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  • #1

Sind wir wirklich glücklich?

Kann man objektiv glücklich sein und es nur subjektiv empfinden? Wie lässt sich objektiv messen ob man subjektiv glücklich ist?

 
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  • #2
Wenn man lachen kann ist man glücklich :)
 
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  • #3
Kann man objektiv glücklich sein und es nur subjektiv empfinden?
Du meinst, ob man objektiv glücklich sein kann und es AUCH subjektiv so empfinden kann?
Wie lässt sich objektiv messen ob man subjektiv glücklich ist?
Hat das für das Individuum denn irgendeine Bedeutung? Durch das objektivieren wollen des subjektiven Glücks, gehts doch ein Stück verloren. Außer mein größtes Glück ist es, allgemeingültge Statistiken zu erstellen.

Vielleicht ist sogar viel öfter das Gegenteil der Fall. Wieviele derer, von denen wir meinen, dass sie glücklich sein müßten, empfinden das vielleicht nicht so?

Ich denke, Glück ist etwas grundsubjektives und deshalb nicht objektivierbar. Es ist maßgeschneidert.
 
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  • #5
Ja. Aber vor allem, wenn man Statistiker oder Mathematiker bei einer Versicherung ist. Oder empathielose/r Chef/in im Kapitalismus.
 
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  • #8
Hat das für das Individuum denn irgendeine Bedeutung? Durch das objektivieren wollen des subjektiven Glücks, gehts doch ein Stück verloren. Außer mein größtes Glück ist es, allgemeingültge Statistiken zu erstellen.
Der Artikel nimmt u.a. Bezug darauf, dass äußere Einflüsse sich auf das subjektive Glücksempfinden auswirken. Z.B. Wünsche, Bedürfnisse oder Ansprüche die geweckt werden, aber vtl. nicht gestillt werden können.

Beispielsweise Weltfrieden, Klimarettung, Gleichberechtigung, Biofutter zum Aldipreis, aussehen wie ein Modell, eine Freundin die aussieht wie ein Modell, Diätcola, die wirklich wie normale Cola schmeckt. Der Wünsche oder Sehnsüchte gibt es sicher endlos viele.
 
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  • #9
Warum sollte man das wissen wollen? In China, höre ich, soll wieder ein Sack Reis umgefallen sein. DIe Märkte sind aber auch diesmal ziemlich ruhig geblieben.
Ich meine: Wenn's mir gut geht, warum sollte ich wissen wollen, ob das stimmt? Ich bin doch nicht bekloppt und zweifle womöglich an dem Gefühl.
 
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  • #11
Die haben immerzu Geldsorgen. Entweder ist es nicht genug oder jemand könnte es ihnen wegnehmen oder beides gemeinsam. Wie soll man da glücklich werden?
Die Philosophie bietet Möglichkeiten, bot sie schon zu Zeiten als der Einzelne mit seinem gewaltsamen Ableben rechnen musste. Das "gewaltsame Ableben" macht in der Betrachtung keinen Unterschied zu "Geldsorgen". Deutlicher, man kann trotz drohender Unbill glücklich sein. edit: Das führt zwangsläufig dazu, dass Glück unabhängig von der "Umgebung" sein kann.

So wie ich deine Eingangsfrage verstehen kann, ich bin aber unsicher, ist Glück zweiteilig. Zum einen die angenehme physische Umgebung, desweiteren die individuelle Einstellung.
 
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  • #12
Kann man objektiv glücklich sein und es nur subjektiv empfinden? Wie lässt sich objektiv messen ob man subjektiv glücklich ist?
Da gleich Konzepte wie Subjektivität und Objektivität zu bemühen ist vielleicht gar nicht nötig. Mir genügt da zunächst mal die eigene Anschauung. Angesichts von so manchem, der besonders viel Wert darauf legt, sich für zufrieden und mit sich im Reinen zu halten, habe ich angesichts seines konkreten Agierens zuweilen den gegenteiligen Eindruck.

Und das eigene Urteil über den Grad des eigenen Zufrieden- oder Glücklichseins ist was ganz anderes als eine Empfindung. Es ist eher ne Meinung. Und die Leute meinen üblicherweise halt meist das, wovon sie glauben, daß man es meinen sollte.
 
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  • #13
Lieber @ICQ ,

irgendwie tue ich mich schwer damit, über das Glücklich-Sein zu nachzudenken. Es ist eine Empfindung, ja eigentlich eine Grundhaltung, die mich selbst in schwersten Krisenzeiten nicht verlässt, wofür ich sehr dankbar bin. Denn das war nicht immer so. Somit ist dieses Gefühl bei mir nicht mehr an (Rahmen-) Bedingungen gebunden, sondern eher so eine stille, mich stets begleitende Heiterkeit, die ich nicht mehr missen möchte 😌

Die Leichtigkeit und das Glücklich-Sein gehen flöten, sobald ich anfange, über sie zu sinnieren, sie zu zerreden oder zu zerdenken, so zumindest meine ganz persönliche Erfahrung. Mein Verstand kann dieses Glücksgefühl (ich nenne es gerne Ur-Vertrauen) gar nicht erfassen. Deshalb überlasse ich das Denken meist den Anderen 😂

Sonnigen Gruß
SoulFood
 

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  • #15
Ich meine: Wenn's mir gut geht, warum sollte ich wissen wollen, ob das stimmt? Ich bin doch nicht bekloppt und zweifle womöglich an dem Gefühl.
Gefühle sind ja authentisch. Gründe für Gefühle sind es nur bedingt.

Was, wenn dman das Gefühl hätte, es ginge einem nicht gut.
Wie erklärt man z.B. einem weinenden Kind an der Supermarktkasse, dass es nur deshalb gerade so unglücklich ist, weil die Marktbetreiber das Objekt seiner Begierde absichtlich so platzierten, dass es zum Objekt der Begierde werden kann?

Oder war das Kind unglücklich, obwohl es zuvor glücklich schien, bis es merkte, welche Wonnen ihm vorenthalten werden?