auch Ausnahmen von übergewichtigen Leuten die viel Sport machen und auch von schlanken Leuten, die garkeinen Sport machen...
Aber hier eine allgemeine Tendenz zu leugnen, ist albern...
 
Beiträge
6.850
Likes
10.871
  • #110
Hab ich ja auch nicht gesagt... Sondern lediglich, dass das für MICH nichts ist. Ich möchte keine Partnerin haben, die keine beruflichen Ziele hat, bei Audi am Band sitzt und sich auf den jählichen Urlaub auf Mallorca freut... Und da ist mir der IQ dann auch egal.
Wieso schließen sich bei einer nichtakademische Ausbildung berufliche Ziele aus? Schubladendenken?
Ich kenne (nicht wenige) Akademiker, die auf ihrem gemütlichen Posten hocken, es sich da bequem gemacht haben, deren berufliches Ziel die Verbeamtung war und die sich danach "nicht mehr rühren".

Ich verstehe grundsätzlich was Du sagen möchtest und was Du meinst. Aber die Art und Weise, wie Du das ausdrückst, ist - in meinen Augen - ziemlich arrogant. Auch wenn ich nicht studiert habe, bin ich in der Lage, eine Partnerschaft auf Augenhöhe mit einem Akademiker zu führen. Ich behaupte, es kommt nicht auf die schulische Laufbahn an, sondern darauf, was man daraus macht! Das man sich (auch als Nichtakademiker) berufliche Ziele steckt, sich weiterbildet.
 
Beiträge
1.146
Likes
826
  • #111
Wieso schließen sich bei einer nichtakademische Ausbildung berufliche Ziele aus?
Aber der besagte Mensch mit IQ 180 der nur die Hauptschule gemacht hat, nutzt sein Potenzial nicht...

Ich kenne (nicht wenige) Akademiker, die auf ihrem gemütlichen Posten hocken
Hat nichts mit Bildung zu tun... Die gibt es gleichermaßen unter Akademikern wie Nichtakademikern...

Das mag sein... Aber ich habe einfach festgestellt, dass ich mit Nicht-Akademikern einfach in den seltensten Fällen auf einer Wellenlänge lag. Und nein, ich finde das nicht arrogant.

Ich bin nicht sonderlich schlank... Aber Ich beschwere mich auch nicht, dass gutaussende Mädels mit Idealmaßen nicht auf mich stehen und behaupte nicht, dass sie deswegen oberflächlich oder arrogant sind...
 
D

Deleted member 21128

  • #112
@D.VE Ich kann dich einerseits verstehen, weil ich der Ansicht bin, dass man schon auch intellektuell zusammenpassen muss. Und sicherlich darf man vermuten, dass ein Akademiker unter Akademikern mehr Passungen findet. Von daher ist es ja naheliegend, vorrangig in diesem Teich zu fischen.
Gleichzeitig würde ich es für einen Fehler halten, es auszuschließen, in den anderen Teichen jemand passenden zu finden. Und gerade das Abitur halte ich für ein fragwürdiges Kriterium. In meinem Jahrgang waren junge Frauen, die ihr Abitur mit 1,1 bis 1,3 gemacht haben. Mit denen konnte ich gar nichts anfangen, weil sie mir viel zu verkopft waren. Ich habe auch einige Frauen kennengelernt, die kein Abitur hatten, bei denen ich "mich keineswegs überlegen fühlte."
Ja, ich weiß, du schließt es nicht aus, aber so richtig offen dafür bist du doch nicht. Und damit tust du mE vielen unrecht.
 
D

Deleted member 22408

  • #113
Ich möchte keine Partnerin haben, die keine beruflichen Ziele hat, bei Audi am Band sitzt und sich auf den jählichen Urlaub auf Mallorca freut... Und da ist mir der IQ dann auch egal.
Immer wieder spannend was passiert wenn man sagt, dass:
a) Bildungsunterschied DOCH eine Rolle spielt oder...
b) ...die Aussage "Es zählen nur die inneren Werte" totaler Bullshit ist



Nein, aber eine Korrelation ist absolut bewiesen (wenn auch keine Kausalität) und ja, das ist auch durch unzähliche Studien bewiesen (das Leben ist eine Glockenkurve ;-).


Nicht an der Uni, aber DURCH die Uni...


Hab ich ja auch nicht gesagt... Sondern lediglich, dass das für MICH nichts ist. Ich möchte keine Partnerin haben, die keine beruflichen Ziele hat, bei Audi am Band sitzt und sich auf den jählichen Urlaub auf Mallorca freut... Und da ist mir der IQ dann auch egal.

Es gibt auch eine Korrelation zwischen Leuten die schlank sind und die viel Sport machen... Das ist imo so ziemlich das gleiche. Es gibt natürlich auch Ausnahmen von übergewichtigen Leuten die viel Sport machen und auch von schlanken Leuten, die garkeinen Sport machen...
Aber hier eine allgemeine Tendenz zu leugnen, ist albern...
Kann ich alles unterschreiben, geehrter 'D.VE'!
Für mich käme z. B. keine Partnerin in Betracht, die wenig Allgemeinbildung hat. Ich möchte mich mit meiner künftigen Partnerin z. B. über Kunst, Musik und Literatur gedankentief austauschen können...Es ist unwahrscheinlich, dass mir da z. B. eine Aldikassiererin, Buchhalterin etc. folgen könnte. Lebens- und Gefühlswelten sind durch unsere unterschiedliche Bildung geprägt worden, auch unsere Art des Denkens und Wollens. D. h., wir sind alle gleichwertig, aber nicht gleich.
Es hat ja nichts mit Arroganz zu tun, wenn man das in der Partnerauswahl berücksichtigt.
 
D

Dr. Bean

  • #114
Absolut richtig!
Der Job macht mit einem was, d.h. formt Körper, Geist und Seele eines Menschen.

Ich sag es jetzt mal von hintenrum, damit ich hier von den Damen im Forum nicht wieder abgewatscht werde: Eine Frau, die künstlerisch/kreativ ist, zur Spiritualität neigt, querdenken kann, der das Blut in den Adern kocht, die ordentlich Sex im Körper hat, wird man nicht in der 'Buchhaltung'
finden:D:D:D
Hast du ne Ahnung, Buchhaltung sind die Schlimmsten :D
 
Beiträge
278
Likes
327
  • #116
Aber der besagte Mensch mit IQ 180 der nur die Hauptschule gemacht hat, nutzt sein Potenzial nicht...


Hat nichts mit Bildung zu tun... Die gibt es gleichermaßen unter Akademikern wie Nichtakademikern...


Das mag sein... Aber ich habe einfach festgestellt, dass ich mit Nicht-Akademikern einfach in den seltensten Fällen auf einer Wellenlänge lag. Und nein, ich finde das nicht arrogant.

Ich bin nicht sonderlich schlank... Aber Ich beschwere mich auch nicht, dass gutaussende Mädels mit Idealmaßen nicht auf mich stehen und behaupte nicht, dass sie deswegen oberflächlich oder arrogant sind...
Aus meiner Sicht erlernt man an der Uni seinen Beruf und Methodik. Die Lebenserfahrung sammelt man beim Leben :)

Du hast deine eigene Strategie beim Suchen einer Partnerin, was ja völlig in Ordnung ist. Ich sehe nur die Gefahr, dass man bei zu starker Einschränkung der Suchkriterien vielleicht zu viele Menschen ausschließt, die gut zu einem passen und als potentielle Partner in Frage kommen würden.

Ich habe sehr stark auf die MPs geachtet, ob das immer richtig war, weiß ich nicht.
 
Beiträge
6.850
Likes
10.871
  • #117
Mensch mit IQ 180 der nur die Hauptschule gemacht hat, nutzt sein Potenzial nicht...
Es gibt viele Wege, beruflich sehr erfolgreich zu werden und sein Potenzial zu nutzen. Man muss nicht studieren, um es beruflich sehr weit zu bringen. Auch der Hauptschüler kann Geschäftsführer eines erfolgreichen Unternehmens werden! Gibt es alles.

Aber gut, Du hast Deine (eingeschränkte) Sichtweise, verallgemeinerst und pauschalierst. Ich wünsche Dir dass Du Deine intelligente Akademikerin mit Herz findest, die beruflich noch viel erreichen will, die sich nicht auf ihren jährliche Urlaub auf Mallorca freut und dann noch Zeit für Dich hat. Hoffentlich ist diese Dir gegenüber nicht überlegen, sondern auf Augenhöhe.
 
Beiträge
2.460
Likes
1.727
  • #118
Das mag sein... Aber ich habe einfach festgestellt, dass ich mit Nicht-Akademikern einfach in den seltensten Fällen auf einer Wellenlänge lag. Und nein, ich finde das nicht arrogant.
Deine Argumentation kann ich verstehen bzw. ich sehe es jeden Tag. "Unter Gleichen" auch wenn es dies offiziell bei meinem Globalplayer nicht mehr gibt, dennoch insgeheim gelebt wird. Diese Personen verhalten sich innerhalb ihrer Kaste gaaaanz anders. Nicht alle: Ausnahmen bestätigen die Regel. Diese Gruppen findest Du auf jeder Ebene.
Beim "links liegen lassen" ... muss ich abundzu mal einschreiten und mit den Personen spielen. Das geile daran ist, dass sie es anfangs gar nicht merken ... Komischerweise kennen mich die Damen danach. Zuvor war ich Luft. Wenn ich an den Fahrstuhl komme, verlangt es meine Kinderstube Hallo oder Guten Morgen zu sagen ... egal wer da steht.
 
D

Dr. Bean

  • #120
Ich finde, man sollte studierten Wirtschaftswissenschaftlern sowie Sozialwissenschaftlern das Recht absprechen sich Akademiker nennen zu dürfen und Zack haben wir wieder mehr normal arrogante Menschen :)